Eine freie Initiative von Menschen bei mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ... |
| Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages. Please note that some mistranslations can occur due to machine translation. |
Volker Harlan
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9
Volker Harlan
Prof. Dr. Volker Harlan (* 1938 in Dresden) studierte Theologie, Biologie, Malerei und Kunstgeschichte. Seit 1965 ist er Priester der Christengemeinschaft, zunächst in Bochum, später auch in Witten tätig. Parallel dazu lehrte er als Dozent für Naturphilosophie, Ästhetik, Botanik und verwandte Gebiete an verschiedenen Hochschulen, darunter der Universität Witten/Herdecke, den Priesterseminaren der Christengemeinschaft und der Hochschule für Künste im Sozialen (hks) Ottersberg, wo er Honorarprofessor für goetheanistische Phänomenologie, Morphologie und Alchemie ist.
Er promovierte in Biologie (Dr. rer. nat.) über das Bild der Pflanze in Wissenschaft und Kunst bei Aristoteles und Goethe, in der botanischen Morphologie des 19. und 20. Jahrhunderts sowie bei den Künstlern Paul Klee und Joseph Beuys. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von botanischer Morphologie, goetheanistischer Phänomenologie und Kunstgeschichte, mit Schwerpunkten bei Paul Klee, Ninetta Sombart und Joseph Beuys.
Videobeiträge
Erstveröffentlichung Oktober 2026
SALZ | ein Vortrag von Volker Harlan vom 12. Feb. 2025 in Essen

Zitat aus dem Vortrag:
„In den Anstalten, wo die Weltanschauungsbilder der heranwachsenden Jugend zu Salzkristallen geformt werden, die möglichst nicht mehr auflösbar sind. Da werden wir, wie von den Kirchen früher, heute in den Schulen, materialistisch indoktriniert. Die Religion der Moderne ist der Materialismus. Das ist eine echte Religion, die eben als Materialität ihre Göttlichkeit verehrt und dasjenige, was jetzt als Bildungsanstalt möglich wird, ist, dass man eben in unendlicher Reproduktion das Ganze druckt und unter die Menschheit verbreitet. Heutzutage geschieht das dann elektronisch, digital […]“
| Hier geht's zur Transkription|
Erstveröffentlichung Juni 2015
Zeige deine Wunde - ein Interview mit Volker Harlan über Joseph Beuys, 2015

Zitat aus dem Vortrag:
„Aber was für Beuys ganz entscheidend wesentlich ist, ist, dass nicht das Kreuz in der Mitte steht, sondern dass das Kreuz das Durchgangstor ist für die Auferstehung. Und die Kirchen haben alle den Kruzifixus oder das nackte Kreuz im Mittelpunkt und ich kenne keine Kirche, die eine bedeutende Auferstehungsdarstellung zentral am Altar hätte, außer den Altären der Christengemeinschaft, wo das von der Gründung her vorgesehen ist, dass Kreuz und Auferstandene gemeinsam dargestellt werden.“
| Hier geht's zur Transkription|
Werke
- (mit Rainer Rappmann und Peter Schata): Soziale Plastik. Materialien zu Joseph Beuys. Achberger Verlag, 1984.
- Was ist Kunst? Werkstattgespräch mit Beuys. Urachhaus, 1986 (mehrere Auflagen).
- Leiden – Tod – Auferstehen. Neun Meditationsbilder von Ninetta Sombart. 1998.
- Das Bild der Pflanze in Wissenschaft und Kunst. Bei Aristoteles und Goethe, der botanischen Morphologie des 19. und 20. Jahrhunderts und bei den Künstlern Paul Klee und Joseph Beuys. Stuttgart/Berlin: Johannes M. Mayer, 2002 (2. Aufl. 2004).
- Ninetta Sombart – Leben und Werk. Urachhaus, 2004.
- Die sieben Substanzen der Sakramente. Wasser, Salz und Asche – Brot und Wein – Weihrauch – Öl. Urachhaus, 2008.
- (mit Wolfgang Zumdick): Mit Beuys Evolution denken. Dreigliederung als Weltprinzip in der Evolution von Natur, Kultur und Gesellschaft. Ausgehend von der Diagramm-Zeichnung vom 1. Juli 1974. München: Schirmer/Mosel, 2020.
- (mit Anke Loewensprung): Hi no michi – Weg durch das Feuer. 2021.
- Sakrament und Alchemie / Sacrament and Alchemy. Die Bedeutung der irdischen Substanzen für den Vollzug der Sakramente. Urachhaus, 2024 (LOGOS-Edition 9).




