Andreas Neider

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Bild Andreas Neider vom 17. November 2025 beim Vortrag über das Rosenkreuzertum in der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart

Andreas Neider

Andreas Neider (Jahrgang 1958) ist Autor, Herausgeber, Dozent und freiberuflicher Referent im anthroposophischen Umfeld. Er ist besonders mit Themen der Anthroposophie, Meditation, Medienpädagogik und der Kritik digitaler Entwicklungen verbunden.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Studium der Philosophie, Ethnologie, Geschichte und Politologie in Berlin. Magisterabschluss in Philosophie mit einer Arbeit über die Freiheit in Hegels Rechtsphilosophie (bei Michael Theunissen). Rund 17 Jahre (ca. 1984–2001) Tätigkeit im Verlag Freies Geistesleben in Stuttgart, zunächst als Lektor, später als Verlagsleiter/Verleger. Seit 2002 Leiter der Kulturagentur „Von Mensch zu Mensch“ (mit Laurence Godard in Stuttgart). Organisation anthroposophischer Veranstaltungen und pädagogischer Bildungskongresse, darunter die jährlichen Stuttgarter Bildungskongresse. Seit etwa 2007 publizistisch und als Vortragender/Dozent tätig (u. a. in Waldorfpädagogischen Einrichtungen, Rudolf-Steiner-Häusern, kirchlichen und staatlichen Bildungseinrichtungen sowie Universitätsinstituten). Gastdozent am Freien Interkulturellen Jugendseminar Stuttgart. 2005–2015 verantwortlicher Redakteur der „Mitteilungen aus der Anthroposophischen Arbeit in Deutschland“. 2015 Mitbegründer der Akanthos-Akademie Stuttgart e.V. (gemeinsam mit Christoph Hueck, Lorenzo Ravagli, Dorian Schmidt und Valentin Wember) für anthroposophische Forschung und Entwicklung.

Tätigkeitsschwerpunkte

Andreas Neider arbeitet als Referent zu Anthroposophie, anthroposophischer Meditation, Medienpädagogik in der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie zur Kritik der digitalen Transformation. Er hält Vorträge und Seminare zu diesen Themen und ist Autor sowie Herausgeber zahlreicher Publikationen im Verlag Freies Geistesleben und im Rudolf Steiner Verlag. Ein wiederkehrendes Thema seiner Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Bewusstseinsfragen, der Entwicklung freier Kräfte, der Meditationspraxis und den Herausforderungen durch digitale Medien.

Werke

Die folgende Auswahl umfasst mehrfach belegte Titel aus Verlagsangaben und Werkverzeichnissen. Neider ist Autor eigener Bücher und Herausgeber von Themenbänden aus dem Werk Rudolf Steiners.

Eigene Bücher (Auswahl)

  • Medienbalance: Erziehen im Gleichgewicht mit der Medienwelt. Ein Elternratgeber* (Verlag Freies Geistesleben, 2008)
  • Die Evolution von Gedächtnis und Erinnerung* (Verlag Freies Geistesleben)
  • Der Mensch zwischen Über- und Unternatur: Das Erwachen des Bewusstseins im Ätherischen und die Gefährdung der freien Kräfte* (Verlag Freies Geistesleben, 2012; Neuauflage 2022)
  • Aufmerksamkeitsdefizite: Wie das Internet unser Bewusstsein korrumpiert und was wir dagegen tun können* (Verlag Freies Geistesleben, 2013)
  • Michael und die Apokalypse des 20. Jahrhunderts* (Verlag Freies Geistesleben, 2013)
  • Denken mit dem Herzen: Wie wir unsere Gedanken aus dem Kopf befreien können* (Verlag Freies Geistesleben, 2019)
  • »Bodhisattvaweg« und »Imitatio Christi« im Lebensgang Rudolf Steiners* (Verlag Freies Geistesleben, 2020)
  • Christus-Impuls und Rosenkreuzermysterium* (Verlag Freies Geistesleben)
  • Die Intelligenz des Planeten: Zwischen Klimawandel und KI – Wohin entwickelt sich die Menschheit?* (Akanthos Akademie Edition / BoD)

Herausgeberschaften und weitere Beiträge (Auswahl)

  • Herausgeber verschiedener Themenbände zu Rudolf Steiner (u. a. zu Andacht und Achtsamkeit, Chakren, Gedächtnis).
  • Beiträge und Herausgeberschaften zu Medienpädagogik, Meditation und anthroposophischen Themen.
  • Aufsätze in Zeitschriften wie *die Drei* und den *Mitteilungen aus der Anthroposophischen Arbeit in Deutschland

Videobeiträge

Erstveröffentlichung November 2025

Das Rosenkreuzertum | ein Vortrag von Andreas Neider in der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart
Bild: Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart. Das Rosenkreuzertum - ein Vortrag vom 17. November 2025 von Andreas Neider in der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart. Hier klicken um zum Video zu gelangen

Zitat aus dem Vortrag:

„Ich hatte ja am Anfang gesagt, die anthroposophische Bewegung zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht eine Weltanschauung, eine Lehre, eine religiöse Anschauung, eine esoterische Lehre allein ist, sondern dass alle diese Ideen, dass die sich praktisch auswirken. Dass die also, wenn man so will, Kraft haben, dass wir es zu tun haben mit einem Kraftorganismus, wenn wir auf die Anthroposophie hinschauen, einem Kraftorganismus, der wie alles Ätherische, was eben Lebenskräfte sind … nicht das Ätherische kann für sich alleine gar nicht existieren, sondern das Ätherische ist immer nur zusammenhängend denkbar oder überhaupt erlebbar mit etwas Physischem, was von diesem Ätherischen gestaltet und verlebendigt wird. Ein Ätherisches für sich gibt es gar nicht. Ein Ätherisches kann immer nur im Zusammenhang mit Physischem überhaupt beobachtet werden. So wie der Ätherleib eben einen physischen Leib gestaltet, gestalten eben diese Kräfte das Lebendige und, wenn man so will, unser Leben. Weshalb Rudolf Steiner auch darauf aufmerksam macht, dass er sagt, unsere Gedanken- und Vorstellungskräfte und alles, was wir sozusagen an Kultur hervorbringen, das sind umgewandelte Lebenskräfte. Wir denken mit denselben Kräften, mit denen wir wachsen. Das sind dieselben Kräfte, die sich nur umwandeln.“


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