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Michael Rheinheimer
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Michael Rheinheimer
Michael Rheinheimer ist ein Priester der Christengemeinschaft, der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die Katharer, die Hugenotten, die Grals-Imagination, die Offenbarung des Johannes, Michaelische Aspekte und den christlichen Schulungsweg.
Medienbeiträge
Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026

Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival. Zitat:
"Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden."
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Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026

Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: "Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens ":
„Und über den Jüngling zu Naïn sagt Rudolf Steiner, der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem Christus als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im Christentum zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“
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Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026

Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: "Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus":
„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.
Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.
Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“
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Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026

Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord:
„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, Rudolf Steiner hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von Wunden gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt. Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“
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Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025

Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema "Goethes Märchen und Kultus". Michael erörtert „Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der Menschenweihehandlung und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette Albrecht Haushofers geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „Auferstehung“ gegenübersteht.
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Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026

Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:
- Rudolf Steiner und sein Verhältnis zum Mysterium des Heiligen Grals
- Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales
- Der Gral [Heiliger Gral] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist
- Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner
- Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [Grals-Imagination] im Leibesinnern
- Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium sollen im 21. Jahrhundert kommen
- Michael-Schule und Gralsmysterium sind miteinander verbunden
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Literatur
- Udi Levy - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus
- Manfred Kannenberg, "Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft", ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich
- Robin Schmidt, "Rudolf Steiner und die Theosophie", Rudolf Steiner Verlag 2010
- Walter Johannes Stein, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003
- Frans Lutters, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019
Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners
- GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie: Parzival und Lohengrin, S. 430
- GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft
- GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende
- GA 97 – Das christliche Mysterium
- Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258
- Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269
- GA 144 – Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums, Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61
- GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ? Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99
- GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium, Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis
- GA 149 – Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral, Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914
- GA 243 - Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“




