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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=4737</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-21T16:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 82. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
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==Video &amp;amp; Audio==&lt;br /&gt;
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[[Datei:81.apo.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Vortrag -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse des Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;        &lt;br /&gt;
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[[Datei:81.apo.ogg|start=0:00:35|300px]]&lt;br /&gt;
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=Transkription des 81. Vortrags/ &amp;lt;big&amp;gt;Dieser Vortrag ist noch «under construction»&amp;lt;/big&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. &#039;&#039;&#039;Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin.&#039;&#039;&#039; Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: &#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;In&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meinem Willen verwirkliche ich mich&#039;&#039;&#039;. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses &#039;&#039;&#039;ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück.&#039;&#039;&#039; Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? &#039;&#039;&#039;Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. &#039;&#039;&#039;Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein.&#039;&#039;&#039; Vorbereitung ist, dass wir eine &#039;&#039;&#039;Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, &#039;&#039;&#039;uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist im Grunde die Intuition schlechthin.&#039;&#039;&#039; Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot;&#039;&#039;&#039; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja&#039;&#039;&#039;, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will&#039;&#039;&#039; und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. &#039;&#039;&#039;Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende.&#039;&#039;&#039; Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt.&#039;&#039;&#039; Wir haben &#039;&#039;&#039;die Pflanzenwelt&#039;&#039;&#039; heraus gesetzt, wir haben die &#039;&#039;&#039;Mineralwelt aus uns heraus gesetzt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise,  &#039;&#039;&#039;die Welt der Technik.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung,&#039;&#039;&#039; selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, &#039;&#039;&#039;in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues.&#039;&#039;&#039; Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, &#039;&#039;&#039;geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis&#039;&#039;&#039; immer mehr &#039;&#039;&#039;geben dessen, was wir nicht sind.&#039;&#039;&#039; Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, &#039;&#039;&#039;die künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz,&#039;&#039;&#039; dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass da wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also &#039;&#039;&#039;wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder.&#039;&#039;&#039; Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, &#039;&#039;&#039;von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt&#039;&#039;&#039;. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;br /&gt;
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Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein - ein Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,  ein Höllentempo, auch weil es abgerungen wird,  der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften - das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will, in meinem Willen verwirkliche ich mich - dieses „ich will mich“ war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da, as geht bis in die lemurischen Zeit zurück -  aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein - das ist ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ich’s voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos - uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden, das ist im Grunde die Intuition schlechthin- ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will - mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues - dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt - ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen, das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis- mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss einen Schritt weitergehen, der Weg ist niemals zu Ende - das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen - bewusst werden, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen -wir haben die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt  - und setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt, die Welt der Technik, eine noch totere Welt, als die mineralische ist unsere Schöpfung - in Form von Maschinen, die wir aus unserem Wesen heraussetzen, werden uns Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind - &lt;br /&gt;
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		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-21T16:24:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
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Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. &#039;&#039;&#039;Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin.&#039;&#039;&#039; Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: &#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;In&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meinem Willen verwirkliche ich mich&#039;&#039;&#039;. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses &#039;&#039;&#039;ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück.&#039;&#039;&#039; Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? &#039;&#039;&#039;Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. &#039;&#039;&#039;Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein.&#039;&#039;&#039; Vorbereitung ist, dass wir eine &#039;&#039;&#039;Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, &#039;&#039;&#039;uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist im Grunde die Intuition schlechthin.&#039;&#039;&#039; Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot;&#039;&#039;&#039; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja&#039;&#039;&#039;, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will&#039;&#039;&#039; und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. &#039;&#039;&#039;Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende.&#039;&#039;&#039; Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt.&#039;&#039;&#039; Wir haben &#039;&#039;&#039;die Pflanzenwelt&#039;&#039;&#039; heraus gesetzt, wir haben die &#039;&#039;&#039;Mineralwelt aus uns heraus gesetzt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise,  &#039;&#039;&#039;die Welt der Technik.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung,&#039;&#039;&#039; selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, &#039;&#039;&#039;in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues.&#039;&#039;&#039; Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, &#039;&#039;&#039;geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis&#039;&#039;&#039; immer mehr &#039;&#039;&#039;geben dessen, was wir nicht sind.&#039;&#039;&#039; Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, &#039;&#039;&#039;die künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz,&#039;&#039;&#039; dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass da wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;br /&gt;
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Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein - ein Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,  ein Höllentempo, auch weil es abgerungen wird,  der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften - das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will, in meinem Willen verwirkliche ich mich - dieses „ich will mich“ war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da, as geht bis in die lemurischen Zeit zurück -  aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein - das ist ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ich’s voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos - uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden, das ist im Grunde die Intuition schlechthin- ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will - mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues - dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt - ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen, das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis- mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss einen Schritt weitergehen, der Weg ist niemals zu Ende - das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen - bewusst werden, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen -wir haben die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt  - und setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt, die Welt der Technik, eine noch totere Welt, als die mineralische ist unsere Schöpfung - in Form von Maschinen, die wir aus unserem Wesen heraussetzen, werden uns Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind - &lt;br /&gt;
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		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-21T16:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Heraussetzung der Welt der Technik */&lt;/p&gt;
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=Transkription des 81. Vortrags/ &amp;lt;big&amp;gt;Dieser Vortrag ist noch «under construction»&amp;lt;/big&amp;gt;=&lt;br /&gt;
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=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. &#039;&#039;&#039;Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin.&#039;&#039;&#039; Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: &#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;In&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meinem Willen verwirkliche ich mich&#039;&#039;&#039;. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses &#039;&#039;&#039;ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück.&#039;&#039;&#039; Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? &#039;&#039;&#039;Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. &#039;&#039;&#039;Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein.&#039;&#039;&#039; Vorbereitung ist, dass wir eine &#039;&#039;&#039;Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, &#039;&#039;&#039;uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist im Grunde die Intuition schlechthin.&#039;&#039;&#039; Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot;&#039;&#039;&#039; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja&#039;&#039;&#039;, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will&#039;&#039;&#039; und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. &#039;&#039;&#039;Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende.&#039;&#039;&#039; Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt.&#039;&#039;&#039; Wir haben &#039;&#039;&#039;die Pflanzenwelt&#039;&#039;&#039; heraus gesetzt, wir haben die &#039;&#039;&#039;Mineralwelt aus uns heraus gesetzt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise,  &#039;&#039;&#039;die Welt der Technik.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung,&#039;&#039;&#039; selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, &#039;&#039;&#039;in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues.&#039;&#039;&#039; Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, &#039;&#039;&#039;geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis&#039;&#039;&#039; immer mehr &#039;&#039;&#039;geben dessen, was wir nicht sind.&#039;&#039;&#039; Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, &#039;&#039;&#039;die künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz,&#039;&#039;&#039; dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass da wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;br /&gt;
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Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein - ein Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,  ein Höllentempo, auch weil es abgerungen wird,  der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften - das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will, in meinem Willen verwirkliche ich mich -&lt;br /&gt;
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		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-21T16:02:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
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=Transkription des 81. Vortrags/ &amp;lt;big&amp;gt;Dieser Vortrag ist noch «under construction»&amp;lt;/big&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. &#039;&#039;&#039;Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin.&#039;&#039;&#039; Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: &#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;In&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meinem Willen verwirkliche ich mich&#039;&#039;&#039;. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses &#039;&#039;&#039;ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück.&#039;&#039;&#039; Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? &#039;&#039;&#039;Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. &#039;&#039;&#039;Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein.&#039;&#039;&#039; Vorbereitung ist, dass wir eine &#039;&#039;&#039;Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, &#039;&#039;&#039;uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist im Grunde die Intuition schlechthin.&#039;&#039;&#039; Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot;&#039;&#039;&#039; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja&#039;&#039;&#039;, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will&#039;&#039;&#039; und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. &#039;&#039;&#039;Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende.&#039;&#039;&#039; Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt.&#039;&#039;&#039; Wir haben &#039;&#039;&#039;die Pflanzenwelt&#039;&#039;&#039; heraus gesetzt, wir haben die &#039;&#039;&#039;Mineralwelt aus uns heraus gesetzt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise,  &#039;&#039;&#039;die Welt der Technik.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung,&#039;&#039;&#039; selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, &#039;&#039;&#039;in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues.&#039;&#039;&#039; Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, &#039;&#039;&#039;geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis&#039;&#039;&#039; immer mehr &#039;&#039;&#039;geben dessen, was wir nicht sind.&#039;&#039;&#039; Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 82. Vortrag von Wolfgang Peter|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein - ein Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,  ein Höllentempo, auch weil es abgerungen wird,  der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften - das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will, in meinem Willen verwirkliche ich mich -&lt;br /&gt;
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		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-12-21T14:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
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=Transkription des 81. Vortrags/ &amp;lt;big&amp;gt;Dieser Vortrag ist noch «under construction»&amp;lt;/big&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. &#039;&#039;&#039;Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin.&#039;&#039;&#039; Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: &#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;In&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meinem Willen verwirkliche ich mich&#039;&#039;&#039;. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses &#039;&#039;&#039;ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück.&#039;&#039;&#039; Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? &#039;&#039;&#039;Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein,&#039;&#039;&#039; überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. &#039;&#039;&#039;Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein.&#039;&#039;&#039; Vorbereitung ist, dass wir eine &#039;&#039;&#039;Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos.&#039;&#039;&#039; Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;br /&gt;
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Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein - ein Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,  ein Höllentempo, auch weil es abgerungen wird,  der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften - das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will, in meinem Willen verwirkliche ich mich -&lt;br /&gt;
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== Alle Folgen auf einen Blick ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-29T15:24:37Z</updated>

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&lt;div&gt;=ThemenschwerpunktSchlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein - ein Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,  ein Höllentempo, auch weil es abgerungen wird,  der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften - das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will, in meinem Willen verwirkliche ich mich -    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. &#039;&#039;&#039;Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin.&#039;&#039;&#039; Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: &#039;&#039;&#039;Ich bin der, der ich sein will.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;In&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meinem Willen verwirkliche ich mich&#039;&#039;&#039;. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-29T14:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Das Ich der Tiere 00:11:57 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=ThemenschwerpunktSchlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein -    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. &#039;&#039;&#039;Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin.&#039;&#039;&#039; Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-29T14:17:06Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=ThemenschwerpunktSchlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein -    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und &#039;&#039;&#039;dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit,&#039;&#039;&#039; aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen &#039;&#039;&#039;Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-29T14:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=ThemenschwerpunktSchlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -  mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch - Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum - mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein -    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-29T13:43:52Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=ThemenschwerpunktSchlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, &#039;&#039;&#039;der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdmittelalter.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor,&#039;&#039;&#039; aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt &#039;&#039;&#039;in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt.&#039;&#039;&#039; Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen &#039;&#039;&#039;mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum&#039;&#039;&#039;. Dann ist es aus damit. Und &#039;&#039;&#039;dann wird der Mensch in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner physischen Gestalt verschwunden sein.&#039;&#039;&#039; Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst &#039;&#039;&#039;mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-29T13:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Themenschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=ThemenschwerpunktSchlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit - das Ich macht sich dadurch kenntlich, dass man irgendwo merkt, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt: eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, ist eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann - wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt - die Tiere können nicht schöpferisch aus dem Ich tätig werden - bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele, die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was geistig hinter dem steckt, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist - die Tiere sind etwas, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat - Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen - in der äußeren Erscheinung jedoch kommt er als allerletzter auf die Erde - bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden - wann war die menschliche Gestalt so wirklich da in seiner physischen Gestalt? - gegen Ende der Eiszeit kommt  die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens -   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, &#039;&#039;&#039;dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat.&#039;&#039;&#039; Der &#039;&#039;&#039;Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. &#039;&#039;&#039;In der äußeren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erscheinung&#039;&#039;&#039; vor allem so wie wir heute dastehen, &#039;&#039;&#039;kommt er als allerletzter auf die Erde&#039;&#039;&#039; und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören,&#039;&#039;&#039; eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also &#039;&#039;&#039;bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum Im sechsten, siebenten, achten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden,&#039;&#039;&#039; dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? &#039;&#039;&#039;Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät.&#039;&#039;&#039; Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-04T15:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Schlüsselwörter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit, aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann -wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen, da geht es wirklich an die Schaffensmächte heran -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben &#039;&#039;&#039;mit der Natur in uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ja eigentlich &#039;&#039;&#039;am wenigsten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, der zurückblieb. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch&#039;&#039;&#039;sie &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; Die hat &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1779</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-04T15:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Transkription des 81. Vortrags */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit, aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann -wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen, da geht es wirklich an die Schaffensmächte heran -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch&#039;&#039;&#039;sie &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. &#039;&#039;&#039;Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein&#039;&#039;&#039; und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: &#039;&#039;&#039;Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele.&#039;&#039;&#039; Die hat &#039;&#039;&#039;ein sehr großes Bewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist.&#039;&#039;&#039; Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1778</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-04T15:41:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Das Ich der Tiere 00:11:57 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit, aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann -wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen, da geht es wirklich an die Schaffensmächte heran -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass sie auch schaffend tätig sein können,&#039;&#039;&#039; dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. &#039;&#039;&#039;Nur sie wissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nichts davon, überhaupt nichts. Sie tun es einfach,&#039;&#039;&#039; das heißt &#039;&#039;&#039;in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen&#039;&#039;&#039; und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen,  &#039;&#039;&#039;das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch&#039;&#039;&#039;sie &#039;&#039;&#039;durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben.&#039;&#039;&#039; In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-04T15:38:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit, aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann -wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen, da geht es wirklich an die Schaffensmächte heran -  in dem Moment, wo ich schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um, die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. &#039;&#039;&#039;Aber das ist alles in dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Lebenswillenskraft drinnen.&#039;&#039;&#039; Also d&#039;&#039;&#039;a geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen.&#039;&#039;&#039; Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. &#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Kunst ist jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-10-04T15:26:23Z</updated>

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&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, fängt es an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - wenn wir mit den Händen etwas betasten, fühlen es als etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei - da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen - aber wo ist das Ich? Wir erleben das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit, aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas - Intuition des eigenen Ichs zu bekommen hieße, da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab - rein ins Ich eintauchen heißt eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz vergessen, wegstreichen das, was wir selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! - erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden - mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann -  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es,&#039;&#039;&#039; ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, &#039;&#039;&#039;es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei.&#039;&#039;&#039; Also da gibt es &#039;&#039;&#039;eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen.&#039;&#039;&#039; Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber wo ist das Ich?&#039;&#039;&#039; Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich &#039;&#039;&#039;so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo merkt man, da fehlt etwas.&#039;&#039;&#039; Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. &#039;&#039;&#039;Intuition des eigenen Ichs zu bekommen,&#039;&#039;&#039; hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und &#039;&#039;&#039;da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab.&#039;&#039;&#039; Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also &#039;&#039;&#039;rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen.&#039;&#039;&#039; Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz &#039;&#039;&#039;zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben.&#039;&#039;&#039; Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn &#039;&#039;&#039;wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;alles muss weg!&#039;&#039;&#039; Das muss alles einmal weg. &#039;&#039;&#039;Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe,&#039;&#039;&#039; das All zu finden. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mein Ich in seiner wirklichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1737</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T13:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - wenn es ins Gefühl geht, beginnt es ins rein Seelische zu gehen, wenn es Emotion wird, eigentlich  Bewegung wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird - dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn es ins Gefühl geh&#039;&#039;&#039;t, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1736</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T13:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Schlüsselwörter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. Wenn es ins Gefühl geht, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T13:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Themenschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit  und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  ganz eins werde damit - Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbinde,  wirklich ganz eins werde damit.&#039;&#039;&#039; Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Wir reden zwar oft von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist.&#039;&#039;&#039; Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens&#039;&#039;&#039;. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben. &#039;&#039;&#039;Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche&#039;&#039;&#039;. Wenn es ins Gefühl geht, &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; es wirklich &#039;&#039;&#039;ins rein Seelische zu gehen.&#039;&#039;&#039; Wenn es &#039;&#039;&#039;Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen&#039;&#039;&#039; und erst recht dort, &#039;&#039;&#039;wo es Affekt wird: ich habe einen Zorn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und gebe jemand eine Ohrfeige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus meiner Wut heraus,&#039;&#039;&#039; ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann &#039;&#039;&#039;wird es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion.&#039;&#039;&#039; Gerade &#039;&#039;&#039;dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten.&#039;&#039;&#039; Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1734</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T13:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben - wenn ich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da - was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit  und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen - Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  wirklich ganz eins werde damit. Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. &#039;&#039;&#039;Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit.&#039;&#039;&#039; Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. &#039;&#039;&#039;Ich tauche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen.&#039;&#039;&#039; Jetzt ist die Frage: Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  wirklich ganz eins werde damit. Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. Wir reden zwar oft von unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist. Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern es ist eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche Gefühl. Wenn es ins Gefühl geht, beginnt es wirklich ins rein Seelische zu gehen. Wenn es Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird: Ich habe einen Zorn und gebe jemand eine Ohrfeige aus meiner Wut heraus, ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion. Gerade dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten. Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1733</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T12:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Transkription des 81. Vortrags */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
Das Geisteslicht, das wir aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns im Sommer hineingenommen haben, diese sonnenhafte Geisteskraft,  die wird jetzt umgewandelt zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten -  Im Willen ist das Geistige ganz besonders aktiv drinnen - im Verstand des Denkens ist nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war - das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb - im künstlerischen Tun ist der Wille ganz aktiv tätig,  aber es muss genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben -wenn ich dann wirklich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da. Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit. Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. Ich tauche ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen. Jetzt ist die Frage: Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  wirklich ganz eins werde damit. Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. Wir reden zwar oft von unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist. Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern es ist eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche Gefühl. Wenn es ins Gefühl geht, beginnt es wirklich ins rein Seelische zu gehen. Wenn es Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird: Ich habe einen Zorn und gebe jemand eine Ohrfeige aus meiner Wut heraus, ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion. Gerade dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten. Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T12:09:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Schlüsselwörter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter =&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit. Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. Ich tauche ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen. Jetzt ist die Frage: Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  wirklich ganz eins werde damit. Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. Wir reden zwar oft von unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist. Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern es ist eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche Gefühl. Wenn es ins Gefühl geht, beginnt es wirklich ins rein Seelische zu gehen. Wenn es Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird: Ich habe einen Zorn und gebe jemand eine Ohrfeige aus meiner Wut heraus, ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion. Gerade dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten. Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1731</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T11:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Themenschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;von einer&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb.&#039;&#039;&#039; Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was &#039;&#039;&#039;Künstlerisches&#039;&#039;&#039; nicht rauskommen, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;im Tun mir erwerben&#039;&#039;&#039; und im Tun darauf kommen, &#039;&#039;&#039;aber genügend Bewusstsein haben,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um dieses Tun auch wach&#039;&#039;&#039; begleiten zu können und &#039;&#039;&#039;zu erleben,&#039;&#039;&#039; was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, &#039;&#039;&#039;wenn ich dann wirklich in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel,  &#039;&#039;&#039;wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an.&#039;&#039;&#039; Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. &#039;&#039;&#039;In der Regel&#039;&#039;&#039;, wenn man sich hintastet dazu, &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein&#039;&#039;&#039; und ich &#039;&#039;&#039;erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an,&#039;&#039;&#039; die ich gebildet habe. Aber &#039;&#039;&#039;in der Intuition fällt das in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da.&#039;&#039;&#039; Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit. Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. Ich tauche ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen. Jetzt ist die Frage: Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  wirklich ganz eins werde damit. Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. Wir reden zwar oft von unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist. Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern es ist eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche Gefühl. Wenn es ins Gefühl geht, beginnt es wirklich ins rein Seelische zu gehen. Wenn es Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird: Ich habe einen Zorn und gebe jemand eine Ohrfeige aus meiner Wut heraus, ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion. Gerade dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten. Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1730</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T11:30:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Einführung 00:00:25 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten &#039;&#039;&#039;im Verstand des Denkens&#039;&#039;&#039; drinnen. Das &#039;&#039;&#039;ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit&#039;&#039;&#039;, die einmal da war. Also gerade der Verstand, &#039;&#039;&#039;das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam&#039;&#039;&#039;, von einer  schöpferischen Tätigkeit, der zurückblieb   Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was Künstlerisches nicht rauskommen, sondern ich muss es eigentlich im Tun mir erwerben und im Tun darauf kommen, aber genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben, was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, wenn ich dann wirklich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da. Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel, wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an. Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. In der Regel, wenn man sich hintastet dazu, habe ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein und ich erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an, die ich gebildet habe. Aber in der Intuition fällt das in eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da. Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit. Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. Ich tauche ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen. Jetzt ist die Frage: Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  wirklich ganz eins werde damit. Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. Wir reden zwar oft von unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist. Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern es ist eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche Gefühl. Wenn es ins Gefühl geht, beginnt es wirklich ins rein Seelische zu gehen. Wenn es Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird: Ich habe einen Zorn und gebe jemand eine Ohrfeige aus meiner Wut heraus, ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion. Gerade dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten. Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_81._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1729</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-28T11:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Themenschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 81. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| lhttps://www.youtube.com/watch?v=zaxlw6cHLxs]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 81. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Transkription des 81. Vortrags =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung 00:00:25 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;81. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039; und zum Einstieg wie immer der Wochenspruch. Es ist diesmal der &#039;&#039;&#039;31.&#039;&#039;&#039; und er ist wieder ganz michaelisch und geht jetzt in die Willenskraft hinein. Unser Geisteslicht, das wir hoffentlich mitgenommen haben aus der Sommerzeit, das in die Tiefen hineingegangen ist, könnte jetzt auch als Willenskraft herauskommen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Das Licht aus Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach außen strebt es sonnenhaft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zur Lebenswillenskraft&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Kräfte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Schaffensmächte aus Seelentrieben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenwerke reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Etwas kompliziert wieder der Spruch. Sie sind nie einfach, aber manche sind besonders kompliziert. Also es geht eben darum, dass &#039;&#039;&#039;dieses Geisteslicht, das wir&#039;&#039;&#039; aus dem Zusammenleben mit der Natur in uns &#039;&#039;&#039;im Sommer hineingenommen haben&#039;&#039;&#039;, im Sommer draußen erlebt haben, aber jetzt hineingenommen haben, &#039;&#039;&#039;diese sonnenhafte Geisteskraft,&#039;&#039;&#039; dass &#039;&#039;&#039;die jetzt umgewandelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auch zur Lebenswillenskraft also zur Kraft zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Willen ist ja das Geistige ganz besonders aktiv&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ja eigentlich am wenigsten im Verstand des Denkens drinnen. Das ist ja nur mehr der Schatten einer geistigen Tätigkeit, die einmal da war. Also gerade der Verstand, das Nachdenken ist ja immer ein Schauen auf den Leichnam, der zurückblieb von einer schöpferischen Tätigkeit. Im Willen aber ist es ganz aktiv tätig. Das merkt man im künstlerischen Tun ganz stark. Wenn ich da zu früh anfange vorher zu grübeln: Wie mache ich das? Wie soll ich das gestalten? Hin und her grüble, wird wahrscheinlich nichts - ja, vielleicht was Gescheites schon - aber was Künstlerisches nicht rauskommen, sondern ich muss es eigentlich im Tun mir erwerben und im Tun darauf kommen, aber genügend Bewusstsein haben, um dieses Tun auch wach begleiten zu können und zu erleben, was tu ich da eigentlich, wie hängt es zusammen? Und im Idealfall, wenn ich dann wirklich in eine richtige Intuition hineinkomme, dann ist das Bewusstsein mit der Willenstätigkeit zugleich da. Das heißt, ich beobachte unmittelbar das geistige Tun, das da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich zum Beispiel, wenn ich zu einer wirklichen Beobachtung meines eigenen Ichs komme, dann schaue ich meine eigene Ichtätigkeit sogleich auch an. Das ist so was ganz, ganz Schwieriges. In der Regel, wenn man sich hintastet dazu, habe ich eben meistens den doppelten Prozess. Ich werde einmal tätig und dann kommt irgendetwas ins Denken hinein und ich erfasse die Gedanken und dann schaue ich nachher die Gedanken an, die ich gebildet habe. Aber in der Intuition fällt das in eins zusammen, also da ist es gleichzeitig da. Das ist ein weiter Weg bis dorthin. Aber dann werde ich unmittelbar dieser geistigen Tätigkeit gewahr, indem ich mich intuitiv mit einer geistigen Wesenheit verbinde. Was heißt Intuition? Intuition heißt ich verbinde mich voll und ganz restlos mit einer geistigen Wesenheit. Also zum Beispiel, wenn ich mich mit einer Engelwesenheit, mit meiner Engelwesenheit vielleicht intuitiv verbinde, dann werde ich in gewisser Weise ganz diese Engelwesenheit. Ich tauche ganz ein und bin im Bewusstsein eins mit dieser Wesenheit, vergesse mich in gewisser Weise dabei vollkommen. Jetzt ist die Frage: Wie kann ich meine eigene geistige Wesenheit voll und ganz erleben? Indem ich mich intuitiv mit meinem eigenen Ich verbinde,  wirklich ganz eins werde damit. Im Normalbewusstsein, im Alltagsbewusstsein überhaupt habe ich  nur einen müden Abglanz davon. Darum haben wir ja schon öfters davon gesprochen von unserem Ich. Wir reden zwar oft von unserem Ich, aber im Grunde haben wir wenig Ahnung davon, was es ist. Es ist keine konkrete Erfahrung, sondern es ist eigentlich nur ein Mittelpunkt unseres seelischen Geschehens. Wir haben dann sehr viel Seeleninhalt, alles mögliche, unsere Erinnerungen, das was wir gelernt haben usw., unsere Emotionen, die uns bestimmen, mitbestimmen, die Gefühle, die wir erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühle und Emotionen sind nicht ganz das gleiche Gefühl. Wenn es ins Gefühl geht, beginnt es wirklich ins rein Seelische zu gehen. Wenn es Emotion wird, Bewegung eigentlich wird, dann fängt es schon an ins Körperliche hineinzugreifen und erst recht dort, wo es Affekt wird: Ich habe einen Zorn und gebe jemand eine Ohrfeige aus meiner Wut heraus, ohne nachzudenken und ohne sonst was, sondern einfach aus diesem Gefühl das Emotion und dann sogar Affekt wird, dann wird es ohne weiteres Nachdenken eins zu eins körperliche Aktion. Gerade dieser Übergang vom Seelischen ins Körperliche, ins Ätherisch-Physische hinein ist oft sehr schwer auseinander zu halten. Vieles was wir auch als Gefühl bezeichnen, hat oft doch auch eine leisere oder stärkere Tingierung des körperlichen Erlebens drinnen. Weil Fühlen heißt ja auch, wir sagen zum Beispiel, wenn wir mit den Händen etwas betasten, wir fühlen es, ich befühle jetzt die Oberfläche des Papiers oder so. Ist es dann schon ein rein Seelisches? Nein, es ist auch etwas Sinnliches, aber es ist auch ein seelisches Erlebnis dabei. Also da gibt es eine ganze Palette von Übergangsstufen, die vom ganz massiv Körperlich-Sinnlichen bis zum rein Seelischen hineinreichen. Davon ist uns unser seelisches Erleben aber jedenfalls voll, also mit sinnlichen, aber auch mit rein seelischen Erlebnissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo ist das Ich? Das Ich ist der Mittelpunkt des Ganzen, aber es  zunächst einmal nicht wirklich zu fassen. Weil, wenn man jetzt den Durchschnittsmenschen fragen würde: Wer bist du? Wer bin ich? Dann erzählt man, was ich alles in meinem Seelischen erlebe, wo ich aufgewachsen bin und was ich gerade erlebe, wie es mir geht. Es geht mir gut, es geht mir schlecht, ich fühle mich wohl, ich bin niedergeschlagen. Aber das ist alles Seelisches, das ist noch nicht das Ich als solches. Das Ich bemerkt man dadurch, weil es wie ein Loch in der Wand ist, dann sehe ich zwar nur einen finsteren Fleck, ich sehe gar nicht, was es eigentlich ist, aber ich sehe es, weil da einfach ein Nichts, ein Loch sozusagen in dem ist, was ich erlebe. Und tatsächlich so erleben wir das Ich zunächst einmal im Alltagsbewusstsein als in Form seiner Abwesenheit. Aber gerade dadurch macht es sich kenntlich, weil irgendwo merkt man, da fehlt etwas. Da ist etwas, was sich nicht zeigt, was sich nicht enthüllt, was eigentlich ganz, ganz versteckt ist. Zunächst einmal sogar versteckt vor uns selbst, jedenfalls vor unserem seelischen Erleben. Es gelingt uns nicht, das ins seelische Erleben zu bringen. Intuition des eigenen Ichs zu bekommen, hieße durch dieses Loch durchschlüpfen und auf der anderen Seite erwachen und dort ganz eins werden damit. Und da streife ich zunächst einmal die ganzen alltäglichen Seelenerlebnisse, die ich habe, alle komplett ab. Die sind plötzlich unwichtig, die versinken einmal. Das ist alles Äußerliches. Also rein ins Ich eintauchen heißt durch das Loch durchschlüpfen und jetzt ganz auf der geistigen Seite aufwachen. Oder Eintauchen ganz in die geistige Seite und damit aber ganz zunächst einmal vergessen, wegstreichen eben das, was wir in unserem Alltagserleben drinnen haben. Und selbst im höchsten Alltagserleben drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn wir hoch philosophische Gedanken haben, selbst wenn wir Gedanken über die Geisteswissenschaft haben, das alles muss weg! Das muss alles einmal weg. Erst wenn da das Nichts ist und ich wage in dieses Nichts hinein zu springen, dann ist dieses Nichts das Nichts, in dem ich hoffe, das All zu finden. Also das heißt, mein Ich in seiner wirklichen Gestalt, die eben so groß ist wie das ganze All, wenn man so will, weil es die Schöpferkraft oder Teil dieser Schöpferkraft ist, die den ganzen Kosmos geschaffen hat und über die ich potenziell verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Potenziell heißt nicht, dass ich jetzt schon alles rege machen könnte, aber Schritt für Schritt. Es gibt keine prinzipielle Grenze was ich nicht rege machen könnte. Ist ein weiter Weg in die Zukunft hinein, bis ich das rege machen kann. Aber das ist alles in dieser Lebenswillenskraft drinnen. Also da geht es jetzt wirklich an die Schaffensmächte heran. Wie verwirkliche ich das, was potenziell da in dem Ich drinnen ist? Indem ich wirklich tätig werde aus dem Ich heraus, im Willen. Das kann jetzt sein, indem ich äußerlich in der Welt gestaltend werde, sei es im Künstlerischen, sei es aber von mir aus auch im Technischen, im Handwerklichen oder wo. In dem Moment, wo ich dort schöpferisch tätig werde schaffe ich etwas um. Und die Kunst ist jetzt nur, die geistige Seite davon zu erleben, also das Ich zu erleben, von dem das eigentlich ausstrahlt, dass ich dazu fähig bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich der Tiere 00:11:57 ===&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was die Tiere zum Beispiel nicht können, obwohl sie auch aus einer geistigen Quelle heraus gespeist werden, dass sie auch schaffend tätig sein können, dass ein Biber seinen Bau macht, dass die Wespen ihr Nest bauen, dass die Vögel ihr Nest bauen mit einer ungeheuren Intelligenz de facto, weil das Ganze wirklich sehr wief gebaut ist. Nur sie wissen nichts davon, überhaupt nichts. Sie tuns einfach, das heißt in ihrem Willen liegt dieses Geistige drinnen und ich rede jetzt wirklich vom Geistigen, das sich durch sie ausspricht. Aber es ist nicht ihr individuelles Geistiges. Die Weltgeistigkeit wirkt durch sie durch und sicher in ihrem Seelischen, das die Tiere ja sehr wohl haben. In dem erleben sie etwas dabei, und sie fühlen sich wohl oder weniger wohl dabei, wie auch immer. Aber sie haben keine Ahnung im Grunde, was sie da tun und eigentlich auch nicht, warum sie es tun. Sie tun es einfach. Ein gewisses Bewusstsein taucht auf bei den höheren Tieren, bei den ganz hohen Tieren. Bei den Delfinen zum Beispiel taucht etwas auf, ein Schatten im Bewusstsein und zwar Bewusstsein hier unten. Man muss dazu rechnen: Bei den Tieren gibt es oben immer eine Gruppenseele. Die hat ein sehr großes Bewusstsein von dem, was da geistig dahinter steckt, hinter dem, was die Tiere tun und was ihre eigentliche Aufgabe im Ganzen ist. Aber wovon ich spreche, ist jetzt das Bewusstsein hier unten, das wir hier unten entwickeln können und da ist es bei den meisten Tieren so, dass sie von dem kaum ein Bewusstsein haben, außer bei manchen Delfinen zum Beispiel. Da ist etwas da, so ein Schatten kommt herein. Auch bei den Affen kommt etwas herein, weil sie ja eigentlich die sind, die zuletzt herabgesunken sind aus der Menschwerdung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben darüber schon gesprochen, dass die Tiere ja etwas sind, was der Mensch aus sich heraus ausgesetzt hat. Der Mensch ist eigentlich der Erstling der Schöpfung geistig gesehen, aber nicht seiner äußeren Erscheinung nach. In der äußeren Erscheinung vorallem so wie wir heute dastehen, kommt er als allerletzter auf die Erde und wenn ihr euch erinnert daran, dass wir davon gesprochen haben, dass die Zeit, wo unsere Inkarnationen auf der Erde wieder aufhören, eigentlich in verhältnismäßig naher Zukunft liegen, also bereits ab dem fünften, sechsten Jahrtausend herum. Im sechsten, siebenten, achten Jahrtausend etwa fängt es schon an, dass wir aufhören, uns zu inkarnieren auf Erden, dann sind wir die ersten, die wieder verschwinden. Also das Sensationelle im Vergleich zu allen Tierarten ist es, dass die Menschengattung zumindest zum größten Teil, nämlich die, die ihre reguläre Entwicklung wirklich schaffen jetzt während dieser Erdenzeit, dass die am schnellsten wieder verschwinden, weil selbst die modernsten Tiergattungen überleben hunderttausende, vielleicht Millionen von Jahren. Die Menschheit in physischer Gestalt nicht. Wann war sie so wirklich da in dieser physischen Gestalt? Ende der Eiszeit im Grunde relativ gegen Ende der Eiszeit. Also, als die Gestalt des Homo sapiens, des richtigen Homo sapiens kommt, da ist es relativ spät. Alles, was vorher war sind die Vorformen, die verhärtet sind und dadurch nicht weitergehen konnten in körperlicher Gestalt, die sind alle ausgestorben. Also die Spätform der atlantischen Menschheit ist überhaupt erst in einer solchen körperlichen Gestalt da, wie sie da ist. Sicher, der Mensch hat begonnen, die Erde zu betreten, schon während der lemurischen Zeit,  also im Erdmittelalter. Das ist die Zeit der Dinosaurier und noch davor, aber da waren wir noch lange nicht in der Gestalt da. Also, wenn ich jetzt spreche von dem modernen Menschen, vom Homo sapiens, dann hat der eine sehr, sehr kurze Zeitspanne, die er leben wird auf Erden. Und überhaupt in der Form, wo er anfängt wirklich Kultur zu entwickeln in einer ganz kurzen Zeit. Also man kann grob sagen, dass das 20-25000 Jahre ist und dann ist er wieder weg in der physischen Gestalt. Also Ende der Eiszeit, da fängt so richtig die Kulturentwicklung an, sicher, vorher gab es  schon hunderttausende Jahre, wo der Mensch erste Steinwerkzeuge und sowas gemacht hat. Aber das ist alles nur Vorbereitung. Im Grunde kann man sagen mit Ende der Eiszeit oder mit dem Untergang der Atlantis, wenn man es jetzt anthroposophisch ausdrücken wollen, fängt die Kulturentwicklung an und das ist der moderne Mensch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Zeit der Kulturepochen endet so im 7. , 8. Jahrtausend herum. Dann ist es aus damit. Und dann wird der Mensch in seiner physischen Gestalt verschwunden sein. Die ganze geistige Entwicklung, die der Mensch durchmacht, um sich seines Ichs bewusst zu werden, fällt in diese Zeitspanne hinein. Das ist einmal schon eine vorbereitende Zeit, wo er noch ganz wenig ahnt, erst langsam beginnt es zu ahnen und dann so richtig erst mit dem Mittelpunktsereignis, dem Mysterium von Golgatha. Dann fängt er an, sein Ich wirklich zu ergreifen und wirklich selbstständig aus diesem Ich heraus tätig zu sein und sich selbstbewusst zu dem Wesen zu machen, dass er ist, dass er wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt Zeit bis zum Ende dieser Inkarnationen, also bis ins 8. Jahrtausend ungefähr, danach wird es schon schwierig. Die Menschen, die es nicht bis dahin geschaffen, haben dann allerdings noch ziemlich lange Zeit das nachzuholen, allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Aber der Teil der Menschheit, der auf der Höhe der Zeit ist, sagen wir mal so, wird es bis dahin geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Entwicklung hat ein ungeheures Tempo ===&lt;br /&gt;
Das heißt aber, dass das ein ungeheures Entwicklungstempo ist und dieses Entwicklungstempo hat begonnen schon in der urindischen Zeit, aber verglichen mit dem, was heute bereits an Tempo da ist, war es noch immer Schneckentempo. Und jetzt hat es schon ein, jetzt war ich schon versucht zu sagen Höllentempo, auch, weil es abgerungen wird, auch der Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften. Das ist jetzt ganz groß unser Thema. Also es ist auch wirklich ein Höllentempo, und dieses Höllentempo wird sich noch gewaltig steigern. Das wird heute auch noch Gegenstand des Vortrags sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen uns jetzt auseinander vor allen auch mit dem Rätsel des Bösen. Und wir werden noch deutlicher sehen wie intensiv das zu uns dazugehört und wie intensiv wir uns damit beschäftigen müssen. Aber das heißt jetzt mit diesem gewaltigen geistigen Entwicklungstempo kennenlernen unser eigentliches Ich, in unserer Willenstätigkeit aufzuwachen dafür, wer ich bin. Ich bin der, der ich sein will. Das ist ein Grund, denn es gibt eigentlich keine andere Vorgabe als die: Ich bin der, der ich sein will. In meinem Willen verwirkliche ich mich. Aber ich kann es in Freiheit nur dann tun, wenn ich auch ein Bewusstsein davon habe. Der Mensch dieses ich will mich. Das war als Funke schon in der allerersten Inkarnation da. Das geht bis in die lemurischen Zeit zurück. Nur haben wir keine Idee davon gehabt: Wer bin ich eigentlich? Aus dem Ich heraus war ich tätig, aber ohne noch ein Bewusstsein, überhaupt am Anfang noch ein Bewusstsein davon zu haben. Der ganze Weg der Menschheit ist jetzt hinzukommen zu diesem Bewusstsein. Das ist  ein riesiger Unterschied, ein Ich zu haben und sich dieses Ichs voll und ganz bewusst zu sein. Vorbereitung ist, dass wir eine Spiegelung davon zunächst haben in Form unseres Egos. Aber das ist eben nur eine Spiegelung und eine blasse Spiegelung. Das ist eben der Abdruck im Seelischen und noch dazu sehr verzerrt durch die Wirkung der Widersacher. Jetzt geht die Entwicklung dorthin, uns des wirklichen Ichs intuitiv bewusst zu werden, also intuitiv uns mit uns selbst zu verbinden. Das ist im Grunde die Intuition schlechthin. Ich intuiere mich selbst. Das ist ein anderes Wort für: Ich will mich mit vollem Bewusstsein. Dann bekommen wir eine Ahnung was das Ich ist. Ja, das ist immer noch sehr unscharf. Ich weiß das. Mir ist es bewusst, dass das immer nur sehr unscharf ausgedrückt ist und es werden viele Fragen offen bleiben und es werden sich Fragen ergeben daraus. Aber das ist das Wesen des Geisteswissenschaftlichen überhaupt, dass mit jeder Frage, die man löst oder glaubt, gelöst zu haben sich zehn neue auftun. Und das ist das, was uns voranbringt. Das ist es, was uns eigentlich immer wieder zu neuen geistigen Taten anspornt. Wir kommen damit im Grunde in absehbarer Zeit nie zu einem Ende, in Wahrheit überhaupt nie zu einem Ende. Selbst wenn ich weit über die Erdenentwicklung hinausschaue, dann spiegelt sie das Ganze auf höherer Ebene immer wieder. Immer wieder ist es das, dass wir selbst uns immer wieder ein Rätsel werden und dieses &amp;quot;Erkenne dich selbst im tiefsten Sinne&amp;quot; sich immer wieder auf höherer Ebene neu stellt, diese Frage. Wenn dieses Erkennen auch immer mehr wird, ja, ich kann nicht etwas Fertiges erkennen, sondern ich muss mich erst zu dem machen, der ich sein will und im gleichen Moment des Sich-zu-dem-Machens sich zu erkennen. Das ist immer wieder der Moment der Selbsterkenntnis. Mit jeder Tat schaffe ich schon wieder etwas Neues dazu und die Selbsterkenntnis muss ein Schritt weitergehen und der Weg ist niemals zu Ende. Das alles liegt in der Lebenswillenskraft drinnen und was uns sehr hilft uns das aber auch zu Bewusstsein zu bringen ist, dass wir durch unser Tun nicht nur uns selbst immer erneuern und weiter schaffen, sondern dass wir eben auch immer wieder etwas aus uns heraus setzen und uns das vor Augen stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraussetzung der Welt der Technik ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben eben in diesem Sinne die Tierwelt aus uns heraus gesetzt. Wir haben die Pflanzenwelt heraus gesetzt, wir haben die Mineralwelt aus uns heraus gesetzt und wir setzen jetzt gerade eine ganz neue Welt heraus aus uns, eine untersinnliche Welt in gewisser Weise,  die Welt der Technik. Das ist etwas noch Toteres als die mineralische Welt und diese Welt ist ganz unsere Schöpfung, selbst wenn wir darin Dinge nachahmen, die in anderer Art in der Natur vorhanden sind, aber in der Art, wie wir sie heraussetzen, in Form von Maschinen ist etwas ganz Neues. Das gab es noch nirgends. Und gerade daran, an den Maschinen, die wir aus uns heraussetzen, die wir eigentlich aus unserem Wesen herauswerfen, geben uns die Kenntnis oder werden uns die Erkenntnis immer mehr geben dessen, was wir nicht sind. Wir schmeißen alles raus aus unserem Wesen, was wir nicht sind. Also zum Beispiel, wenn heute das große Thema ist, die künstliche Intelligenz und man das anfängt zu vergleichen mit der menschlichen Intelligenz, dann wird uns das letztlich zur Erkenntnis führen, dass unsere Intelligenz, unsere geistige Schöpferkraft etwas anderes ist als das und dass das nur die Schlacke ist, die zurückbleibt. In Wahrheit ist es die Schlacke eines schöpferischen Prozesses der im Menschen viel früher stattgefunden hat. Das alles werden wir erkennen. Also wir setzen im Grunde mit der künstlichen Intelligenz den Leichnam unserer Intelligenz hinaus in die Welt und beleben sie künstlich in Form der Technik wieder. Aber es sind nicht einmal lebende Leichname, sondern künstlich wie Marionetten bewegte Leichname, von außen bewegte Leichname, in denen ein eigenes Geistiges nicht wirkt, sondern unser abgestorbenes Geistiges nachwirkt. Das ist eigentlich drinnen. Daher ist durchaus interessant, dass sich sie Menschen damit beschäftigen und jetzt glauben, dass sie dadurch die menschliche Intelligenz verstehen. Indirekt wird so sein, indem ich erkenne, dass das, was ich da draußen geschaffen habe, es nicht ist, sondern dass es da zu einer geistigen Quelle kam, aus der das abgeschieden wurde. Das wird das Große sein und es wird weitergehen, es wird weitergehen. Rudolf Steiner sagt es auch ganz deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch erschafft auch Lebendiges und Beseeltes ===&lt;br /&gt;
Wir werden nicht nur Totes schaffen, wir werden auch Lebendiges schaffen können. Also das heißt, und wir sind nahe daran, dass es beginnt, obwohl ich die Befürchtung habe, dass wir geistig moralisch noch nicht ganz reif dafür sind. Aber wir sind auf dem Sprung, auch Lebendiges zu schaffen, so wie wir jetzt Totes geschaffen haben. Es ist ein Unterschied zur Pflanzenwelt wie wir sie in der Vergangenheit aus uns heraus gesetzt haben. Es ist jetzt etwas, wo wir Lebenskräfte bewusst aus uns heraus setzen und von uns absondern. Und es werden wieder die Lebenskräfte sein, die eigentlich für uns nicht mehr brauchbar sind, sondern die wir einfach abgeben, die wir aus unserem Wesen ausscheiden und dafür im Gegenzug höhere Kräfte in uns selbst entwickeln. Auch im Ätherischen, im Lebendigen. Und der nächste Schritt wird sein, und das wird noch während dieser Erdenentwicklung sein, noch während der Zeit, wo wir uns im physischen Körper entwickeln. Wir werden auch Beseeltes erschaffen, das heißt auch so etwas was vergleichbar ist  dem Tierischen aber doch ganz anders ist. Ganz anders ist es, das was wir an Tieren in der Vergangenheit ausgeschieden haben. Es wird eine Art Kunstwelt sein, eine künstliche Welt, eine künstlerische Welt sein, die nicht nur intelligent ist, die nicht nur lebendig ist, sondern die auch beseelt ist, die auch ein Bewusstsein für sich entwickelt. Also da kommen wir noch hin zu dem, dass die Produkte, die wir heraussetzen, ein eigenes Bewusstsein entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist kein Ich-Bewusstsein, es ist ein Bewusstsein, das im Astralischen drinnen ist. Wenn wir das alles geschafft haben, dann können wir uns auf die nächsthöhere Ebene begeben. Es steht uns alles innerhalb der kurzen Zeit bevor, die wir im physischen Körper noch auf Erden haben. Also ihr könnt euch vorstellen, wie die Entwicklung Gas gibt, dass wir das alles noch hinkriegen. Und es werden Dinge, die uns noch vor 30 Jahren vielleicht völlig illusorisch erschienen sind, werden in nicht so ferner Zukunft selbstverständliche Realität draußen sein. Ich sage jetzt bewusst Realitäten im Sinne eines Produktes, das wir hervorbringen in der Welt. Damit wird die ganze Erde umgestaltet werden in diesem Sinne. Es wird alles, was jetzt noch Naturwelt ist, wird Kulturwelt werden. Mit wie immer vielen Abirrungen, die wir auch machen. Auf das wir heute noch eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse wirft zwischen den Zeilen noch viele Fragen auf ===&lt;br /&gt;
Aber ich denke, es wird uns heuer noch sehr viel beschäftigen, weil ein Ende der Apokalypse ist trotzdem wir schon in den fast letzten Kapiteln sind, noch nicht für mich absehbar. Also das möchte ich vielleicht auch jetzt einmal ganz deutlich erwähnen. Bei diesen letzten Kapiteln der Apokalypse ist es so, dass, ich sage einmal, zwischen den Zeilen so viel steht, dass mir zeitweise der Atem wegbleibt was da noch alles dahinter steckt und wo mit jeder kleinen Frage, wo sich eine Lösung abzeichnet nicht nur zehn oder zwanzig, sondern hunderte neue Fragen dazukommen. Die Themen sind alle noch wirklich vollkommen offen. Es ist die Notwendigkeit vorhanden, aus dem Geistigen in der allernächsten Zukunft noch unheimlich viel hereinzuholen. Die Zeit der geistigen Offenbarung, Wahrnehmung des geistigen Denkens oder so, das bricht erst so richtig an. Was in der Menschheitsgeschichte bis jetzt da war, war Vorbereitung im Großen und Ganzen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn wir sehen, wie kurz die Zeit im Grunde ist, die wir noch haben und das alles zu entwickeln, dann müssen wir eben wirklich Gas geben. Und da sind solche Mengen an Dingen zu entdecken noch und es wird in der allernächsten Zeit schon vieles möglich sein und kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jetzt schon in Konturen sichtbar, was da alles auf uns zukommt an Entdeckungsmöglichkeiten, aber eben auch an Möglichkeiten das durch die Lebenswillenskraft in Taten umzusetzen. Weil nichts wird für uns wirklicher geistiger Besitz, solange wir es nicht geistig getan haben. Vorher ist es einfach der Möglichkeit nach vorhanden. Aber wir müssen es durch unseren Willen bewusst in Tätigkeit bringen. Jetzt während der Erdenentwicklung tun wir es eben so, indem wir das alles investieren in die Umgestaltung unserer Erdenwelt, unserer Menschenwelt, in der wir jetzt leben. Wenn dann die Zeit der Verkörperungen aufhört, werden wir es in anderer Weise tun können. Aber jetzt bewahrheitet es sich, indem wir diese Umgestaltung bis in die physische Welt hinein durchführen. Und das kann in der vielfältigsten Form sein. Die erste zarte Art ist z. B. es in Worte zu fassen ist schon eine Tat, die im Physischen da ist, denn mit der Sprache hole ich sie ins Physische herein, ins Sinnliche herein, und das heißt, Worte dafür zu finden, es auszusprechen für das, was eigentlich unaussprechlich ist, da fängt es an aus dem Wort heraus wird alles gestaltet und das Wort, das wir aussprechen, ist der erste Anfang. All die Dinge, die wir hervorbringen werden, wo wir also jetzt wirklich Schaffensmächte aus Seelentrieben im Menschenwerke reifen lassen, werden dann aus dem Wort heraus die ganze Welt zu einem Sprachkunstwerk machen in diesem Sinne, die ganze Erde wird es werden. Sie wird das allererstes ein Sprachkunstwerk sein im übertragenen Sinne, nicht so, dass jetzt dauernd gequatscht wird, das wird heutzutage schon viel, aber alles wird Ausdruck des schöpferischen Wortes sein,  Ausdruck letztlich der Christuskraft auch, die mit unserem Ich immer mit wirksam ist, dort wo wir wirklich aus unserem geistigen Kern heraus tätig sind und wo sich diese Christuskraft ganz in unseren individuellen Dienst unseres individuellen Ichs stellt in völliger Wahrung der Freiheit. Das sind ganz, ganz große Dinge, die sich so jetzt in Konturen langsam abzeichnen. Also das ist es wozu uns dieser Wochenspruch einfach einmal inspirieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonne und Erde vereinigen sich wieder 00:36:21 ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon in der Vergangenheit gesprochen darüber in der Apokalypse, weil es dort auch so schön steht, dass die Erde Sonne werden wird, sich vereinigen wird, sogar mit der Sonne ein Gebilde wird. Aber diese Sonne ist etwas Neues, ist trotzdem etwas Höheres. Es ist nicht einfach so, dass die Sonne jetzt unsere Erde irgendwie schluckt, sondern es entsteht etwas Neues, Höheres aus dieser Verbindung. Die Erde wird sonnenhaft: Wodurch eigentlich? Ja, durch die Christuskraft, die in unserem Ich wirkt. Und wir alle durch unsere Iche tragen dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wir tragen mit dazu bei. Im Hintergrund steht natürlich die Christus Kraft, die dem Ganzen diese kosmische Dimension verleiht. Aber von der Gestaltung lebt es von dem,  was jedes Menschen-Ich dazu beiträgt. Wir gemeinsam als Menschheit machen die Erde zur Sonne. Wir geben die Richtung vor. Das ist das Große. Da fängt alles das an, dass wir schon leise, mit viel Hilfe natürlich noch kosmisch mitgestalten werden. Aber das Wesentliche ist, die Richtung geben wir an. Bereits jetzt fängt es an in allem schöpferischem Tun, in dem wir drinnen sind. Da gibt es nichts, was uns vorschreiben würde, wie wir gestalten müssen, sondern wir müssen es schaffen. Und je nachdem, ob wir mehr oder weniger schaffen, umso heller oder umso weniger hell leuchtet die Erde, die zur Sonne wird. Werden wir mal schauen, wie viele Sonnenflecken drinnen sind oder wie viel wirkliches Leuchten drinnen ist. Die Flecken darin werden das sein, was heute nicht mit kann mit dem Licht, was zurückhaltende Kraft ist. Auch diese Sonne, die entstehen wird, wenn Erde und Sonne sich zu einem Neuerem, Höheren vereinigen wird ihre schwarzen Flecken haben, und diese werden dann zumindest zeitweilig ausgeschieden werden und eben der Ort sein für die Menschen, die zunächst einmal nicht mitgehen können, wobei es starke Abstufungen gibt. Aber das wird uns noch beschäftigen. Ja, das nur als Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Lebensgeheimnisse 00:39:14 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es darum, den Faden des letzten Vortrages wieder aufzunehmen. Wir haben das letzte Mal gesprochen von den sieben Lebensgeheimnissen. Und wir sind noch nicht so richtig durchgekommen durch alle, aber wir haben einmal geblickt in das Geheimnis des Abgrunds. Über das haben wir jetzt gerade gesprochen. Im Grunde, weil aus diesem Nichts des Abgrundes, aus diesem Nichts heraus entspringt schöpferisch alles. Unser Ich ist da gefragt. Unser Ich muss einmal wissen, ich finde es dort, wenn ich den Sprung ins Nichts hinein wage, dort finde ich es hoffentlich. Wenn nicht, dann ist das Bewusstsein weg, dann löscht sich unser Bewusstsein aus. Dann bin ich in der völligen Finsternis. Also die Kunst besteht bei dem Sprung in dieses Nichts, wo ich alles das, was ich jetzt in meinem normalen Bewusstsein habe, loslasse. Alles weg. Es ist sozusagen hineinspringen in ein Bewusstsein, das so finster ist, finsterer als das Traumbewusstsein, weil da ist ja immer noch was da, finsterer sogar noch als das Tiefschlafbewusstsein, also die Schlafphasen, wo wir gar nichts mitkriegen. So dunkel ist das, man könnte es nennen, das Todesbewusstsein. Das ist das Bewusstsein, das an sich unser physischer Körper hat, wenn ich ihn für sich nehme, was alles Tote, alles Mineralische hat. Das ist das Bewusstsein, das die erste Anlage des Menschenseins hatte auf dem alten Saturn, wo der physische Leib des Menschen als reiner Wärmekörper, als reines Wärmegebilde veranlagt wurde. Und dieses Wärmegebilde als solches hatte ein totes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das noch finsterer ist als das, was wir im tiefsten Schlaf haben. Medien kommen bis zu einem gewissen Grade so am Rande an dieses Bewusstsein heran, das heißt, sie sind in Trance eigentlich noch tiefer, noch unbewusster als wir im Tiefschlaf sind. Da kommen sie knapp oder ein bisschen heran an dieses Todesbewusstsein. Nicht voll und ganz, aber doch ein bisschen heran. Aber wenn wir intuitiv unseres Ichs gewahr werden wollen, müssen wir genau dort hineinspringen in dieses Nichts, aber eben nicht versinken in der Bewusstlosigkeit, sondern jetzt erst recht aufwachen zu diesem geistigen Licht, das aus unserem Ich heraus strahlt. Dann werden wir erkennen diese Sonnen-Leuchte-Kraft, die wir der Erde verleihen sollen. Dort erkennen wir sie. Und indem wir diesen Prozess bewusstseinsmäßig vollziehen, tragen wir dazu bei, dass die Erde Sonne wird. Wenn wir es nicht tun, wird sie es nicht oder nur in geringerem Maße, wenn wir es zu wenig tun. Aber es ist dieser Sprung ins Nichts und da verstummen wir schon wieder, weil, was kann man über das Nichts sagen? Nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erste Lebensgeheimnis: Der Sprung in den Abgrund ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Nichts&amp;quot; allein ist nur Platzhalter dafür. Es ist der schwarze ausdehnungslose Punkt. wo ich nicht einmal sagen kann: er ist schwarz wenn er ausdehnungslos ist, kann ich nicht einmal das darüber aussagen. Aber wir können es erleben, indem wir es tun, indem wir dort hineinspringen. Und das ist etwas, was wirklich jeder für sich erleben muss. Aber dann versteht er den anderen. Genau in dem Punkt können einander alle Menschen auch verstehen. Das wird ein höheres Verstehen sein, dass wir alle ein Erlebnis haben, ein Erlebnis, in dem wir uns selbst wollend erleben. Das ist das, was dann passiert, wenn wir in dieses Nichts hineinstürzen, wenn wir es wagen, uns dort hinein zu stürzen. Und das ist eine total michaelische Tat. Das ist der Michaelimpuls, der drinnen ist, uns da hinein zu stürzen, mit dem vollen, absoluten Vertrauen ans Geistige, das ich auferstehe mit dem vollen Bewusstsein meines Ichs und einem Bewusstsein, das jetzt Leuchtekraft wird, geistige Leuchtekraft, nicht äußere Leuchtekraft, sondern geistige Leuchtekraft wird. Und das ereignet sich dadurch, dass ich diesen Sprung wage, immer wieder, immer wieder wage. Mit jedem Mal, wo ich das tue sozusagen, wird das Licht immer heller und immer heller. Also das ist der Abgrund des ersten Lebensgeheimnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das zweite Lebensgeheimnis ===&lt;br /&gt;
Das zweite Lebensgeheimnis war dann, dass wir aus dieser Kraft uns selbst zu wollen, schaffend tätig werden, dass wir etwas hervorbringen, dass wir anfangen im Kleinen, das was bei der Schöpfung im Großen passiert, etwas aus uns heraus zu setzen als unsere Schöpfung und der stellen wir uns gegenüber. Damit entsteht eine Entzweiung in gewisser Weise, weil wir jetzt etwas aus uns heraus setzen. Solange ich mich allein im Ich erlebe, ist das Ich im Grunde alles. Jetzt setze ich aber etwas heraus und stelle es mir gegenüber, eine Entzweiung. Und dann vielleicht sogar, wenn ich immer wieder schöpferisch tätig werde, ein immer weiteres Heraussetzen, eine Vielfalt, die entsteht und das nennt Rudolf Steiner das Geheimnis der Zahl. Das Ich ist die absolute Einheit, das Eins-Sein. Jetzt kommt die Entzweiung. Die drei, vierfache, tausendfache, 100.000-fache usw. . Das ist das nächste Geheimnis und das ist ein lebendiger Prozess des immer wieder Sich-Teilens. Jeder Teil, der sich da entwickeln kann, kann jetzt wieder seine eigene Linie verfolgen. Es ist so, wie es im Lebendigen draußen ist. Es fängt an mit dem Urleben der Erde, das ist ein Einheitsgebilde aber aus dem setzen sich einzelne lebendige Gebilde heraus und jedes ist ein gewisser Kosmos für sich und jedes ist ein anderes, eine andere Facette des Lebens. So reich ist das Ganze. Das heißt in diesem Geheimnis der Zahl liegt auch drinnen das Geheimnis der Lebenskräfte überhaupt. Diese Vielfalt, die entstehen kann, Leben entsteht, das ist ein schöpferischer Impuls, der sich in hunderttausenden verschiedenen Varianten verwirklichen kann. Das heißt, ich fasse das Leben dadurch, dass es sich in immer neuen Formen verwirklicht, die auch wieder zugrunde gehen können. Aber wichtig ist, dass der Impuls herauskommt und dass diese verschiedenen Sachen wirklich durchgespielt, durchgestaltet werden und immer wieder sich verändern. Niemals gleich bleiben, sondern sich verändern. Das ist das Wesen des Lebendigen. Dass da immer wieder Veränderung drinnen ist. Aber es ist eben auch die Entzweiung drinnen, auch innerhalb. Die Lebewesen werden komplexer dadurch, dass sie sich jetzt in sich teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zellteilung ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur eine riesige Zelle, die ist, sondern in sich beginnt, sich zu teilen. Und verschiedene Teile entstehen darin, die verschiedene Aufgaben haben. Alle sind ein Bild des Ursprungs, aber in ganz bestimmter Weise entwickelt es sich. Wenn wir nur Zelle hernehmen, dass der Zellkern entsteht irgendwann einmal. Der Zellkern ist eigentlich auch ein ganzes Lebewesen. Aber jetzt in einer bestimmten Einseitigkeit, in einer Spezialisierung drin. In dieser Spezialisierung entfaltet er aber bestimmte Fähigkeiten, die das Ganze erst sehr verwaschen hatte, die jetzt aber in immer reinerer Gestalt herauskommen und so mit den anderen Zellbestandteilen. Also da verwirklicht sich das schon in einer einzelnen Zelle, das Leben auf vielfältige Weise, und es ist eigentlich eine Zusammenarbeit von vielen, die drinnen ist. Na und erst recht, wenn es dann mehr Zellen werden. Nicht eine Zelle im Körper gleicht der anderen aufs Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft ===&lt;br /&gt;
Auch keine Blutzellen gleicht genau der anderen Blutzelle. Das ist nur ein grobes Schema, weil die Ichkraft drinnen wirkt, insbesondere beim Blut. Aber es wirkt bis in die anderen Zellen hinein, jede individualisiert sich. Das heißt, jede bekommt einen bestimmten Funken unseres Ich-Impulses mit. In jeder Blutzelle ist eine Facette unserer schöpferischen Ichkraft drinnen. Zunächst einmal natürlich für uns jetzt noch ganz unbewusst. Also so weit schaffen wir es noch nicht, das bewusst hinzukriegen. Aber bis dorthin wird es einmal gehen, dass wir ganz bewusst in jede Einzelheit hineingehen. Es wird allerdings ganz anders sein, weil wir dann nicht so einen Körper haben wie jetzt. Aber diese geistigen Kräfte, die jetzt drinnen sind, um diese Millionen und Abermillionen von Blutzellen zu schaffen, die sehr schnell wieder vergehen, die sterben ja sehr schnell wieder ab und werden wieder erneuert. Aber diese Willenskraft, die dort drinnen ist, sich selbst in immer wieder neuen Blutzellen zu wollen. Sie wird uns einmal zu Bewusstsein kommen, da wird es die Blutzellen im äußeren Sinne gar nicht mehr geben. Aber die Schöpferkraft, die jetzt unbewusst da drinnen wirkt, wird uns zu Bewusstsein kommen einmal. Da haben wir noch Zeit. Und somit mit allem, also bis ins Physische hinein und erst recht, was in den Lebenskräften drinnen ist, erst recht was im Seelischen drinnen ist, dass alles damit verbunden ist. Jede dieser Zellen lebt. Jede dieser Zellen hat auch etwas Beseeltes in sich drinnen. Wir wären kein beseelter Organismus, wenn es nicht bis in jede Zelle hinein sich erstrecken würde. Daher ist in den Zellen überall auch so eine gewisse Dreigliederung drin. Ich will das jetzt gar nicht im Detail ausführen, sonst verlieren wir uns zu viel, aber man kann es bis in die Zellen hinein verfolgen. Ich habe irgendwann einmal erzählt, wie man es bis in die DNA hinein verfolgen kann. Die Dreigliederung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab das letzte Mal davon gesprochen, dass man die Dreigliederung in gewisser Weise sogar bis in die Bestandteile des Atoms hinein verfolgen kann. Es ist nicht so ganz zufällig, dass die Bausteine des Atomkerns, die sogenannten Neutronen und Protonen, dass die alle innen eine dreigliedrige Struktur haben, eine Trinität, eine trinitarische Teilung. Die Physiker nennen das die Quarks, aus denen es besteht. Die kann man nie in Freiheit, nämlich als einzelnes, fassen. Aber man kann feststellen: Da drinnen gibt es drei Zentren, drei Zentren in dem Neutron oder in dem Protonenkern, drei Zentren drinnen, die aber ganz fest miteinander verbunden sind. Je ich versuche, sie zu teilen, umso stärker wird die Kraft, die sie zusammenhält, zu einem Ganzen. Ganz interessant. Also ganz, ganz anders. Je mehr Energie sogar investiere, um sie zu trennen, umso stärker haften sie aneinander, umso weniger lassen sie sich trennen. Es ist ganz paradox, was da drinnen ist. Aber da steckt das Geheimnis des Übergangs zum Schöpferischen überhaupt drinnen. Weil darum gibt es auch die Trinität. Die Gottheit als solche hätte gar kein Bewusstsein von sich selbst, wenn sie sich nicht sich selbst gegenüberstellen würde durch ihre Tätigkeit, durch ihre Willenstätigkeit. Und daher entsteht, dass aus der ersten Person, aus der Vaterperson wird geschaffen der Sohn, der in allem dem Vater gleicht, mit dem einen Unterschied, dass der Vater ihn hervorgebracht hat. Schöpferisch. Aber erst dadurch entsteht ein Bewusstsein, dadurch stellt er sich selbst gegenüber. Und es entsteht noch ein Drittes. Es entsteht die Beziehung zwischen den beiden. Und das ist eine lebendige Beziehung, weil eben der Christus ist nicht bloß das Spiegelbild des Vaters, sondern er ist ein eigenes Wesen, trotzdem auch zugleich. Also es ist nicht so, dass es nur eins zu eins sich spiegelt, sondern es ist trotzdem etwas Eigenständiges und daher entsteht auch eine Beziehung zwischen, eine ganz wirkliche Beziehung zwischen den beiden. Und das ist es, was man als den Heiligen Geist dann bezeichnet. Und diese dreigliedrige Struktur bringen wir auch überall dort hervor, wo wir schöpferisch tätig sind. Aus unserem Ich heraus stellen wir ein Werk heraus und mit diesem Werk treten wir in eine Beziehung. Jeder Künstler macht es, indem er sein, sei es jetzt Werk der bildenden Kunst, da ist es noch am deutlichsten sichtbar, weil ja dann sogar der Leichnam in Form des Kunstwerkes zurückbleibt, weil das Gemälde das fertig ist oder die Statue, die fertig ist, ist ja im Grunde der Leichnam des schöpferischen Prozesses. Aber trotzdem hilft uns dieser Leichnam durch die Spuren, die dort drinnen sind zu lesen, welcher Schöpfungsprozess da stattgefunden hat. So wie wir in Form der Naturgesetze ablesen können den Schöpfungsprozess, der diese Welt, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Und das hilft  uns einmal, weil da rührt es sich jetzt im Grunde nimmer, da kann man ganz gut lesen. Wir lesen in einem Buch leichter, wo man die Buchstaben unterscheiden kann und wenn Sie jetzt mit Tinte wären und ich schütte Wasser darüber und es fängt zu zerrinnen an, dann wird es mit dem Lesen schwer. Aber eigentlich käme ich dann erst wieder in das Lebendige hinein, wo lebendige Tinte ist, mit der ich schreiben kann. Eigentlich müsste ich es neu wieder schreiben. Im Grunde habe ich den Text erst, wenn ich ihn jedes Mal wieder neu schreibe. Wenn ich ihn neu spreche. Dann habe ich ihn in seiner Schöpferkraft drinnen, sonst ist es ja nur das fertige Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich ein Buch lese und es wirklich geistig erfassen will, muss ich das, was da gesagt ist komplett auflösen und selber noch einmal schaffen. So gut ich es halt kann, also auch das Werk eines Anderen, eines Schriftstellers, eines Philosophen oder so was zu verstehen heißt: Es muss mir gelingen, aus meinem Ich heraus dieses Werk so gut ich kann, selbst neu zu schaffen. Dann verstehe ich was davon. Dann bekomme ich was mit davon. Nicht umsonst sagt Rudolf Steiner dann irgendwo mal in einem Brief an Rosa Mayreder über seine Philosophie der Freiheit: Eigentlich interessiert mich die Philosophie nur mehr als als Ausdruck der Persönlichkeit, der das geschrieben hat, nicht als abstraktes Gebilde, sondern als Ausdruck wirklich der Persönlichkeit. Es ist etwas ganz Individuelles, das geschaffen ist. Und im Grunde geht es nicht um allgemeingültige abstrakte Wahrheiten, sondern eben um die eine große Wahrheit, die aber in ganz individueller Form hereinkommt. Und das ist das Spannende daran. Und das ist das christlich Gedachte daran. Wenn ich eine Weltwahrheit hätte, die unverrückbar, unveränderlich ist und die ich nur fertig entdecken muss, das wäre das Alte. Das Neue ist, ich muss sie individuell ergreifen, individuell schaffen. Und ich lerne den anderen Menschen kennen, indem ich jetzt seines nach vollziehe und dabei dann genau sehe: Aber ich muss dem dann eine andere Nuance geben um überhaupt was damit anfangen zu können. Ich kann zur Kenntnis nehmen: Jetzt lerne ich den verstehen. Je mehr ich seinen Schöpfungsprozess nachvollziehe lerne ich ihn verstehen und umso mehr lerne ich daran. Aber ich muss es in einer anderen Variante machen. Nicht genau so, weil kein Mensch gleich ist. Darin unterscheiden sich alle Iche. Es ist dieselbe Quelle, aber aus derselben Quelle folgen andere Taten daraus und wenn es nur ein Millimeter daneben ist. Wenn es zu 99,9 %. gleicht dem Werk des anderen, aber es hat was Entscheidendes drinnen, was es doch zu etwas Neuem macht. Das ist der Ichimpuls, der drinnen ist. Das unterscheidet eben die Kulturwelt, die entstehen wird, wenn der Mensch die Erde umwandelt. Da werden die Impulse aller individueller Menschen bereits drinnen sein und das wird das Bild der Erde geben. Und es ist nicht ein Schöpfungsimpuls, der jetzt die Erde geschaffen hat aus dem Göttlichen heraus. Sie wird zu einem Produkt aller Menschen gemeinsam. Und jeder gibt seine Facette dazu. Jeder gibt dem seine Spur dazu. Wir haben schon gesprochen darüber, dass eine Technik, die ist in gewisser Weise vielleicht in verballhornder Form trotzdem in Griffweite, die nur funktioniert, wenn ein ganz bestimmter Mensch sich damit verbindet, dass er der entscheidende Faktor sein wird, dass die Maschine überhaupt läuft. Und ein anderer kann das nicht. Der braucht eine andere Variante davon. Und dass eine ganz intensive geistige Beziehung letztlich entstehen wird zwischen den Menschen und der ganzen Erdenwelt. Der Mensch wird leben, in dem allen drinnen mit einem Teil seines Wesens, weil er es geschaffen hat. Das ist im Übrigen auch die Voraussetzung dafür, dass der Mensch, wenn er seine letzte physische Inkarnation hinter sich hat, dass er sich dann mit der ganzen Erdensphäre verbinden kann. Im Grunde ist es der Abschluss, wenn wir so weit gekommen sind, dass jeder einzelne Mensch sich mit seinem Ich mit der ganzen Erde auf individuelle Art verbunden hat, dann legen wir den physischen Körper ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:00:57 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist, wenn man so will, unser physischer Körper - Wasser kann man es nicht mehr nennen  - die ganze Erde, und zwar die ganze Erde mit ihrer Wassersphäre, mit ihrer Luftsphäre, ja auch mit der Erdensphäre, mit der Wärmesphäre der Erde. Mit dem verbinden wir uns dann. So wie der Christus jetzt sich schon mit der ganzen Erde verbunden hat. Er ist uns vorausgegangen. Christus ist mit der ganzen Erde verbunden, bis ins Physische hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden ihm nachfolgen in gewisser Form, im kleinen Maßstab und nicht so vollständig und vollkommen. Das heißt, jeder Mensch wird sich mit seiner speziellen Variante, mit all den Spuren verbinden, die er dieser Erde eingeschrieben hat. Und darum ist es notwendig, dass die Menschen die Erde umgestalten, in höchstem Maße umgestalten. Und dass jeder Mensch seine Spuren hier eingräbt und sich mit diesen Spuren dann verbindet. Darum geht es eigentlich. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, der dann passiert, aber ein ganz geistiger Prozess zugleich. Das wird die neue Natur, die wir hervorbringen. Dieser Sprung in den Abgrund hinein, in die Entzweiung hinein, das heißt in den Gestaltungsprozess, wo wir wirklich etwas beginnen heraus zu setzen und die dritte Stufe, dass wir uns mit dem Geschaffenen in diese seelische Beziehung setzen, verbunden sind damit, verbunden sind, so dass wir uns einmal stärker damit verbinden, einmal weniger damit verbinden, dass da ein gewisser Rhythmus herauskommt. Ein Spiel von Sympathie und Antipathie, also verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Und das machen alle Menschen. Einer verbindet sich jetzt mehr damit, der andere lässt gerade los ein bisschen, zieht sich mehr zurück. Und dann entsteht ein ganz lebendiger Prozess jetzt, wo sich die Menschen dann im Seelischen verbinden mit der von ihnen geschaffenen Erde, aber mit einem gewissen Rhythmus drinnen. Verbinden, loslassen, verbinden, loslassen. Dieses Spiel von Sympathie und Antipathie, das dann ganz bewusst ist, also in dieser seelischen Verbindung mit dem von uns Geschaffenen, dahinter steckt was Rudolf Steiner nennt interessanterweise das Geheimnis der Alchemie. Weil hinter der Chemie stecken sich selben Kräfte der Sympathie und Antipathie. Das sind die Kräfte, mit der sich auch heute die Stoffe miteinander verbinden und lösen. Also wenn man jetzt genauer fragt die Biochemiker irgendwo, was dahinter steckt, dann sind es wirklich die Kräfte der Sympathie und Antipathie. Sie stecken dahinter, warum sich Stoffe miteinander verbinden oder eben nicht miteinander verbinden oder wieder trennen. Da ist ununterbrochen dieses Wechselspiel da. Das ist das Geheimnis., denen die Alchemisten auf der Spur waren, weil sie eine Ahnung davon hatten, dass das, was sich im stofflichen Bereich abspielt, dieselben Kräfte sind, die im Seelischen arbeiten. Und dass, wenn ich an meinem Seelischen arbeite und in richtiger Weise diesen Rhythmus zwischen Sympathie und Antipathie zustande bringe, dass ich damit erst die Stoffeswelt verstehe, weil dort dieselben Kräfte drinnen sind. Und dass ich dann, wenn ich das verstehe, in heilsamer Art in diese Welt eingreifen kann. Ich meine, heute muss man ganz klar sagen, haben wir diese Fähigkeit, zumindest in der äußeren Wissenschaft nicht, da haben wir das ausgeblendet und im Grunde pfuschen wir heute mit den Stoffen herum. Ich meine zum Beispiel, wenn wir heute toll entwickelt haben und ich sage jetzt bewusst toll entwickelt haben, zum Beispiel die Gentechnik. Aber wir haben keine Ahnung von den Lebenskräften, die damit verbunden sind und wir haben erst recht keine Ahnung von den Seelenkräften, also von den eigentlichen, chymnischen, alchymnischen Kräften, die damit verbunden sind. Und damit seht ihr aber auch die Problematik der Gentechnik, wie sie heute abläuft. Die Idee dahinter ist nicht grundsätzlich etwas Falsches. Nur das Problem ist, dass wir es heute erst technologisch auf der rein physischen Ebene angehen können. Und dies sollte die letzte sein, die zur Geltung kommt. Wir müssen es erst seelisch erobern, wir müssen dann lernen es in Lebenskräfte umzusetzen und dann ins Physische zu gehen. Eigentlich wäre es der richtige Weg, aber wir gehen das Bewusstsein oder die Tätigkeit von der umgekehrten Seite an. Warum? Wir werden als erstes erkennen: das war es nicht. Das führt uns nicht weiter. Also die Gentechnik, wie sie heute ist, ist im Grunde dazu da, um zu erkennen: Das ist nicht der Weg, um den Menschen weiter zu gestalten und die Erdenwelt weiter zu gestalten. Das heißt, wir werden einfach an den Schiffbrüchen, die wir damit erleiden, zum Bewusstsein aufwachen. Weil sich die Entwicklung so beschleunigt, steht uns ein gewaltiges Scheitern bevor. Immer wieder scheitern, scheitern, scheitern bis wir endlich so weit sind, dass man kapiert haben: So geht es nicht! Dazu ist es da. Aber dazu brauchen wir das. Wir können es uns nicht einfach ersparen. Wir müssen durch dieses Scheitern durch. Also das ist vielleicht auch ganz wichtig für unsere heutige Zeit: Scheitern ist ein essenzieller Bestandteil des ganzen Weges. Das ist nicht einfach ein Fehler oder was, wo man sagen müssen: &amp;quot;Hätte man es nicht besser machen können?&amp;quot; Nein, wir müssen durch diese Erfahrung gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter. Also Fehler werden wir genug machen, aber die geben uns die Chance, daran zu lernen. Aber wir werden nur dann lernen, wenn wir auch jetzt anfangen, unser Geistiges zu entwickeln, also Bewusstsein fürs Geistige, sonst erkennen wir es auch gar nicht. Sonst macht man nur die Fehler. Wir werden scheitern und keine Ahnung haben, warum wir gescheitert sind und warum die Entwicklung nicht so richtig weitergeht, wie wir uns das vorgestellt haben. Das wird den großen Unterschied ausmachen. Wir müssen also jetzt anfangen, dieses geistige Bewusstsein zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:08:43 ===&lt;br /&gt;
Das sind halt zwei Pole. Wir setzen jetzt einmal eine Schöpfung aus uns heraus, ohne noch mit dem, was wir eigentlich geschaffen haben, uns wirklich verbinden zu können. Das müssen wir lernen, uns geistig mit dem verbinden zu können. Der toten Technik stehen wir zunächst einmal ganz fremd gegenüber. Es ist etwas, was ganz außer uns ist und wir denken, es ist reines Objekt und wir haben keine Beziehung dazu. Diese Beziehung müssen wir finden. Daher ist es das erste was kommen wird, dass wir in eine Beziehung treten werden mit den Maschinen, die wir heraus setzen. Eine individuelle Beziehung. Wir haben schon einmal davon gesprochen. So ganz leise im Untergrund ist es da, aber solange es uns nicht zu Bewusstsein kommt, nützt es nichts. Also wir müssen uns dessen bewusst werden. Es geht um die bewusste Verbindung damit. Das ist ein Teil dessen von dem Rudolf Steiner spricht, wenn er von der Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen spricht, und wenn ihr denkt, was er jetzt wieder? Zusammenschmiedung auch noch. Ja, es geht um die bewusste Verbindung, die wir aufnehmen, wo wir mitfühlen, mitleiden, mitleben mit den Maschinen in gewisser Weise und ihnen gerade dadurch die Impulse zu einer Tätigkeit geben, die der eigentlichen Erdentwicklung angemessen ist. Jetzt muss man im Großen und Ganzen sagen, bringen wir durch unsere Maschinen Zerstörungskräfte in die Welt. Zerstörungskräfte sind aber auch Bewusstseinskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:10:39 ===&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass wir jetzt diese monumentale Zerstörung der Erdenwelt erleben. Die hat begonnen, natürlich schon früher, die war schon deutlich sichtbar in der griechisch-lateinischen Zeit, da fängt es langsam an, schon allein wenn ihr nehmt heute noch die Karstgebiete in Griechenland, in Italien, Süditalien usw., die durch diese radikale Abholzung entstanden ist. Da hätten wir ein Musterbeispiel dafür, was Menschen dann zurücklassen, was jetzt über Jahrtausende, schon fast zwei Jahrtausende oder so einfach nachhaltige Schäden zurückgelassen hat. Aber an dem wacht das Bewusstsein des Menschen und der ganzen Erdenwelt auf. Damit will ich nichts schönreden, ich sage nicht: &amp;quot;Na super. Also dann noch mehr Zerstörung, dann wird es Bewusstsein heller.&amp;quot; Das ist wieder einseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss trotzdem auch genügend Aufbau da sein, damit das Bewusstseinsinstrument nicht frühzeitig abstirbt. Wir haben in uns dasselbe Problem. Durch unser abstraktes Verstandesdenken ruinieren wir ununterbrochen unseren physischen Organismus, namentlich das Gehirn, aber auch an vielen anderen Stellen. Weil nicht nur das Gehirn Werkzeug unseres Seelenlebens sind, sondern der ganze Organismus und überall dort, wo wir ihn als Spiegelungsinstrument benutzen, um uns bewusst zu werden, zerstören wir, zerstören wir, zerstören wir. Bewusstsein für die Aufbaukräfte haben wir noch sehr wenig, aber wir werden eine gewisse Art des Bewusstseins davon entwickeln, wenn wir uns intuitiv mit unseren eigenen Schaffenskräften verbinden, intuitiv eintauchen in: Was tun wir denn da? Wenn wir, na ja, das wird noch lange dauern. Aber was tun wir denn, wenn wir ein rotes Blutkörperchen bilden? Unser Ich steckt dahinter. Wir wissen nur nichts davon. Aber jetzt missbrauchen wir das alles einfach, indem dass unser kleines Ichbewusstsein aufwacht. indem wir lauter Zerstörungsprozesse drinnen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauprozesse verfolgen 01:13:19 ===&lt;br /&gt;
Die große Kunst wird sein, auch die Aufbauprozesse zu verfolgen, in denen wir selbst tätig sind. Jetzt lernen wir nur am toten Spiegelbild. Aber es wird Schritt für Schritt gehen, so dass wir auch dort bewusst werden, wo es noch lebendig ist, wo es noch lebt. Und dann nächste Stufe dort, wo es noch beseelt ist. Dann wenn wir dieses Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad entwickelt haben, dann werden wir auch heilsam auf die Natur einwirken und sie zu einer lebendigen Kulturwelt umgestalten, nicht zu einer toten. Heute selbst die schönsten griechischen Statuen sind trotzdem ein toter Steinklotz, auch wenn sie die Spuren einer sehr lebendigen Tätigkeit hinterlassen und das im Anschauen auch noch an den Menschen weitergeht irgendwann, der sich seelisch eine Anregung davon holen kann. Aber trotzdem es ist der toter Steinklotz, der da steht. Und wir werden lebendige Statuen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als lebendige Statue 01:14:34 ===&lt;br /&gt;
Die lebendigste Statue werden wir selber sein, das heißt, statt der griechischen Menschenstatuen werden wir es selber sein, die uns bis in die Körperlichkeit hinein schöpferisch mitgestalten, zumindest mit viel Hilfe, weil wir noch nicht alles alleine können. Aber wir werden die Richtung angeben, dass heißt jeder Mensch wird auch bis in seine körperliche Gestalt hinein ganz individuell werden. Ist ja heute eh schon deutlich sichtbar im Vergleich zu früher, wie stark sich die Menschen individualisiert haben. Aber das wird noch viel, viel deutlicher werden. Und es wird dann natürlich auch sehr deutlich werden bei den Menschen, die diesen Prozess zu wenig machen. Dann wird eben zu wenig vom Ausdruck ihres Ichs drinnen sein. Und wenn zu wenig Ausdruck des Ichs drinnen ist, dann wird es im Vergleich zu den anderen Menschen einen tierartigen Charakter bekommen, weil dann ist es halt mehr geprägt durch das, was an astralen Kräften drinnen wirkt. Und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheidung der Geister 01:15:45 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Teil der, wo die Scheidung der Geister beginnt, die dann bis ins Äußere in gewisser Weise sichtbar sein wird. Es wird Menschen geben, die einen tierischeren Charakter annehmen, und andere, die deutlich die Prägung ihrer Individualität zeigen, wobei dieser tierische Charakter natürlich anders ist als bei den Tieren, die wir aus der Vergangenheit kennen. Ich meine, es ist ein Wort, das symptomatisch fast sein kann oder das sehr gut illustrieren kann; Es wird ein Teil der Menschheit das werden, was man als Intelligenzbestie bezeichnen könnte, das heißt ein hoch intelligentes Tierwesen, das seine ganze Intelligenz einsetzt, um seinen tierischen Bedürfnissen zu dienen und seinen astralischen, egoistischen Bedürfnissen zu dienen. Das ist ein Weg, der möglich ist, oder es ist der andere Weg, da wo es wirklich aus dem Ich heraus umgestaltet wird und da wird eben diese Scheidung der Geister bis ins Äußerliche hinein kommen und viel früher noch, als es wirklich äußerlich, bis in die Physiognomie, in die Haltung, in die Gestalt sichtbar sein wird, ist, dass es für die geistige Beobachtung dann im Seelischen des Menschen sich ausdrückt, also vor allem dann, wenn der Mensch durch den Tod geht und hinüber geht, wo dann ja eigentlich im Seelischen voll diese Physiognomie sichtbar wird, die jetzt durch seine Wesenheit ihm eingeprägt ist und wo dann Imaginatives geschaut wird, in gewisser Weise wie in einer Tiergestalt. Aber trotzdem, diese Tiergestalten sind anders als die Tiere, die wir jetzt kennen. Sie ist viel menschenähnlicher, einerseits und trotzdem wird man merken, da ist was aus dem Gleichgewicht. Da ist etwas, was nicht geprägt ist durch das Ich, sondern was eben geprägt ist durch das Ego. Und das ist was anderes. Und das kann durchaus äußerlich auf den ersten Blick eine sehr schön anmutende Gestalt sein. Die Bestie ist nicht immer die, die so ungeheuer sind, wie man sie aus einem Horrorfilm kennt. Das ist es am allerwenigsten. Also gerade eben diese Menschen, die die sogenannten Intelligenzbestien werden, werden was sehr klares, auf den ersten Blick Schönes sogar haben, aber wo man merkt, es ist eine gewisse Leere darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:19:02 ===&lt;br /&gt;
Zwar hohe Intelligenz, aber irgendwie: Ich kann den Menschen nicht fassen, der dahinter steckt. Weil das ich es eben nicht schafft, sich bis in die Physiognomie hinein zum Ausdruck zu bringen. Da lebt etwas anderes drinnen. Und da lebt eine Intelligenz darinnen, die durchaus was Harmonisches hatte, aber trotzdem ganz im Dienst des Egoismus steht. Im Astralischen wirkt auch hohe Weisheit drinnen. Es ist nur die Frage, ist es eine alte Weisheit? Oder ist es die neue, die der Mensch schöpferisch durch sein Ich hineinbringt? Oder ist es die Alte in ihrer reinsten Form? Und es ist alles sehr schwer auseinander zu halten. Also man darf sich das nicht alles nur so primitiv triebhaft vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:20:07 ===&lt;br /&gt;
Leise Anzeichen findet man heute schon. Und es ist kein Wunder, wir haben darüber gesprochen, dass die Zeit, wo wir uns überhaupt noch verkörpern auf Erden gar nicht mehr so lang ist. Das ist schon da und bis ins Sinnliche hinein hat es schon zarte Spuren davon. Ich will jetzt gar nichts näher dazu sagen, nicht dass wir dann anfangen: Wie ist denn das dem? Naja, da schaut es mit dem Ich schlecht aus. Man muss es wirklich geistig schauen können und was kann dann die einzige Reaktion darauf sein? Okay, es ist ein Mensch, der meine Hilfe vielleicht braucht. Das ist es, sicher nicht, dass ich ihn verurteile: &amp;quot;Es ist der Böse&amp;quot;. Ich meine er ist gefährdet vielleicht, dass er immer mehr in den Bereich der Widersacher hineinkommt. Und eben genau davor kann ich versuchen, ihn zu retten, indem ich ihm Hilfe leiste, dass er durch sein wirkliches Ich ankämpfen kann gegen diesen Sog der Widersacher, die ihn in eine andere Richtung ziehen. Das wird der große Kampf sein und daher heute muss man immer auch die andere Trinität sehen. Eben diese Ich-Christuskraft in der Mitte zwischen Luzifer und Ahriman. Das gehört ganz genau zu uns auch dazu. Bei jedem von uns, wir alle haben das in uns. Wir alle sind gefährdet, sozusagen, immer in die eine oder andere Richtung der Widersacher abzugleiten. Oder vielleicht gleichzeitig sogar in beide Richtungen. Die zerren von links und rechts an uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vierte Lebensgeheimnis: Das Geheimnis der Geburt und des Todes   01:22:07 ===&lt;br /&gt;
Um uns dessen bewusst zu werden, ist es eben auch notwendig, dass wir uns ganz intensiv mit dem Rätsel des Bösen auseinandersetzen. Das ist das fünfte Lebensgeheimnis. Jetzt habe ich in der heutigen Wiederholung des letzten Mal das vierte ausgelassen, und es möchte jetzt vorher, bevor das fünfte Rätsel eingehen, auch noch einmal ansprechen. Es ist das Geheimnis des Todes oder genauer gesprochen das Geheimnis der Geburt und des Todes. Und das war das eigentliche Geheimnis, das in der griechisch-lateinischen Zeit zu lösen war. Aber natürlich, die Lösung ist noch immer nicht ganz fertig. Heute besteht diese Lösung darin, das wirkt noch nach: Erstens einmal damit vertraut zu werden mit dem Geheimnis von Geburt und Tod verbunden ist das Geheimnis der Reinkarnation, ist das Geheimnis verbunden, dass der Mensch überhaupt, um sich entwickeln zu können zu einem Freien Ich, denn immer oder zumindest eine Zeit lang diesen Wechsel braucht zwischen physischer Verkörperung und Durchgang durch die seelisch-geistige Welt. Durchgang bis hinauf zur höchsten geistigen Quelle, also in dieses Nichts hinein. Das tun wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die Aufgabe, um dieses Rätsel so vollständig wie möglich zu lösen heißt: Wie lang kann ich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt das Bewusstsein aufrecht erhalten? Jetzt ist es so, dass im Moment zum Beispiel bei vielen Menschen so, die stark von einer materialistischen Gesinnung erfüllt sind, wobei ich ja auch schon gesagt habe, dass dabei auch eine gewisse Notwendigkeit darin besteht, durch eine solche Inkarnation durchzugehen, um alte Kräfte endgültig loszuwerden. Dazu ist der brutale Weg notwendig, eine Inkarnation, wirklich ganz rein im materialistischen Denken, im materialistischen Leben durchzumachen. Zumindest fürs eigene Bewusstsein, also diesen Glauben gerade zu ans rein Materielles zu entwickeln. Erst dann erfassen wir die Seite dessen was heißt der Tod überhaupt? Oder was würde er bedeuten? Er würde bedeuten, dass wir uns ganz mit dieser Welt wirklich verbinden. Mit dieser Welt des Todes verbinden, dieser Welt der Widersacher letztlich. Die steckt dahinter. Erst während der Erdentwickelung überhaupt ist Tod in diesem Sinn möglich geworden, gab es vorher nicht. Gibt es in der ganzen geistigen Welt über uns nicht, gab es aber auch nicht bei den ganzen Wesenheiten, die noch auf der früheren kosmischen Inkarnation unserer Erde, auf dem sogenannten alten Mond da waren, gab es den Tod nicht. Es gab Verwandlung. Es gab damit schon bereits gewisse Bewusstseinswechsel, die damit verbunden waren, aber diesen radikalen Bruch zwischen einer rein irdischen Inkarnation und einem rein geistigen Dasein nach dem Tod, den gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod, das Ened der irdischen Inkarnation 1:26:05 ===&lt;br /&gt;
Um das Rätsel von Geburt und Tod nachvollziehen zu können, heißt für den Menschen, dass er die Freiheit entwickeln kann, dass genau dieser radikale Wechsel notwendig ist. Und wenn er das ausgekostet hat komplett, dann erst ist er so weit, dass er mit seinem Bewusstsein auf eine höhere Stufe ist, wo er nicht mehr in der Form durch den Tod durchgehen muss. Das heißt, wenn er so weit ist, dann darf er durch den sogenannten ersten Tod gehen, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Ich habe euch schon ein paar Mal gesagt, aber es gut, sich zu erinnern, weil der erste Tot ist nicht das erste Mal, wenn ich in der ersten Inkarnation gestorben bin auf Erden, sondern es ist das Ende der irdischen Inkarnationen überhaupt. Dann ist dieser erste Tod vollendet, könnte man sagen. Vorher waren es immer wieder Teiltote, aber ich bin wieder hineingekommen in die irdische Inkarnation und das Todeserlebnis wird stärker. Es wird schrecklicher in gewisser Weise auch. Für die Menschen in der atlantischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Noch für die Menschen der urindischen Zeit war der Tod nichts Schreckliches. Im Gegenteil, könnte man sagen, weil sie haben zwar schon gemerkt, dass das irdische Bewusstsein alles in mir verdunkelt, aber dann ist es umso schöner im Geistigen aufzuwachen. Aber da finde ich nicht die Freiheit drinnen. Dort finde ich sie nicht. Die Freiheit finde ich, wenn ich mich ganz auf dieses Absterbende einlasse. Und der Prozess ist vollendet, wenn wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, dann ist der Prozess vollendet. Dann ist das vollendet, was der Christus in einer einzigen Inkarnation durchgemacht hat. Da ist er uns vorangegangen. In diesen drei Jahren von der Jordan Taufe bis zu Golgatha. Da seht ihr, was da für ein Entwicklungstempo drinnen ist. Was da alles passiert ist in diesem Leibe des Jesus Christus, das heißt in dem Leibe, des Jesus, der vom Christus durchdrungen war und voll durchdrungen wurde im Moment des Todes. Und dann geht es über, dass der Leib des Christus in gewisser Weise die ganze Erde wird, dass er sich mit der ganzen Erde verbindet. Zugleich mit der ganzen Menschheit verbindet. Und das wird eines werden. Die ganze Erde und die ganze Menschheit wird eines werden, nämlich zu dem Zeitpunkt, wo der Mensch es geschafft hat die ganze Erde schöpferisch umzugestalten ist er in gewisser Weise eins geworden mit der Erde. Und dann ist dieses Totesprinzip auch überwunden. Das heißt, jeder Mensch macht dieses Golgatha durch, nämlich diese letzte Inkarnation. Es ist natürlich ein kleiner Funken von dem, was der Christus durchgemacht hat. Aber wir als Menschheit insgesamt gehen durch das durch, die Menschheit macht dieses Golgatha durch. Wenn sie dann gemeinsam, halt zeitlich gestaffelt irgendwo, aber das bildet doch ein Ganzes, in dem diese letzte Inkarnation, die eigentlich als erster Tod bezeichnet wird, wenn die vollendet ist mit diesem ersten Tot, dann haben wir das vollendet. Der Christus hat es in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren geschafft. Wie geht es beim Christus und wie ist es anders? Beim Christus ist es natürlich so, dass mit jedem Wechsel von Wachen und Schlafen er ganz bewusst diesen Unterschied durchgeht. Ja nicht nur bei Wachen und Schlafen, sondern bei jedem Atemzug. Das ist im Kleinen das Abbild dessen, was im großen Tod, Neugeburt, Leben auf Erden, Tod, Neugeburt und so weiter. Dieses Einatmen, Ausatmen. Das spiegelt sich im Kleinen wieder, im Kleineren wieder, im Wachen und Schlafen, im noch Kleineren mit jedem Atemzug. Es spiegelt sich in jedem im Seelischen wider, in jedem sich in Sympathie mit der Welt verbinden, in Antipathie, sich ganz in sich zurückzuziehen. Beides gehört dazu, dass das Ich-Bewusstsein da ist. Auch wir müssen dauernd hin und hergehen zwischen Sympathie und Antipathie. Zwischen dem sich verbinden mit der Welt und mit den anderen Menschen und sich wieder zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein zeitloser Rhythmus, möchte es fast nennen, weil es geht unmittelbar das eine ins andere über. Wir müssen es geradezu zugleich können. Wir müssen zugleich ganz bei uns sein und zugleich ganz in der Welt sein. Uns mit ihr verbunden haben. Das ist ein gewaltiger Spagat. Aber da kommen wir wieder in dieses intuitive Erleben hinein. In der Intuition ist genau das möglich. Wir sind zugleich ganz bei uns und zugleich ganz in der Welt. Das ist paradox, geradezu. Aber wo dieses Erlebnis da ist, da sind wir in der Intuition drinnen, wenn es ein Moment nur ist. Es ist ja eigentlich nur ein zeitloser Moment. Und die Kunst ist nur, sich das ins Bewusstsein zu holen und etwas davon zu greifen und herein zu holen. Dann kann er anfangen darüber zu sprechen. Und das ist notwendig, es für mich selber in Gedanken zu fassen, in Worte zu fassen, die ich aussprechen kann. Dann hole ich sie herunter, um diesen Prozesses mir bewusst zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:33:25 ===&lt;br /&gt;
Diesen Prozess kann ich zunächst einmal nur auf Erden so erleben. Und indem ich es ausspreche löse ich es wieder los von mir, stelle mich gegenüber, aber genau das ist der Bewusstseinsprozess. Und darum ist es so schwer von geistigen Erlebnissen so zu sprechen, dass man es den anderen irgendwie plausibel machen kann. Da ist eine gewaltige Fülle da, aber fasse sie in Worte, die eigentlich gar nicht geeignet sind dafür. Es wird eine Zeit kommen, wo die Sprache sich auch ändert und wo - wir haben schon öfter darüber gesprochen, andeutungsweise zumindest - es wird sich aufhören mit den Volkssprachen, es wird Individualsprachen geben, in dem der Mensch schöpferisch sich in der Sprache ausdrückt und der andere es nachschöpferisch versteht, indem er intuitiv sich mit ihm verbindet und dadurch, obwohl er das, was er ausspricht, so in diesem Wort noch nie gehört hat, er wird es verstehen, weil er den schöpferischen Impuls erfasst, den der diesem Laut eingeprägt hat. Wir brauchen aber jetzt immer noch, das in die äußere Sprache zu fassen, um uns dieses Impulses ganz bewusst zu werden. Und wir werden uns natürlich dessen viel bewusster, wenn wir selbst schöpferisch ein neues Wort erschaffen geradezu, um das auszudrücken, als wenn ich einfach eine Sprache, die ich übernommen habe. Und das ist ja gerade heute so, dass wir sehr, sehr wenig Bewusstsein für die Sprachbildung haben. Wir haben sehr viel Bewusstsein für das, was ich gedanklich ausdrücken würde, von mir aus emotional in einem Schrei ausdrücken will drinnen, dann sind es eher unartikulierte Laute vielleicht im Extremfall, aber was da alles an Bildekraft, an schöpferischer Bildkraft drinnen ist, dass ein Wort überhaupt gesprochen werden kann. Wie viele erleben das voll bewusst? Wenn, dann würde ihnen klar sein, dass die Sprache ganz was anderes ist als ein äußeres Kommunikationsmittel, dass das nur das Abfallprodukt davon ist, dass wir uns äußerlich miteinander verständigen. Eigentlich lass ich den anderen teilhaben an einem Schöpfungsprozess. Und dieser Schöpfungsprozess spricht von meiner Schöpferkraft von der erzähle ich dem anderen damit. Und der andere lernt mich dadurch kennen, dass er diesen Schöpfungsprozess intuitiv miterleben kann. Dann weiß er was dieses Ich ist, das sich selbst will, weil es dieses andere Ich in seinem Sich-Selbst-Wollen miterleben kann. Und in jedem Wort lebt aber so etwas drinnen. Selbst wenn wir heute die fertigen Worte der deutschen, der englischen oder der chinesischen oder sonstigen Sprache aussprechen, wir geben ihnen trotzdem eine individuelle Note. Jeder hat feine Nuancen drinnen, die ganz individuell sind, die seine bestimmte Sprechcharakteristik sind. Und mit denen beginnt er bereits das sozusagen Allgemeine, diese große Schöpferkraft, die in den Lauten drinnen ist zu individualisieren. Und daher ist es so wichtig heute in der Sprache, in der Kunst, dass etwas wirklich individueller Ausdruck ist und das auch als solcher genommen wird, dann ist gar nicht primär der Inhalt dessen, was er es sagt, die Art, wie er es im feinen Detail formt. Das erzählt mir etwas von ihm und die Geschichte, die man erzählt ist nur ein Mittel dazu. Aber in Wahrheit spricht sein Ich zu meinem Ich. Und indem sich mein Ich intuitiv versetzt in diese feinen Nuancen, diese feinen, individuellen Nuancen der Sprache, da begegne ich seinem Ich, dort begegne ich ihm. Da begegne ich seinem Logos, wenn man so will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus ist der Logos im Großen. Aber jeder Mensch hat seinen Logos sozusagen. Und der lebt sich aus in der Sprache, im Gesang natürlich genauso. Sprache und Gesang sind eigentlich eines. Es hat sich nur getrennt heute im Sinne eines Absterbeprozesses, in gewisserweise aber auch eines Bewusstwerdungsprozesses. Im Gesang, in der Melodie liegt zunächst noch etwas Traumbewusstere des Seelenleben drinnen und im Ich das eigentlich gestalterische Element drinnen unmittelbarer. Und beides gehört aber eigentlich zusammen. Dann habe ein beseeltes Ich, ein Ich, das sich auch in einer Seele ausdrückt. Im Aussprechen des Wortes habe ich sowieso immer beides drin, weil mir im Vokal ist immer was beseeltes auch drinnen und Konsonant kann ich zur Not ganz tot machen, dann ist es ganz kalt und nüchtern seelenlos. Aber der Vokal, der dazu notwendig ist, ist Träger des Seelischen. Das wirkt zusammen. Das heißt also, wenn ich den Worten eines Menschen lausche, begegne ich seinem Ich und seiner Seele. Und das ist das Interessante daran. Das ist das noch Interessantere als der Inhalt dessen, den er mir erzählt. Das ist in der Zukunft eine große Aufgabe, dass wir das in der Kunst drinnen haben und zwar in allen Künsten ist es drinnen. Dieses Wort, diese Musik, der Gesang lebt in der Eurythmie drinnen auf sichtbare Art, lebt aber in der bildenden Kunst drinnen. Auch da ist alles in Wahrheit aus dem Wort, aus dem singenden Wort gesprochen, wenn man so will, aus dem klingenden Wort gesprochen, gestaltet heraus. Ja, und hinter dem allen der rhythmische Wechsel zwischen irdischer Verkörperung und Durchgang durch das Reich zwischen Tod und neuer Geburt. Alle Sprache lebt in so einem Rhythmus drinnen im Kleinen, wie es da der große Rhythmus ist. Daher auch der Gang des Menschen durch viele Inkarnationen ist eine große Geschichte. Eine in Worten geformte Geschichte, die mit dem Einatmen, Ausatmen geschrieben wird. Aber jetzt im großen Sinne von irdischer Inkarnation Durchgang durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Wieder hereinkommen in die neue Geburt. Durchgang durch ihr Erdenleben. Hinausgang in das kosmische Leben wieder. Derselbe Rhythmus. Das heißt, das müsste man jetzt lesen können in der Art, wie ein Mensch jetzt auf Erden spricht, in der Art, wie seine individuellen Nuancen drinnen sind liegt die Geschichte seiner ganzen Inkarnationen drin. Von denen gibt er mir Kunde. Von denen erzählt er immer, auch wenn er mal ganz äußerliche Geschichte erzählt, er aber in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er seine Konsonanten formt, in der Art, wie die seelisch vokale Stimme erklingt darinnen oder eben weniger klingt erzählt er mir in Wahrheit von seinen Inkarnationen. Von allen, die er durchgemacht hat und ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt gerade in dem Moment ist. Von dem erzählt er. Und weiß es vielleicht gar nicht. Die wenigsten werden es heute wissen, aber das wird kommen. Es wird kommen, dass man das erkennt. Zur Sprache gehört natürlich auch die Bewegung,  die Gestik dazu, diese ganzen Dinge, die Körperhaltung in dem allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 01:43:35 ===&lt;br /&gt;
Alle Menschen haben ein gewisses gleiches Grundmuster dahinter, aber alle in der individuellen Variation. Daher eine gute Übung, um Menschen kennenzulernen ist es einfach auf den Klang ihrer Stimme, auf die Art ihrer Gestik, auf die Art ihres Ganges zu schauen und sich liebend damit verbinden. Ich muss mich voll verbinden wollen. Damit verbinden wollen, heißt, dass ich eigentlich anfange, es in mir auch zu tun. Ich fange an, innerlich zumindest, wie er zu sprechen, wie er zu gehen, es nach zu gestalten. Das Kind macht es unbewusst bei den Eltern. Und so weiter. Nimmt viel auf, gibt aber dann mit der Zeit seine eigenen Variationen dazu und sagt ich will nicht immer nur von den Eltern erzählen, sondern irgendwann fange an, von mir zu erzählen. Aber zuerst, wenn es die Sprache lernt, lernt es die Eltern hören. Auch hören, eben in ihren Bewegungen, die sie haben. Wir bekommen das alles noch mit dem Bewusstsein nicht mit, aber da ist ein Schatz, den wir uns eigentlich schon erworben haben, aber den wir nun nicht heben können. Aber das wird die Zukunft bringen, dass wir das heben können. Jedes Gespräch, jede Begegnung mit einem anderen Menschen gibt immer Gelegenheit, nämlich den anderen kennen zu lernen, aber in dem ich mich intuitiv in den anderen versenke. Im Gegenschlag lerne ich mich selber auch stärker kennen. Es ist immer ein hin und her. Wenn beide wirklich wachsam sind und intuitiv den anderen erfassen lernen, dann erfassen sie den anderen aber zugleich im Zurückkommen wieder sich. Weil dann spürt man am stärksten diese kleinen Unterschiede. Ich mache es nach innerlich, ich ahme es nach, wenn ich es aus mir heraus gemacht hätte, wäre es a bissel anders gewesen. Da entsteht eine Differenz. Und die merke ich. Die spüre ich. Und dadurch erkenne den Unterschied. Wir schaffen es nur nicht mit Bewusstsein. Aber es wird kommen. Ihr braucht euch gar nicht weiter den Kopfzerbrechen darüber, weil das Kopfzerbrechen hilft uns dabei nicht weiter. Es ist im Tun dann erlebbar in dem Maße ich es schaffe, den anderen im eigenen Tun mitzuerleben und ihn sozusagen bewusst nachzuahmen, das, was das Kind unbewusst tut, in dem Maße werden wir es uns zu Bewusstsein bringen können. Und in gleichem Maße wachen wir aber auch für uns selber auf. Weil wir müssen dann immer wieder lernen von unserem weg ins andere hinein und wieder zurück zu meinem. In den anderen hinein. Zu mir zurück. Dieser Wechselschlag. Wieder wie im Großen der Gang durch die ihr Erdenleben zwischen Tod und neuer Geburt, Verkörperung, Entkörperung. Wenn ich sozusagen in den anderen mich intuitiv versetze ist es der Weg der Entkörperung und ich tauche in den anderen geistig ein. Und ich komme wieder zu mir zurück, dann ist es wieder die Geburt und das heißt mit jedem Wort, mit jedem Atemzug der beseelt ist, der durch geistig ist, machen wir im kleinen das durch wie von Inkarnation zu Inkarnation mit dem Zwischenweg. Darin liegt unser ganzes Schicksal, unser ganzes Karma drin. Alles das ist darin zu lesen. Unter der Schwelle des Bewusstseins noch. Es wird viel schneller ins Bewusstsein kommen, als wir denken. Nicht bei allen Menschen, vielleicht, aber diese Fähigkeit wird sich entwickeln in naher Zukunft. Das ist nocheine Aufgabe, die zum vierten Lebensgeheimnis gehört. Also das Geheimnis der Geburt und des Todes. Das ist das Geheimnis der vergangenen Kulturepoche. Da war es das zentrale Thema. Und jetzt ist es hoch an der Zeit, dass es zur Reife kommt. Wir sind noch im normalen, gesunden Maß, weil es ist immer so, wenn eine neue Kulturepoche schon begonnen hat: Das erste Drittel etwa ist Aufarbeitung der vergangenen Kulturepoche. Natürlich, es ist der Aufbruch ins Neue auch schon drinnen. Aber eigentlich geht es den Übergang zu schaffen vom Alten zum Neuen. Und dann so richtig in die Blüte kommt es dann im zweiten Drittel. Und das letzte Drittel ist schon ein Vorgriff wieder auf die folgende Epoche. Also so ganz aus dem Zeitplan sind wir nicht. Starke Versäumnisse dauern und gerade das 20. Jahrhundert der Katastrophe, war schon beginnend im 19. Jahrhundert. Aber es liegen auch gewisse Notwendigkeiten drinnen, eben dieses gerade in den Materialismus hineinzugehen, haben wir gesehen. Das ist was zweischneidiges. Es ist sehr gefährlich einerseits, aber es ist auf der andern Seite notwendig, um alte Kräfte loszuwerden. Nur zu jammern, die Welt ist so materialistisch, ist verfehlt. Viele Menschen brauchen sie, um den Übergang von der alten Geistigkeit zur neuen Geistigkeit zu finden. Und es gibt keinen anderen Weg, als dort durchzugehen. Das ist der menschheitliche Weg zwischen Tod und neuer Geburt. Wir müssen durch diesen Tod des Alten durchgehen, um mit einer neuen Geistigkeit wieder aufwachen zu können. Und ganz offenbar ist es jetzt die Zeit, in der wir drinnen stehen seit dem 20. Jahrhundert. Paradoxerweise wird zugleich mit dem Ablauf des sogenannten Kali Yuga, das ist mit 1900 abgelaufen ist, ein neues geistiges Bewusstsein möglich. Und zwar für die Menschheit insgesamt. Als Eingeweihte, und somit durch die Geistesschulung, konnte man fast immer etwas davon hervorrufen, aber seine natürliche Anlage ist es seit dem seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, als reguläre Anlage in der Menschheit drinnen. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Und sie hat noch kein wirkliches Bewusstsein dafür. Aber sie hat eines und das zeigt sich darin, dass sie sehr stark mit Angstkräften durchsetzt ist, das zeigen diese ahrimanischen Kräfte im Hintergrund. Das zeigt namentlich den ahrimanischen Doppelgänger sehr stark im Hintergrund und das erste Einweihungserlebnis. Wir begegnen dem Doppelgänger, dem kleinen Hüter der Schwelle. Es gibt den luziferischen und den ahrimanischen und heute ist vorzüglich der ahrimanische was ganz wichtiges dabei. Ich will nicht sagen, dass der luziferische unwichtig ist, aber das hervorstechende ist der ahrimanische Doppelgänger, der also dieses ganz starke Angsterlebnis mit sich bringt. Und mit sich bringt auch, dass wirklich diese Begegnung, vor allem die erstmalige Begegnung mit dem ahrimanischen Doppelgänger mit ganz realer Todesangst verbunden ist. Im Luziferischen schaut es ein bisschen anders aus, da ist es ein bisschen freundlicher, die Geschichte. Aber der Ahrimanische, der heute immer mit dabei ist, auf jeden Fall, und der Luziferische mehr oder weniger, je nachdem. Aber das entscheidende Erlebnis ist der ahrimanische Doppelgänger und das ist absolute Todesangst, ganz real. Also da macht man das mit, dem schaut man ins Gesicht und das ist aber auch mit einer der Faktoren, der den Menschen heute so viel Angst davor macht, ins Geistige hinein zu kommen. Weil das ist, wenn es regulär läuft, das erste Erlebnis, das kommt. Wenn es auf einem alten geistigen Weg passiert, dann umschiffe ich diesen ahrimanischen Doppelgänger und begegne mehr dem Luziferischen. Und der ist viel hübscher. Das ist viel erfreulicher. Der macht uns auch die Freude, sich sehr schön zu zeigen. Aber dann komme  ich ganz vom Weg ab. Also heute muss ich durchgehen wirklich durch dieses ganz reale Todeserlebnis. Das ist die Frucht der vierten Kulturperiode, also dieser griechisch-lateinischen Zeit. Das ist die Frucht jetzt, die daraus kommt. Dass wir heute, wenn wir durch dieses Einweihungserlebnis durchgehen, wirklich dieses Todeserlebnis durchmachen. Ganz real, ganz real. Und damit uns der dunklen Seite stellen, öffnen, damit wir dann nämlich auch die Fähigkeit erhalten, tiefer in dieses reich der dunklen Widersacher hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen wir schon vor dem Rätsel des Bösen oder des Guten und des Bösen. Und wenn wir vorher davon gesprochen haben, wir müssen diese andere Trinität ins Auge fassen, also dieses Ich mit dem Christus und die luziferische und ahrimanische Kraft. So ist es heute so von ganz essentieller Bedeutung, sich dem zu stellen und das kennen zu lernen und eben auch zu wissen: Ich habe diese Widersacherkräfte in mir und ich brauche sie auch. Und das heißt aber auch, wie wir die letzten Male deutlich besprochen haben: Ich habe das Böse in mir und ich muss es sogar in mir haben. Ich soll die Neigung zum Bösen in mir entwickeln. Bitte Vorsicht! Es geht immer um die Neigung, das heißt nicht, ich soll möglichst viel Böses tun in der Welt. Aber ich soll diese Kraft kennenlernen, die da drinnen liegt, und ich soll lernen, diese Kraft richtig handhaben zu können. Nur wenn ich sie richtig handhaben kann schaffe ich überhaupt in richtiger Weise den Durchbruch zum geistigen Erleben. Ansonsten komme ich auf die alte Weise hinein, wenn ich das umschiffe. Der heutige Weg besteht darin diese Zerstörungskräfte, diese bewusstseinsweckenden Zerstörungskräfte völlig ungeschminkt in mir, nicht nur kennenzulernen, sondern handhaben zu können, um mit diesen Kräften im geistigen Jetzt den Durchbruch als eigenständiges Ich mit vollem klaren Ich- Bewusstsein in voller Freiheit zu schaffen. Auf dem alten Weg ist immer irgendwo der Luzifer da, der mich betäubt noch. Um voll aufzuwachen, brauche ich das in diesem Durchgang. Darum ist diese Feststellung von Steiner da: Wir sollen sogar die Neigung zum Bösen in uns entwickeln. Nur eben am rechten Fleck. Das heißt niemals das Böse tun einfach, sondern diese Neigung im Bösen als Kraft zu verwenden, dann zu einem ganz anderen Zweck. Es sind heftige Brocken. Noch was möchte ich dazu sagen. Ich hatte es in viel früheren Vorträgen schon mal so leise angesprochen. Ein paarmal vielleicht, weil es so eine wichtige und auch erschütternde Tatsache ist. Wenn wir es versäumen, das zu tun oder nicht in richtiger Weise tun, weil man das Böse nach außen auslebt, diese Kräfte nach außen auslebt, nützt uns das nichts. Es bringt uns keinen Schritt weiter. Nicht wirklich. Sondern, dass wir sie in uns entwickeln. Aber wenn wir das versäumen, dann sind wir ein Hemmschuh für die Engelwesenheit, die uns begleitet. Dann muss sie für uns Aufgaben übernehmen, die wir eigentlich schon selbst übernehmen sollten, und zwar auf neue, andere Art, auf eine Art, wie diese Engelwesenheit aus sich selbst heraus gar nicht kann und wo wir aber, wenn wir es selber lernen, durch unsere geistige Entwicklung der Engelwesenheit etwas mitgeben können, was sie aus sich heraus nicht haben können. Das heißt, die Engelwesenheit lernt etwas durch uns. Und sie hat jetzt zweierlei: Sie wird erstens von Aufgaben entbunden, die wir selber übernehmen. Und noch dazu Sie nimmt etwas mit von dem, was wir geben können. Und damit ermöglichen wir dieser Engelwesenheit dass sie aufsteigen kann. Wenn wir es versäumen halten wir sie zurück in ihre Entwicklung. Und was heißt wir halten Sie zurück? Das heißt, wir arbeiten in die Richtung, sie letztlich zu einer Widersacherkraft zu machen. Das möchte ich als Resümee des heutigen Vortrags hinstellen und dass uns das sehr ernsthaft bewusst ist: Wenn wir uns nicht mit dieser Sachen auseinandersetzen, tragen wir dazu bei, dass Engelwesenheiten, zunächst einmal die mit uns verbundene Engelwesenheit, dass die gehemmt wird in ihrer Entwicklung und letztlich zu einer Widersachermacht gemacht wird. Die Frage: &amp;quot;Wo kommen heute Widersachermächte her in die Welt?&amp;quot; Nicht mehr dadurch, dass die Gottheit irgendwelche Wesenheiten abkommandiert dazu. Wir sind es jetzt. Wir haben die Möglichkeit. Engelwesen eine höhere Entwicklung zu ermöglichen und das Dramatische ist, es geht hier weiter. Wenn diese Engel Abwesenheit sich höher entwickelt, dann entlastet das die Erzengelwesenheit die darüber steht. Und die kann dadurch auch höher steigen. Es wird ein Prozess in Gang geleitet, der die Hierarchien über uns höher bringt, der ihnen eine Höherentwicklung ermöglicht oder im umgekehrten Sinn in eine Entwicklungsrichtung bringt, die abwärts gerichtet ist. Wir sollten im Bewusstsein haben, wir aus unserem Ich heraus sind hauptverantwortlich dafür, ob höhere geistige Wesenheiten aufsteigen können oder absteigen können. Ob sie etwas mitnehmen können aus der Erdenentwicklung, jetzt einen ganz neuen Impuls mitnehmen können oder ob wir sie zurückhalten und letztlich die Gefahr besteht, dass sie zu Widersacherwesenheiten werden. So groß ist unser Einfluss. Also ihr seht, dadurch denke ich, dass das, was die Gottheit, nennen wir es einmal so menschlich, riskiert hat, in dem sie den Menschen die Freiheit gibt, ist nicht nur einfach die Menschheitsentwicklung riskiert, so dass man sagt: &amp;quot;Na ja, gut, wir haben versucht freie, geistige Wesen zu schaffen. Ist halt schiefgegangen. Probieren wir es halt aufs Neue. Zweiter Versuch oder so.&amp;quot; Nein, es besteht die Gefahr, dass die geistige Welt als solche Schaden nimmt, nämlich die geistigen Wesenheiten, die über uns sind. Und zwar einen Schaden, der nicht eingeplant ist, weil in dem die Widersacherwesen zu Widersachern bestellt wurden oder abkommandiert wurden, wie Steiner das öfters sagt, war das ja alles im Schöpfungsplan drinnen. Dass wir sie herunterziehen ist als Möglichkeit zwei vorgesehen, aber wenn wir diese Möglichkeit Wirklichkeit werden lassen, dann dann bringen wir in letzter Konsequenz den Plan zum Scheitern. Die Gefahr besteht, dass ist das, was im Schöpfungsplan riskiert wird. Wir stehen heute in der fünften Kulturepoche drinnen, also die folgt auf die griechisch-lateinische Zeit im Bewußtseinsseelenzeitalter. Und da geht es jetzt darum, uns dieses Aspektes bewusst zu werden. Da geht es darum zu erkennen, dass das eigentlich Böse entsteht in der Welt letztlich dadurch, dass wir verweigern unsere geistige Entwicklung. Das ist es, was die Weichenstellung macht. Es sind nicht jetzt die einzelnen Bösen taten, die wir äußerlich begehen, die sind natürlich auch nicht gut. Aber wenn wir versäumen unsere geistige Entwicklung, das heißt, wenn wir damit - allerdings unbewusst zunächst einmal - in die Richtung gehen, unsere Freiheit zu verweigern. Das ist nämlich ein und dasselbe. Unsere geistige Entwicklung, die dem Menschen angemessen ist, ist die Entwicklung zur Freiheit hin und das heißt zur Selbstverantwortung, zu einer Selbstverantwortung, die in jeder kleinsten Tat sich bewusst macht: Da hängt die ganze geistige Welt oben mit dran. Da hängen aber auch unten die Widersacher drinnen, weil noch unten ist es dasselbe Spiel, dass wir die Widersacher erlösen können oder zumindest einen Anfang dazu setzen. Das fällt natürlich dann auch weg. Also die oben ziehen wir herunter und die unten treten wir noch tiefer hinunter, anstatt sie zu heben. Dazu leistet jeder Mensch einen kleinen, aber wichtigen Beitrag, Jeder. Es braucht niemand zu glauben: &amp;quot;Um Gottes willen, wie soll ich das alles schaffen?&amp;quot; Aber wir können natürlich nicht jeder einzelne die ganze geistige Welt hinauftragen. Die anderen unten heben die Widersacher. Aber jeder leistet einen Beitrag dazu mit jeder, ja, im Grunde mit jedem Gedanken, den er aus der Freiheit entwickelt, mit jeder Tat, die aus der Freiheit heraus entfaltet. Und Freiheit hat nichts mit mit äußerer Freiheit zu tun. Schiller sagt es so schön: &amp;quot;Der Mensch ist frei und wäre er in Ketten geboren.&amp;quot; Es geht nicht um die äußere Bewegungsfreiheit. Es geht auch nicht darum, ob ich vielleicht aus eigener freier Entscheidung das mache, was andere verordnen, da kann ich mich durchaus einordnen, weil ich es will. Weil ich sage, in dem Moment, in der Situation ist es richtig. Es geht nicht darum, immer zu sagen: &amp;quot;Na, justament, das hat ein anderer gesagt. Aus meiner Freiheit muss ich es grundsätzlich anders tun.&amp;quot;. Das ist nicht gesagt. Es geht nur darum: Ist es meine freie Entscheidung oder unterwerfe ich mich einfach? Oder bin mir vielleicht gar nicht einmal bewusst, dass sie mir unterwerfe. Das ist das Schlimmste, wenn ich etwas tue und glaube, es ist mein Entschluss und es für meinen freien Entschluss halte. Und in Wahrheit ist es nichts anderes, als dass cih wie ein Herdentier - sagen wir es einmal so - mitlaufe mit etwas, was ganz und gar nicht aus meiner Freiheit heraus kommt, weil ich viel zu bequem bin geistig aus der Quelle zu schöpfen und schon kommt da eh das Gleiche heraus. Und ist es für mich jetzt in der Situation das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 02:07:27 ===&lt;br /&gt;
Also mit dem hängt sehr viel zusammen: Das Rätsel des Guten und des Bösen. Das nächste Mal mehr dazu. Wir sind noch immer nicht am Ende damit. Und schreckt euch bitte nicht, weil das jetzt alles so riesig erscheint. Alles, was wir jetzt einmal als erstes aushalten sollten und die Chance haben ist, dem bewusst ins Auge zu schauen. Da ist es eh schon die längste Zeit. Es liegt in unserem Menschsein einfach drinnen. Es geht jetzt nur darum, sich dessen bewusst zu werden. Das ist die große Herausforderung der Bewusstseinsseele. Es ist halt so, wir sind bis jetzt auf einem schmalen Steg oder ein schmales Brett über eine tiefe Kluft marschiert. Und eigentlich in traumwandlerischer Sicherheit marschiert, mit einem Liedlein auf den Lippen, marschieren wir weiter mit geschlossenen Augen. Und nichts hat uns irritiert dabei. Jetzt schlagen wir die Augen auf und sehen den Grand Canon unter uns. Und plötzlich fange zum Zittern an! Also der große Moment ist das, was wir eigentlich die ganze Zeit unbewusst machen und uns Schritt für Schritt hinbewegen, zu dem bewusst aufzuwachen. Und den Mut zu haben, dem ins Auge zu schauen, was wir aus unserem Ich heraus die ganze Zeit schon tun, aber noch nicht bewusst tun. Seit wir unser Ich haben sind wir auf dem Weg und balanciert auf dem. Es ist immer das Seil eines Seiltänzer, auf dem er marschieren. Und wir tun das die längste Zeit. Und wir sollten uns langsam darauf vorbereiten, dem bewusst ins Auge zu schauen. Nicht vor Angst dann gleich runter fallen. Das ist der michaelische Mut. Das was wir eigentlich eh tun, weil es in unserer Fähigkeit drinnen liegt, auch bewusst tun zu können, mit Bewusstsein begleiten zu können. Das ist was jetzt gefordert ist. Und in der Apokalypse sind so viele Anregungen dazu, so viele Anregungen. Das heißt wirklich Apokalyptiker werden, dem ins Auge zu schauen. Ja, dann sehe ich den Abgrund unter mir und trotzdem ich habe Mut genug und bleib ruhig gefasst und gehe weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber das ist die Chance unserer Zeit. Das zu entwickeln. Die Notwendigkeit unserer Zeit, wenn wir uns in Freiheit entwickeln wollen. Freiheit heißt eben, sich bewusst zu sein, was ich da tue, über welchen Abgrund wir als Menschen eigentlich drüber schreiten. Es heißt, sich seiner selbst bewusst zu werden, als freies Wesen. Und dazu ist michaelischer Mut notwendig. Aber dazu können wir eben auch diese Lebenswillenskraft entwickeln von der im Wochenspruch die Rede war. Da steht es so schön drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese euch das zum Abschluss noch einmal vor. Ausnahmsweise mal eine große Klammer zum Schluss noch. Also nehmt mit die geistige Kraft, die drinnen ist, die aus der Tiefe heraus ins Bewusstsein aufwacht, sonnenhaft strahlend wird, das heißt letztlich die Erde zur Sonne machen wird. Durchleuchtet die ganze Welt und Schaffensmächte entbindet. Durch die wird die ganze Erde zum Menschenwerk reifen lassen, die ganze Erde einmal, und mit Erde ist was Großes gemeint, weil unser ganzer Kosmos letztlich mit gemeint ist, im großen Endeffekt gesehen. Also noch einmal der 31., die Drei und die Eins, die Drei, die Zahl für das Seelische, die Eins, die Zahl für das Ich. Die schöpferische Quelle, die in drei Gestalten erscheint. Nein, da ist nichts hinein geheimnist, aber die 31 regt mich an dazu. Es liegt drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wochenspruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Geht gut durch diese Schattenseite, die Nachtseite durch und mit gestärkten Bewusstsein am morgen wieder zu erwachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter&amp;diff=1610</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter</title>
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		<updated>2022-09-14T04:39:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Transkriptionen (Vortrag in Text) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Yt 112. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|thumb|410px|[https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter Dr. Wolfgang Peter]Gründer von [https://anthro.wiki anthro.wiki]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeiten und Einwahldaten==&lt;br /&gt;
Diese spannenden, lehrreichen und inspirierenden Vorträge über die Apokalypse des Johannes werden von Wolfgang vor einer Gruppe von Interessierten gehalten, aufgezeichnet und als Videos veröffentlicht. Wer sie am Dienstagabend nicht live auf youtube sehen kann, hat die Möglichkeit, die Filme hier im Archiv anzusehen.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zeit:&#039;&#039;&#039; Jeden Dienstag um 19.00 Uhr für etwa 2 Stunden.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913 (wenn du &amp;quot;neu&amp;quot; bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François unter info@anthro.world im Voraus. &#039;&#039;&#039;Um Störungen zu vermeiden:&#039;&#039;&#039; Bitte schalte das Mikrofon &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Vornamen einloggen). &lt;br /&gt;
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|[https://youtu.be/EUdjTmtx0eg 36]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/F90VoniHOXs 37]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/_43YGFnX69I 38]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ZdYonq_rMeE 39]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/WGzpW0aInl8 40 (vorläufige Version)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Y6l1qGDmdU0 21]||[https://youtu.be/FsB97UcUUTA 22]||[https://youtu.be/ws4EsVZb9Kc 23]||[https://youtu.be/Qs-kV9eg1os 24]||[https://youtu.be/WZ0LrtzZqYw 25]||[https://youtu.be/R_DI68EpHWM 26]||[https://youtu.be/lrrIhcj7A2M 27]||[https://youtu.be/RrerDgRhxbc 28]||[https://youtu.be/KnRy3u369l8 29]||[https://youtu.be/b66mTTqwtfI 30]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/aOJ3yZi9LgM 1]||[https://youtu.be/U6FrYuUgc2c 2]||[https://youtu.be/UIcYFNwzUwU 3]||[https://youtu.be/D9Yzl77ud9M 4]||[https://youtu.be/H8XZV4MFK84 5]||[https://youtu.be/WK2v9oFw9o4 6]||[https://youtu.be/sHDWuW_0c3c 7]||[https://youtu.be/NY9nBBhES_4 8]||[https://youtu.be/E-k5XRxTFs4 9]||[https://youtu.be/63F09Cy4Nyo 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkriptionen (Vortrag in Text) ==&lt;br /&gt;
Die Transkriptionen entstehen durch freiwillige Initiative von Menschen, denen die wöchentlichen Apokalypse Vorträge von Wolfgang ein wichtiges persönliches Anliegen ist. Eine solche Arbeit kann man nicht wirklich an ein externes Transkriptionsbüro geben. Man sagt ja landläufig, dass es spürbar ist, wenn &amp;quot;mit Liebe gekocht wird&amp;quot;. So ist es auch hier, es macht einen Unterschied, wie sehr sich die Menschen bei der Transkriptionsarbeit mit dem Inhalt verbinden. Wenn du [[MitTun bei Anthro.World|dieses Projekt mittragen möchtest, dann schaue auf der Seite MitTun]] nach weiteren Details. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|+Wort zu Schrift Transkriptionen der Apokalypse&lt;br /&gt;
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! 8&lt;br /&gt;
! 9&lt;br /&gt;
!10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|121-130er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter|111]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter|112]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 113. Vortrag von Wolfgang Peter|113]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er&lt;br /&gt;
|101 (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung bei U + Th.) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|[[MitTun bei Anthro.World|104]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 105. Vortrag von Wolfgang Peter|105]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter|107]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter|108]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter|109]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 110. Vortrag von Wolfgang Peter|110]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91-100er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 99. Vortrag von Wolfgang Peter|99]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|81 (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Ursula) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|71-80er &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|80]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter|58]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|25]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter|1]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audios als .mp3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Audioversionen der Apokalypse, derzeit von Dropbox. Zum Anhören ist keine Anmeldung auf Dropbox notwendig. Auch keine App muss geladen werden.&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1&lt;br /&gt;
!2&lt;br /&gt;
!3&lt;br /&gt;
!4&lt;br /&gt;
!5&lt;br /&gt;
!6&lt;br /&gt;
!7&lt;br /&gt;
!8&lt;br /&gt;
!9&lt;br /&gt;
! 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|121-130er &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111-120er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/a93toh9tiwt77fg/111.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 111]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bag6ib9ganfnehy/112.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 112]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/l7yklfrlqqfgs0f/113.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 113]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/y459aoobfn8tfvr/114.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 114]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bn3hfs9mdi709o8/115.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 115]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6mgmdm3dekc2ist/116.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 116]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/giaxxy7la0ittn0/117.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 117]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i3hvepsnnqq2a9p/118.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 118]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sdn5y8midq1ak6r/119.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 119]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5fzfy2ujgnmkts7/120.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 120]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zkng7vrn489vso0/101.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 101]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/inl26aeexkh960p/102.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 102]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gd1tj8x3ay1gi1l/103.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 103]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bys5ujngx839wmz/104.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 104]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ygz6y6yd2y5l6r5/105.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 105]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/43np1bojngb026a/106.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 106]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/2fdzvsyjcj2udfu/107.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 107]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5z78dk8c7p6gffo/108apo.mp3?dl=0 108]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pkdl51bdvn7x28n/109.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 109]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/230uvvemwpk41jc/110.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 110]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91-100er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cbyf6dfp52e1g6t/91.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 91]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/268o7497v8jdluj/92.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 92]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bfup0pnua5w7w20/93.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 93]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ksqdsf3ctughhh9/94.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 94]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ncd192ocrmzx39i/95.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 95]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qeybpusf3dsywha/96.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 96]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cvln5k2rl4wf5xt/97.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 97]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/d6n8fr2hsnt05fy/98.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 98]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1o0sygi96pqzp9g/99.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 99]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wepr6r2gx2l1t2i/100.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 100]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sxkjqji60z44pk4/81.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 81]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fvh5r2bmy0gb16r/82.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 82]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wz0sbheh34u8rwd/83.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 83]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ntv7kbo1tl2hvcc/84.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 84]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/uoe7owdv8syxkya/85.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 85]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/98pweyx1fv72vpg/86.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 86]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sqw7vmf0efqs99o/87.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 87]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ul8dqrl1r29s9eu/88.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 88]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/js3go5wpu9q2v0s/89.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 89]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bh9srssp4zeddw2/90.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 90]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1nlorcu1k8241fj/71.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 71]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 72]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 73]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 74]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 75]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/f5awlzihegluc8f/76.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 76]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 77]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6c10j07dnngs2h9/78.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 78]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4fr1aawg0px4br9/79.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 79]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wpgm9xbktnbi2pw/80.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 80]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0pzasqueueqjhla/61.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 61]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/obn011u7k6s2cgh/62.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 62]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1a7e9sztettior0/63.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 63]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/dtpe29b3adckkbc/64.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 64]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ymlq4u76rv6zjkg/65.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 65]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qi2d13zojf39cjz/66.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 66]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sp1lnjaudrbd4hr/67.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 67]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/esd9u5d875rzono/68.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 68]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/rwtf93eq22iahl2/69.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 69]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gd480wbfxpsiwjc/70.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 70]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0bjhj24c4zymtqm/51.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 51]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0olmeiig9cs15j3/52.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 52]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wz7g0ypyczfre1l/53.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 53]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cebegelyfjy87zu/54.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 54]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fawce3bmjrrbzex/55.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 55]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/83000fbaprlfr9h/56.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 56]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/657jcdj5zvbze1p/57.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 57]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gh4d6dt4n77zjke/58.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 58]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i08sl0pue4yjyx9/59.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 59]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pxiif1sqnip7dr8/60.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 60]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zlce9zrt0h4mk1c/41.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 41]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/30066tzj7yn424s/42.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 42]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/w0ard7czuw8o4ng/43.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 43]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1kucrlkkca2evy7/44.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 44]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6orxpec6yw4p0w6/45.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 45]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i68eqxo134c6898/46.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 46]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/buerxxiva19gwn6/47.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 47]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ryjg2w86pcx73ve/48.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 48]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/vepy8jvk28d2c29/49.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 49]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/8ef0qh5ol9653qc/50.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 50]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i6z74n2jxbgvr85/31.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 31]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4mtmbqutc1sklpe/32.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 32]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/g7o8byyvelljdxx/33.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 33]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/51zakzon3xoswus/34.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 34]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/mb5n4ul93p2ljam/35.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 35]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c2atr0707t6kxw5/36.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 36]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ewwokx4sjfr2dfq/37.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 37]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/xwnzea7l3d704v7/38.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 38]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/iesls1iof6g0w7c/39.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 39]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c8q1vcpsqsqg6d9/40.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 40]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/alog0k156zyy7e6/21.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 21]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cvfdetuti3lw9dl/22.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 22]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7m9x0i626bmh71a/23.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 23]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/3i4kixjuz31pvod/24.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 24]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sxt9tgbnsxkxyv4/25.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 25]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ezw2n8ulprzqm0e/26.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 26]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/oogo1wl1whm4tmr/27.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 27]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5gmzukloc75f9v8/28.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 28]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zqd8945paw54bo9/29.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 29]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6oa9gprjh6w21xo/30.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 30]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sml6bpai3o3k69l/11.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pn2ur6zujfftgp2/12.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/skini6a23s1s9hu/13.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ohee1saljuogzdq/14.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7n1w9fbfbrv0e39/15.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 15]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7n1w9fbfbrv0e39/15.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ixsm444s80pykez/17.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4llpaqclf4oiz83/18.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/u637xmnsaseqqyd/19.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fznyrx2yo0vac3r/20.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/nncmx564tzhd76l/1.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7xbji9yz6qienwc/2.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/scngp11u61s23us/3.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/kb6sk398rpnqpr9/4.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bsc2yiean91xc59/5.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 5]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ig57glzjl3a4828/6.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/oazmag1u6482t96/7.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fdqpyvyd99ayzj6/8.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/v85ir9jo4moska8/9.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fvb5m9vktsmtw6l/10.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-905893-02-1&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0080-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1040-X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1045-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-3460-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter&amp;diff=1609</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter</title>
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		<updated>2022-09-14T04:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Transkriptionen (Vortrag in Text) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Yt 112. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|thumb|410px|[https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter Dr. Wolfgang Peter]Gründer von [https://anthro.wiki anthro.wiki]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeiten und Einwahldaten==&lt;br /&gt;
Diese spannenden, lehrreichen und inspirierenden Vorträge über die Apokalypse des Johannes werden von Wolfgang vor einer Gruppe von Interessierten gehalten, aufgezeichnet und als Videos veröffentlicht. Wer sie am Dienstagabend nicht live auf youtube sehen kann, hat die Möglichkeit, die Filme hier im Archiv anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit:&#039;&#039;&#039; Jeden Dienstag um 19.00 Uhr für etwa 2 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913 (wenn du &amp;quot;neu&amp;quot; bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François unter info@anthro.world im Voraus. &#039;&#039;&#039;Um Störungen zu vermeiden:&#039;&#039;&#039; Bitte schalte das Mikrofon &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Vornamen einloggen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Youtube live:&#039;&#039;&#039; [http://www.youtube.com/c/FrancoisHagdorn www.youtube.com/c/FrancoisHagdorn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelmäßige Spenden an Wolfgang==&lt;br /&gt;
Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang sind kostenfrei. Dennoch entstehen intern Kosten. Zur Aufrechterhaltung und Ermöglichung künftiger Entwicklungen (Deckung eigener Lebenshaltungskosten, Servermiete, Domainkosten, Strom- Wärme- Kühlungskosten, Hard- und Softwarekosten, Datensicherungskosten, IT Beratungskosten, Entwicklungskosten des aktuellen und künftigen Wiki- nur um einige Positionen zu nennen...) sind eure Spenden willkommen. Damit in die Zukunft geplant werden kann, sind wiederkehrende Zahlungen besonders Hilfreich. [https://anthro.wiki/AnthroWiki:Spenden Infos hierzu hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Videos zu den wöchentlichen Apokalypse Vorträgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+youtube Filme der Apokalypse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1!!2!!3!!4!!5!!6!!7!!8!!9!! 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|121-130er&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=uymh-7F1mZs 121]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=urK4f7O13Zc 122]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=zDPN8Zs2OIY 123]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U 124]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c 125]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111-120er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/FouJ1yB-Fpk 111]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/5vulFu8Ov7U 112]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/qX0uOXvNbV4 113]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/FtUVVwhDRJY 114]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/p44RjTmNv6A 115]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI 116]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig 117]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=o97PePrIix8 118]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=bNaeEBWPa5Q 119]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=H3bgfoKLgOM 120]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Gi-fA1UBcT8 101]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Wjaiwv06Z08 102]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/NbUCqXov7lM 103]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/-P7W45YOKY0 104]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pkRj_D0kCXo 105]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/5ezK7BNpDio 106]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/4wDVwnssv4c 107]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/UBqHds_ZYAA 108]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/RKUUfr_77tI 109]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/s9WId7VVvR0 110]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91-100er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/m0brjV9o2u4 91]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/bIXkq23ig9I 92]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KpbicCXtsh0 93]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/R-TfUpVoLIc 94]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/9aL8z01u7EI 95]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/bA11neVNKmE 96]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/5j6j6OVjGTM 97]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/YFadQOLDf2w 98]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/4jhkedM8hgU 99]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pQPUW8wkSwA 100]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/zaxlw6cHLxs 81]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/cQ_zVgdDER0 82]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/kLQJ7IwEijI 83]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ZwcSItsGe4s 84]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/fhbbGkxTHiU 85]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pQKBUcs1aLE 86]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KuMxcQczr-c 87]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/0_DEckItnks 88]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/fptp_urkP9M 89]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/XTmVnnpn2KY 90]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/MpbVi1EKOX4 71]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/OHfOvZHLkDY 72]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KtC6IP1JVLc 73]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/4241Mus503Y 74]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/RnpPVzY7j1g 75]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/59OgACtkbww 76]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/8t5PA0nC4lM 77]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/cF5DewQD9p8 78]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/AdVit80-1Ec 79]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/jokV7G4yZXg 80]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/i0uu2wAHJwk 61]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/9U9em3WUdSQ 62]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/AqkYZRR03Ho 63]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ms9vnJ7Zv6w 64]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/R2pb86HU34w 65]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/CPCHsgbX5KI 66]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/rvW2CGkqCEQ 67]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/wUa4olmVz6g 68]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/2ms3tvlrmaI 69]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/qfL4qkkS4Z8 70]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/8kD39Egrj7M 51]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/trcFs616yEs 52]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/nKnAREU1jZU 53]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/6EKQa6oNL0o 54]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/bBryOLDXH64 55]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/RV59SscRHWA 56]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/C6_5CNceJc4 57]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/nTYBhA3b0MI 58]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/AdQNho6BGSs 59]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/E27HfTxYn2o 60]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Sv3Ia7G_Vrw 41]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/riGlLgvlpNI 42]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/VJSCqMn5oqM 43]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KplPAbsH7Hc 44]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/0qDQ0mXKDWk 45]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/jNt11QK110A 46]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/qXUVfjVYwDk 47]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Ya-KU-_Sh9I 48]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pcYCCmyboJc 49]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Z4BKMEDMimI 50]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/3zZdJ3jNbs8 31]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/cLTmwkmct6g 32]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/gAsmW-mwTAg 33]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/VHJOojZBOkU 34]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ZgA22J0am78 35]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/EUdjTmtx0eg 36]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/F90VoniHOXs 37]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/_43YGFnX69I 38]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ZdYonq_rMeE 39]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/WGzpW0aInl8 40 (vorläufige Version)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Y6l1qGDmdU0 21]||[https://youtu.be/FsB97UcUUTA 22]||[https://youtu.be/ws4EsVZb9Kc 23]||[https://youtu.be/Qs-kV9eg1os 24]||[https://youtu.be/WZ0LrtzZqYw 25]||[https://youtu.be/R_DI68EpHWM 26]||[https://youtu.be/lrrIhcj7A2M 27]||[https://youtu.be/RrerDgRhxbc 28]||[https://youtu.be/KnRy3u369l8 29]||[https://youtu.be/b66mTTqwtfI 30]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ybX_yS_YAlE 11]||[https://youtu.be/I4YBR54KGrw 12]||[https://youtu.be/RBY6TzIcJ50 13]||[https://youtu.be/rdIf824NmvA 14]||[https://youtu.be/xw9z8soFQqw 15]||[https://youtu.be/QKdAoaCP3zU 16]||[https://youtu.be/uW8Wc_1uVAk 17]||[https://youtu.be/0p1xgw-cM2w 18]||[https://youtu.be/iTCYPx4uCwY 19]||[https://youtu.be/dwJhkA_391M 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/aOJ3yZi9LgM 1]||[https://youtu.be/U6FrYuUgc2c 2]||[https://youtu.be/UIcYFNwzUwU 3]||[https://youtu.be/D9Yzl77ud9M 4]||[https://youtu.be/H8XZV4MFK84 5]||[https://youtu.be/WK2v9oFw9o4 6]||[https://youtu.be/sHDWuW_0c3c 7]||[https://youtu.be/NY9nBBhES_4 8]||[https://youtu.be/E-k5XRxTFs4 9]||[https://youtu.be/63F09Cy4Nyo 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkriptionen (Vortrag in Text) ==&lt;br /&gt;
Die Transkriptionen entstehen durch freiwillige Initiative von Menschen, denen die wöchentlichen Apokalypse Vorträge von Wolfgang ein wichtiges persönliches Anliegen ist. Eine solche Arbeit kann man nicht wirklich an ein externes Transkriptionsbüro geben. Man sagt ja landläufig, dass es spürbar ist, wenn &amp;quot;mit Liebe gekocht wird&amp;quot;. So ist es auch hier, es macht einen Unterschied, wie sehr sich die Menschen bei der Transkriptionsarbeit mit dem Inhalt verbinden. Wenn du [[MitTun bei Anthro.World|dieses Projekt mittragen möchtest, dann schaue auf der Seite MitTun]] nach weiteren Details. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wort zu Schrift Transkriptionen der Apokalypse&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter|111]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter|112]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 113. Vortrag von Wolfgang Peter|113]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|[[MitTun bei Anthro.World|104]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 105. Vortrag von Wolfgang Peter|105]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter|107]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter|108]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter|109]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 110. Vortrag von Wolfgang Peter|110]]&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 99. Vortrag von Wolfgang Peter|99]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter|1]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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==Audios als .mp3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Audioversionen der Apokalypse, derzeit von Dropbox. Zum Anhören ist keine Anmeldung auf Dropbox notwendig. Auch keine App muss geladen werden.&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
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|[https://www.dropbox.com/s/a93toh9tiwt77fg/111.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 111]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bag6ib9ganfnehy/112.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 112]&lt;br /&gt;
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|[https://www.dropbox.com/s/giaxxy7la0ittn0/117.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 117]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i3hvepsnnqq2a9p/118.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 118]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sdn5y8midq1ak6r/119.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 119]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5fzfy2ujgnmkts7/120.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 120]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zkng7vrn489vso0/101.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 101]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/inl26aeexkh960p/102.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 102]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gd1tj8x3ay1gi1l/103.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 103]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bys5ujngx839wmz/104.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 104]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ygz6y6yd2y5l6r5/105.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 105]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/43np1bojngb026a/106.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 106]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/2fdzvsyjcj2udfu/107.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 107]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5z78dk8c7p6gffo/108apo.mp3?dl=0 108]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pkdl51bdvn7x28n/109.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 109]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/230uvvemwpk41jc/110.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 110]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91-100er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cbyf6dfp52e1g6t/91.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 91]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/268o7497v8jdluj/92.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 92]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bfup0pnua5w7w20/93.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 93]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ksqdsf3ctughhh9/94.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 94]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ncd192ocrmzx39i/95.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 95]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qeybpusf3dsywha/96.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 96]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cvln5k2rl4wf5xt/97.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 97]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/d6n8fr2hsnt05fy/98.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 98]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1o0sygi96pqzp9g/99.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 99]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wepr6r2gx2l1t2i/100.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 100]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sxkjqji60z44pk4/81.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 81]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fvh5r2bmy0gb16r/82.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 82]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wz0sbheh34u8rwd/83.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 83]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ntv7kbo1tl2hvcc/84.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 84]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/uoe7owdv8syxkya/85.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 85]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/98pweyx1fv72vpg/86.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 86]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sqw7vmf0efqs99o/87.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 87]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ul8dqrl1r29s9eu/88.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 88]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/js3go5wpu9q2v0s/89.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 89]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bh9srssp4zeddw2/90.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 90]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1nlorcu1k8241fj/71.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 71]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 72]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 73]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 74]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 75]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/f5awlzihegluc8f/76.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 76]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 77]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6c10j07dnngs2h9/78.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 78]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4fr1aawg0px4br9/79.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 79]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wpgm9xbktnbi2pw/80.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 80]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0pzasqueueqjhla/61.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 61]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/obn011u7k6s2cgh/62.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 62]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1a7e9sztettior0/63.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 63]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/dtpe29b3adckkbc/64.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 64]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ymlq4u76rv6zjkg/65.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 65]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qi2d13zojf39cjz/66.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 66]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sp1lnjaudrbd4hr/67.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 67]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/esd9u5d875rzono/68.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 68]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/rwtf93eq22iahl2/69.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 69]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gd480wbfxpsiwjc/70.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 70]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0bjhj24c4zymtqm/51.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 51]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0olmeiig9cs15j3/52.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 52]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wz7g0ypyczfre1l/53.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 53]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cebegelyfjy87zu/54.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 54]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fawce3bmjrrbzex/55.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 55]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/83000fbaprlfr9h/56.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 56]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/657jcdj5zvbze1p/57.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 57]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gh4d6dt4n77zjke/58.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 58]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i08sl0pue4yjyx9/59.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 59]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pxiif1sqnip7dr8/60.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 60]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zlce9zrt0h4mk1c/41.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 41]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/30066tzj7yn424s/42.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 42]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/w0ard7czuw8o4ng/43.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 43]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1kucrlkkca2evy7/44.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 44]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6orxpec6yw4p0w6/45.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 45]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i68eqxo134c6898/46.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 46]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/buerxxiva19gwn6/47.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 47]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ryjg2w86pcx73ve/48.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 48]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/vepy8jvk28d2c29/49.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 49]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/8ef0qh5ol9653qc/50.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 50]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i6z74n2jxbgvr85/31.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 31]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4mtmbqutc1sklpe/32.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 32]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/g7o8byyvelljdxx/33.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 33]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/51zakzon3xoswus/34.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 34]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/mb5n4ul93p2ljam/35.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 35]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c2atr0707t6kxw5/36.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 36]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ewwokx4sjfr2dfq/37.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 37]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/xwnzea7l3d704v7/38.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 38]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/iesls1iof6g0w7c/39.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 39]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c8q1vcpsqsqg6d9/40.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 40]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/alog0k156zyy7e6/21.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 21]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cvfdetuti3lw9dl/22.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 22]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7m9x0i626bmh71a/23.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 23]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/3i4kixjuz31pvod/24.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 24]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sxt9tgbnsxkxyv4/25.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 25]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ezw2n8ulprzqm0e/26.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 26]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/oogo1wl1whm4tmr/27.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 27]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5gmzukloc75f9v8/28.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 28]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zqd8945paw54bo9/29.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 29]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6oa9gprjh6w21xo/30.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 30]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sml6bpai3o3k69l/11.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pn2ur6zujfftgp2/12.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/skini6a23s1s9hu/13.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ohee1saljuogzdq/14.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7n1w9fbfbrv0e39/15.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 15]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7n1w9fbfbrv0e39/15.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ixsm444s80pykez/17.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4llpaqclf4oiz83/18.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/u637xmnsaseqqyd/19.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fznyrx2yo0vac3r/20.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/nncmx564tzhd76l/1.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7xbji9yz6qienwc/2.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/scngp11u61s23us/3.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/kb6sk398rpnqpr9/4.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bsc2yiean91xc59/5.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 5]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ig57glzjl3a4828/6.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/oazmag1u6482t96/7.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fdqpyvyd99ayzj6/8.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/v85ir9jo4moska8/9.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fvb5m9vktsmtw6l/10.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-905893-02-1&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0080-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1040-X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1045-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-3460-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1507</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-09T03:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen wird das Hauptthema der nächsten kosmischen Verkörperung -das neue Jerusalem- sein, um es zum Zeitpunkt 666 lösen zu können. Wenn wir die Fähigkeit zum Bösen, d.h. zur Auflösung entwickeln und sie zur rechten Zeit einsetzen, dann ist es die wunderbare Kraft, die zur Schöpfung dazu gehört: die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun, sondern ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten - Engelbewusstsein im Tun: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - meine eigene geistige Tätigkeit nehme ich im Denken wahr - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - aus dem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit im Schöpfungsprozess spiegelt sich im Gegenüber: die Vater-Gottheit spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit, das Denken selbst beobachten - wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltige Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten, die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen - während der Erdenentwickelung hat der Wendepunkt stattgefunden, indem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, entstanden und dann Stufe für Stufe abgestiegen bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - die Neigung zum Bösen entwickeln, heißt die Auflösungskraft ins Nichts hinein zu entwickeln, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben ist der Weg zu Sorat’s Reich: 666 -  ein wirklicher Schwarzmagier hat die Freiheit zum freien Entschluss für die Sorat-Welt entwickelt - Menschen, die sich dem geistigem Streben verweigern, werden geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die endgültige Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen, sie verleiten ihn dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - der Kampf ums Geistige wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung, d.h. der Gedanke des auserwählten Volkes ist seit der Zeitenwende absolut tabu - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib und somit streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann nicht zu einem Ich-Bewusstsein kommen - indem das göttliche Mensch wird auf Erden, wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zum Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - erstes Lebensgeheimniss ist das Geheimnis des Abgrunds: ich muss bis ins Nirwana gehen, ins völlige Nichts hinein und  aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf, wenn wir aus diesem Nichts heraus wieder neu entstehen - das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung: das Physische, das im alten Saturn ein reiner Wärmezustand war,  lebt heute in unserer Blutwärme, das zentralste Ich-Instrument, das wir haben -  in unserem Blut spielt es sich ununterbrochen ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts herauskommen, es flammt auf und wird Asche, das ist der &amp;quot;Phönix aus der Asche&amp;quot;, darum ist auch der physische Körper so wichtig - das zweite Lebensgeheimnis: das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis:  Sympathie und Antipathie, die Zweiheit, die Trennung - es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel von Sympathie und Antipathie miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt - Ungleichgewicht zwischen Sympathie und Antipathie ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie: chemische Stoffe verbinden und lösen sich voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - der Kampf im Himmel: ein Teil der Geister der Bewegung, wurde abkommandiert, um als Widersacher zu wirken - ein Teil der  Erzengel sind als Widersacher der ahrimanischen Art abkommandiert worden ab der dritten Stufe - ein großer Krieg in der geistigen Welt war entstanden - Engelwesenheiten stehen erstmals unter dem Einfluss wirklicher Widersacherwesenheiten, es sind heute die luziferischen Wesenheiten - luziferische Wesenheiten sind bereits mit einem gewissen Eigenwillen gefallen mit einer Idee von der Freiheit, sie haben eine Ahnung davon, was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen - dad Geheimnis des Guten und Bösen verraten die luziferischen Widersacherwesenheiten den Menschen, das ist der Sündenfall, das ist das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen -  der Streit am Himmel wodurch die Spaltung entstand, der Kampf um die heutigen Engelwesenheiten, das war dieser große Krieg, der Kampf um die Engelwesenheiten und hat den ganzen Kosmos so erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen, ein riesiges Trümmerfeld:  der  Asteroidengürtel zwischen  Mars und Jupiter, ein sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen - das Rätsel des Todes: das Freiheitsbewusstseins, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges Licht aufleuchtet, wo die volle Auferstehung möglich ist - das Hauptthema auf der nächsten kosmischen Verkörperung, auf dem neuen Jerusalem ist immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen - in den Archiven des Vatikan befindet sich ein Dokument über dieses Geheimnis des Sündenfalls, Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der dieses Dokument zu Gesicht bekommen  hat.....      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. &#039;&#039;&#039;Da erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. &#039;&#039;&#039;Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1468</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-07T19:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen wird das Hauptthema der nächsten kosmischen Verkörperung -das neue Jerusalem- sein, um es zum Zeitpunkt 666 lösen zu können. Wenn wir die Fähigkeit zum Bösen, d.h. zur Auflösung entwickeln und sie zur rechten Zeit einsetzen, dann ist es die wunderbare Kraft, die zur Schöpfung dazu gehört: die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun, sondern ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten - Engelbewusstsein im Tun: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - meine eigene geistige Tätigkeit nehme ich im Denken wahr - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - aus dem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit im Schöpfungsprozess spiegelt sich im Gegenüber: die Vater-Gottheit spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit, das Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltige Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten, die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen - während der Erdenentwickelung hat der Wendepunkt stattgefunden, indem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, entstanden und dann Stufe für Stufe abgestiegen bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - die Neigung zum Bösen entwickeln, heißt die Auflösungskraft ins Nichts hinein zu entwickeln, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben ist der Weg zu Sorat’s Reich: 666 -  ein wirklicher Schwarzmagier hat die Freiheit zum freien Entschluss für die Sorat-Welt entwickelt - Menschen, die sich dem geistigem Streben verweigern, werden geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die endgültige Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen, sie verleiten ihn dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - der Kampf ums Geistige wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung, d.h. der Gedanke des auserwählten Volkes ist seit der Zeitenwende absolut tabu - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib und somit streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann nicht zu einem Ich-Bewusstsein kommen - indem das göttliche Mensch wird auf Erden, wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zum Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - erstes Lebensgeheimniss ist das Geheimnis des Abgrunds: ich muss bis ins Nirwana gehen, ins völlige Nichts hinein und  aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf, wenn wir aus diesem Nichts heraus wieder neu entstehen - das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung: das Physische, das im alten Saturn ein reiner Wärmezustand war,  lebt heute in unserer Blutwärme, das zentralste Ich-Instrument, das wir haben -  in unserem Blut spielt es sich ununterbrochen ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts herauskommen, es flammt auf und wird Asche, das ist der &amp;quot;Phönix aus der Asche&amp;quot;, darum ist auch der physische Körper so wichtig - das zweite Lebensgeheimnis: das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis:  Sympathie und Antipathie, die Zweiheit, die Trennung - es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel von Sympathie und Antipathie miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt - Ungleichgewicht zwischen Sympathie und Antipathie ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie: chemische Stoffe verbinden und lösen sich voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - der Kampf im Himmel: ein Teil der Geister der Bewegung, wurde abkommandiert, um als Widersacher zu wirken - ein Teil der  Erzengel sind als Widersacher der ahrimanischen Art abkommandiert worden ab der dritten Stufe - ein großer Krieg in der geistigen Welt war entstanden - Engelwesenheiten stehen erstmals unter dem Einfluss wirklicher Widersacherwesenheiten, es sind heute die luziferischen Wesenheiten - luziferische Wesenheiten sind bereits mit einem gewissen Eigenwillen gefallen mit einer Idee von der Freiheit, sie haben eine Ahnung davon, was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen - dad Geheimnis des Guten und Bösen verraten die luziferischen Widersacherwesenheiten den Menschen, das ist der Sündenfall, das ist das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen -  der Streit am Himmel wodurch die Spaltung entstand, der Kampf um die heutigen Engelwesenheiten, das war dieser große Krieg, der Kampf um die Engelwesenheiten und hat den ganzen Kosmos so erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen, ein riesiges Trümmerfeld:  der  Asteroidengürtel zwischen  Mars und Jupiter, ein sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen - das Rätsel des Todes: das Freiheitsbewusstseins, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges Licht aufleuchtet, wo die volle Auferstehung möglich ist - das Hauptthema auf der nächsten kosmischen Verkörperung, auf dem neuen Jerusalem ist immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen - in den Archiven des Vatikan befindet sich ein Dokument über dieses Geheimnis des Sündenfalls, Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der dieses Dokument zu Gesicht bekommen  hat.....      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. &#039;&#039;&#039;Da erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. &#039;&#039;&#039;Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1458</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-05T14:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Schlüsselwörter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen wird das Hauptthema der nächsten kosmischen Verkörperung -das neue Jerusalem- sein, um es zum Zeitpunkt 666 lösen zu können. Wenn wir die Fähigkeit zum Bösen, d.h. zur Auflösung entwickeln und sie zur rechten Zeit einsetzen, dann ist es die wunderbare Kraft, die zur Schöpfung dazu gehört: die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun, sondern ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten - Engelbewusstsein im Tun: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - meine eigene geistige Tätigkeit nehme ich im Denken wahr - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - aus dem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit im Schöpfungsprozess spiegelt sich im Gegenüber: die Vater-Gottheit spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit, das Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltige Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten, die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen - während der Erdenentwickelung hat der Wendepunkt stattgefunden, indem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, entstanden und dann Stufe für Stufe abgestiegen bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - die Neigung zum Bösen entwickeln, heißt die Auflösungskraft ins Nichts hinein zu entwickeln, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben ist der Weg zu Sorat’s Reich: 666 -  ein wirklicher Schwarzmagier hat die Freiheit zum freien Entschluss für die Sorat-Welt entwickelt - Menschen, die sich dem geistigem Streben verweigern, werden geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die endgültige Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen, sie verleiten ihn dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - der Kampf ums Geistige wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung, d.h. der Gedanke des auserwählten Volkes ist seit der Zeitenwende absolut tabu - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib und somit streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann nicht zu einem Ich-Bewusstsein kommen - indem das göttliche Mensch wird auf Erden, wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zum Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - erstes Lebensgeheimniss ist das Geheimnis des Abgrunds: ich muss bis ins Nirwana gehen, ins völlige Nichts hinein und  aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf, wenn wir aus diesem Nichts heraus wieder neu entstehen - das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung: &#039;&#039;&#039;das Physische, das im alten Saturn ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war,  lebt heute in unserer Blutwärme, das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben -&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;in unserem Blut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spielt es sich ununterbrochen ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen, es flammt auf und wird Asche, das ist der &amp;quot;Phönix aus der Asche&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; darum ist auch der physische Körper so wichtig - das zweite Lebensgeheimnis&amp;lt;. das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis:  Sympathie und Antipathie, die Zweiheit, die Trennung - es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel von Sympathie und Antipathie miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt - Ungleichgewicht zwischen Sympathie und Antipathie ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie: chemische Stoffe verbinden und lösen sich voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - der Kampf im Himmel: ein Teil der Geister der Bewegung, wurde abkommandiert, um als Widersacher zu wirken - ein Teil der  Erzengel sind als Widersacher der ahrimanischen Art abkommandiert worden ab der dritten Stufe - ein großer Krieg in der geistigen Welt war entstanden - Engelwesenheiten stehen erstmals unter dem Einfluss wirklicher Widersacherwesenheiten, es sind heute die luziferischen Wesenheiten - luziferische Wesenheiten sind bereits mit einem gewissen Eigenwillen gefallen mit einer Idee von der Freiheit, sie haben eine Ahnung davon, was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen - dad Geheimnis des Guten und Bösen verraten die luziferischen Widersacherwesenheiten den Menschen, das ist der Sündenfall, das ist das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen -  der Streit am Himmel wodurch die Spaltung entstand, der Kampf um die heutigen Engelwesenheiten, das war dieser große Krieg, der Kampf um die Engelwesenheiten und hat den ganzen Kosmos so erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen, ein riesiges Trümmerfeld:  der  Asteroidengürtel zwischen  Mars und Jupiter, ein sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen - das Rätsel des Todes: das Freiheitsbewusstseins, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges Licht aufleuchtet, wo die volle Auferstehung möglich ist - das Hauptthema auf der nächsten kosmischen Verkörperung, auf dem neuen Jerusalem ist immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen - in den Archiven des Vatikan befindet sich ein Dokument über dieses Geheimnis des Sündenfalls, Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der dieses Dokument zu Gesicht bekommen  hat.....      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. &#039;&#039;&#039;Da erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. &#039;&#039;&#039;Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1457</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-05T13:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen wird das Hauptthema der nächsten kosmischen Verkörperung -das neue Jerusalem- sein, um es zum Zeitpunkt 666 lösen zu können. Wenn wir die Fähigkeit zum Bösen, d.h. zur Auflösung entwickeln und sie zur rechten Zeit einsetzen, dann ist es die wunderbare Kraft, die zur Schöpfung dazu gehört: die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun, sondern ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten - Engelbewusstsein im Tun: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - meine eigene geistige Tätigkeit nehme ich im Denken wahr - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - aus dem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit im Schöpfungsprozess spiegelt sich im Gegenüber: die Vater-Gottheit spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit, das Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltige Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten, die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen - während der Erdenentwickelung hat der Wendepunkt stattgefunden, indem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, entstanden und dann Stufe für Stufe abgestiegen bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - die Neigung zum Bösen entwickeln, heißt die Auflösungskraft ins Nichts hinein zu entwickeln, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben ist der Weg zu Sorat’s Reich: 666 -  ein wirklicher Schwarzmagier hat die Freiheit zum freien Entschluss für die Sorat-Welt entwickelt - Menschen, die sich dem geistigem Streben verweigern, werden geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die endgültige Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen, sie verleiten ihn dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - der Kampf ums Geistige wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung, d.h. der Gedanke des auserwählten Volkes ist seit der Zeitenwende absolut tabu - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib und somit streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann nicht zu einem Ich-Bewusstsein kommen - indem das göttliche Mensch wird auf Erden, wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zum Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - erstes Lebensgeheimniss ist das Geheimnis des Abgrunds: ich muss bis hinein ins Nirwana gehen, ins völlige Nichts hinein, aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf, wenn wir aus diesem Nichts heraus wieder neu entstehen - wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden, würden wir aufgeben, dieses erste Geheimnis n diesen Abgrund zu springen und aus dem wieder erstehen - auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung - Das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung - darum ist auch der physische Körper so wichtig - Vulkanzustand: dort gegen Ende zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben, dann können wir uns bis ins Physische hinein selbst schaffen - das zweite Lebensgeheimnis - das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - der Kampf im Himmel - die Geister der Bewegung,ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken -ein Teil der  Erzengel sind als Widersacher der ahrimanischen Art abkommandiert worden ab der dritten Stufe - ein großer Krieg in der geistigen Welt war entstanden - diese Engelwesenheiten stehen erstmals unter dem Einfluss wirklicher Widersacherwesenheiten -  sind heute die luziferischen Wesenheiten - sind bereits mit einem gewissen Eigenwillen gefallen mit einer Idee von der Freiheit - sie haben eine Ahnung davon, was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen - dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen - das ist der Sündenfall, das ist das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen - das hat den ganzen Kosmos so erschüttert, ein riesiges Trümmerfeld hinterlassen, den  Asteroidengürtel zwischen  Mars und Jupiter - ein sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen - das Rätsel des Todes: dieses Freiheitsbewusstseins, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges Licht aufleuchtet, wo die volle Auferstehung möglich ist - das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde - das Hauptthema auf der nächsten kosmischen Verkörperung, auf dem neuen Jerusalem - immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen - in den Archiven des Vatikan befindet sich ein Dokument über dieses Geheimnis des Sündenfalls - Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der dieses Dokument zu Gesicht bekommen  hat.....      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. &#039;&#039;&#039;Da erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. &#039;&#039;&#039;Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1456</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-09-05T12:43:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen wird das Hauptthema der nächsten kosmischen Verkörperung -das neue Jerusalem- sein, um es zum Zeitpunkt 666 lösen zu können &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun, sondern ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten - Engelbewusstsein im Tun: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - meine eigene geistige Tätigkeit nehme ich im Denken wahr - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - aus dem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit im Schöpfungsprozess spiegelt sich im Gegenüber: die Vater-Gottheit spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit/Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltige Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten, die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen - während der Erdenentwickelung hat der Wendepunkt stattgefunden, indem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, entstanden - die Erde ist aus dem Geistigen heraus Stufe für Stufe abgestiegen bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - die Neigung zum Bösen entwickeln, heißt die Auflösungskraft ins Nichts hinein zu entwickeln, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben ist der Weg zu Sorat’s Reich: 666 -  Menschen, die sich dem geistigem Streben verweigern, werden geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die endgültige Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen, sie verleiten ihn dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - der Kampf ums Geistige wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung - seit der Zeitenwende ist dieses Prinzip absolut tabu - der Gedanke des auserwählten Volkes - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib und somit  streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann zu diesem Bewusstsein nicht kommen - indem das Göttliche Mensch wird auf Erden wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zu diesem   Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - sieben Lebensgeheimnisse - das Geheimnis des Abgrunds - völlig ins Nichts hinein - aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf - es löst sich das Astralische, das Seelische auf -  ist wesentlich größer als jede Todesangst - aus diesem Nichts heraus wieder zu entstehen - wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden, würden wir aufgeben, dieses erste Geheimnis n diesen Abgrund zu springen und aus dem wieder erstehen - auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung - Das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung - darum ist auch der physische Körper so wichtig - Vulkanzustand: dort gegen Ende zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben, dann können wir uns bis ins Physische hinein selbst schaffen - das zweite Lebensgeheimnis - das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - der Kampf im Himmel - die Geister der Bewegung,ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken -ein Teil der  Erzengel sind als Widersacher der ahrimanischen Art abkommandiert worden ab der dritten Stufe - ein großer Krieg in der geistigen Welt war entstanden - diese Engelwesenheiten stehen erstmals unter dem Einfluss wirklicher Widersacherwesenheiten -  sind heute die luziferischen Wesenheiten - sind bereits mit einem gewissen Eigenwillen gefallen mit einer Idee von der Freiheit - sie haben eine Ahnung davon, was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen - dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen - das ist der Sündenfall, das ist das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen - das hat den ganzen Kosmos so erschüttert, ein riesiges Trümmerfeld hinterlassen, den  Asteroidengürtel zwischen  Mars und Jupiter - ein sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen - das Rätsel des Todes: dieses Freiheitsbewusstseins, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges Licht aufleuchtet, wo die volle Auferstehung möglich ist - das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde - das Hauptthema auf der nächsten kosmischen Verkörperung, auf dem neuen Jerusalem - immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen - in den Archiven des Vatikan befindet sich ein Dokument über dieses Geheimnis des Sündenfalls - Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der dieses Dokument zu Gesicht bekommen  hat.....      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. &#039;&#039;&#039;Da erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. &#039;&#039;&#039;Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1437</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-26T15:25:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Themenschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen wird das Hauptthema der nächsten kosmischen Verkörperung -das neue Jerusalem- sein, um es zum Zeitpunkt 666 lösen zu können &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun - es ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten erleben sich im Tun - Engelbewusstsein: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - wenn ich mein eigenes Denken wahrnehme, dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit - das können die Hierarchien über uns in der Form nicht - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein   Entwicklungsprozess , der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - das ist die Quelle - aus diesem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit selber im Schöpfungsprozess - spiegelt sich im Gegenüber -Trinität: die Vater-Gottheit dem Sohn gegenüber gestellt, spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit/Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltigere Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen -während der Erdenentwickelung hat der der Wendepunkt stattgefunden - in dem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - der Abstieg ins Untersinnliche - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus diesem Nirwanazustand, heraus entstanden - ist dann abgestiegen, Stufe für Stufe, bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - das Böse kennenlernen, die Neigung zum Bösen entwickeln die Fähigkeit zum Bösen, die Fähigkeit ins Nichts hinein - die Auflösungskraft, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben - das Reich Sorat’s 666 - was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern? - dann werden sie geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen - sie verleiten uns dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - da geht es um den Kampf ums Geistige, der wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung - seit der Zeitenwende ist dieses Prinzip absolut tabu - vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt - der Gedanke des auserwählten Volkes - - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib, und uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann zu diesem Bewusstsein nicht kommen - indem das Göttliche Mensch wird auf Erden wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zu diesem   Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - sieben Lebensgeheimnisse - das Geheimnis des Abgrunds - völlig ins Nichts hinein - aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf - es löst sich das Astralische, das Seelische auf -  ist wesentlich größer als jede Todesangst - aus diesem Nichts heraus wieder zu entstehen - wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden, würden wir aufgeben, dieses erste Geheimnis n diesen Abgrund zu springen und aus dem wieder erstehen - auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung - Das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung - darum ist auch der physische Körper so wichtig - Vulkanzustand: dort gegen Ende zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben, dann können wir uns bis ins Physische hinein selbst schaffen - das zweite Lebensgeheimnis - das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - der Kampf im Himmel - die Geister der Bewegung,ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken -ein Teil der  Erzengel sind als Widersacher der ahrimanischen Art abkommandiert worden ab der dritten Stufe - ein großer Krieg in der geistigen Welt war entstanden - diese Engelwesenheiten stehen erstmals unter dem Einfluss wirklicher Widersacherwesenheiten -  sind heute die luziferischen Wesenheiten - sind bereits mit einem gewissen Eigenwillen gefallen mit einer Idee von der Freiheit - sie haben eine Ahnung davon, was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen - dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen - das ist der Sündenfall, das ist das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen - das hat den ganzen Kosmos so erschüttert, ein riesiges Trümmerfeld hinterlassen, den  Asteroidengürtel zwischen  Mars und Jupiter - ein sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen - das Rätsel des Todes: dieses Freiheitsbewusstseins, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges Licht aufleuchtet, wo die volle Auferstehung möglich ist - das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde - das Hauptthema auf der nächsten kosmischen Verkörperung, auf dem neuen Jerusalem - immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen - in den Archiven des Vatikan befindet sich ein Dokument über dieses Geheimnis des Sündenfalls - Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der dieses Dokument zu Gesicht bekommen  hat.....      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. &#039;&#039;&#039;Da erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. &#039;&#039;&#039;Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1436</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-26T15:14:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen - Polarität - Gleichgewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun - es ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten erleben sich im Tun - Engelbewusstsein: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - wenn ich mein eigenes Denken wahrnehme, dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit - das können die Hierarchien über uns in der Form nicht - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein   Entwicklungsprozess , der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - das ist die Quelle - aus diesem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit selber im Schöpfungsprozess - spiegelt sich im Gegenüber -Trinität: die Vater-Gottheit dem Sohn gegenüber gestellt, spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit/Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltigere Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen -während der Erdenentwickelung hat der der Wendepunkt stattgefunden - in dem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - der Abstieg ins Untersinnliche - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus diesem Nirwanazustand, heraus entstanden - ist dann abgestiegen, Stufe für Stufe, bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - das Böse kennenlernen, die Neigung zum Bösen entwickeln die Fähigkeit zum Bösen, die Fähigkeit ins Nichts hinein - die Auflösungskraft, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben - das Reich Sorat’s 666 - was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern? - dann werden sie geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen - sie verleiten uns dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - da geht es um den Kampf ums Geistige, der wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung - seit der Zeitenwende ist dieses Prinzip absolut tabu - vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt - der Gedanke des auserwählten Volkes - - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib, und uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann zu diesem Bewusstsein nicht kommen - indem das Göttliche Mensch wird auf Erden wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zu diesem   Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - sieben Lebensgeheimnisse - das Geheimnis des Abgrunds - völlig ins Nichts hinein - aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf - es löst sich das Astralische, das Seelische auf -  ist wesentlich größer als jede Todesangst - aus diesem Nichts heraus wieder zu entstehen - wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden, würden wir aufgeben, dieses erste Geheimnis n diesen Abgrund zu springen und aus dem wieder erstehen - auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung - Das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung - darum ist auch der physische Körper so wichtig - Vulkanzustand: dort gegen Ende zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben, dann können wir uns bis ins Physische hinein selbst schaffen - das zweite Lebensgeheimnis - das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - der Kampf im Himmel - die Geister der Bewegung,ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken -ein Teil der  Erzengel sind als Widersacher der ahrimanischen Art abkommandiert worden ab der dritten Stufe - ein großer Krieg in der geistigen Welt war entstanden - diese Engelwesenheiten stehen erstmals unter dem Einfluss wirklicher Widersacherwesenheiten -  sind heute die luziferischen Wesenheiten - sind bereits mit einem gewissen Eigenwillen gefallen mit einer Idee von der Freiheit - sie haben eine Ahnung davon, was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen - dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen - das ist der Sündenfall, das ist das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen - das hat den ganzen Kosmos so erschüttert, ein riesiges Trümmerfeld hinterlassen, den  Asteroidengürtel zwischen  Mars und Jupiter - ein sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen - das Rätsel des Todes: dieses Freiheitsbewusstseins, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges Licht aufleuchtet, wo die volle Auferstehung möglich ist - das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde - das Hauptthema auf der nächsten kosmischen Verkörperung, auf dem neuen Jerusalem - immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen - in den Archiven des Vatikan befindet sich ein Dokument über dieses Geheimnis des Sündenfalls - Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der dieses Dokument zu Gesicht bekommen  hat      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. &#039;&#039;&#039;Da erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. &#039;&#039;&#039;Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1435</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-26T12:56:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen - Polarität - Gleichgewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun - es ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten erleben sich im Tun - Engelbewusstsein: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - wenn ich mein eigenes Denken wahrnehme, dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit - das können die Hierarchien über uns in der Form nicht - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein   Entwicklungsprozess , der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - das ist die Quelle - aus diesem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit selber im Schöpfungsprozess - spiegelt sich im Gegenüber -Trinität: die Vater-Gottheit dem Sohn gegenüber gestellt, spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit/Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltigere Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen -während der Erdenentwickelung hat der der Wendepunkt stattgefunden - in dem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - der Abstieg ins Untersinnliche - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus diesem Nirwanazustand, heraus entstanden - ist dann abgestiegen, Stufe für Stufe, bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - das Böse kennenlernen, die Neigung zum Bösen entwickeln die Fähigkeit zum Bösen, die Fähigkeit ins Nichts hinein - die Auflösungskraft, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben - das Reich Sorat’s 666 - was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern? - dann werden sie geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen - sie verleiten uns dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - da geht es um den Kampf ums Geistige, der wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung - seit der Zeitenwende ist dieses Prinzip absolut tabu - vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt - der Gedanke des auserwählten Volkes - - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib, und uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann zu diesem Bewusstsein nicht kommen - indem das Göttliche Mensch wird auf Erden wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zu diesem   Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - sieben Lebensgeheimnisse - das Geheimnis des Abgrunds - völlig ins Nichts hinein - aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf - es löst sich das Astralische, das Seelische auf -  ist wesentlich größer als jede Todesangst - aus diesem Nichts heraus wieder zu entstehen - wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden, würden wir aufgeben, dieses erste Geheimnis n diesen Abgrund zu springen und aus dem wieder erstehen - auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung - Das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung - darum ist auch der physische Körper so wichtig - Vulkanzustand: dort gegen Ende zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben, dann können wir uns bis ins Physische hinein selbst schaffen - das zweite Lebensgeheimnis - das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie -      &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1434</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-26T12:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen - Polarität - Gleichgewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun - es ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten erleben sich im Tun - Engelbewusstsein: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - wenn ich mein eigenes Denken wahrnehme, dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit - das können die Hierarchien über uns in der Form nicht - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein   Entwicklungsprozess , der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - das ist die Quelle - aus diesem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit selber im Schöpfungsprozess - spiegelt sich im Gegenüber -Trinität: die Vater-Gottheit dem Sohn gegenüber gestellt, spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit/Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltigere Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen -während der Erdenentwickelung hat der der Wendepunkt stattgefunden - in dem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - der Abstieg ins Untersinnliche - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus diesem Nirwanazustand, heraus entstanden - ist dann abgestiegen, Stufe für Stufe, bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - das Böse kennenlernen, die Neigung zum Bösen entwickeln die Fähigkeit zum Bösen, die Fähigkeit ins Nichts hinein - die Auflösungskraft, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben - das Reich Sorat’s 666 - was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern? - dann werden sie geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen - sie verleiten uns dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - da geht es um den Kampf ums Geistige, der wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung - seit der Zeitenwende ist dieses Prinzip absolut tabu - vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt - der Gedanke des auserwählten Volkes - - die Erreger werden immer gefährlicher werden, sie werden uns streitig machen unseren physischen Leib, und uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ich’s - Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann zu diesem Bewusstsein nicht kommen - indem das Göttliche Mensch wird auf Erden wird das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst - die Gottheit selber beginnt zu diesem   Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns - können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu Widersachern werden? - sieben Lebensgeheimnisse - das Geheimnis des Abgrunds - völlig ins Nichts hinein - aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche Ich-Erlebnis auf - es löst sich das Astralische, das Seelische auf -  ist wesentlich größer als jede Todesangst - aus diesem Nichts heraus wieder zu entstehen - wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden, würden wir aufgeben, dieses erste Geheimnis n diesen Abgrund zu springen und aus dem wieder erstehen - auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung - Das Rätsel des Abgrundes verbindet uns mit unserem Ursprung - darum ist auch der physische Körper so wichtig - Vulkanzustand: dort gegen Ende zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben, dann können wir uns bis ins Physische hinein selbst schaffen - das zweite Lebensgeheimnis - das Geheimnis der Zahl - es wird etwas abzählbar, was vorher Ganzheit war - die Gegenüberstellung von Gut und Böse - das dritte Lebensgeheimnis -     &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, &#039;&#039;&#039;und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es &#039;&#039;&#039;der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;die alten Alchemisten wussten, erkannten&#039;&#039;&#039; noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, &#039;&#039;&#039;das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte.&#039;&#039;&#039; Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell - Sympathie und Antipathie - die Zweiheit, die Trennung - dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln- es kann ein Drittes geschehen: das Wechselspiel miteinander, so dass es immer wieder in den Ausgleich kommt -  das Geheimnis des Seelisch-Astralischen -Ungleichgewicht ist jetzt das Böse - es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen - sieben Schöpfungstage: ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis - am Anfang ist alles finster und dann kommt das Licht dazu - das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Gutem - das Geheimnis der Alchemie- chemische Stoffe verbinden und lösen voneinander  da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1433</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-26T12:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Guten und des Bösen - Polarität - Gleichgewicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun - es ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten erleben sich im Tun - Engelbewusstsein: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - wenn ich mein eigenes Denken wahrnehme, dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit - das können die Hierarchien über uns in der Form nicht - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist ein   Entwicklungsprozess , der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - das ist die Quelle - aus diesem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit selber im Schöpfungsprozess - spiegelt sich im Gegenüber -Trinität: die Vater-Gottheit dem Sohn gegenüber gestellt, spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln kann der Mensch seine Geistigkeit/Denken selbst beobachten - wir wissen, was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können - Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist so zu verbinden, dass wir eins mit ihm werden - wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei - die Engelwesenheiten haben gewaltigere Intuition: das Einssein mit den ganzen Hierarchien - was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in die Welt ist das Prinzip, das die Widersacherwesenheiten die hinter Sorat stehen, nicht kennen, auch nicht wollen -während der Erdenentwickelung hat der der Wendepunkt stattgefunden - in dem die Gottheit selber Mensch geworden in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist der Geist der Erde zu werden - der Abstieg ins Untersinnliche - Böse ist es nur, wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert - unsere Erde ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus diesem Nirwanazustand, heraus entstanden - ist dann abgestiegen, Stufe für Stufe, bis zum festen Mineralischen, stürze ins Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte hinter Sorat - das Böse kennenlernen, die Neigung zum Bösen entwickeln die Fähigkeit zum Bösen, die Fähigkeit ins Nichts hinein - die Auflösungskraft, die zur Schöpfung dazu gehört - aus Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben - das Reich Sorat’s 666 - was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern? - dann werden sie geistig zurückbleiben - letzter Umkehrpunkt 666:  6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand, dort fällt die Entscheidung - wie ist das Böse in die Welt gekommen? -  Luzifer, Ahriman, auch die Asuras können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen - sie verleiten uns dazu eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten - da geht es um den Kampf ums Geistige, der wird der Kampf aller gegen alle sein - Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung - Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung - seit der Zeitenwende ist dieses Prinzip absolut tabu - vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt - der Gedanke des auserwählten Volkes -    &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe&#039;&#039;&#039; über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;hinter Sorat&#039;&#039;&#039; stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es &#039;&#039;&#039;dieses Böse kennen zu lernen,&#039;&#039;&#039; sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. &#039;&#039;&#039;Man kann nur etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat.&#039;&#039;&#039; Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die zur Schöpfung auch dazu gehört,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich &#039;&#039;&#039;in unserem Seelisch-Astralischen&#039;&#039;&#039; vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1419</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-24T12:09:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Filmdie Beobachtung des eigenen Denkens  */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun - es ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten erleben sich im Tun - Engelbewusstsein: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun - wenn ich anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen, dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit - das können die Hierarchien über uns in der Form nicht - die Freiheit an der wir teilhaftig werden, ist auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt - Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert - jenseits von Zeitlichkeit und Ewigkeit ist absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich - das ist die Quelle - aus diesem Nirwana heraus entsteht alles - das Erwachen der Gottheit selber im Schöpfungsprozess - spiegelt sich im Gegenüber -Trinität: die Vater-Gottheit dem Sohn gegenüber gestellt, spiegelt sich im Sohn, die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist - Trinitarische Struktur: Denken, Fühlen, Wollen - aus dem Nichts heraus eigenständig schaffend zu werden - im Unterschied zu den Engeln - seine Geistigkeit selbst beobachten die Beobachtung des eigenen Denkens -   &lt;br /&gt;
=Zum Film =&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will,&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1418</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-24T11:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34|Begrüßung und 30. Wochenspruch]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05|mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40|um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54|großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38|der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29|ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|Wie ist Freiheit möglich?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42|zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|das Sinnliche ist Illusion]] - [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00|wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen]] - die Freiheit einmal beginnt beim Denken - die Willensfreiheit besteht nicht in unserem Tun - es ist völlig unbewusst - die Engelwesenheiten erleben sich im Tun - Engelbewusstsein: ich bewege mich frei in der Welt, hinterlasse Spuren in der Welt und daran spüre ich mich - hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun - wenn ich anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen, dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit -  &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Begrüßung und 30. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist 0:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=460s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht. Das Rätsel des Guten und des Bösen 0:07:40] ===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 0:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen 0:13:38]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich - die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit 0:17:42]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1380s Zwei Quellen unserer Erkenntnis - Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 0:23:00] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 0:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist, sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 0:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;.Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht.&#039;&#039;&#039; Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2037s Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in ihm. Die Beziehung zwischen ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist 0:37:19]===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2335s Philosophie der Freiheit: Wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können 0:38:55] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2680s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 0:44:40]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher. Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können 0:49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3232s Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben 0:53:52] ===&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 1:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 1:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4396s Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen - die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen 1:13:16] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen - Die sieben Lebensgeheimnisse 1:16:44]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 1:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 1:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 1:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 1:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften 1:39:32] ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist 1:43:32] ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6759s Das Rätsel des Todes 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 1:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1406</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1406"/>
		<updated>2022-08-23T15:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher                                                       Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können49:10 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich, der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen, es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher,  ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie,  mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert, Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?  zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken, das Sinnliche ist Illusion, sie ist nur die eine Hälfte der Wirklichkeit, wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich -] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis  -][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen -  die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Es sind sieben Lebensgeheimnisse&#039;&#039;&#039;, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte -                                                      das Böse kann entstehen, wenn damit die Freiheit verbunden ist ===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also &#039;&#039;&#039;diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, dies &#039;&#039;&#039;sind bereits&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. &#039;&#039;&#039;Und damit sind sie die geeigneten Widersacher,&#039;&#039;&#039; die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn &#039;&#039;&#039;sie haben schon eine Idee von der Freiheit&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Todes ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1405</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T14:57:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Begrüßung und 30. Wochenspruch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  großer Unterschied zwischen Ich und freiem Ich, der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung ist es ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen, es gibt einen Weg es zu verweigern, das ist der Weg der Widersacher,  ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein, aber ohne Freiheit versprechen die Wesenheiten hinter Sorat, das ist schwarze Magie,  mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf, die Elohim haben ihre Ichkraft hingeopfert, Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, die Freiheit taucht erst auf wenn ich den geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann, wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? zwei Wurzelfragen: kann der Mensch einen sicheren Punkt finden, durch das er sich selbst und die Welt verstehen kann? und: kann er ein freies Wesen sein oder nicht?  zwei Quellen unserer Erkenntnis: die sinnliche Beobachtung und das Denken, das Sinnliche ist Illusion, sie ist nur die eine Hälfte der Wirklichkeit, wenn Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, kann ich die Wirklichkeit ergreifen, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich -] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis  -][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen -  die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039;                                                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Todes ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1404</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T14:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Begrüßung und 30. Wochenspruch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  der eigentliche Weg der schwarzen Magie, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber  &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt schon einen Weg es zu verweigern.&#039;&#039;&#039; Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich -] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit]                                                                                           ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: &#039;&#039;&#039;Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich?&#039;&#039;&#039; Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis  -][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen -  die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039;                                                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Todes ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1403</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T12:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Das Rätsel des Todes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  der eigentliche Weg der schwarzen Magie, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber    &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
Es gibt schon einen Weg es zu verweigern. Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich -] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit]                                                                                            d                                                                                                          ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: ist &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis  -][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen -  die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039;                                                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Todes ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1402</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T12:46:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  der eigentliche Weg der schwarzen Magie, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber    &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
Es gibt schon einen Weg es zu verweigern. Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich -] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit]                                                                                            d                                                                                                          ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: ist &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis  -][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen -  die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039;                                                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Rätsel des Todes ==&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1400</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T12:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Erschaffung der Widersachermächte 01:43:32Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  der eigentliche Weg der schwarzen Magie, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter und Ursula, Juli/ August 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber    &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
Es gibt schon einen Weg es zu verweigern. Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich -] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit]                                                                                            d                                                                                                          ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: ist &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis  -][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen -  die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039;                                                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1398</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T12:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Zum Film */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  der eigentliche Weg der schwarzen Magie, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter E am 17. Juli 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen. Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber    &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
Es gibt schon einen Weg es zu verweigern. Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und freiem Ich -] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit]                                                                                            d                                                                                                          ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: ist &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis  -][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit] ===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch. Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039; Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis.&lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen -  die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039;                                                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===Chemische Verbindungen - Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Erschaffung der Widersachermächte 01:43:32]Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_104._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1395</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-08-23T10:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Transkription des 104. Vortrags (Bis auf Weiteres ist das ein exklusives Projekt von Ursula und Thomas, Stand 30. Mai 2022) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Sterben und Zerstörung auf dem Weg zum freien Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 52. Wochenspruch 0:00:34|52. Wochenspruch, unser Geistiges können wir entgegen tragen dem, was uns von der Natur entgegenkommt]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Alltagsbewusstsein als Spiegelbild einer Wirklichkeit 0:02:45|unser wirklich Geistiges kommt zum Ausdruck in all dem was wir tun, vor allem wo wir gestaltend tätig sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Alltagsbewusstsein als Spiegelbild einer Wirklichkeit 0:02:45|der Verstand konstruiert aus der Vergangenheit]] -  [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Alltagsbewusstsein als Spiegelbild einer Wirklichkeit 0:02:45|Spiegelbild von einer Wirklichkeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Das wirkliche Ich-Erlebnis findet sich nicht in der Sinneswelt, es ist Draussen und wirkt in den Naturgesetzen 0:05:10|Natur die gleiche Kraft, die in uns drinnen liegt]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Gott ist weder allwissend, noch allmächtig um unserer Freiheit willen. Das Ich wirkt in der Natur unvorhersehbar - die Schöpfung verändert sich dauernd 0:07:30|Gott ist weder allwissend noch allmächtig]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Gott ist weder allwissend, noch allmächtig um unserer Freiheit willen. Das Ich wirkt in der Natur unvorhersehbar - die Schöpfung verändert sich dauernd 0:07:30|Ich bin ein Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Gott ist weder allwissend, noch allmächtig um unserer Freiheit willen. Das Ich wirkt in der Natur unvorhersehbar - die Schöpfung verändert sich dauernd 0:07:30|die Schöpfung ist nicht zu Ende]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Gott ist weder allwissend, noch allmächtig um unserer Freiheit willen. Das Ich wirkt in der Natur unvorhersehbar - die Schöpfung verändert sich dauernd 0:07:30|Sterben in der Natur]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Garten Eden - Erde und Mond sind noch nicht voneinander getrennt - physischer Paradieses-Zustand: Wärme- und Luftelement - &amp;quot;Und Gott blies ihm den lebendigen Odem ein&amp;quot; - der Mensch nahm das Luftelement in sich auf 0:11:13|Paradieses-Zustand, der Garten Eden]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Garten Eden - Erde und Mond sind noch nicht voneinander getrennt - physischer Paradieses-Zustand: Wärme- und Luftelement - &amp;quot;Und Gott blies ihm den lebendigen Odem ein&amp;quot; - der Mensch nahm das Luftelement in sich auf 0:11:13|der Mensch hat das Luftelement in sich aufgenommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Garten Eden - Erde und Mond sind noch nicht voneinander getrennt - physischer Paradieses-Zustand: Wärme- und Luftelement - &amp;quot;Und Gott blies ihm den lebendigen Odem ein&amp;quot; - der Mensch nahm das Luftelement in sich auf 0:11:13|als sich Erde und Mond noch nicht voneinander getrennt hatten]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Individualisierung unseres kosmischen Systems. Erde-Mond-Gebilde separierte sich als eigenständiges Gebilde vom Rest des Planetensystems 0:14:28|kosmisches System ist eine große Individualität]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Beginn der ersten Lebensformen auf der Erde - Eiweiss-Atmosphäre. Die Erde verdichtet sich - Kristallisationskräfte: das Flüssige fängt an geordnete Strukturen zu bilden und beginnt zu erstarren 0:17:09|Vorstufe der Erde: Eiweiss-Atmosphäre, erste Zellbildung]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Beginn der ersten Lebensformen auf der Erde - Eiweiss-Atmosphäre. Die Erde verdichtet sich - Kristallisationskräfte: das Flüssige fängt an geordnete Strukturen zu bilden und beginnt zu erstarren 0:17:09|Kristallisationskräfte, das gläserne Meer]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Inkarnationen beginnen, das Leben beginnt auf der Erde zu sterben. Die Einzeller entstehen - ein Sterbeprozess wird notwendig. Das Tote entsteht durch das Leben 0:19:55|die Entstehung des Lebens als Sterbeprozess]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Entstehung der Mehrzeller. Der Mensch scheidet das Tierreich, das Pflanzenreich aus - das Artensterben wird dramatisch 0:25:25|Artensterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Entstehung der Mehrzeller. Der Mensch scheidet das Tierreich, das Pflanzenreich aus - das Artensterben wird dramatisch 0:25:25|mehrzellige Lebewesen entstehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Homo sapiens tritt auf - die Menschwerdung beginnt. Der Ich-Impuls wirkt in der Aufrichtung als Quelle der schöpferischen Kräfte des Ich. Das Gehirn spiegelt nur Geistiges und bringt es uns so zu Bewusstsein 0:27:42|atlantischen Zeit, Eiszeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Homo sapiens tritt auf - die Menschwerdung beginnt. Der Ich-Impuls wirkt in der Aufrichtung als Quelle der schöpferischen Kräfte des Ich. Das Gehirn spiegelt nur Geistiges und bringt es uns so zu Bewusstsein 0:27:42|Menschwerdung beginnt mit der Aufrichtekraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|Babylon war ein geistiges Zentrum]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|Exil der Juden]] -  [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|Volksgottheiten, viele der Kämpfe und Kriege]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|Volks-Ich, Jahwe-Elohim]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|das Volks-Ich ist berufen einmal Menschheits-Ich zu werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|Kämpfe zwischen luziferischen Volksseelen]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|kriegerische Auseinandersetzungen auf der Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten - Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker. Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27|Morgenstern: Luzifer]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|chaldäische oder babylonische Mysterien]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|Sternbilder: imaginative Bilder]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|ägyptisch-chaldäischen Zeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|geheimes Wissen weniger Eingeweihter, wie König oder Pharao]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|Anglo-Saxon-culture]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|Ägypter]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|Mumifizieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|Einweihung bei Ägyptern]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49|Einweihung und Todesschlaf bei Ägyptern]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#In naher Zukunft wird der Mensch sich nicht mehr inkarnieren. Hohe Eingeweihte inkarnieren sich, um den Menschen zu helfen 0:58:50|ab dem  6./7./8. Jahrtausend werden sich einzelne Menschen, nicht mehr inkarnieren müssen]]  - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Künstliche Intelligenz ist nicht schöpferisch 1:03:22|künstliche Intelligenz ist nicht schöpferisch]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Ägyptisch-chaldäische Zeit - Beginn der Entwicklung der Bewusstseinsseele. Die Einweihung ins Denken 1:08:20|ägyptisch-chaldäische Zeit Entwicklung der Empfindungsseele]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Ägyptisch-chaldäische Zeit - Beginn der Entwicklung der Bewusstseinsseele. Die Einweihung ins Denken 1:08:20|Aufrichtekraft des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=4577s|Willenseinweihung heute: schöpferisches, lebendiges Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Zukunft der Erde hängt davon ab, dass wir sie aus dem Nichts heraus in unserem schöpferischen, lebendigen Denken individuell gestalten 1:24:32|die Zukunft der Erde hängt vom Menschen ab]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Turmbau zu Babel - der Aufstand gegen die Götter - das Ich fordert absolute Freiheit 1:30:03|Turmbau zu Babel]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Turmbau zu Babel - der Aufstand gegen die Götter - das Ich fordert absolute Freiheit 1:30:03|das Ich fordert absolute Freiheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Turmbau zu Babel - der Aufstand gegen die Götter - das Ich fordert absolute Freiheit 1:30:03|perfekte Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter##Die Freiheit erreichen wir durch das Erkennen unserer Irrtümer 1:38:16|Welt der Widersacher ist eine Welt ohne Freiheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe Europas ist es, den Freiheitsimpuls ins Bewusstsein zu bringen als Keim für die nächste slawische Kulturepoche - die Brüderlichkeit 1:43:53|Verstandesdenken]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe Europas ist es, den Freiheitsimpuls ins Bewusstsein zu bringen als Keim für die nächste slawische Kulturepoche - die Brüderlichkeit 1:43:53|die Brüderlichkeit, Solidarität ist in der Coronazeit sehr missbraucht worden ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe Europas ist es, den Freiheitsimpuls ins Bewusstsein zu bringen als Keim für die nächste slawische Kulturepoche - die Brüderlichkeit 1:43:53|Mitteleuropa: Einweihung ins Denken]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufgabe Europas ist es, den Freiheitsimpuls ins Bewusstsein zu bringen als Keim für die nächste slawische Kulturepoche - die Brüderlichkeit 1:43:53|Verantwortung für die ganze Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir haben die Verantwortung für unsere Taten für die nächsten Jahrtausende - Die Widersacher nehmen sie uns gerne ab und steuern zentralistisch 1:55:04|Sprachverwirrung]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Babel (Babylon) - Verwirrung - Konflikte zwischen den Völkern 2:00:48|jeder Irrtum ist Anlass zu lernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter#Ostern - Auferstehung - nach der Höllenfahrt 2:11:39|Auferstehung am Morgen des Ostersonntag, vorher die Höllenfahrt]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 104. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/-P7W45YOKY0]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 104. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
==Transkription des 104. Vortrags (von Ursula und Thomas, Stand 30. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=34s Begrüßung und 52. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, meine Lieben, ich begrüße euch zum 104. Vortrag zur Apokalypse. Und dafür hängen wir immer noch beim 52. Wochenspruch, weil der erste kommt erst nächsten Sonntag, dann. Aber der ist eh so schön, der 52. den kann man noch einmal genießen: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Wenn aus den Seelentiefen&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Geist sich wendet zu dem Weltensein&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und Schönheit quillt aus Raumesweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann zieht aus Himmelsfernen&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Lebens Kraft in Menschenleiber&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und einet, machtvoll wirkend&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Geistes Wesen mit dem Menschensein&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Na, ist doch schön. Da kommt uns also jetzt aus der sinnlichen Welt &#039;&#039;&#039;die ganze Schönheit der Natur&#039;&#039;&#039; entgegen. Mit diesem, mit dieser Schönheit, &#039;&#039;&#039;mit dem Licht, das uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jetzt da umgibt da draußen, kommt aber auch das Geistige aus der Natur zu uns und verbindet sich mit dem Geistigen,&#039;&#039;&#039; dessen wir uns jetzt hoffentlich in der Winterzeit immer mehr bewusst geworden sind. &#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039; von dem wir heute ein bisschen was ins Bewusstsein gehoben haben. Und dieses innere Bewusstseinslicht &#039;&#039;&#039;können wir jetzt entgegen tragen dem, was uns von der Natur entgegenkommt.&#039;&#039;&#039; Ist ein weiter Weg bis wir da wirklich ebenbürtig sind, zu dem, was uns da entgegenkommt,  aber wir sind auf dem Weg. Und das Schöne ist, hier aus den Himmels Fernen zieht auch ganz real aber Lebenskraft ein. Ja, letztlich in unsere ganzen Leibeshüllen. Also es belebt uns, das was von draußen kommt, was mit dem Licht mitkommt, mit dem Klangäther und so weiter, Lebensäther, der da mit kommt, das belebt uns. Und das verbindet sich also mit unserem Geistigen, das wir drinnen haben. Und das wär schön, wenn man ein bisschen was davon mitbekommen, was sich da tut eigentlich draußen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=165s Alltagsbewusstsein als Spiegelbild einer Wirklichkeit 0:02:45] ===&lt;br /&gt;
Also das ist ja immer das ganz Große und Wichtige, dass wir sozusagen von zwei Seiten den Zugang zum Geistigen haben. Wir haben aber einmal zunächst unser &#039;&#039;&#039;kleines Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, wo wir  uns denken: &amp;quot;ach, ich sitz da irgendwo Drinnen, keine Ahnung, wo genau&amp;quot;. Aber wo wir unser inneres  Bewusstsein haben, unser Alltagsbewusstsein...... aber, unser eigenes Geistiges ist in Wahrheit noch sehr, sehr viel tiefer. Das ist also nur so ein Reflex im Grunde, ein dünner Reflex im Grunde, ein schattenhafter Reflex, von dem, was wirklich unser eigenes, individuelles Geistiges ist. Vielmehr kommt ja &#039;&#039;&#039;unser wirklich Geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einerseits zum Ausdruck in all dem was wir tun, wo wir tätig sind. Vor allem wo wir gestaltend tätig sind,&#039;&#039;&#039; wo wir &#039;&#039;&#039;künstlerisch tätig&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;, gerade dort, wo wir es nicht schaffen, das alles mit dem Kopf aufzu....., also mit Kopf zu steuern irgendwie, sondern wo wir es einfach spontan tun, im Künstlerischen, im Malerischen oder wo, wo man nicht schon mit einem fertigen Plan hingehen, sondern einfach frei gestalten und im Gestalten spüren, wohin uns die Sache führt.  Das, das, wo wir nicht ein fertiges Konzept sozusagen abarbeiten. Dort ist es wirklich kreative Geistigkeit, das, dort, &#039;&#039;&#039;wo der Verstand konstruiert,&#039;&#039;&#039; ist es eigentlich &#039;&#039;&#039;das Zusammensetzen da drüben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;. Da sind wir eigentlich nicht kreativ, das heißt, da ist es in Wahrheit nicht mehr das wirklich lebendige Geistige, sondern wir kombinieren halt ein bisschen die abgestorbenen Reste der Vergangenheit. Das soll jetzt gar nichts Schlechtes über den Verstand sagen, wir brauchen das. Gerade und dem wachen wir auf. Gerade &#039;&#039;&#039;an dem toten Denken wachen wir am stärksten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039; und dort erwerben wir uns die Freiheit, gerade weil wir das haben. Warum? Warum? &#039;&#039;&#039;Weil wir es dort in Wahrheit nur mit blassen Spiegel Bildern zu tun haben, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;keine Realität&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, unser normales, alltägliches Seelenleben hat eigentlich, so wie es ist, keine Realität, es ist nur Spiegelbild, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Spiegelbild von einer Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Und ich sage bewusst nicht Realität, sondern &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit von etwas Wirkendem,&#039;&#039;&#039; das dahintersteht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=310s Das wirkliche Ich-Erlebnis findet sich nicht in der Sinneswelt, es ist Draussen und wirkt in den Naturgesetzen 0:05:10] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt, in unserem gegenwärtigen Bewusstseinsseelenzeitalter haben wir aber die Chance durchzubrechen mit unserem Bewusstsein bis zu unserem wirklichen Geistigen, also einmal zu einem  wirklichen, sehr wichtigen Ich-Erlebnis zu kommen und zu sehen, dass:  dieses Ich hat mit all dem nichts zu tun, was wir als Sinneswelt vor uns sehen. Es hat aber auch nichts zu tun mit all dem, was wir uns da oben ausspintisieren, sondern es ist etwas viel, viel Tieferes, eine Wirklichkeit, etwas, was wirkt. Und das ist eben ganz verwandt mit den Kräften, die draußen in der Natur gestaltend wirken. Und das Schöne ist, je mehr wir mit erwachtem Ich-Bewusstsein, das heisst mit &#039;&#039;&#039;erwachtem Bewusstsein für unser wirkliches Geistiges. Je mehr wir damit der Natur entgegengehen, desto mehr erkennen wir darin - ja&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die gleiche Kraft, die in uns drinnen liegt.&#039;&#039;&#039; Weil unser wirkliches Ich, in Wahrheit kann man gar nicht davon sagen, das ist dort drinnen oder es ist da draußen. Es ist überall, es ist überall. Es wirkt genauso in der Natur, wie es in uns hinein wirkt, auf ganz individuelle Art, aus dem ganzen Umkreis heraus. Rudolf Steiner hat es so schön, auch auf philosophische Weise dargelegt bei einem Vortrag, den er in Bologna vor Philosophen gehalten hat. Also ein ganz spezieller Vortrag. Und dort legt er ganz besonders darauf Wert zu sagen: &amp;quot;das Ich ist da draußen&amp;quot;. Da ist nur ein Brennpunkt,  wo es sich seiner bewusst werden kann, aber es ist da draußen. &#039;&#039;&#039;Es wirkt in den Naturgesetzen, es wirkt im Wachstum der Pflanzen, es wirkt in der Gestaltung des Tierischen, in der Gestaltung des ganzen Kosmos.&#039;&#039;&#039; Also eigentlich eine unerschöpfliche Kraft. Nur das Problem ist, oder die Schwierigkeit ist, sich langsam dessen  immer mehr bewusst zu werden. Potenziell gibt es für uns keine Grenze dabei, überhaupt keine Grenze.Es ist unausschöpflich. Und es ist so unausschöpflich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=450s Gott ist weder allwissend, noch allmächtig um unserer Freiheit willen.  Das Ich wirkt in der Natur unvorhersehbar - die Schöpfung verändert sich dauernd 0:07:30] ===&lt;br /&gt;
Das haben wir einmal in den letzten Vorträgen öfter besprochen, dass nicht einmal die Gottheit es voraussehen kann, was wir da Neues schöpfen daraus. Das heißt, dass die &#039;&#039;&#039;neue Theologie unseres Bewusstseinsseelenzeitalters ist Gott ist weder allwissend noch allmächtig. Um unserer Freiheit willen&#039;&#039;&#039;. Und in dieser, in dieser starken Form wird es gerade jetzt, in unserer Zeit oder beginnt immer mehr Wirklichkeit zu werden, da und dort, bei einzelnen Menschen. Und im Grunde ein erstes Aufblitzen davon, oder eine Vorstufe, eine Vorbereitung davon ist trotzdem schon, wenn &#039;&#039;&#039;das kleine Kind sich das erste Mal&#039;&#039;&#039; als etwas anderes, als die ganze Welt erleben lernt. Und dann erlebt es zwar noch nicht sein wirkliches Ich in seiner ganzen Tiefe, aber es &#039;&#039;&#039;merkt es - &amp;quot;Ich bin ein Ich&amp;quot;.&#039;&#039;&#039;  Ich bin etwas Anderes, i&#039;&#039;&#039;ch bin etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Eigenes und das gibt der Natur, das gibt der ganzen Erdenwelt den Reichtum, eigentlich diese Unvorhersehbarkeit, die da drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also, die Welt wäre viel, viel ärmer, wenn Sie nach einen fertigen göttlichen Plan konstruiert würde, der im Grunde schon seit Ewigkeiten besteht und heute nur ausgeführt wird. Es ist so, dass dieses &#039;&#039;&#039;Ich-Prinzip so in der Natur wirkt,&#039;&#039;&#039; dass bei jedem Fortpflanzungsorgane zum Beispiel in der Natur, bei jeder Zellteilung sogar passiert etwas, &#039;&#039;&#039;was nicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vorhersehbar ist,&#039;&#039;&#039; was für niemanden vorhersehbar ist, aber was trotzdem ein geistiger Impuls ist, das passiert nicht einfach. Ja, man kann sagen, zufällig, aber es fällt zu aus dem Geistigen. Und in diesem Geistigen wirken wir zumindest ganz kräftig mit. Darüber haben wir ja auch die letzten Male gesprochen, dass wir namentlich, wenn wir uns befinden im Leben nach dem Tod. Eine gewisse Zeit nach unserem Tod insbesondere, wenn man mal die erste Orientierungsphase durch haben, dann fangen wir eigentlich ganz, ganz stark an, in der Natur zu wirken. &#039;&#039;&#039;Und wir sind vornehmlich die schöpferische Kraft, die die Natur weiter gestaltet. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende, sie verändert sich dauernd.&#039;&#039;&#039; Der Prozess geht weiter, auch wenn natürlich einmal die Erde zu einem Ende kommen wird und der Prozess irgendwann einmal aufhören wird. Aber jetzt sind wir noch ganz, ganz stark damit beschäftigt, immer wieder neue Formen hervorzubringen und damit einen sehr bescheidenen Ausgleich für das zu bringen. Was andererseits auch passiert ist bei den Menschen, nämlich dass immer mehr Tierarten,  Pflanzenarten auf der Erde aussterben. &#039;&#039;&#039;Seit der Mensch die Erde betreten hat,&#039;&#039;&#039; sind namentlich so in annähernd unserer heutigen Gestalt betreten hat. Wo der Mensch auftaucht, &#039;&#039;&#039;Sterben, Sterben, Sterben in der Natur.&#039;&#039;&#039; Jetzt nicht nur, weil der Mensch jetzt alles erjagd oder so, allein durch seine Anwesenheit. Also, man kann so wirklich sagen, wo der Mensch hintritt, wächst kein Gras mehr sozusagen. Das ist der Punkt. Und ja, warum ist das so?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=673s Der Garten Eden - Erde und Mond sind noch nicht voneinander getrennt - physischer Paradieses-Zustand: Wärme- und Luftelement - &amp;quot;Und Gott blies ihm den lebendigen Odem ein&amp;quot; - der Mensch nahm das Luftelement in sich auf 0:11:13] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, man muss denken, das erste, was der Mensch gemacht hat, bevor er eigentlich noch in der heutigen Gestalt inkarniert war, wo er erst so, ja mit der Erde ganz lose verbunden war.... Man kann schon sagen, es ist ein Beginn einer Inkarnation, aber nicht in so einer Körpergestalt. Am Anfang war der Mensch mit der ganzen Erde verbunden, das heißt eine Leiblichkeit war die ganze Erde und die war im Paradieses-Zustand sogar noch viel größer als unsere heutige Erde, weil sie mindestens bis zum Mond reichte. Also dieses ganze, &#039;&#039;&#039;ganze einheitliche Gebilde, wo sich Erde und Mond noch nicht voneinander getrennt hatten.&#039;&#039;&#039; Das ist so in etwa der Zustand des &#039;&#039;&#039;Paradieses-Zustand&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Garten Eden.&#039;&#039;&#039; Der Garten Eden war niemals irgend ein Gärtchen hier auf der Erde, so wie wir sie heute kennen, sondern es ist eigentlich die äußerste Sphäre dieses großen Gebildes, das damals noch aus Erde und Mond gemeinsam bestand und da an der äußersten Peripherie war sozusagen das irdische Paradies. Aber natürlich, der Mensch war nicht in körperlicher Form vorhanden und trotzdem schon ganz &#039;&#039;&#039;leise im&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Physischen.&#039;&#039;&#039; Weil immerhin lebte er damals schon im &#039;&#039;&#039;Wärmeelement und im Luftelement.&#039;&#039;&#039; Das ist der eigentliche Grund, warum es in der Bibel heißt &amp;quot;und &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Da darf man sich nicht vorstellen, da liegt jetzt irgend so eine Tongestalt oder Lehmgestalt und jetzt gibt&#039;s eine Mund zu Mund Beatmung durch den lieben Gott. Das ist halt eine sinnliche Verbildlichung des Ganzen. Aber in Wahrheit bedeutet es nichts anderes, als dass der &#039;&#039;&#039;Mensch das Luftelement in sich aufgenommen hat.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, &#039;&#039;&#039;er hatte eine Körperlichkeit, die aus Wärme und Luft bestand,&#039;&#039;&#039; das waren die dichtesten Bestandteile. Das war sein &#039;&#039;&#039;physischen Leib&#039;&#039;&#039; und das Ganze &#039;&#039;&#039;war riesengroß,&#039;&#039;&#039; eben bis zur heutigen Mondbahn in etwa hinaus. Also die &#039;&#039;&#039;Erdatmosphäre&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;heute noch ... reicht sogar weit über die Mondbahn&#039;&#039;&#039; auch heute noch &#039;&#039;&#039;hinaus.&#039;&#039;&#039; Also man weiß heute, dass das mindestens noch doppelt so weit geht, dass der heutige Mond von der Erde entfernt ist. Dort ist noch die Erdatmosphäre -mit ganz feinen Messinstrumenten kann man das feststellen- ist sie noch vorhanden. Und dann erst gibt es so eine Turbulenzschicht, wo es in das allgemeine Weltenall übergeht. Natürlich, für unsere Begriffe ist es scheinbar fast vollkommenes Vakuum, aber trotzdem, ganz dünn, ganz fein ist immer noch die Erdatmosphäre da. Das ganze Wesen &#039;&#039;&#039;der Erde&#039;&#039;&#039; und die ganzen Strömungen, die da drinnen sind in diesem selbst heute noch vorhandenen Gebilde, haben eine Bedeutung für die Erde. Da muss man sehen, dass da eben auch die äußere Wissenschaft sehr interessante Dinge findet und gerade dort, wo sie auch diese Feinheiten feststellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=868s Die Individualisierung unseres kosmischen Systems. Erde-Mond-Gebilde separierte sich als eigenständiges Gebilde vom Rest des Planetensystems 0:14:28] ===&lt;br /&gt;
So wie unser ganzes Sonnensystem erfüllt ist von der Sonnenatmosphäre. Das heißt die Sonne ist so groß wie uns ....  in Wahrheit so groß wie unser ganzes Sonnensystem und das reicht weit hinaus über die äußersten Planeten.Das geht noch fast doppelt so weit hinaus, wo gar keine mehr von den bekannten Planeten zu finden sind. Und dann ist so wie fast eine Eihülle rundherum und dann geht&#039;s in den interstellaren Raum, also dort, wo es zu den nächsten Sternen geht. Also unser, unser &#039;&#039;&#039;ganzes kosmisches System&#039;&#039;&#039; ist wirklich eine, man kann sagen, &#039;&#039;&#039;eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;große Individualität&#039;&#039;&#039;, die mit einer Außenhaut, &#039;&#039;&#039;mit einer zweiten Außenhaut abgeschlossen ist von dem restlichen Weltenall&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem mit dem in Austausch&#039;&#039;&#039; ist, irgendwie, aber trotzdem sich auch messbar deutlich abgrenzt. Das hat man also festgestellt, durch diese Voyager Mission und da gab es so zwei Weltraumsonden,  die mittlerweile das Sonnensystem verlassen haben.  Und die haben eben genau vermessen, wie da noch die Sonnenatmosphäre, der Sonnenwind zu spüren ist, welche Stärke er noch hat;  diese ganzen Turbulenzzonen und das alles konnte man messen. Also ganz interessant, wirklich &#039;&#039;&#039;so ein Sonnensystem wie unseres ist ein ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;individualisiertes Gebilde,&#039;&#039;&#039; hat seine Eigenheit, grenzt sich ab, steht aber doch im Austausch auch mit der ferneren Welt. Und &#039;&#039;&#039;so ist es im Kleinen gewesen, als Erde&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Mond noch miteinander vereinigt waren&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Mensch noch ganz im Umkreis,&#039;&#039;&#039; gerade im Umkreis diese, ja wie soll ich sagen, dieser &#039;&#039;&#039;Eihülle wohnte. Die das&#039;&#039;&#039; Erden-Mond-Gebilde vom Rest des Planetensystems als eigenständiges Gebilde &#039;&#039;&#039;separiert hat.&#039;&#039;&#039; Und erst langsam ist der &#039;&#039;&#039;Mensch dann heruntergestiegen in das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dampfförmige Element,&#039;&#039;&#039; sag ich einmal. Dampf ist so ein &#039;&#039;&#039;Übergang zwischen Gasförmigem und Flüssigem.&#039;&#039;&#039; Da geht es so langsam hinunter und mit der Zeit &#039;&#039;&#039;trennt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auch der Mond.&#039;&#039;&#039; Da gab es natürlich noch &#039;&#039;&#039;weder Pflanzen noch Tiere in der heutigen Form auf der Erde.&#039;&#039;&#039;  Ist ganz klar, waren nicht die Bedingungen dafür, sehr wohl &#039;&#039;&#039;aber bereits in ätherischer Form&#039;&#039;&#039; waren sie da. Und nach dieser ätherischen Form haben sich diese ganzen Luft- und Wasserströmungen gebildet, verändert in einer durchaus gesetzmäßigen Form. Das ist also alles nicht einfach Chaos, sondern es bildet sich was.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=1029s Beginn der ersten Lebensformen auf der Erde - Eiweiss-Atmosphäre. Die Erde verdichtet sich - Kristallisationskräfte: das Flüssige fängt an geordnete Strukturen zu bilden und beginnt zu erstarren 0:17:09] ===&lt;br /&gt;
Ich meine heutige Reste davon, ich meine sehr, &#039;&#039;&#039;sehr grobe Reste davon&#039;&#039;&#039; sind, sagen wir, wenn &#039;&#039;&#039;eine Windhose-Tornado&#039;&#039;&#039; oder was durch die Gegend zieht und ein Gebilde, ein eigenständiges Gebilde bildet und deshalb gewisse Stabilität hat, gewisse Zeit lang lebt und dann wieder vergeht. Und so muss man sich vorstellen, solche &#039;&#039;&#039;Wirbelbewegungen, solche Strömungsbewegungen in der Form hat das Leben auf der Erde eigentlich begonnen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bis es dann zu den ersten Zellen&#039;&#039;&#039; im heutigen Sinn kommt, &#039;&#039;&#039;das ist erst viel später,&#039;&#039;&#039; aber da tut sich vorher schon sehr sehr viel. Eben in diesem strömenden gasförmigen luftförmigen dampfförmigen Gebilde, dann in den  Wasserströmungen. Das alles ist die &#039;&#039;&#039;Vorstufe&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;bevor das dann irgendwann&#039;&#039;&#039; einmal anfangt, na ja, &#039;&#039;&#039;geleeartig&#039;&#039;&#039; zu werden, &#039;&#039;&#039;eiweissartig zu werden&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner spricht davon,  dass die Erde dann zu einem gewissen Zeitpunkt geradezu eine &#039;&#039;&#039;Eiweiss-Atmosphäre&#039;&#039;&#039; hatte. Ja, da darf man sich natürlich jetzt nicht vorstellen, wenn ich heute ein Ei aufschlag - so war die Atmosphäre. Aber es waren genau dieselben Kräfte, dieselben Substanzen auch, aber fein verteilt drinnen, wirksam drinnen. Und das war etwas durchaus &#039;&#039;&#039;Belebtes, Durchlebtes und in dem bilden sich eben so strudelförmige, spiralförmige Gebilde,&#039;&#039;&#039; eben die &#039;&#039;&#039;ersten Lebensformen&#039;&#039;&#039; in Wahrheit. Lange vor den ersten Zellen und erst das alles schafft &#039;&#039;&#039;die Basis, dass irgendwann einmal dann die ersten Zellen unten entstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eigentlich dann eine &#039;&#039;&#039;Verhärtung,&#039;&#039;&#039; etwas, was herausfällt und jetzt wirklich landet, halt unten auf der sich immer mehr verfestigenden Erde. Und auch darüber haben wir schon gesprochen, dass eigentlich der Mensch die Ursache ist, dass die &#039;&#039;&#039;Erde sich verdichtet&#039;&#039;&#039; hat bis zum &#039;&#039;&#039;festen kristallinen Element.&#039;&#039;&#039; Diese &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte&#039;&#039;&#039; sind ganz, ganz wichtig. Das, was in der Apokalypse genannt wird &#039;&#039;&#039;&amp;quot;das gläserne Meer&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, das ist ein bisschen fast irreführend, weil Glas ist eigentlich nur eine semi kristalline Substanz. Also - aber gut, für den Anfang stimmt es ja wohl auch, dass es beginnt, dass die Flüssigkeit, das Fließende, anfängt so geordnete Bereiche zu bilden, geordnete Strukturen, wo das Fließende beginnt zu erstarren. In bestimmten geometrischen Formen könnte man geradezu sagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=1195s Die Inkarnationen beginnen, das Leben beginnt auf der Erde zu sterben. Die Einzeller entstehen - ein Sterbeprozess wird notwendig. Das Tote entsteht durch das Leben 0:19:55] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Moment, genau der Moment, wo die Inkarnationen des Menschen auf der Erde, die eigentlichen &#039;&#039;&#039;Inkarnationen beginnen&#039;&#039;&#039;. Und ab dem Moment.... ja, &#039;&#039;&#039;beginnt das Leben auf der Erde zu sterben&#039;&#039;&#039;. Und interessanterweise das erste Sterben was &amp;lt;u&amp;gt;ist       ist,&amp;lt;/u&amp;gt; dass jetzt die ganzen Einzeller und diese Sachen, dieses alles entstehen. Man könnt&#039; meinen, aha das &#039;&#039;&#039;Leben ist aus dem Toten&#039;&#039;&#039; entstanden. Es ist &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Toten entstanden&#039;&#039;&#039;. Es ist genau umgekehrt, &#039;&#039;&#039;dass die ersten Einzeller entstehen. Dazu ist ein gewaltiger Sterbeprozess notwendig&#039;&#039;&#039; geworden. Dadurch verfestigt sich das, was noch ganz flüssig beweglich war, luftförmig beweglich war, nur in solchen Gebilden gelebt hat, verfestigt sich jetzt zu Zellen. Verhärtet sich, nur nicht ganz, es ist noch nicht ganz durch kristallisiert, aber immerhin, so &#039;&#039;&#039;ein Einzeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat zumindest im Kleinen jetzt das, was vorher die ganze Erde im Großen war, eben ein luftiges, flüssiges Gebilde mit einer Außenhaut, durch die sich&#039;s abgrenzt.&#039;&#039;&#039; Und das im Kleinen wiederholt sich das jetzt bei den vielen, vielen Einzellern. Vorher waren das riesige, riesige Gebilde. Man muss sich wirklich vorstellen, so wie ein großer Wirbelsturm oder wie ein großes Tiefdruckgebiet, wo so ein großer Strudel ist, das ist vielleicht ein paar 100 Kilometer groß im Durchmesser. Das waren die eigentlichen Lebewesen, von denen spricht Rudolf Steiner auch. Und nur denken sie dann oft die Leute: &amp;quot;aha, da waren halt, ich weiss nicht, irgendwelche Riesen-Amöben, die herum geschwommen sind&amp;quot;. Nein, &#039;&#039;&#039;es waren flüssig, luftige Gebilde, aber eben noch nicht verdichtet bis zum Zellenartigen.&#039;&#039;&#039; Also sie hatten noch nicht diese, diese doch bis zu einem gewissen Grad verhärtete Außenhaut, die durchlässig ist, aber doch nicht ganz, die abgrenzt, aber doch nicht ganz. Und das wäre mal interessant für die Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;die Entstehung des Lebens als Sterbeprozess&#039;&#039;&#039; aufzufassen. Dann wäre man auf der richtigen Spur. Wir zäumen es heute vom Umgekehrten auf, dass wir denken, aus dem Leichnam sei das Lebendige entstanden. Es ist als stufenweise Sterbeprozess. Und eben mit dem, dass der Mensch die Erde betritt, also dieses Kristallisieren im weitesten Sinne beginnt, also &#039;&#039;&#039;diese Bildung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der ersten lebendigen Zellen&#039;&#039;&#039;, aber eben in Wahrheit schon &#039;&#039;&#039;abgestorbens Leben gegenüber dem Großen vorher&#039;&#039;&#039;. Wo das beginnt, da beschleunigt sich dieser Sterbensprozess dann immer weiter. Und man könnte wirklich die Entstehung der ganzen Pflanzen, der Tiere von den Einzellern halt zu den Mehrzellern dann, also zuerst einmal von den Bakterien zu den eukaryotischen Zellen, die einen Zellkern haben - schon wieder ein Absterben. Jetzt ist drin in der Zelle noch einmal so ein Gebilde, das schon wieder durch eine Membran, durch eine Haut, sogar von sich selbst, also von seiner Zelle abgeschlossen ist und nur sehr, sehr Spezifisches darf da durch. Der &#039;&#039;&#039;Zellkern ist so etwas ähnliches wie bei uns der Kopf&#039;&#039;&#039; da oben, der ist auch so ziemlich &#039;&#039;&#039;eingemauert in sich.&#039;&#039;&#039; Daher sind die Zellen, die einen wirklichen Zellkern haben, den haben die die Bakterien noch nicht, da schwimmt die Erbanlage einfach mittendrin herum, meistens so eine ringförmige DNA Moleküle, die da drinnen schwimmen in einem Bakterium, viel einfacher natürlich auch sind in der &#039;&#039;&#039;Zelle mit Zellkern, die dann geeignet ist, höheres Leben zu entwickeln,&#039;&#039;&#039; woraus Mehrzeller entstehen können, wo Kolonien solcher, solcher Zellen entstehen können. Weil im Grunde genommen entstehen die &#039;&#039;&#039;Mehrzeller..... das sind  Kolonien&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von Einzellern&#039;&#039;&#039;. Und die teilen dann mit der Zeit ihre Funktion auf, spezialisieren sich, aber der Spezialisierungprozess ist was schon wieder? Wie ein Absterbeprozess. Also das heißt das &#039;&#039;&#039;komplexere Lebewesen, mehrzellige Lebewesen entstehen, dazu muss muss das Gebilde sterben&#039;&#039;&#039;. Jede, &#039;&#039;&#039;jede Zelle macht so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kleinen Sterbeprozess zu, indem sie einfach einen Teil ihrer Funktionen verliert und sich auf einen geringeren Teil spezialisiert.&#039;&#039;&#039; Und so werden dann Sinneszellen, Verdauungszellen und weiß Gott was, was alles drinnen ist.                                                                                                                                                                                                                   &#039;&#039;Hier ist ein großes Rauschen im Hintergrund. Ich fürchte, es hat jemand sein Mikro offen. Ja, danke. Na, es... jetzt dürfte es weg sein.... oder? Ist das immer, wenn ich mache? Eh, ja, jetzt dürft&#039;s gut sein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=1525s Entstehung der Mehrzeller. Der Mensch scheidet das Tierreich, das Pflanzenreich aus - das Artensterben wird dramatisch     0:25:25] ===&lt;br /&gt;
Na ja, das war das Rauschen der Wasserströme von denen wir gesprochen haben. Das ist schon ganz gut, wenn ein bissel (bisschen) Ton-Untermalung auch kommt, wir sind ja multimedial.  Also, ja, also Spezialisierung der Zellen, &#039;&#039;&#039;Entstehung der Mehrzeller - ein Sterbeprozess&#039;&#039;&#039;, ein Sterbeprozess. Na und dann, wenn man sich anschaut, einen einfachen Wurm, oder was, um wieviel lebendiger ist der, na, ja, als dann die Amphibien. Schon ein Frosch ist schon nicht mehr so lebendig wie ein Wurm. Einen Wurm kann man sogar zerteilen und der Vorderteil wächst sich aus und lebt wunderbar weiter. Bei einem Frosch kann man immer nur ein Haxerl (Bein), wenn&#039;s es verliert durch einen Unfall, wächst es nach, aber schon einmal verkümmert.  Es ist schon nicht mehr ganz so gut. Und je, je .... bei den Land-Tieren dann, da wird&#039;s es dann schon noch problematischer, Gliedmassen regenerieren sich dann nicht so schnell. Also ein Krokodil an Land wird also, wenn&#039;s  irgend eins von seinen Haxerln (Beinen) verliert, dann hat&#039;s ein Problem. Das wird nicht mehr. Und am schlimmsten ist es dann bei uns im Grunde. Also die Regenerationsfähigkeit bei uns ist   im Grunde am aller geringsten ausgeprägt gegenüber dem Tierreich. Und wir sind gerade &#039;&#039;&#039;Mensch geworden&#039;&#039;&#039; dadurch, dass wir dieses, dieses &#039;&#039;&#039;Tierreich, dieses Pflanzenreich, also das ganz Lebendige, ausgeschieden haben aus uns.&#039;&#039;&#039; Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir haben stärker den Tod in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;, aber es hat zugleich immer weiter gewirkt in der Natur&#039;&#039;&#039;, dort auch imme&#039;&#039;&#039;r&#039;&#039;&#039;????&#039;&#039;&#039; mehr zum Absterben zu bringen. Und damit wirklich dann, gab es hier schon komplexe Säugetiere und so weiter,     &#039;&#039;&#039;als&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Mensch in der heutigen Gestalt aufgetreten ist,&#039;&#039;&#039; da geht es jetzt erst richtig los. Also da &#039;&#039;&#039;wird das Artensterben bereits dramatisch.&#039;&#039;&#039; Es ist nicht so, dass das heute eine ganz neue Erfindung ist, dass das ist, sondern der Prozess hat begonnen. Er hat sich nur natürlich heute,  jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter dramatisch beschleunigt wieder.   &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=1662s Homo sapiens tritt auf - die  Menschwerdung beginnt. Der Ich-Impuls wirkt in der Aufrichtung als Quelle der schöpferischen Kräfte des Ich. Das Gehirn spiegelt nur Geistiges und bringt es uns so zu Bewusstsein 0:27:42] ===&lt;br /&gt;
Wir haben wieder einen ganz großen Schub jetzt drinnen. Aber ein &#039;&#039;&#039;erster großer Schub für die ganze Natur war schon in der atlantischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeit, also in der Eiszeit.&#039;&#039;&#039; Also, da ist irgendwann einmal der Homo sapiens oder seine Vorstufen Homo habilis, Homo rudolfensis und so, und ja, sogar schon bei den Australopithecinen, die auch aus der Linie irgendwo gekommen, wo schon beginnt die Aufrichtung. Das ist ein ganz deutliches Zeichen, dass schon ganz stark da der Ich-Impuls des Menschen drinnen wirkt. Das heißt, wenn man in die Natur hinausschaut und sieht, da beginnt, beginnen Wesen sich aufzurichten. Da klopft also der Ich-Impuls schon ganz, ganz stark an und auch das hatten wir schon ein paar Mal  besprochen. Diese Menschwerdung beginnt mit der Aufrichtung. So &#039;&#039;&#039;die richtige Menschwerdung in der heutigen Form beginnt mit der Aufrichtung, mit der Aufrichtekraft.&#039;&#039;&#039;  Das ist ganz was Wichtiges. Und und da haben wir auch wirklich auch heute noch immer -  &#039;&#039;&#039;das ist die Quelle der stärksten schöpferischen Kräfte&#039;&#039;&#039; - die wir haben. Wenn wer glaubt, dass es schöpferisch von da oben ist, dann täuscht er sich, wir sind schöpferisch vielmehr aus dem Oberschenkel heraus, aus den Beinen heraus, aus dem, wo wir uns aufrichten heraus. Da holen wir die Kreativität, nur als heutiger, hoffentlich besser bewusster Mensch können wir den Impuls, der da zunächst einmal unbewusst für uns entsteht, ins Bewusstsein heben. Ein Zipferl &#039;&#039;(Zipfel)&#039;&#039; davon wenigstens und dann lernen, bewusst mit dem umzugehen. Aber das, was wir im Bewusstsein davon haben und was wir uns für gescheite oder weniger gescheite Gedanken dazu machen, das ist so ein Zipfel von der Weisheit, die eigentlich in unserem Organismus drinnen steckt. Da steckt der wirkliche Geist drinnen, geisteskranke Hirnprodukt. &#039;&#039;&#039;Das Gehirn Ist im Grunde wunderbar gerade dadurch, dass es so geistlos wie möglich ist&#039;&#039;&#039;. Aber dafür gerade Geistiges spiegeln kann, gerade dadurch spiegeln kann und uns zu Bewusstsein bringen kann. In der gedämpften, bildhaften, unwirklichen Form, durch die wir unsere Freiheit entwickeln können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=1819s Die Aufrichtekraft liegt nicht in unserem Bewusstsein, sondern unbewusst in der Tätigkeit unseres Ich&#039;s 0:30:19] ===&lt;br /&gt;
Weil wenn das einfach so durchginge, ja, dann würde die Weisheit in unseren Oberschenkeln und in den Muskeln da drin sitzen kreativ werde und wir hätten   keinen Einfluss darauf, keinen bewussten, es würde passieren. Die Natur in uns würde es machen. Und sie macht eh noch immer wahnsinnig viel, ohne dass wir irgendwas mitkriegen davon. Überlegt euch doch, wenn man geht, nur dass man geht, &#039;&#039;&#039;dass man gehen kann,&#039;&#039;&#039; gerade stehen kann oder was. &#039;&#039;&#039;Wenn man das wirklich alles bewusst&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vom Kopf steuern müsste - wir wären hoffnungslos überfordert.&#039;&#039;&#039; Zum Glück kann man es irgendwann einmal als Kind so, halt durch üben, üben, üben, und, und Irrtum und Versuch - Versuch und Irrtum. Halt immer wieder auf die Nase fallen, bis man es irgendwann einmal dann schaffen aus dem Krabbeln heraus  zu kommen und &#039;&#039;&#039;uns wackelig aufzurichten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Irgendwann können wir es, ohne eigentlich in Wahrheit zu wissen, wie das funktioniert&#039;&#039;&#039;. In Wahrheit wissen wir das gar nicht. Wir wissen so wenig, dass bis heute es die Techniker noch immer nicht schaffen irgendeinen Roboter zu bauen, der halbwegs menschlich gehen kann, weil das unheimlich komplex ist, was da passiert. Das ist sehr, sehr, sehr viel Weisheit drinnen. Ich meine, wenn irgendwas, das auf vier Rädern steht - das geht gut. Man kann mittlerweile Roboter bauen, die wie Tiere irgendwie gehen. Das geht auch noch einigermaßen. Aber das, was an Feinheit drinnen liegt in der Bewegung des Menschen, nur dass er stehen kann, da braucht er noch gar nicht einmal gehen, nur dass er steht. Wir sind nicht wie eine Säule, die man irgendwo hinstellt und dann steht sie, sondern wir müssen ununterbrochen aktiv ausgleichen. Das habe ich auch schon oft erzählt. Man  braucht sich nur auf ein Bein stellen und dann die Augen zumachen. Dann merkt man, wie man schwankt, wie ein Schiff im Sturm und man muss sehr aufpassen, dass man nicht umfällt. Solange man die Augen offen hat, geht es noch, weil wir dann sofort nämlich anfangen zu korrigieren, weil wir das sehen, aber ohne dass wir das ganz bewusst machen. Da würde man schon wieder da liegen, wenn wir das bewusst steuern müssten. Es ist ganz &#039;&#039;&#039;falsch zu sagen, dass das &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; (Gehirn) steuert das,&#039;&#039;&#039; das &#039;&amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; ist dazu da, um das bis zu einem gewissen Grad zu Bewusstsein zu bringen, also zumindest wahrzunehmen: aha ich schwanke. Da kriegen wir ein bisschen was mit von der eigentlichen Tätigkeit unseres Ich&#039;s. Das Ich macht das, den Ausgleich, &#039;&#039;&#039;das Ich hält die Balance&#039;&#039;&#039; und &amp;quot;a bissl&amp;quot; (ein bisschen)  was davon kriegen wir im Wachbewusstsein mit. Und dieses Aufrichten ist ganz, ganz wichtig. Jetzt wird&#039;s Euch denken: ach  wovon redet der eigentlich?&amp;quot;, wir sind doch eigentlich jetzt doch im Abgrund, da in der Apokalypse und der redet schon wieder von ganz anderen Dingen. Das Ganze ist jetzt die Einleitung dazu.......  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=2007s Die Hure Babylon. Babylonisches Exil der Juden. Eroberungszüge bis nach Ägypten -  Babylon als geistiges Zentrum. Kampf zwischen den (luziferischen) Volksgeistern im Hintergrund der äußeren kriegerischen Auseinandersetzungen der Völker.           Das Volk sondert sich ab von andern Völkern - der Mensch beginnt sich als Einzelwesen zu empfinden 0:33:27] ===&lt;br /&gt;
zur Hure Babylon, um die es ja geht. Und Babylon,  Babylon ist nicht ganz ohne Grund trägt sie den Namen &amp;quot;Babylon&amp;quot;Zentrum&#039;&#039;&#039;. Babylon war eigentlich ein wunderbares geistiges Zentrum&#039;&#039;&#039; . Und hohe geistige Kräfte, also durchaus bis hinein, sag ich mal, in die spätere ägyptische Zeit hinein, sogar teilweise noch bis hinein gegen die Zeitenwende, manches aber ....... da war schon sehr großer Verfall, aber sagen wir mal &#039;&#039;&#039;bis gegen Ende ägyptischen Zeit,&#039;&#039;&#039; ist noch einiges dort drinnen. Babylon, die Babylonier, die Neu-Babylonier zum Beispiel, die Kaldäer waren die großen Sternenweisen. Also das hängt mit dem neubabylonischen Reich zusammen. Da sind wir bereits mitten in der ...... oder &#039;&#039;&#039;mitten im Anfang der griechisch-lateinischen Zeit.&#039;&#039;&#039; Also so 5. bis 6. Jahrhundert vor Christus. Die Zeit des &#039;&#039;&#039;babylonischen Exil&#039;s&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Juden&#039;&#039;&#039;, also was war da? Die Kaläder, die Babylonier haben halt Eroberungszüge gemacht bis nach Ägypten hinein, haben auch Ägypten besiegt. Und unter ägyptischer Verwaltung stand damals tatsächlich auch also Palästina. Das ist noch vor den Römern, bevor die Römer sich dort festgesetzt hatten. Und wie es halt so üblich war, hat man die führende Schicht deportiert aus dem aus ihrem eigenen Mutterland und hat sie mitgenommen in das eigene Land, also nach Babylonien. Und durchaus nicht jetzt, so dass sie dort als Sklaven gehalten wurden. Gar nicht, sondern der Sinn dieser ganzen Sache war man wollte sich an die eigene Kultur gewöhnen, und das hat in der Regel sehr gut funktioniert. Habe ich letztens schon erzählt, weil die meisten Völker so empfunden haben: wenn sie in einem Krieg, also in einer Auseinandersetzung unterliegen, dann zeigt sich, dass unsere Gottheit halt schwächer ist, als die des anderen Volkes. Also man hatte damals also das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für Volksgottheiten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;viele der Kämpfe, der Kriege,&#039;&#039;&#039; die damals ausgetragen wurden, &#039;&#039;&#039;hatten wirklich den Hintergrund, dass es&#039;&#039;&#039; da, na ja,  &#039;&#039;&#039;einen Kampf zwischen geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; war, der im Hintergrund stand, also wirklich zwischen den, sagen wir mal, Volksgeistern, vielleicht bisschen luziferisch angehauchte Volksgeister durchaus, aber die miteinander in einem Wettstreit waren. Und wenn halt solche Volksgeister miteinander streiten, dann wirkt sich das halt äußerlich in einer kriegerischen Auseinandersetzung aus, die teilweise sehr brutal geführt wurde, aber keineswegs also so, wie man es sich heute vorstellt mit einer riesigen Heeresmasse. So gross waren die gar nicht. Das meiste waren also kleine Gruppen, die gegeneinander gekämpft haben. Dann wieder zwei Jahre war nichts. Und dann haben wieder wo welche miteinander gekämpft. Und irgendwann halt ist eine Entscheidung gefallen, dass das eigene Volk stärker ist, als das andere. Und dann hat man &#039;&#039;&#039;versucht, eben die Führungsschicht des anderen Volkes&#039;&#039;&#039; ...... ja, ich will nicht sagen, &#039;&#039;&#039;umzuerziehen,&#039;&#039;&#039; sondern man hat einfach erwartet, dass sie sich zur neuen Gottheit und all den damit verbundenen Gebräuchen bekennen, weil sie einsehen: &amp;quot;das ist einfach die bessere Gottheit&amp;quot;. Und so &#039;&#039;&#039;hat man es auch eben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit dem jüdischen Volk versucht.&#039;&#039;&#039; Nur deren Volksgottheit hat halt einen anderen Charakter gehabt. Sie haben es als etwas Größeres empfunden, was da dahinter steht, etwas was eigentlich über allen Völkern steht. Eben diese Kraft, die sie als Jahwe &#039;&#039;&#039;oder Jahwe-Elohim&#039;&#039;&#039; bezeichnet haben und die Ihnen wirklich, wirklich verliehen hat so  etwas wie &#039;&#039;&#039;ein richtiges Volks-Ich.&#039;&#039;&#039; Also, das meiste waren kleine Gruppen, die gegeneinander gekämpft haben und wieder zwei Jahre war nix und dann haben wieder wo welche miteinander gekämpft. Und irgendwann ist dann halt diese Entscheidung gefallen, dass das eine Volk stärker ist, als das andere. Ja und dann hat man versucht eben die Führungsschicht des anderen Volkes, ja, ja, ich will nicht sagen - umzuerziehen, sondern man hat einfach erwartet, dass sie sich der neuen Gottheit und all den damit verbundenen Gebräuchen bekennen, dass sie einsehen “das ist einfach die bessere Gottheit“. So hat man’s eben dann auch mit dem jüdischen Volk versucht, nur deren Volksgottheit hat halt einen anderen Charakter gehabt. Sie haben es als etwas Größeres empfunden, was dahinter steht. Etwas das eigentlich über allen Völkern steht. Diese Kraft, die sie als Jahwe oder Jahwe-Elohim  bezeichnet haben  und die ihnen wirklich, wirklich verliehen etwas, &#039;&#039;&#039;wie ein richtiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Volks-Ich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das durch sie wirkt.&#039;&#039;&#039; Und ein &#039;&#039;&#039;Volks-Ich von dem sie gesagt haben, das ist berufen, wirklich einmal Menschheits-Ich zu werden,&#039;&#039;&#039; im Grunde, das war so im Untergrund das Fühlen dahinter also sozusagen die Empfindung, damit entsteht eine neue Stufe des Menschseins. …..Und in gewisser Weise stimmte das ja auch. Das heißt aber natürlich, dass &#039;&#039;&#039;die Juden sich dort nicht assimilieren ließen&#039;&#039;&#039; und eigentlich…… ja, sie hatten es gut, man hat ihnen durchaus… also sie konnten sogar selber, wenn sie das gewollt hätten, Sklaven haben, wäre kein Problem gewesen. Sie haben es nicht gemacht. Aber hätte man ihnen zugestanden, auch ordentliche Wohnstätten mit allem Prunk und allem Drum und dran, man hätte sie sogar, und hat sie ja auch zum Teil eingesetzt in Verwaltungs- Positionen und dergleichen. Also &#039;&#039;&#039;man wollte einfach das Volk schlucken&#039;&#039;&#039; im Grunde, das war ganz selbstverständlich. Und das war wirklich, also in der damaligen Zeit ja etwas, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beigetragen hat&#039;&#039;&#039;, bis &#039;&#039;&#039;zu einem gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Grad zu Entwicklung der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Also auf die Art wurde das ausgetragen. Ich meine, wenn so was heute passiert, also &#039;&#039;&#039;kriegerische Auseinandersetzungen,&#039;&#039;&#039; dann ist das was, was, Im Grunde zwei bis dreitausend Jahre zurück. &#039;&#039;&#039;Das wirkt immer noch nach und wie es ist, wenn es in der verspäteten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeit ist, dann wird es erst so richtig böse&#039;&#039;&#039;. Das haben wir ja gesehen, &#039;&#039;&#039;namentlich im 20. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; was da alles passiert ist. Weil, so bis ins…. &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; in’s, sag ich mal, &#039;&#039;&#039;Anfang des 18. Jahrhundert,&#039;&#039;&#039; na ja, &#039;&#039;&#039;Ende des&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;18. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; vielleicht sogar hinein, &#039;&#039;&#039;war Krieg immer noch etwas anderes als es war danach. Es war immer noch Auseinandersetzung,&#039;&#039;&#039; die trotz allem &#039;&#039;&#039;eine gewisse Fairness hatte&#039;&#039;&#039;. Ich meine, deswegen war es natürlich auch sehr blutig. Aber es war ein offener Kampf, man hat sich am Schlachtfeld getroffen und und selbst noch im 18. Jahrhundert, oder so, da sind die Heere einander gegenüberstanden , haben halt mit den primitiven Waffen geschossen und die seien aber in Reih und Glied dort gestanden. Und irgendwer war taktisch klüger, das heißt, der bessere Verstand hat entschieden. Die Taktik hat vor allem entschieden. Aber diese…….. es war in gewisser Weise noch etwas Zivilisiertes. Ich meine, nicht, dass ich das jetzt irgendwie hochloben will, aber es war für die damalige Zeit, das war noch  etwas anderes, als was es dann &#039;&#039;&#039;später wurde, das wurde dann immer hinterhältiger.&#039;&#039;&#039; Und natürlich heute, wenn’s ein Partisanenkampf und dergleichen ist, aus dem Hinterhalt und wo im Grunde jedes Mittel erlaubt ist, selbst wenn es von irgendeiner Institution, UNO oder sonstwas verpönt ist. Aber in Wahrheit, wer hält sich dran? Im Zweifelsfall, also da passieren die schlimmsten Sachen. Also das ist absolut entartet, dieses Prinzip. Und da sieht man aber, &#039;&#039;&#039;je weiter man zurückgeht, sieht man, dass etwas, was immer eine gewisse Aufgabe hatte in der Menschheitsentwicklung,&#039;&#039;&#039; dass das, je mehr es von den Menschen immer bewusster als Mittel eingesetzt wurde und immer gezielter eingesetzt wurde und immer mehr nach Plan eingesetzt wurde, um so umso schlimmer wurde die Sache, umso schlimmer wurde die Sache. Und tatsächlich gab’s also &#039;&#039;&#039;in der Vergangenheit eben diese Kämpfe zwischen&#039;&#039;&#039; Volksseelen, zwischen, ja in Wahrheit &#039;&#039;&#039;luziferischen Volksseelen&#039;&#039;&#039;, die dahinter standen. Ich meine, selbst die &#039;&#039;&#039;olympischen Götter waren im Grunde luziferische Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Also die ganzen meisten großen Gottheiten, die Volksgottheiten, von denen man spricht, die sein alle……. haben alle einen ziemlich luziferischen Touch drauf. Und die hatten ja eine Aufgabe damit. Und zwar eine positive Aufgabe, den Menschen zum Ego zu bringen, zum Egoismus zu bringen, aber dazu auch sich selbst als Einzelwesen zu empfinden. Weil die ganze Entwicklung &#039;&#039;&#039;hat dann dazu geführt, dass ja nicht nur das Volk sich als abgesondert vom&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anderen empfunden hat.&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;Das ist der erste Schritt.&#039;&#039;&#039; Aber dann, innerhalb des Volkes, beginnt’s auch, &#039;&#039;&#039;dass sich die Menschen als Einzelne zu empfinden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen.&#039;&#039;&#039; Und na ja, ich lese Euch ein &#039;&#039;&#039;Gedicht vom Morgenstern&#039;&#039;&#039; vor. Das ist mir grad bei unseren Sprachgestaltungs-Übungen in die Hand gefallen, es passt so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat den bezeichnenden Titel:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Ich will mein Licht vor eurem Licht verschließen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich will euch nicht, ihr sollt mich nicht genießen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bevor ich nicht ein Eigenlicht geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bring ich wohl das Böse zur Erscheinung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Geist der Sonderheit und der Verneinung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch neue Welt erschafft mein Geisterorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Widerspruch zum unbeirrten Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus Irr-tum soll ein Götterstamm genesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sich aus sich – und nicht aus euch – entscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nicht von Anbeginn in Wahrheit wandelt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sich die Wahrheit leidend erst erhandelt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der sich die Wahrheit handelnd erst erleidet.«&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind wir letztlich, die von Luzifer, ja angetrieben worden sind und wir gehen aber diesen Weg, und das ist gar nicht einmal schlecht. Es ist nur schlecht, wenn wir es überziehen. Und wenn wir nicht irgendwann draufkommen, dass das Ich noch etwas mehr ist. Das führt einmal zum Ego, auf das man sich stellt. Man stellt sich auf die eigenen Füße und sagt einmal &#039;&#039;&#039;&amp;quot;ich bin ich und ihr seid wer andere&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Ihr geht mich nichts an, sondern ich bin mir der Erste.  &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=2689s Chaldäische und babylonische Mysterien - das hellsichtige Studium des Kosmischen. Impuls der Eingeweihten um die Zukunft des Volkes zu ordnen und zu gestalten. Alte Einweihungwege bei den Ägypten über den Mikrokosmos, bei den Chaldäern über den Makrokosmos 0:44:49] ===&lt;br /&gt;
Aber das musste kommen in der Menschheit. Und dieser Impuls ist ja sehr interessant und wird in der Bibel eben sehr stark mit dem Babylon verknüpft. Genau dort ist eben folgendes passiert. Es war in den alten &#039;&#039;&#039;chaldäischen Mysterien oder babylonischen Mysterien&#039;&#039;&#039;, die waren ja sehr stark &#039;&#039;&#039;verbunden mit dem kosmischen draußen&#039;&#039;&#039;, mit dem Studium des Kosmischen, indem sie ja nicht nur äußerlich sinnlich, sondern vor allem &#039;&#039;&#039;hellsichtig gelesen haben.&#039;&#039;&#039; Ja, was? &#039;&#039;&#039;Was zu geschehen hat.&#039;&#039;&#039; Wie die Zukunft zu ordnen ist. Man muß sich denken, nach den Eingebungen, nach den Studien dieser, dieser Magier, wenn man so will, dieser Sternendeuter wenn man so will, das war nicht einfach so Astrologie wie wir sie heute haben. Sie hat schon zum Teil also beruht auf Beobachtung und so weiter, auf Feststellen von Regelmäßigkeiten, die drinnen sind, aber das alles verbunden, zumindest in der Blütezeit, mit einer gewissen Hellsichtigkeit, wo man diese Sternenschrift, wenn wir sie so nennen wollen, wirklich lesen konnte nicht ich habe in einem Bücherl (Buch) drin stehen.Aha, Mars im Skorpion, was bedeutet denn das? Aha schlage ich nach im Buch, dann weiß ich es. Nein, sondern ich lese es aus dem, was ich wirklich am Himmel sehe. Weil sie ja mit den &#039;&#039;&#039;Sternbildern, mit den Konstellationen noch mit gesehen haben, eben die imaginativen Bilder, die dahinter sind.&#039;&#039;&#039; Und es ist erst später so äußerlich geworden. Da hat man gesagt, aha ja das Sternbild ja das schaut wirklich so wie ein Bär ein bisschen aus mit viel Phantasie, oder sonst irgendwie. Das war so am Anfang gar nicht, sondern &#039;&#039;&#039;man hat diese Sternenregion gesehen und damit ein imaginatives Bild gehabt ein tierisches Bild&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;tierische, astralische Kräfte&#039;&#039;&#039;. Mit dem Tier wirken die astralischen Kräfte, die Sternen-Kräfte ganz besonders stark, und so, dass sie, jedes Tier, jede Tierart in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ausdruck, eine Ausformung bestimmter astralischer Kräfte ist.&#039;&#039;&#039; Und geleitet halt durch noch etwas Höheres, durch ein Gruppen-Ich das dahintersteckt, aber dieses Gruppen-Ich zieht eben bestimmte astralische Kräfte herbei, die sich eben äußerlich abzeichnen,durch bestimmte Sternenkonstellationen. Und das konnten diese alten Magier noch lesen. Und der braucht keinen Sternen-Katalog oder sonst was am Anfang, sondern er hat es einfach hellsichtig gesehen, welche &#039;&#039;&#039;astralen Kräfte&#039;&#039;&#039; da hereinkommen, &#039;&#039;&#039;die eben einerseits in den Tieren wirken, die aber auch in den Menschen hineinwirken,&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;in ein ganzes Volk hineinwirken.&#039;&#039;&#039; Und wo ich jetzt studieren muss, wo will dieser Impuls, der da hereinkommt, hin? Und gerade bei astralischen, bei wirklich großen astralischen Wirkungen, ja das geht über lange Zeiträume, über Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende. Und das heißt was, &#039;&#039;&#039;was diese&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Weisen studiert haben, waren wirklich Impulse für die Geschichte, für die künftige Geschichte des ganzen Volkes.&#039;&#039;&#039; Sie haben gelesen einerseits, woher ist dieses Volk geistig gesehen gekommen? Sie konnten als einen Blick in die Vergangenheit werfen, vor allem aber konnten sie sehen wo könnte der Weg in die Zukunft hingehen? Und daraus wurden Dinge festgelegt, die für Jahrhunderte gegolten haben und wo sich in der Blütezeit, auch &#039;&#039;&#039;in der ägyptisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;chaldäischen Zeit in der Blütezeit auch die Pharaonen&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;oder die Könige in Babylon und Chaldäer daran gehalten haben, diese&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Linie zu verfolgen&#039;&#039;&#039;, das war natürlich &#039;&#039;&#039;höchst geheimes Wissen,&#039;&#039;&#039; das war nur &#039;&#039;&#039;ganz wenigen Eingeweihten zugänglich und halt natürlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem König oder dem Pharao&#039;&#039;&#039;, der eben ganz besonders zu diesem Zweck eingeweiht wurde. Und da gab es im übrigen also zwischen Babylonien und Chaldäern, also nicht Babylonien und Chaldäern, Babylonier und Chaldäer einerseits und den Ägyptern andererseits ist insofern aber &#039;&#039;&#039;ein ganz großer Unterschied&#039;&#039;&#039;, als eben die &#039;&#039;&#039;Chaldäer, die Babylonier ganz sich hingegeben haben in dem hellsichtigen Schauen und das was spricht die Sternenwelt zu uns&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;der Ägypter hat eigentlich in sich hinein geschaut. Und er hat auch die kosmischen Gesetzmäßigkeiten gelesen,&#039;&#039;&#039; aber er hat sie eigentlich gelesen, abgelesen &#039;&#039;&#039;am eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschsein.&#039;&#039;&#039; Bis in den Bau des Körpers hinein. Darum auch dieses ganz &#039;&#039;&#039;besondere Geschick dann beim Mumifizieren&#039;&#039;&#039; und bei diesen Sachen, oder auch selbst da bei Lebenden, was an Operationen oder so gemacht wurde, damals schon. Die waren sehr geschickt in diesen Dingen, also das ist ein ganz Wesentliches für die Ägypter, war dieses, den Bau des Körpers zu erforschen. Aber geistig zu erforschen, sie waren nur nicht so die Großen, ja sie konnten schon sezieren natürlich, ja wenn sie den Leichnam einbalsamiert haben, haben Sie sehr geschickt also die inneren Organe entfernt, ohne sie zu zerstören und sie herauszunehmen, weil sie natürlich auch wussten dann, wenn sie die sehr stark wasserhaltigen Organe drinnen lassen dann fängt das Ganze zu verfaulen an. Also das musste extra herausgenommen werden, extra aufbewahrt werden also, in den Kanoppenkrügen und diese Dinge und..... weiß ich nicht, aber das Hirn haben sie mit einem Haken durch die Nase herausgeholt, mit den Haken und solche Dinge. Ohne dass jetzt da irgendwo was aufschneiden müssen. Also sehr große Geschicklichkeit auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die &#039;&#039;&#039;Einweihung bestand&#039;&#039;&#039; also wirklich darin, eben &#039;&#039;&#039;sich ganz zu versenken in das Innere&#039;&#039;&#039; und dann aber so, so hineinzugehen in den &#039;&#039;&#039;Einweihungsschlaf, in den Todesschlaf hinein.&#039;&#039;&#039; Und dann beginnt sich aber jetzt dieses Astralische.... und das Ich wurde sowieso damals noch ferngehalten. Darüber haben wir schon im ersten Vortrag gesprochen, &#039;&#039;&#039;alten Einweihungen da hat man immer noch das Ich komplett&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weggehalten&#039;&#039;&#039;, weil man die richtige Empfindung zum damaligen Zeitpunkt hatte, &#039;&#039;&#039;das Ich ist noch nicht so weit&#039;&#039;&#039;, dass es da irgendwie mittun könnte, sondern es wird also beiseite gehalten und &#039;&#039;&#039;es wird aber das Astralische herausgehoben&#039;&#039;&#039; und verbindet sich jetzt mit dem, was aus dem Astralischen hereinströmt. Und dann in dem Moment des Aufwachens, der Erweckung aus dem Einweihungsschlaf konnte eben jetzt der &#039;&#039;&#039;Einzuweihende,&#039;&#039;&#039; insbesondere eben dann der Pharao, der künftige Pharao, konnte dann etwas berichten von dem, wohin die Reise des &#039;&#039;&#039;Volkes geht&#039;&#039;&#039;. Das war das ganz Wichtige. Und darum wurde er Pharao, jedenfalls In den &#039;&#039;&#039;altägyptischen Zeiten, also wirklich am Anfang&#039;&#039;&#039;. Später, wie immer wenn eine Kultur älter wird, dann funktionieren die Dinge nicht mehr so gut und dann wird manches äußerlich und nur mehr Tradition und hat nicht mehr diese Tiefe die es ursprünglich hatte, aber ursprünglich ging es darum, wirklich die Geheimnisse, ja des Weltalls dadurch zu ergründen, dass ich das eigene Wesen erforsche und das im Zusammenhang aber sehe mit der Sternenwelt. Aber der Umweg geht eben &#039;&#039;&#039;bei den Ägyptern immer über den Mikrokosmos und bei den Chaldäern geht der unmittelbar über den Makrokosmos&#039;&#039;&#039;. Aber in Wahrheit ist es &#039;&#039;&#039;die gleiche Wahrheit, aber&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von zwei Seiten gesehen&#039;&#039;&#039;, zwei ganz unterschiedliche Seiten und ist interessant auch für unsere Zeit. Rudolf Steiner nennt unser Bewusstseinsseelenzeitalter auch gerne die germanisch angelsächsische Zeit oder die angelsächsisch- germanische Zeit, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Anglo-Saxon-culture&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Da ist auch eine Polarität drinnen. Und das ist auch ganz deutlich &#039;&#039;&#039;die Aufgabe der im weitesten Sinn Englisch sprechenden Völker&#039;&#039;&#039; ist die, nach &#039;&#039;&#039;außen zu gehen in die äußere Sinneswelt dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;umzugestalten, dort das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geistige letztlich zu finden&#039;&#039;&#039;, dort draußen. Das ist unsere Aufgabe und wird unsere Aufgabe sein, noch deutlich über die Zeit hinaus, während der wir als Menschengeschlecht physisch auf Erden verkörpert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=3530s In naher Zukunft wird der Mensch sich nicht mehr inkarnieren. Hohe Eingeweihte inkarnieren sich, um den Menschen zu helfen 0:58:50] ===&lt;br /&gt;
Wir müssen denken, die Menschheit wird im Maßstab der Erdentwicklung gemessen, innerhalb kürzester Zeit nicht mehr in physischer Gestalt auf der Erde sein. Im Grunde geht es nur noch ein paar Jahrtausende. Für manche vielleicht &#039;&#039;&#039;noch 10.000/20.000&#039;&#039;&#039; Jahre und &#039;&#039;&#039;dann ist die Menschheit in der Gestalt&#039;&#039;&#039; weg, gibt es &#039;&#039;&#039;physisch nicht mehr auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner spricht davon, dass das eben &#039;&#039;&#039;beginnt im 6./7./8. Jahrtausend,&#039;&#039;&#039; manchmal sagt er sogar schon im 5. Jahrtausend. Einzelne sicher, ich meine es gibt heute schon Menschen, die sich nicht mehr inkarnieren müssen. Es sind halt ganz wenige. Weil wenn wir das ausgeschöpft haben, was wir mithilfe eines physischen Körpers erreichen können. Wenn wir das vergeistigt haben. &#039;&#039;&#039;Dann ist jede weitere physische Inkarnation&#039;&#039;&#039; zumindest für unsere eigene Entwicklung &#039;&#039;&#039;nicht mehr sinnvoll&#039;&#039;&#039;, bringt  nichts mehr. Dann kann es natürlich Menschen geben, die trotzdem sagen: ja, aber da sind noch so viele andere Menschen, die Hilfe brauchen, ich inkarniere mich trotzdem, obwohl ich es für mich als Individuum gar keinen Sinn mehr machen wird, aber es macht Sinn, weil ich den anderen helfen kann, und sogar ja die Gefahr dabei besteht, also wieder irgendwelche Fehltritte zu machen, die mich dann wirklich binden könnten wieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so ohne, wenn man so eine Entscheidung trifft. &#039;&#039;&#039;Es gibt heute Eingeweihte, die bereits so weit sind und die trotzdem beschlossen haben, sich immer wieder zu inkarnieren&#039;&#039;&#039;. Sogar so oft als nur möglich. Also wo oft nur wenige Jahre geradezu nur zwischen den Inkarnationen liegen, ein Jahrzehnt  vielleicht oder ein bisschen mehr. Und die in jedem Jahrhundert verkörpert sind. Obwohl sie sich genauso wie einst Buddha, also der historische Buddha oder alle Buddhas in Wahrheit nicht mehr für seine eigene Entwicklung verkörpern müsste. Und die Aufgabe eines Buddhas ist aber heute eben eine andere. Das ist die Ergänzung zu den Eingeweihten, die sich immer wieder inkarnieren, obwohl sie es nicht müssen. Dazu gibt es andere, die eben jetzt aus der geistigen Welt wirken und die wirken in Wahrheit zusammen. Und das heißt, es gibt &#039;&#039;&#039;zwei verschiedene Gruppen von Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, einmal grob genommen, eben die, &#039;&#039;&#039;die aus dem Irdischen wirken,&#039;&#039;&#039; wenn man gewisse Wirkungen nur hier im irdischen, in der irdischen Verkörperung eben machen kann. Und damit den Menschen hier helfen kann. Und, ja und diese Polarität ist halt überhaupt auch drinnen, es muss Menschen geben auf der Erde, die ganz also tringent sind, das heißt die äußere Welt bis in die kleinste Phase zu verstehen, auch wenn da viel nur Schleier der Maya ist und scheinbar Täuschung ist. Aber wir müssen lernen, diese Täuschung zu durchschauen, wirklich zu durchschauen. Ich meine heute glaubt ja wirklich jeder, dies ist eine Wirklichkeit - es ist vielleicht Realität lass ich noch gelten. Es ist eine Sache, auf die ich klopfen kann, aber seine Wirklichkeit offenbart es nicht. Die &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit ist immer das, was die Zukunft hervorbringt.&#039;&#039;&#039; Der Tisch bringt gar nichts hervor. Nichts. Er wird sicher auch nichts hervorbringen, daher ist er unwirklich. Ich kann mein Glas trotzdem, Gott sei Dank drauf stellen und es fällt nicht darunter durch. Aber das ist nur das Beharrungsvermögen von etwas, was eigentlich gestorben ist, was tot ist und als solches eben geistig gesehen nichts Wirksames mehr ist.Wenn, wenn sich da etwas verändert, dann muss irgendwo ein geistig wirkliches eingreifen, in das Ganze,  dann kann schon was passieren noch mit dem Tisch, aber von selber tut er sicher nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=3802s Künstliche Intelligenz ist nicht schöpferisch 1:03:22] ===&lt;br /&gt;
Und das ist im Prinzip, obwohl da die Täuschung dann natürlich noch perfekter ist, wenn man jetzt eine Maschine zum Beispiel hernimmt, da bewegt sich ja an sich was, da denkt man da tut sich was, aber es ist auch keine Wirklichkeit in diesem Sinne. Sie hat ein begrenztes Vermögen. Also es muss nicht gleich so erstarrt sein, dass sie gar nichts mehr wird. Es kann sich was bewegen, aber es bewegt sich nach starren Gesetzmäßigkeiten oder noch genauer gesagt, nach einer begrenzten Menge von Gesetzmäßigkeiten. Künstliche Intelligenz nicht vorher berechenbar. Zumindest nicht, wenn ich nur sie selber, also diesen &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, oder diesen Rechner betrachte, es ist deswegen, weil er lernt durch die Umwelteinflüsse, was er da aufnimmt. Der &#039;&#039;&#039;lernt&#039;&#039;&#039; mit jedem Ding dazu &#039;&#039;&#039;und gestaltet sich damit weiter, aber völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, völlig bewusstlos, völlig bewusstlos und daher auf ganz alte Art! Das ist das Interessante. Ich meine die Sachen können sehr gut sein. Und wenn  jetzt Techniker, Naturforscher, Wissenschaftler sagen, ja, es wird der Zeitpunkt kommen, wo die künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz übertreffen wird. Dann wird es sicher der Fall sein, wenn man unter Intelligenz alles das versteht was eben auch, so &#039;&#039;&#039;ein Computer,&#039;&#039;&#039; so eine künstliche Intelligenz machen kann. Nur &#039;&#039;&#039;wirklich kreativ, wirklich schöpferischen, wirklichen Neuanfang kann sie nicht setzen.&#039;&#039;&#039; Aber sehr wohl den verblüffenden Schein eines Neuanfangs weil Milliarden, Abermilliarden von Kombinationen möglich sind. Und bei dieser Menge schaut es uns so aus, als wäre es was Neues unter der Sonne. Ist es aber nicht. Ist es aber nicht. Ich meine &#039;&#039;&#039;es gibt heute schon Programme, die auf künstlicher Intelligenz basieren, die Bilder malen im Stile eines alten Meisters,&#039;&#039;&#039; die so täuschend sind, dass selbst Experten es rein nach der Bildgestaltung nicht beurteilen können, ob das eine Fälschung ist oder nicht. Sie müssen dann die Farben und die Leinwand analysieren, ob die wirklich alt ist und ob das passt. Aber nach der Malweise ist es nicht zu unterscheiden. Also sie malen einen Van Gogh, den van Gogh nie gemalt hat, oder Rembrandt, oder sonst was, kein Problem und täuscht selbst Experten. Und trotzdem ist es nur ein Schein, weil er hat gelernt an allen Rembrandt  Bildern, die es gibt, und in dem Stil tut er weiter auf. Aber was nicht drinnen ist in dem Bild, ist ein wirklicher schöpferischer geistiger Impuls. Es ist eine Variation von allen Werken Rembrandts oder Van Goghs oder sonst was, zusammengemischt und jetzt ein neues Ding daraus gemacht. Also es ist,,,,,,und wirkliche Kreativität, wirkliches, schöpferisches, wo das Ich tätig ist, ist völlig aus dem Nichts heraus schöpfen und das tut der gerade nicht. Ich meine die künstliche Intelligenz wird ja von mir aus Rembrandt Bilder, Van Gogh Bilder, und weiß Gott mit welchen Maler sie halt trainiert ist, diese Software das wird er alles hervorbringen können. Ich kann vielleicht sogar scheinbar einen neuen Künstler hervorbringen, in dem ich die alle durcheinander mische, dann ist es halt eine Mischung aus van Gogh, Rembrandt, Piet Mondrian und weiß Gott was sonstigen, Jackson Pollock alles durcheinander Schaut, ah, habe ich noch nie gesehen so was ein ganz neuer Stil. Nein ist es nicht! Es ist eine Mixtur aus den alten Stilen im Grunde, auch wenn es nicht kenntlich ist für den Betrachter.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=4100s Ägyptisch-chaldäische Zeit - Beginn der Entwicklung der Bewusstseinsseele. Die Einweihung ins Denken 1:08:20] ===&lt;br /&gt;
Und wirkliche Kreativität ist ganz, ganz, ganz viel mehr. Unerschöpflich, unerschöpflich. Da kommt etwas herein und wenn 99,9 % - eh das alt ist,  das ist „wurscht“.  Aber das, was hineinkommt, der neue Impuls, der macht es aus, der ist die Wirklichkeit, der bringt die Welt weiter. Der Rest ist ein Fortrollen des anderen in 100.000 Kopien sozusagen oder verzerrten, verwandelten Kopien, sie sind halt nicht erkenntlich als solche. Aber es ist nichts Neues unter der Sonne und das ist das Reich Ahriman’s. Und der Punkt ist halt, dass die Menschen nachdem sie dem &#039;&#039;&#039;luziferischen Impuls&#039;&#039;&#039; verfallen waren, also sich einmal auf ihr eigenes Ego gestellt haben, immer mehr  - und das fängt dann halt so richtig schön an - immer mehr in der ägyptisch-chaldäischen Zeit bereits. In der &#039;&#039;&#039;ägyptisch-chaldäischen Zeit entwickelt der Mensch die Empfindungsseele.&#039;&#039;&#039; Sie ist schon vorher veranlagt, aber jetzt beginnt sie auszureifen. Und das heißt, es beginnt so richtig erst die Innerlichkeit des Menschen. &#039;&#039;&#039;Vorher hat sich der Mensch fast noch nicht getrennt gefühlt von seiner Umwelt&#039;&#039;&#039; daher die Welt auch noch anders erlebt. Wir dürfen nicht einmal denken, dass die die Menschen in der persischen Zeit, also wenn ich so zurück ins 4./5./6. Jahrtausend vor Christus. Das ist eigentlich sehr nahe, dass die Menschen die Welt schon so gesehen hätten wie wir. Wir glauben ja wirklich:  „aha, so wie der Tisch ist, so ist er und anders kann man gar nicht sehen. Das ist die einzige Möglichkeit“. Das ist die Art, wie wir ihn heute sehen und wie es angemessen ist, ihn zu sehen, aber &#039;&#039;&#039;das Wahrnehmungsbild, daß wir uns aufbauen&#039;&#039;&#039; und das ist eben heute das &#039;&#039;&#039;von räumlich ausgedehnten Gegenständen,&#039;&#039;&#039; die uns gegenüberstehen. Das erleben wir heute so, das hat man schon erlebt so in der griechisch lateinischen Zeit, aber &#039;&#039;&#039;in der ägyptischen Zeit hat das erst begonnen&#039;&#039;&#039; in Wahrheit. Ich meine es hat angefangen, erste Anfänge in der urpersischen Zeit. Aber so richtig, das es da ist gegenständlich zu erleben, Geometrie daher auch erleben zu können, räumliche Geometrie erleben zu können, fängt in der ägyptischen Zeit an. Und dann fängt  an, was das erste,  &#039;&#039;&#039;die Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, die ich aber eigentlich &#039;&#039;&#039;an meinem Körper in Wahrheit erlebe, als Bauwerke in die Welt zu stellen&#039;&#039;&#039; in irgendeiner Form. Auch wenn man es der &#039;&#039;&#039;Pyramide&#039;&#039;&#039; nicht so direkt ansieht, aber die ganzen &#039;&#039;&#039;Maße, Maßverhältnisse, die drinnen sind, hängen mit unserer Körperlichkeit zusammen, die ihrerseits wieder mit dem Makrokosmos zusammenhängt.&#039;&#039;&#039; Und daher sind auch kosmische Geheimnisse in den Maßen der Pyramide drinnen.  Aber erlebt sind sie über den Umweg über die Körpermaße. &#039;&#039;(War wieder ein kleines Geräusch im Hintergrund, falls ein Mikrofon offen sein sollte, bitte schließen. Danke.)&#039;&#039; Na ja, und wann beginnt es? Also es beginnt wirklich rasant  mit dem Anbruch der ägyptisch-chaldäischen Zeit,  beginnt diese wirklich groß……dieses große Bauen. Und da gibt es halt in der Bibel ja die schöne Geschichte &#039;&#039;&#039;vom Turmbau zu Babel.&#039;&#039;&#039; Also, die Menschen, das Volk, das sich zusammenfindet, um jetzt einen Turm zu bauen, der bis zu den Göttern hinauf reicht. Und etwas, was halt dem Jahwe Elohim dann laut biblischer Schilderung nicht gefällt. Ja, was ist dieses, gerade der Turmbau? &#039;&#039;&#039;Was steckt da drinnen im Turm? Die Aufrichtekraft des Menschen.&#039;&#039;&#039; Im Grunde wird da versucht, wenn man jetzt nimmt, die ganzen Zikkurate, die man gebaut hat, das ist halt so in etwa…..man darf sich nicht so den heutigen Turm vorstellen, sondern es ist eher sowas zikkurat-artiges was sicher gebaut wurde auch. Also es hat auch wirklich einen historischen Hintergrund, aber das eigentliche, um was es geht, ist das Geistige. &#039;&#039;&#039;Der Mensch wird sich seiner Aufrichtekraft immer mehr dadurch bewusst,&#039;&#039;&#039; dass er das in Form von Bauwerken hinaus stellt. Er reckt, beginnt sich bewusster und bewusster da hinaufzurecken in den Himmel. Und eben namentlich die Herrscher und zwar zunächst im total guten Sinne, eben zu spüren, ja da ist etwas göttliches und der Pharao ist halt der, oder wer immer er ist,  &#039;&#039;&#039;der König halt ist es, der diese Kraft bewusster aufnehmen kann,&#039;&#039;&#039; der weiß wo es hingehen soll. Und aber,  je weiter das Ganze geht, also der Impuls ist ein ganz richtiger und natürlich für die Entwicklung unserer Kultur überhaupt ......also der &#039;&#039;&#039;große Anstoß war, dass die Hochkulturen entstanden sind.&#039;&#039;&#039; Aber es beginnt damit eben immer stärker auch dieses egoistische Element. Damit wird vorbereitet, im Übrigen ganz leise schon indem, schon zunächst einmal also diese  Selbstbezogenheit auf das eigene Wohlbefinden, sagen wir mal auch letztlich............ Aber damit wird überhaupt vorbereitet schon auch &#039;&#039;&#039;die nächste Kulturepoche des Verstandesdenken,&#039;&#039;&#039; das Verstandesdenken geht dann ganz auf &#039;&#039;&#039;Teilung, Abteilung, Abtrennung, Zersplitterung&#039;&#039;&#039;, und genau das alles muss ich aber beim Bauen auch schon können, das muss ich schon können. Ich meine, die Ägypter, wie die Chaldäer haben noch gebaut aus gewissen unbewussten Instinkten. Aber es ist &#039;&#039;&#039;dieses Denken&#039;&#039;&#039; drinnen, aber noch nicht ganz bewusst, das dann &#039;&#039;&#039;in der griechisch-lateinischen Zeit bewusst wird.&#039;&#039;&#039; Aber von der Tätigkeit her steckt es dort schon drinnen. Und man muss sagen, die ägyptischen Einweihungen oder &#039;&#039;&#039;die chaldäischen Einweihungen waren Einweihungen ins Denken.&#039;&#039;&#039; Das heißt &#039;&#039;&#039;namentlich der König, der Pharao wurde eingeweiht in das Denken.&#039;&#039;&#039; Und er verfügte schon auf etwas andere Art natürlich, als wir es heute haben. Aber durch diesen Einweihungsweg, über die Fähigkeit des Verstandesdenkens, bis zu einem gewissen Grad zumindest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=4577s Willenseinweihung heute - lebendiges Denken 1:16:17] ===&lt;br /&gt;
Es ist ganz wichtig, &#039;&#039;&#039;heute hat die Einweihung&#039;&#039;&#039;, hat jeder Einweihungsweg ein ganz, &#039;&#039;&#039;ganz anderes Ziel. Nämlich das Ziel einer Willenseinweihung, heute geht die Einweihung in den Willen.&#039;&#039;&#039; Das heißt nicht, das der Verstand keine Rolle spielen darf dabei, den brauchen wir immer als Begleitung dabei, auch wenn wir ihn zeitweise mal ein bisschen zur Seite stehen sollen, aber wir sollen schon immer darauf zurückgreifen können. Aber das Wichtige ist die Willenseinweihung. Das ist das Wichtige, also im Willen immer bewusster auch zu werden. Das heißt, aber Bewusster werden heißt jetzt gerade nicht vom Kopf her, aha ich steuere, was ich da mache, ich plane noch besser, noch besser. Sondern im Tun, am Tun selber selber bewusst werden, im Gestaltenden, im schöpferischen Tun bewusst zu werden und immer mehr aufzuwachen, für welche Geistigkeit wirkt denn dann in dieser Tätigkeit, die ich zwar kann, aber jetzt zumindest noch nicht bewusst kann. Aber jetzt zum Bewusstsein dessen aufzutauchen was da ist, bis ins Denken hinein. &#039;&#039;&#039;Ich meine wirkliches, schöpferisches, lebendiges Denken kommt aus dem Willen&#039;&#039;&#039;, wird sich aber gleichzeitig im Tun, das heißt im Moment, wo ich den Gedanken fasse, auch dieses Gedankens bewusst. Das fällt eigentlich zusammen, ich meine beim Verstandesdenken ist es so, dass das Bewusstsein erst dann auftaucht, wenn der eigentliche Denkvorgang bereits vorbei ist. Also dort, wo das wirklich gestaltet wurde und es jetzt abgestorben ist zu einem Begriff, dann ah, jetzt fällt es mir auf und dann kommt der nächste Begriff und der nächste und die ketten sich aneinander. Da wird es mir bewusst. Aber dort, &#039;&#039;&#039;wo überhaupt der Begriff&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gebildet wird, das was dann also Absterbensprodukt zuletzt ist.&#039;&#039;&#039; Wenn ich dort eintauche, &#039;&#039;&#039;dann bin ich in einem Willens-Vorgang drinnen, dann muss ich gestalten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;dann habe ich aber auch lebendige Begriffe, die sich verwandeln,&#039;&#039;&#039; verändern, wenn ich den Begriff nach fünf Minuten mir wieder anschaue hat sich schon was verändert, der hat wieder eine andere Lebenstätigkeit, zeigt er mir. Denn den kann er nicht fassen, den kann ich nicht definieren im Sinne von abgrenzen, sondern der, ah auf einmal ist er größer geworden. Dann zieht er sich wieder zurück irgendwo, verbindet sich mit was anderem. Und &#039;&#039;&#039;wir sind aber jetzt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Zeitalter, wo es ganz, ganz wichtig wird, das erleben zu können.&#039;&#039;&#039; Und das geht. Es geht heute für jeden Menschen. Braucht man gar nicht einmal großartigen Übungen dazu machen. Es geht. Wir haben alle diese Fähigkeit. Sie ist so einen Millimeter unter der Oberfläche unseres Bewusstseins, und  das ist im Grunde eine Leichtigkeit das hervorzuholen. Mit ein bisschen üben geht das, man muss nur dann einmal loslassen, dieses gleich durch den Verstand alles zum, zum Ersterben zu bringen und dann glauben mit den Trümmern kann ich was zusammensetzen, dann muss ich den Mut haben. Ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll, ich weiß es nicht, ich fang einfach einmal an, und im Tun, im Tun plötzlich spüre ich was da los ist. Auf einmal geht es los. Und ich erfasse das was, was lebendig dahinter steckt. Begriffe hinter, &#039;&#039;&#039;hinter allen festen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Begriffen steht eigentlich etwas ganz Lebendiges, stehen, stehen Gedankenwesen&#039;&#039;&#039; wenn man es so will. Und mit diesen Gedankenwesen, wie soll ich sagen umgehen lernen, &#039;&#039;&#039;ja wirklich begegnen ihnen auf Du und Du mit ihnen&#039;&#039;&#039; gehen, ja es ist nichts, &#039;&#039;&#039;ist nichts&#039;&#039;&#039; weiß Gott wie &#039;&#039;&#039;mystisches oder sonst was,&#039;&#039;&#039; wenn man nur mal ablegen kann die Schablone des Verstandesdenkens. Und noch einmal  ich betone, ich schimpfe überhaupt nicht über das &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, weil wir wir können es sehr gut immer noch brauchen und werden es auch in der Zukunft brauchen. Aber es &#039;&#039;&#039;darf uns nur im entscheidenden Moment nicht im Weg sein.&#039;&#039;&#039; Wir müssen es so beides haben. Wir brauchen einerseits dieses ganz &#039;&#039;&#039;nüchterne Verstandesdenken das ganz tot ist,&#039;&#039;&#039; und es wird, es bewährt sich ganz besonders dann und das, was ich wirklich aus dem lebendigen schöpfen, hervorbringe, &#039;&#039;&#039;das dann ganz klar zu betrachten und zu durchschauen und mir ganz dessen bewusst zu werden, was da passiert ist.&#039;&#039;&#039; Dazu kann ich sehr, sehr gut brauchen. Aber dazu muss ich es erst aus dem Lebendigen schaffen. Das ist der Punkt. Und dann spricht sich in dem noch etwas aus, in dem die ganze Welt-Gesetzmäßigkeit auch noch drinnen liegt. Weil schöpferisch, bin ich dort tätig, wo ich ja auch die geistige Welt noch durch einen neuen Impuls bereichere, etwas, was so noch nicht da war, dazu bringe, was aber im vollen Einklang ist mit dem, was bereits da lebt in dieser geistigen Welt. Aber ich vermehre es, ich gestalte weiter. Ja, dasselbe was wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt oder zumindest zu einem gewissen Zeitraum während dieser Zeit machen wenn wir als schöpferischer Impuls in die Natur, der Natur zufallen und damit den Evolutionsprozess auf der Erde weitertreiben. Und seht ihr das, das ist das Wichtige für die Zukunft, daß dieses, was wir der Natur zu fallen lassen und sie dadurch weiterentwickeln, und das eben, wie gesagt, noch weit über die Zeit hinaus, wo wir körperlich auf der Erde wandeln werden, in körperlichen Inkarnationen. Die Erde hat noch durchaus eine Zukunft vor sich, sobald stirbt sie noch nicht, da wird sich noch einiges tun oder soll sich noch einiges tun, auch wenn wir nicht mehr so körperlich herumspazieren dürfen. Und wir müssen eben nur aufpassen, daß die Zerstörungsprozesse, die mit unserem Betreten der Erde verbunden waren und noch sind und immer stärker sind, daß die nicht die Überhand gewinnen. Denn &#039;&#039;&#039;wir sind wirklich jetzt in den letzten Jahrtausenden der Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;. Das muss man sich wirklich einmal vor Augen halten im Großen und Ganzen, nämlich &#039;&#039;&#039;im Sinne der äußeren physischen Entwicklung der Menschheit.&#039;&#039;&#039; Wir sind also wirklich in den letzten Zügen könnte man sagen fast, erdhistorisch gesehen, aber unsere geistige Aufgabe für die Erde geht weiter, und die ganze Erde soll noch etwas ganz anderes werden. Das ist, ich meine wenn man heute vieles liest, das.... vielen Menschen fällt ja auf heute, Forschern und so, dieses große Artensterben, das da ist. Das im Grunde durch die Menschheitsgeschichte schon durchgeht, dass das wir das getan haben, aber jetzt halt in immer größerem Maße. Und wo dann viele sagen:  &amp;quot;ja eigentlich, die Erde wäre viel besser dran, wenn es den Menschen nicht gäbe, der ruiniert eigentlich alles&amp;quot;. Und diese Feststellung ist richtig einerseits, andererseits die Natur würde völlig ersterben, auch wenn wir, wenn wir überhaupt nicht da wären, würde sie komplett ersterben, weil keine neuen schöpferischen Impulse mehr hereinkommen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=5072s Die Zukunft der Erde hängt davon ab, dass wir sie aus dem Nichts heraus  in unserem schöpferischen, lebendigen Denken individuell gestalten 1:24:32] ===&lt;br /&gt;
Die alten Kräfte, die den Boden für uns einmal vorbereitet haben, können das nicht mehr. Sondern die Zukunft der Erde, über die Zeit der Inkarnationen des Menschen, also der physischen Inkarnationen hinaus. &#039;&#039;&#039;Die Zukunft der Erde hängt von uns ab.&#039;&#039;&#039; Und die erste Stufe - also Kräfte zu entwickeln, um die Natur so zu gestalten, um sie bewusster gestalten zu können und das, was wir in größerem Stil, also nach dem Tod und vor einer neuen Geburt machen, um in diesem Sinne auch schon hier während der Verkörperung tätig zu sein, dazu müssen wir eben dieses lebendige Denken entwickeln. Dieses &#039;&#039;&#039;wirklich&#039;&#039;&#039; ganz &#039;&#039;&#039;lebendige Denken,&#039;&#039;&#039; das den Mut hat &#039;&#039;&#039;schöpferisch aus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Nichts heraus zu gestalten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;individuell&#039;&#039;&#039;, ganz individuell. Die wirklichen großen geistigen Wahrheiten sind so, dass sie ganz individuell geschöpft werden müssen, und das heißt jeder wird sie, obwohl es um die gleiche große geistige Wirklichkeit geht, jeder wird sie aus seiner eigenen Perspektive, mit seinen eigenen Facetten hereinholen können. Das ist der Punkt. Wir denken immer, immer noch:  &amp;quot;na ja Wahrheit, na ja eins und eins ist zwei&amp;quot; - da gibt es ja nichts zu rütteln. Ja, das sind die primitivsten Wahrheiten. Die wirklichen Wahrheiten lassen einen solchen Spielraum an Möglichkeiten zu und geben jedem Menschen die Möglichkeit, das Richtige auf ganz eigene Art zu tun, in einer total vergleichbaren Situation. Und wenn irgendwer sagt Du musst in der Situation, wenn du gut handeln willst, das tun! Nein, in dem Moment wo das wer anderes sagt: &amp;quot;und &#039;&#039;&#039;du musst es genauso machen&amp;quot; -  dann ist es böse&#039;&#039;&#039;, dann ist es böse. Und das ist heute, heute so stark finde ich, in unserer Zeit, dass man immer alles einteilt. Die Medien tragen dazu bei, die Philosophen tragen teilweise dazu bei den Menschen immer sagen zu wollen, was für sie gut und richtig ist. Es gibt keine andere Instanz als nur das eigene Ich. Und ja, das eigene Ich muss sich vielleicht einmal auch eingestehen okay, ich schaff&#039;s jetzt nicht, den Impuls hereinzubringen. Dann werde ich mich an irgendeiner Regel die gegeben ist halten. Aber dann muss ich auch wissen, da ist eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe für die Zukunft.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Solang ich etwas tue, weil&#039;s die anderen tun&#039;&#039;&#039; und sagen, es ist gut, dann ist es der Weg zum Bösen, &#039;&#039;&#039;dann ist das der Weg in den Abgrund hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist der Weg in den Abgrund! Und heute kann man wirklich groß sagen in der Welt, dort, &#039;&#039;&#039;wo ein Mensch auftritt mit dem Anspruch, eine Moral in die Welt zu stellen,&#039;&#039;&#039; die für irgendwem außer ihm gültig ist in der Form, &#039;&#039;&#039;dann ist es der Weg des Bösen,&#039;&#039;&#039; dann ist es der Widersacher. Dann ist es der Widersacher. Dann sind es die Widersacherkräfte. Das ist ein großes Wort, was ich jetzt sage. Wie gesagt, wir sind erst am Anfang dieses Weges und es ist ein großer Übergang und es wird noch eine große Übergangszeit sein. Aber wir müssen uns bewusst sein solange wir es........ also, wenn wir es nicht schaffen, in dieser Bewusstseinsseelen-Epoche, in der wir jetzt drinnen stehen, die ja noch, schon noch eine ziemliche Zeit dauert.  Wenn &#039;&#039;&#039;wir es&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;nicht schaffen&#039;&#039;&#039;, dass jeder  Mensch &#039;&#039;&#039;ganz individuell&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;moralische Verantwortung&#039;&#039;&#039;, völlig &#039;&#039;&#039;unabhängig von irgendwelchen gegebenen Regeln&#039;&#039;&#039; findet, dann wird es schwierig für die Menschheit, &#039;&#039;&#039;dann wird es schwierig.&#039;&#039;&#039; Dann ist es ein &#039;&#039;&#039;Weg, der ja immer tiefer in den Abgrund hinein führt,&#039;&#039;&#039; der letztlich also dorthin führt, uns in eine immer stärker ahrimanisierte Welt zu integrieren, die genau das hat, die nach einem wunderbaren, tatsächlich auch funktionierenden Schema funktioniert, wo…......                                      &amp;quot;&#039;&#039;Ja, jetzt ist meine Katze hinten vorbei marschiert, mein Kater. Also wundert&#039;s euch nicht, das ist nicht das Tier aus dem Abgrund, ihr braucht euch nicht zu fürchten, es hat auch nicht so viele Hörndeln (Hörner), es hat nur zwei spitze Ohren.&#039;&#039; Ja, also, das ist das, was wir lernen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=5403s Turmbau zu Babel - der Aufstand gegen die Götter - das Ich fordert absolute Freiheit 1:30:03] ===&lt;br /&gt;
Und daher der Turmbau zu Babel, der Aufstand, Ja, im Grunde ist es auch der Aufstand gegen die Götter. Ich meine der Mensch heißt &amp;quot;der Anthropos&amp;quot;, der Anthropos, darum sagen wir auch Anthroposophie,  im griechischen &amp;quot;der Mensch&amp;quot;, der Anthropos, das heißt eigentlich &amp;quot;der entgegen Gewendete&amp;quot;, der Aufständige könnte man auch sagen. Und zwar ganz bewußt der Aufständige gegen die Götter, gegen die alten Götter auf jeden Fall. Weil das neue göttliche, das, was in die Zukunft führt, das christliche, der Christus, die Christus-Kraft wirkt im Ich, individuell im Ich des Menschen und nirgends wo anders ist es zu finden. Und solange nicht ein Funken davon findet bei mir, habe ich noch nicht verstanden, was wirklich Christentum ist. Und daher sagt Rudolf Steiner ganz mit der Recht: &amp;quot;wir stehen erst am allerersten Anfang des Christentums, des wirklichen Christentums&amp;quot;. Ja, also, es ist heute wichtiger, ganz großes Gottvertrauen in dem Sinne, dass man vertraut dem Göttlichen, dass im Ich, mit dem Ich, durch das Ich, gemeinsam mit dem Ich wirkt und immer die Freiheit des Menschen respektiert. Und wenn ich jetzt sage, die Freiheit des Menschen -wir haben vorhin davon gesprochen- die &#039;&#039;&#039;große Tugend der jetzt im weitesten Sinne angelsächsischen Völker&#039;&#039;&#039; oder aller Menschen, die in dieser Art &#039;&#039;&#039;konkret an die Außenwelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herangehen und dort das Geistige draußen suchen und praktisch damit umgehen.&#039;&#039;&#039; Und dass das letztlich führt zu einer großen Kosmologie oder Kosmogonie sogar, und zwar Kosmogonie &#039;&#039;&#039;im Sinne von ja Weiterentwicklung letztlich des Kosmos sogar.&#039;&#039;&#039; Also das ist was ganz was Großes. Das ist jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, das ist so grob gesprochen, der angelsächsische Teil. Aber bitte nehmt es nicht zu eng. Sagt jetzt nicht &amp;quot;aber der kann aber gar nicht gut englisch&amp;quot;, na, vielleicht aber gehört er trotzdem eben dazu. Aber es ist halt einfach auch die Sprache, die Sprachgeschichte, die dahinter steht, hilft sehr dabei. Und das ist etwas ganz Wunderbares. Und jetzt gibt es den &#039;&#039;&#039;germanischen Geist&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also die andere Hälfte wieder. Bitte nehmt es nicht zu eng. &#039;&#039;&#039;Sehr viel mehr als es nur Deutsche oder Österreicher&#039;&#039;&#039; oder so was dazu. Der Begriff müsst wirklich bisschen weiter gefasst werden. Im Grunde kann es jeder sein, der halt diese, dieses Bewusstsein hat, jetzt eben ganz zu spüren:  &#039;&#039;&#039;in meinem Ich dort drinnen,&#039;&#039;&#039; da drinnen, da ist es eigentlich schöpferisch. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber der Brennpunkt eines Geistigen, das im ganzen Kosmos wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber ich erlebe es da in meinem Brennpunkt drinnen. Und das &#039;&#039;&#039;fordert absolute Freiheit,&#039;&#039;&#039; absolute Freiheit. Es darf eigentlich sozusagen für die fernere Zukunft nichts anderes passieren als das, was aus der Freiheit des einzelnen Menschen kommt, und &#039;&#039;&#039;dass die Gemeinschaft der Zukunft aus freien Geistern besteht.&#039;&#039;&#039; Und das Interessante ist ja, weil es wirklich aus dem Geistigen kommt, ich meine, &#039;&#039;&#039;wenn es aus dem Ego kommt, dann hauen wir uns die Schädel ein&#039;&#039;&#039; und das liegt halt ganz, ganz knapp dabei. Weil das Egoprinzip, dass uns geholfen hat, uns zu unterscheiden von den anderen, eben das eigentlich zu entwickeln. Wenn wir aber bei der Abschließung stehenbleiben und sagen wollen alles für mich, für mich, ihr interessiert&#039;s mich  nicht, dann geht es schief.  &#039;&#039;&#039;Dann ist es der Luzifer, der alles zerreißt dabei&#039;&#039;&#039;. Aber, Freiheit heißt ja: ich schöpfe das, was ich will, aus dem Verständnis letztlich der ganzen Welt, weil dort ist mein Ich. Aber da drinnen bringe ich es mir zu Bewusstsein und da erkenne ich aus Freiheit das, was ich tun will, was ich beitragen kann, was ich beitragen will. Weil es aus der Freiheit, aus dem freien Willen heraus passiert, auf ganz individuelle Weise. Also nicht dann sagen: &amp;quot;ah toll, tolle Idee, das klappt, das machen wir jetzt alle so&amp;quot;. Wäre schon wieder falsch, wäre schon wieder falsch. Ja, man kann daran lernen. Natürlich es kann eine Anregung, es kann ein Impuls sein für andere, aber man muss es sich zu eigen machen, das heißt so umwandeln, dass es etwas ganz Eigenes wird. Also im Grunde ist es eine &#039;&#039;&#039;Anregung, wenn es ........ ah,  da gibt es was, &#039;&#039;&#039; aber das nehme ich jetzt, wurschtel es durch, schmeiße es ins Nichts hinein, aus dem hole ich alles erneuert heraus und dann ist es mein Impuls. Und, und das ist, ist etwas anderes geworden. Es hat eine andere Nuance auf jeden Fall drinnen, auch wenn es vielleicht ganz ähnlich ist dem, was ein anderer tut. Es geht ja nicht darum justament es anders zu machen. Um das geht es überhaupt nicht, sondern es geht um die ganz eigene Nuance dem zu geben. Natürlich wird es in vielen Sachen das Richtige sein, wenn die Menschen sehr ähnlich handeln. Aber nicht, weil man so tut, sondern weil sie einen entsprechenden Impuls, einen ganz ähnlichen Impuls herausholen, weil er heute im Weltgeschehen dann angemessen ist. Und der Punkt ist also alles was dort nicht hinfindet jetzt während unserer Kulturepoche das ist im direkten Flug da hinunter, in den Höllentrichter sozusagen. Und wir müssen das jetzt schleunigst lernen. Weil wir haben jetzt gerade, erleben wir in der Welt immer mehr, &#039;&#039;&#039;wie alles geregelt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geordnet wird&#039;&#039;&#039; und die Menschen eingespannt werden in das. &#039;&#039;&#039;Das ist jetzt der große Angriff der Widersacher Mächte&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die die Menschen inspirieren. Und das Verführerische ist, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;für viele Menschen als wünschenswert,&#039;&#039;&#039; als angenehm, als bequem erscheint, weil es ja wie geölt funktioniert. In der Theologie war immer &#039;&#039;&#039;eine Frage die Theodizee, die Frage wie kann Gott das Böse in der Welt zulassen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es vereinbar mit der All-Güte Gottes? Und so weiter. Und die ahrimanischen Kräfte und dahinter besonders halt die Wesenheiten, die mit dem Sorat-Prinzip zu tun haben, die hätten schon eine Antwort darauf. Ja, es ist der falsche Gott, wir können dir das schon bieten, wir können dir die Welt ohne, ohne das Böse bieten, ohne das, wo immer wieder was  passiert, wo immer wieder was schief geht. &#039;&#039;&#039;Wir bieten dir die perfekte Welt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=5896s Die Freiheit erreichen wir durch das Erkennen unserer Irrtümer 1:38:16] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist die Welt der Widersacher.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Eine Welt ohne Freiheit&#039;&#039;&#039; und damit würde die Menschheit verschenken, vergeben das, was hier angeboten wird. Eben wirklich ein freies, schöpferisches Wesen zu werden. Und im Grunde geht&#039;s &#039;&#039;&#039;nach der Gottheit selbst das erste schöpferische Wesen zu werden&#039;&#039;&#039;, das das kann und das die große Aufgabe hätte, aus dem heraus nicht nur schließlich einmal &#039;&#039;&#039;weltschöpferisch zu werden,&#039;&#039;&#039; sondern zugleich &#039;&#039;&#039;auch dieses Freiheitsprinzip nach und nach an andere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geistige Wesenheiten weiterzugeben.&#039;&#039;&#039; Das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;andere geistige Wesen hätten das zu lernen.&#039;&#039;&#039; Und das hat eine ganz, ganz große Bedeutung. Ich meine das ist ein Impuls, den wir auch sogar mitgeben können den Wesenheiten, den geistigen &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten, die über uns stehen. Sie haben von sich aus diese&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Freiheit nicht.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;sie können,&#039;&#039;&#039;  also namentlich einmal die Engelwesen als nächstes, sie können &#039;&#039;&#039;durch den Menschen lernen&#039;&#039;&#039;, wie das funktioniert. Sagen wir mal vorsichtig so.  Wir können etwas von diesem Prinzip übergeben. Das ist jetzt immer noch &#039;&#039;&#039;Zukunftsprojekt.&#039;&#039;&#039; Aber es passiert in dem Maße sowieso, in dem wir uns die echte Freiheit erwerben und erkennen lernen aber den Unterschied zwischen wirklicher Freiheit und &amp;quot;ich will, ich möcht&amp;quot;; das heißt aus dem, was aus Begierden herauskommt, aus egoistischen Wünschen herauskommt und so weiter. Sind zwei diametral entgegengesetzte Dinge, die aber oft verblüffend ähnlich ausschauen. Weil bitte, wie oft sagen Menschen &amp;quot;ach, ich habe den Idealismus dafür!&amp;quot; Sie glauben sich selber dafür das Gute zu tun, oder dieses oder jenes. Und in Wirklichkeit machen sie es, weil es ihnen heute so besonders taugt. Ganz persönlich, es ist, es ist Selbstgenuss in Wahrheit. Ich will das überhaupt nicht tadeln, weil es geht uns allen so. Und wie heißt es so schön im Gedicht da bei Morgenstern, dass wir uns ..... &#039;&#039;&#039;aus Irrtum soll ein Götterstamm genesen - aus Irrtum.&#039;&#039;&#039; Also wir werden und machen und werden in Zukunft immer noch eine ganze Menge Fehler machen, immer wieder. Und das ist nicht das Problem dabei. Die Frage ist nur, lernen wir aus unseren Fehlern oder lernen wir nichts daraus? Wenn wir daraus lernen, ist alles gut. Wie aus dem Faust:  &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wer ewig strebend sich bemüht, den können wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erlösen&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Das ist die große Botschaft halt des Faust-Dramas. Also weil der macht ja wirklich so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann. Ich meine so richtig macht er nicht sehr viel, wenn man ganz ehrlich ist. Und trotzdem kommt er durch, trotzdem, er lernt daraus, er lernt daraus, bis zum Schluss, bis ins hohe Alter. Und er stirbt genau in dem Moment, wo ihn diese Kraft verlässt. Wo er zum Augenblick sagen dürfte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;verweile doch, du bist so schön&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Dann &#039;&#039;&#039;gebe ich mich zufrieden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit dem Erreichten.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;das ist die Welt, die uns die Widersacher bieten wollen.&#039;&#039;&#039; Es ist eine Welt, wo wir uns zufrieden geben mit dem Erreichten, das noch dazu eh so beweglich ist, das immer wieder neu ausschaut, obwohl es immer der alte Käse ist.  Aber zumindest zeigt es sich immer wieder anders.  Also, da müssen wir verdammt aufpassen. Und wir müssen halt lernen das, was in das Bild des Turmbau&#039;s von Babel gekleidet wird, also dieses Verfallen einerseits der luziferischen Versuchung, was aber notwendig war im Grunde,  es ist also eigentlich gar kein Fehler wenn man es so ganz genau nimmt. Weil die Menschheit hätte die Freiheit und Eigenständigkeit sich nicht erworben, ohne diesen luziferischen mit der Problematik durchzugehen durch die ganze babylonische Sprachverwirrung und was immer es ist. Und bitte, &#039;&#039;&#039;wir haben heute diese babylonische Sprachverwirrung&#039;&#039;&#039; bis zum bis zum Quadrat oder zur zehnten Potenz oder sonst was, weil&#039; die Leute einander ja schon, selbst wenn sie die eigene Muttersprache miteinander sprechen, oft nicht verstehen, nämlich nicht wirklich verstehen, was den anderen bewegt, sondern nur Informationen hören, die er ihnen zusendet.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=6233s Aufgabe Europas ist es, den Freiheitsimpuls ins Bewusstsein zu bringen als Keim für die nächste slawische Kulturepoche - die Brüderlichkeit 1:43:53] ===&lt;br /&gt;
Und das hat mit Verstehen nichts zu tun. Ich meine &#039;&#039;&#039;verstehen heißt zu erfassen, was den anderen Menschen wirklich innen bewegt.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;wenn man bei vielen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gesprächen zuhört&#039;&#039;&#039;, denkt man sich, so viel fließt da nicht. Der eine spricht was er erzählt was er halt gerne erzählen will, und der andere antwortet mit was, was er gerne erzählen will. Und in Wahrheit denke ich mir dann, &#039;&#039;&#039;aber eigentlich haben sie nicht miteinander gesprochen&#039;&#039;&#039;. Sie haben nacheinander gesprochen, so höflich waren sie. Aber jeder hat seines abgeladen, sein Lieblingsthema, und das war’s. Und, und, wie soll ich sagen, in den politischen oder sonstigen Institutionen ist das gang und gäbe. Da ist überhaupt nicht der Wille da, miteinander zu sprechen, sondern seinen Standpunkt halt auszuspucken und hinzustellen und dem möglichst viel Gewicht zu geben. Der Verstand hilft uns dabei. Und wer den besseren Verstand hat, wird halt vielleicht der Sieger im Rededuell sein. Aber es ist nicht der Wille da, den anderen zuzuhören und das wirklich auch nur in Erwägung zu ziehen. Um das geht es gar nicht. Es geht nur darum, das Eigene zu behaupten. Und, also da müssen wir viel lernen und jetzt ist es eben so, dass dieses Freiheits-Prinzip, dieses wirkliche Freiheits-Prinzip, das mehr ist als &amp;quot;ich kann mich frei bewegen in der Welt&amp;quot;, sondern dieses geistige Freiheitsprinzip, also aus dem Nichts heraus schaffen zu können. Und zu sagen: &amp;quot;Gut, das ist das, was wir immer mehr entwickeln müssen, vor allem in moralisch geistiger Hinsicht, da ist es am allerwichtigsten. Im Künstlerischen natürlich sowieso. Das ist eben der Unterschied zwischen künstlicher Intelligenz, die alle Meister kombinieren kann und scheinbar was Neues schafft, aber in Wirklichkeit ist es das Alte, sondern wo wirklich ein neuer Funke, wirklich aus dem nichts hereinkommt, womit wirklich die geistige Welt bereichert wird, um eine neue Facette bereichert wird. &#039;&#039;&#039;Dieser Impuls der Freiheit,&#039;&#039;&#039; dieser wirklichen geistigen Freiheit, &#039;&#039;&#039;das ist der Impuls, der hier in Europa besonders leben sollte&#039;&#039;&#039;, leben kann und vor allem heute bei den so genannten germanischen Völkern. Aber bitte, das sehr, sehr, sehr weitläufig zu nehmen, also es sind letztlich.... hängt es mit allen europäischen Völkern zusammen. Ich meine die europäischen Völker haben da eine wunderbare gemeinsame Aufgabe. Sie haben also verschiedenste Facetten entwickelt. Da gibt es Völker, die auch noch gewisse die Aufgabe hatten, Impulse aus vergangenen Kultur Epochen, zum Beispiel aus dem Verstandesseelenzeitalter, das in höchster Blüte in unsere Zeit hineinzubringen, sodass es das freie Ich zur Verfügung hat - etwas Wunderbares. Und wenn man zum Beispiel das französische anschaut, das französische Volk, die französische Sprache, die &#039;&#039;&#039;Art des französischen Denkens,&#039;&#039;&#039; diese Brillianz, die da im &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039; drinnen ist, zugleich verbunden mit der Leichtigkeit und Schönheit, die im Lateinischen so noch nicht drinnen war. Ich meine, ja es gibt da, es gab natürlich auch bei den Römern Redner, die geglänzt haben. Cicero eine Art Musterbeispiel dafür, das soll er gewesen sein.  Aber das Lateinische ist bauernhaft im Vergleich zu dem, was im Französischen zum Beispiel drinnen ist, da denkt die Sprache selbst. Die Sprache ist elegant, und sie ist intelligent und elegant zugleich. Also das ist was ganz, ganz Wunderbares, und das brauchen wir alles in Europa. Und ja oder &#039;&#039;&#039;im Italienischen, das Empfindungsseelenhafte was drinnen ist,&#039;&#039;&#039;  was dazugehört, das gehört alles mit hinein. Das alles Impulse aber die im Kern dann die &#039;&#039;&#039;Freiheit hineinbringen&#039;&#039;&#039;, den Freiheitsimpuls. &#039;&#039;&#039;Das ist die Aufgabe Europas&#039;&#039;&#039;. Das ist wirklich die große Aufgabe Europas. Und, und, und &#039;&#039;&#039;was im Osten drüben ist&#039;&#039;&#039;, ist dann wirklich eben für &#039;&#039;&#039;die nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039; der im weitesten Sinn, was Rudolf Steiner halt &#039;&#039;&#039;die Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039; nennt, &#039;&#039;&#039;die Solidarität.&#039;&#039;&#039;  So wie jetzt weltweit ..... das ist halt wieder so ein schwieriges Wort, ihr wisst dass das &#039;&#039;&#039;in der Coronazeit sehr missbraucht worden&#039;&#039;&#039; ist, genau im falschen Sinne. Weil &#039;&#039;&#039;wirkliche Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039; im Sinne wie es Rudolf Steiner meint und wie es eben &#039;&#039;&#039;in den slawischen Völker namentlich vorbereitet und verankert ist irgendwo drinnen,&#039;&#039;&#039; aber heute noch nicht ganz erwacht ist, es ist klar, &#039;&#039;&#039;weil die Zeit noch nicht reif dazu ist.&#039;&#039;&#039; Aber wo ein ganz wichtiger Impuls ist und wo Europa die große Aufgabe hat, halt dass da gemeinsam mit den Völkern, wo der Keim herauskommt für die nächste Kulturepoche schon, dass &#039;&#039;&#039;wir gemeinsam diese Zukunft vorbereiten,&#039;&#039;&#039; dass das &#039;&#039;&#039;sich verbindet&#039;&#039;&#039; diese, diese wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;diese Kreativität, diese Freiheit, die jetzt besonders in Mitteleuropa erwachen könnte.&#039;&#039;&#039; Ich meine, ich weiß nicht, ob ich schon so viel sehe, aber sie könnte erwachen hier. &#039;&#039;&#039;Es wird im Moment alles dazu getan, um den Deckel drauf zu halten&#039;&#039;&#039;, gar nicht bewusst, ich will gar nicht sagen das da jetzt wer ist, der sagt, na die Freiheit treibe ich ihnen schon aus, aber sie sind halt offen für die Einflüsterungen der Widersacher, die ihnen sagen: das ist das Beste, anders geht es nicht. Und dem Verstand missbrauchen halt dazu, dass der dann sagt: ja, ja logischerweise klar, muss man, geht nicht. Und das sind &#039;&#039;&#039;gewisse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sachzwänge&#039;&#039;&#039; dauernd dann, &#039;&#039;&#039;die muss man respektieren&#039;&#039;&#039; und, und geht halt nicht. Und &#039;&#039;&#039;damit wird in Wahrheit systematisch bis in den Kindergarten hinein, der Freiheits- Impuls heute möglichst unterdrückt.&#039;&#039;&#039; Also durch praktisch alle Institutionen, die es gibt - alle, quer durch. Und wir müssen halt diese Freiheit erst wirklich &#039;&#039;&#039;ergreifen lernen. Das heißt aber Verantwortung, Verantwortung,&#039;&#039;&#039; Verantwortung, Verantwortung übernehmen. Weil wir werden Irrtümer begehen. Und Verantwortung übernehmen heißt heute das wir weiterarbeiten und schauen, dass man lernen, zumindest daraus aus den Irrtümern, die wir begehen. Es wird nicht funktionieren, dass alles wunderbar mit dem Schnipp da ist, dass der große Messias kommt, der alles regelt und  es wird alles funktionieren. Es wird schwieriger werden in der Zukunft. Es wird schwieriger werden, je mehr das Prinzip kommt, auf dem Weg zur Freiheit wird es Phasen geben, die sehr schwierig sind. Weil natürlich, wenns alles funktioniert und &#039;&#039;&#039;die Freiheit wirklich ausgereift ist, dann verbinden sich wunderbar die Impulse aller Menschen miteinander&#039;&#039;&#039; und sie treffen sich, ja letztlich &#039;&#039;&#039;in voller Brüderlichkeit.&#039;&#039;&#039; Aber das wird nicht gleich da sein,  es wird holpern, es wird holpern. Und &#039;&#039;&#039;es wird viel Toleranz dazugehören,&#039;&#039;&#039; den Menschen auch halt diese Irrtümer zuzugestehen und sagen, ja mir geht es auch nicht anders. Ich habe Verständnis dafür, dass Scheitern drinnen ist. Aber wenn wir gemeinsam versuchen Das nächste Mal eben wird es besser gehen und das,  das wird auch der Fall sein. Und was wir aber unbedingt brauchen, um diese Lebendigkeit im Denken zu entwickeln ist etwas, &#039;&#039;&#039;dass wir etwas aufnehmen von dieser,&#039;&#039;&#039; ja ungemein gemüthaften und im Keim bereits auf was neues weisenden &#039;&#039;&#039;gemüthaften Mentalität, die bei&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den slawischen Völkern da ist.&#039;&#039;&#039; Das ist nämlich nicht einfach nur was Altes. Es stimmt schon, sie haben von Haus aus, &#039;&#039;&#039;also bringen sie so ein tiefes Gemüt mit,&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein tief geistiges, tief religiöses Gemüt.&#039;&#039;&#039; Selbst wenn es an der Oberfläche gar nichts merken davon, es steckt trotzdem drinnen, es steckt in der Art drinnen wie sie alles tun. Und, &#039;&#039;&#039;da muss eine Verbindung zustande kommen&#039;&#039;&#039;, also es ist vielmehr für die Zukunft jetzt so ist, dass wir gerade ab unserem Bewusstseinsseelenzeitalter heute wirklich, nämlich mehrheitlich als Menschen bewusst schon diese weite Perspektive auf die nächste Kulturepoche richten, so wie es auf alte Art die, die &#039;&#039;&#039;Pharaonen oder die Herrscher in der ägyptisch- chaldäischen Zeit t&#039;&#039;&#039;atsächlich gemacht haben. &#039;&#039;&#039;Die haben nämlich auch die Perspektive gehabt&#039;&#039;&#039; schon, zumindest &#039;&#039;&#039;auf die nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039; hin. Und i&#039;&#039;&#039;hre Einweihung ins Denken eine Einweihung&#039;&#039;&#039; auf das, was dann wirklich i&#039;&#039;&#039;n der griechisch lateinischen Zeit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herausgekommen ist.&#039;&#039;&#039; Das ist das wichtige drinnen und und nur heute sollten das immer mehr Menschen tun. Heute geht es darum, das, was bei den Ägyptern noch Einweihungsweg war für den König exklusiv. Dass das etwas ist, was Einweihung wird - ich wage es jetzt so zu nennen - für im Prinzip jeden Menschen. Ja,  vielleicht nicht in dem großen Stil, aber Schritt für Schritt kleinweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=6904s Wir haben die Verantwortung für unsere Taten für die nächsten Jahrtausende - Die Widersacher nehmen sie uns gerne ab und steuern zentralistisch 1:55:04] ===&lt;br /&gt;
Und dass das dazu gehört, eben zu sehen dass wir, wenn wir aus der Freiheit, aus dem Ich heraus tätig sind, &#039;&#039;&#039;wir übernehmen potenziell Verantwortung für die ganze&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt.&#039;&#039;&#039; Und zwar in dem Sinne:  &#039;&#039;&#039;meine Tat ist etwas, was in der ganzen Welt wirkt und was nicht nur jetzt&#039;&#039;&#039; und hier wirkt, &#039;&#039;&#039;sondern auch in die Zukunft hineinwirkt.&#039;&#039;&#039; Und dass &#039;&#039;&#039;ich eine Verantwortung mit jeder Tat,&#039;&#039;&#039; die ich jetzt und hier setze, &#039;&#039;&#039;über die nächsten Jahrtausende habe&#039;&#039;&#039; in Wahrheit. Ja, ihr brauchtˋs Euch jetzt bitte nicht schrecken, man hört immer wieder um Gottes Willen! Wie soll das alles gehen? Ich weiß ja nicht einmal wie ich die Verantwortung für morgen übernehmen soll, was am nächsten Tag passiert. Also bitte, brauchtˋs Euch nicht Schrecken, es geht Schritt für Schritt, es geht Schritt für Schritt. Ich möchte Euch nur einfach, gerade in dieser Abgrundgeschichte immer wieder bewusst machen, wie viel Potenzial in uns allen schlummert - heute noch. Und dass wir aber jetzt in der Kulturepoche drinnen liegen, wo es heißt &#039;&#039;&#039;&amp;quot;hey, wach auf!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wo ein bisschen der Wecker schon zu läuten anfängt, das erste sanfte Piepsen ist da, und  wir haben diese Kraft  und das Interessante ist, es kann dann, wenn einmal so was aufbricht wenn man mal da das irgendwie...........wenn ein Zipfel klar wird , kann sehr schnell sehr viel passieren. &#039;&#039;&#039;Und unsere Welt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;braucht das. Sie ist, sie ist abhängig von uns.&#039;&#039;&#039; Nicht nur unsere Mitmenschen, sondern die ganze Natur, die Tierwelt, das alles ist abhängig davon. Und die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten drängen uns heute in eine ganz andere Richtung&#039;&#039;&#039;, die drängen uns, ja, in eine wunderschön erscheinende Ideal erscheinende, aber letztlich völlig, &#039;&#039;&#039;zentralistisch gesteuerte, vorher programmierte Welt hinein.&#039;&#039;&#039; Die ist angenehmer, die enthebt uns jeder Verantwortung, in Wahrheit, da haben wir nur  die Verantwortung Rädchen zu sein, und uns schön zu drehen, so wie es zum ganzen Schema passt. &#039;&#039;&#039;Und es geht darum, eine Welt zu schaffen, in der es keine Rädchen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt und in der immer wieder neue Facetten entstehen, wo alles lebendige in Veränderung in Bewegung ist, und sich findet, immer wieder neu findet&#039;&#039;&#039;. Und da, wenn es zwischendurch Schwierigkeiten gibt. Und dass wir jetzt zum Beispiel gerade die Technik hervorbringen, die gerade dieses Berechenbare hat und da haben muss, so wie man halt Technik produziert, weil das nicht vorher berechnen kann, dann wird das einfach nix werden, sondern wenn wir das produzieren, dann muss das alles zusammenpassen. Aber wir lernen daran gerade das, was wir nicht sind. &#039;&#039;&#039;Wir lernen&#039;&#039;&#039; zum Beispiel - und das ist das Großartige &#039;&#039;&#039;an der künstlichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; - und die wird ganz toll noch werden und wird uns überraschen mit vielen Dingen. Aber heute,  genauso wie die Bilder, die sie malt - sie sind nicht wirklich was Neues und an dem werden wir erkennen, &#039;&#039;&#039;dass wir was anderes sind.&#039;&#039;&#039; Darum brauchen wir sie,  nicht weil man sonst nicht ohne dem leben könnte. Aber &#039;&#039;&#039;wir brauchen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;es, um uns des Unterschieds bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Das ist der Grund und darum wird das sehr stark in die Welt hineinkommen. Denn es wird ein Mittel sein, gerade diese &#039;&#039;&#039;ahrimanisch-asurisch-soratischen Wesenheiten zu erkennen,&#039;&#039;&#039; in ihrer Art und auf was die es abzielen. Sie werden alles dazu tun, uns das eben nicht zu zeigen. Sondern &#039;&#039;&#039;sie werden einfach eine immer schönere Welt uns vorgaukeln,&#039;&#039;&#039; die immer angenehmer erscheinen wird, die immer bequemer ist, die immer, immer, immer harmonischer ausschaut. Hier läuft  ja alles wie am (Schnürl) Schnürchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, ja - neun Uhr haben wir. Ich soll euch noch was vorlesen zum Abschluss,  Ich lese euch jetzt noch den Turm zu Babel vor zum Abschluss. Und wir werden dies dann aufgreifen das nächste Mal, eben wenn nicht zufällig von der Hure Babylon die Rede ist. Und Babel, damit ist Babylon gemeint also Babel ist der hebräische Ausdruck dafür. Und ist auch im Hebräischen im übrigen Teil eines Sprachspiels irgendwo weil, weil derselbe Wortstamm zumindest &#039;&#039;&#039;in der Volks-Etymologie verwirren heißt,&#039;&#039;&#039; Verwirrung, &#039;&#039;&#039;also die Sprachverwirrung.&#039;&#039;&#039; Also  Babylon heißt so etwas wie, oder &#039;&#039;&#039;Babel heißt so was wie Verwirrung&#039;&#039;&#039; auch, drückt sich darin aus. Und wir werden dann nämlich sehen, dass unsere Aufgabe, wenn wir den &#039;&#039;&#039;Weg zur Freiheit&#039;&#039;&#039; gehen, &#039;&#039;&#039;darin besteht, genau diesen Prozess umzudrehen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=7248s Babel (Babylon) - Verwirrung - Konflikte zwischen den Völkern 2:00:48] ===&lt;br /&gt;
Der Mensch wird, &#039;&#039;&#039;jeder Mensch wird eine Individualsprache entwickeln,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das heißt, die Zersplitterung&#039;&#039;&#039; wird so weit gehen, &#039;&#039;&#039;dass wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeder Mensch seine eigene&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sprache spricht&#039;&#039;&#039;. Die Sprache ist heute noch nicht völlig individualisiert. Wir haben noch Volkssprachen. Aber es wird jeder Mensch seine eigene, ganz individuelle Sprache haben, &#039;&#039;&#039;aber zugleich die Fähigkeit, den anderen zu verstehen.&#039;&#039;&#039; Weil er über ........und es wird dann überhaupt keine Wörterbücher mehr.......abgesehen davon, dass Bücher dann in der Form nicht mehr geben wird. Aber es wird keine feststehenden Worte geben, mit denen man die Dinge bezeichnet, sondern &#039;&#039;&#039;man wird&#039;&#039;&#039; d&#039;&#039;&#039;en Namen erschaffen, unmittelbar, indem man ihn ausspricht&#039;&#039;&#039;. Und wenn man das nächste Mal auf die Sache zukommt, hat es vielleicht schon wieder einen anderen Namen. Wenn sich die Sache selber verändert hat und der andere wird es verstehen, weil er mit schöpferisch das erleben kann, weil er so sich verbinden kann mit dem anderen Menschen, dass er sozusagen den geistigen Impuls versteht, der hinter seiner Sprache steckt. Na haben wir noch Zeit. Aber es ist eine Zukunftsperspektive. Müsst mir alles nicht glauben, wir werden es ja erleben, ob es irgendwann so ist, oder nicht. Aber es ist vielleicht interessanter, mehrere Impulse in die Richtung zu sehen. Aber gut, also,wie war das jetzt damals? &#039;&#039;Ich würde mich  wieder ein bisschen mehr zum Licht drehen, sonst kann ich es nicht lesen.&#039;&#039; Es ist also im  &#039;&#039;&#039;ersten Buch Moses, also in der Genesis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch das elfte Kapitel, da ist vom Turmbau zu Babel&#039;&#039;&#039; die Rede. &#039;&#039;&#039;Also wir stehen am Übergang von der Urpersischen Zeit&#039;&#039;&#039; in Wahrheit i&#039;&#039;&#039;n die ägyptisch-chaldäische Zeit.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das ab:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;Es hatte aber alle Welt, einerlei Zunge und Sprache&#039;&#039;&amp;quot;,  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;ah, sieh da in der Vergangenheit hat das schon funktioniert. Tatsächlich, die Menschen konnten einander verstehen, ohne dass es Volkssprachen gab oder ohne dass es eine Einheitssprache gab, sondern sie haben einfach das verstanden und in Wahrheit selbst heute, wenn man mit einem Ausländer spricht, man kennt seine Sprache nich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Deine nicht, man braucht halt Hand und Fuß dazu. Okay, aber man versteht sich. Ich habe das selber erlebt. Matura Reise mit meinem Schulfreund, wir waren eine sonderbare Klasse, sehr zersplittert in Individuen im Grunde und wir sind zu zweit oder zu dritt, sind die Leute auf die Matura-Reise gegangen, nicht gemeinsam. Also waren wir gemeinsam und haben beschlossen, wir wollen den Sonnenaufgang auf der Akropolis erleben. Naja, natürlich kommst du in der Nacht nicht rauf auf die Akropolis, sie ist ja zugesperrt, gibt&#039;s halt die Wächter dort, die dich halt nicht reinlassen. Na dann sind wir halt die ganze Nacht bis in der Früh, bis sie halt aufgesperrt haben, sind wir halt bei den Wächter dort gesessen und haben uns mit denen über Gott und die Welt unterhalten, die kein Wort deutsch oder gar kein Wort englisch, wir kein Wort griechisch, aber wir uns bestens verstanden und wir haben gewusst um was es geht. Die haben uns noch erzählt von Kriegsgeschichten und sonstigen Sachen und Kämpfen oder was dabei war, alles Mögliche. Irgendwie hat man das mitkriegt. Es geht, wenn man will, geht es.  Und das war einmal noch viel stärker  und es wird in anderer Form wieder werden. Also:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Land Sinear und&#039;&#039; &#039;&#039;wohnten daselbst&amp;quot;.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also es mußte dort irgendwo Babylonien sein, was man heute so nennt. &amp;quot;Und sie sprachen untereinander:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;wohlauf, laßt uns Ziegel streichen und&#039;&#039; br&#039;&#039;ennen und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel und sprachen: wohlauf und lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen, denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder&amp;quot;.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Daß wir uns einen Namen machen! Also wir alle, die da gemeinsam an den Werken mitarbeiten, machen uns einen Namen, und was da steht, ist zumindest das Symbol für unser Volks-Ich.   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;&#039;&#039;Da fuhr der Herr hernieder, dass er sehe die Stadt und den Turm und die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach.&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen. Und dies ist der Anfang ihres Tuns. Nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf. Lasst uns hernieder fahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des anderen Sprache verstehe&amp;quot;. So zerstreute sie der Herr von dort in alle Länder, dass sie aufhören mußten, die Stadt zu bauen. Daher heißt ihr Namen Babel, weil der Herr selbst verwirrt hat, aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das Spannende ist da wieder, oder &#039;&#039;&#039;die große Botschaft dabei ist, wir müssen das was auf alte Art schon einmal da war, erst verlieren, um es viel später auf neue Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wieder gewinnen zu können&#039;&#039;&#039;. Es ist wirklich der Herr sozusagen also der &#039;&#039;&#039;Christus, der durch Jahwe-Elohim herunter wirkt und es durcheinander wirft.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist zum Heile der Menschheit,&#039;&#039;&#039; auch wenn daraus jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;Konflikte entstehen, Reibereien entstehen&#039;&#039;&#039; zwischen den Völkern. Und das ist doch gerade im guten göttlichen Plan. Und wie leicht würde man sagen, na &#039;&#039;&#039;hätte es der liebe Gott nicht besser machen können?&#039;&#039;&#039; Wäre das nicht ohne die Streitereien gegangen? Das kann man sich halt fast jeden Tag denken irgendwo. Aber &#039;&#039;&#039;um unserer Freiheit willen ist uns das gegeben,&#039;&#039;&#039; dass wir durch das durchgehen dürfen, in Wahrheit. Weil uns zugetraut wird, dass wir nicht nur diese Probleme lösen, sondern daran so wachsen, dass noch viel mehr herauskommt. Und das dürfen wir da in der Abgrund-Geschichte nie vergessen, dass es um das geht. Egal, was uns da unten begegnet, was uns da entgegenkommt. Wir dürfen uns nie einflüstern lassen von den &#039;&#039;&#039;Widersachern&#039;&#039;&#039; was. Die &#039;&#039;&#039;versprechen uns die ideale Welt&#039;&#039;&#039;, die versprechen uns &amp;quot;es wird alles gut&amp;quot;. Und &#039;&#039;&#039;in Wahrheit wird&#039;s gut, wenn der Impuls von uns ausgeht. Die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Güte muss von uns ausgehen.&#039;&#039;&#039; Weil es ist die göttliche Güte, die mit und in unserem Ich wirkt und wirken kann, wenn wir es wollen, wenn wir es wollen. Das wird also ganz besonders dann eben sein in der nächsten Kulturepoche, der Epoche der Brüderlichkeit. Wenn ich gesagt habe, am Anfang ..... also die moderne Theologie und wirklich sie hat mehr ........das wirklich schon mit der Allmacht und Allwissenheit Gottes, das geht nicht so ganz. Aber die All-Güte ist wenigstens noch da. Und wir werden sehen, dass die nächste Epoche, die ist, wo auch das verschwindet, wo auch wir dazu beitragen müssen. Sondern dass das ein noch höheres Gutes entsteht dadurch, dass der Mensch es in die Welt bringt. Das heißt das Göttlichgeistige es durch uns, mit uns und aus unserer Freiheit heraus in die Welt bringt. Und dann wird eine Welt entstehen, die noch sehr, sehr viel besser sein kann, als sie jemals vorher hätte sein können. Aber &#039;&#039;&#039;auf dem Weg -&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Irrtum,&#039;&#039;&#039; Irrtum, Irrtum - der wird passieren. Und zu dem müssen wir stehen einfach, ist ganz wichtig. Und drum &#039;&#039;&#039;am schlimmsten ist es also, wenn man vorgibt der perfekt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;moralische Mensch zu sein&#039;&#039;&#039;. Wenn jemand das irgendwie so, so, ja natürlich dezent und bescheiden, aber doch zur Schau trägt, dann weiß man, dass die Widersacher dahinter. Ich meine man darf nicht ins andere Extrem verfallen, ist eh wurscht, es passieren halt lauter Irrtümer, also ist eh egal was ich mache, ist halt noch ein Irrtum. Nein, ist schon, &#039;&#039;&#039;jeder Irrtum ist Anlass zu lernen und einen Schritt weiter zu kommen&#039;&#039;&#039; und dann tunlichst nicht mehr zu machen oder nicht mehr so schlimm zu machen. Also es ist eine Aufgabe damit verbunden. Es ist damit natürlich verbunden, dass wir ein Karma in der Welt schaffen, das wir auflösen müssen. Weil es niemand anderes als wir auflösen können, also da müssen wir uns schon anstrengen dazu. Aber wir sollen auch die Größe haben, zu unseren Fehlern einfach zu stehen. Da gibt es nichts zu verbergen, nichts zu beschönigen, sondern zu sagen: &amp;quot; hurra wir sind Menschen, wir dürfen, wir können besser werden&amp;quot;. Das ist auch, ja das Große.  Ja was schon All-Gut ist, kann sich eigentlich nicht mehr weiterentwickeln. Das ist das Bild, das vom Göttlichen, daß halt kommt aus der griechisch lateinischen Zeit. Da ist halt die Distanz noch sehr, sehr groß zwischen dem Göttlichen. Da ist es noch nicht so ganz angekommen da drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-P7W45YOKY0&amp;amp;t=7899s Ostern - Auferstehung - nach der Höllenfahrt 2:11:39] ===&lt;br /&gt;
Ja, mit der Zeitenwende kommt´s an dann langsam und mit dem Mysterium von Golgatha dann insbesondere. Dann ist es bei uns angelangt und in der nächsten Woche, ja was heißt in der nächsten, in dieser Woche gehen wir ja auf &#039;&#039;&#039;Ostern&#039;&#039;&#039; zu jetzt, also wir gehen durch das Mysterium von Golgatha wieder durch im Kleinen am Karfreitag und durch die Auferstehung. Aber dazwischen eben, also &#039;&#039;&#039;Auferstehung am Morgen des Ostersonntag und dazwischen aber die Höllenfahrt,&#039;&#039;&#039; abgestiegen zur Hölle am Karsamstag, also vom Karfreitag beginnend hinunter, und das ist der Weg, den wir nachgehen, und darum steht es, steht es da in der Apokalypse jetzt drinnen. &#039;&#039;&#039;Bevor wir den großen Aufstieg machen&#039;&#039;&#039; zum neuen Jerusalem, &#039;&#039;&#039;geht&#039;s ganz hinunter.&#039;&#039;&#039; Geht&#039;s ganz hinunter, mit Notwendigkeit. Aber das Paradoxe mit &#039;&#039;&#039;freier Notwendigkeit Wir können jederzeit sagen, Nein!&#039;&#039;&#039; Aber dann werden wir unserem Ich nicht gerecht. Dann schöpfen wir das nicht aus, was uns ermöglicht wurde, dann ergreifen wir es nicht. Also es ist der Weg, durchzugehen durch den Karfreitag hinunter in die Hölle, sozusagen am Karsamstag, wirklich bis zum untersten Punkt. Das heißt bis zu der &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung mit den&#039;&#039;&#039;, mit den &#039;&#039;&#039;Wesenheiten, die hinter dem Soratischen stehen&#039;&#039;&#039;, die wir in dem Sinn nicht besiegen können, aber wo wir es doch schaffen können, ihnen nicht zu verfallen - hoffentlich. Aber das liegt an uns. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat die Fähigkeit&#039;&#039;&#039; im Prinzip und wir können einander unterstützen dabei. Das wird dann halt die große Aufgabe in der sechsten Kulturepoche sein, in der nächsten. Da ist immer große Entscheidung und da werden viele sich zum Positiven entscheiden können, die jetzt noch da unten hängen bleiben. Also viele bleiben ja heute noch ziemlich am Karsamstag hängen irgendwo, und schaffen noch nicht den Weg hinauf ganz zum Ostersonntag. Aberder Weg geht dorthin, dass das immer mehr schaffen können. Und das ist eine wichtige Botschaft, auch gerade dieser Höllen-Szene, wenn man so will, da in der Apokalypse drinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ja in diesem Sinne das nächste Mal weiter, jetzt hab ichˋs doch wieder geschafft, eine Viertelstunde drüber zu sein. Ich sag nichts mehr dazu. Ich danke euch fürs Dabeisein und freue mich aufs nächste Mal und das nächste Mal werdet ihr begrüßt schon mit dem Osterspruch, mit dem ersten Spruch des Wochenkalenders. So und jetzt, verabschieden!  Ja, bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Bis zum nächsten Mal -tschüss, schönen Abend, schönen Abend Euch allen. Freitag, 18:00. Ja?  Ja,  ja, bitte, bitte Freitag, Freitag genau jetzt habe ich das gar nicht gesagt,  Freitag, Karfreitag um 18:00 machen wir auf Anthroworld lesen, lesen wir gemeinsam und zwar auf demselben Link, im Jitsi so wie jetzt bei der Apokalypse lesen wir die Oster-Imagination, hatte François reingeschrieben in den Newsletter. Ja. Genau da sind wir dabei. Fein, fein, freue mich schon sehr drauf, ist ein ganz toller, ganz toller Text. Wo findet man das? GA 229, die Seite weiß ich jetzt nicht, aber ihr müsst schauen Oster- Imagination, 229. Alles klar, das steht alles in dieser, in dieser, im Newsletter steht alles drinnen. Danke. Gut, dann hoffe ich, dann sehe ich einige, oder ihr könnt´s auch beim Livestream dabei sein natürlich, wer will. Also es wird auch übertragen. Also bis, bis zum Karfreitag. Das heißt es läuft genauso, wir treffen uns dann um 18:00, 18:00 beginnt es 18:00. Alles klar sind wir dabei, gut bis zum nächsten Mal. Tschüss und danke auch beim Livestream fürs Dabeisein. Danke, danke, danke.  &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
ergänzen ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1394</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T10:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft,  der eigentliche Weg der schwarzen Magie, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter E am 17. Juli 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber    &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
Es gibt schon einen Weg es zu verweigern. Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich 00:17:42]                                                                                                                           [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s Die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit] ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: ist &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis 00:22:44]                                                                                                                         [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 00:25:15]===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis. &lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen.                                                                      Die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Alchemie und innere Chemie 01:39:32] Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Erschaffung der Widersachermächte 01:43:32]Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1393</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T07:38:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
Begrüßung und 30. Wochenspruch,  mit dem Mysterium von Golgatha beginnt sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, das Rätsel des Guten und des Bösen, wir benötigen die Neigung zum Bösen, um die Freiheit entwickeln zu können, die Widersacher leisten dem Menschen Widerstand in ihrer Ich-Entwicklung, in der Auseinandersetzung mit den Widersachern wächst unsere geistige Kraft, &lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter E am 17. Juli 2022)=&lt;br /&gt;
===Begrüßung und 30. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren. Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber    &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            &amp;quot;ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
Es gibt schon einen Weg es zu verweigern. Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich 00:17:42]                                                                                                                           [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s Die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit] ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: ist &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis 00:22:44]                                                                                                                         [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 00:25:15]===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis. &lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen.                                                                      Die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Alchemie und innere Chemie 01:39:32] Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Erschaffung der Widersachermächte 01:43:32]Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_80._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=1392</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2022-08-23T07:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UrsulaK: /* Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Themenschwerpunkt=&lt;br /&gt;
Gut und Böse - Polarität - Gleichgewicht.  Die Lebensgeheimnisse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schlüsselwörter=&lt;br /&gt;
30. Wochenspruch - weitere Schlüsselwörter folgen...&lt;br /&gt;
=Zum Film=&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:80. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 80. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
=Transkription des 80. Vortrags (von Dieter E am 17. Juli 2022)=&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=34s Einführung 00:00:34]===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, wir haben heute wieder einen runden Geburtstag mit unseren Apokalypse-Vorträgen. Wir haben nämlich den 80. Geburtstag und dazu begrüße ich euch ganz, ganz herzlich. Und zwar mit dem 30. Wochenspruch aus dem Seelenkalender, in dem so ganz der michaelische Impuls, die michaelische Kraft jetzt langsam mehr und mehr in uns spürbar wird, auch als wirkliches Geisteslicht in uns:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also ganz darauf abgestimmt dieser Spruch, dass jetzt, wo wir in die finstere Zeit des Jahres hineingehen, dass das die Zeit ist, in dem in uns immer mehr und immer bewusster das geistige Licht erwachen kann, eben jetzt besonders dadurch erwachen kann, weil es nicht mehr so stark überstrahlt wird von dem strahlenden sinnlichen Licht draußen und dem, was in der Natur draußen äußerlich leuchtet. Also, &#039;&#039;&#039;wenn es draußen dunkel ist, fällt es uns leichter das innere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht zu bemerken&#039;&#039;&#039;, wach zu werden dafür und zwar in vollkommener Gedankenklarheit, so steht es da: des Denkens reife Früchte dürfen wir jetzt pflücken, langsam. Und im Fühlen entwickelt sich gerade dadurch auch eine ganz starke Sicherheit, Selbstbewusstseinssicherheit. Also dieses Selbstbewusstsein, das auch zugleich ein Selbstgefühl aber ist, das es auch im Gefühl sich ausdrückt. Und dann kann man wirklich freudevoll im Inneren empfinden, dieses &#039;&#039;&#039;Geisterwachen im Herbst in uns&#039;&#039;&#039;, dieses Geisterwachen. Ja, eigentlich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante nämlich, weil &#039;&#039;&#039;das Geistige wacht, wenn äußerlich gerade die Natur in den Schlaf geht.&#039;&#039;&#039; Es zieht sich alles zurück, das Leben in der Natur, äußerlich gesehen, zieht sich zurück, das äußere Licht zieht sich zurück, die Wärme zieht sich zurück. Aber gerade in der Winterzeit ist das Geistige der Erde am wachesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nördlichen Hemisphäre, wo gerade jetzt die Herbsteszeit beginnt, wo wir in die Winterzeit hineingehen - auf der Südhemisphäre ist es umgekehrt - dort erwacht dann, &#039;&#039;&#039;wenn bei uns der Sommer ist und die Natur eigentlich träumt und gerade in diesen Träumen die wunderbarsten Formen draußen schafft, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wunderbarsten Farben dann in den Blüten&#039;&#039;&#039; und so weiter zeigt, die etwas anderes sind als jetzt die Herbstesfärbung, die eintritt. Die Herbstesfärbung ist schon zeitig, ist schon ein erstes Zeichen dieses geistigen Erwachens der Natur, das sind die Schattierungen, die eigentlich jetzt im Inneren immer mehr werden, die dann langsam über die Goldgelbtöne, Brauntöne fast ins Schwarze übergehen bei den Blättern. Wenn die Blätter dann schon anfangen zu vermodern, dann werden sie schwarz, dann ist da draußen auch das Licht weg. Aber umso mehr kann in uns die astrale, die imaginative Farbenwelt erwachen als rein seelisches Erlebnis, wenn es ganz ideal läuft, wie es unserer Zeit angemessen ist, dass es nicht mehr einfach nur ein Abglanz ist, eine Erinnerung an die sinnlichen Farben, die aufleuchten im inneren Erleben, sondern wo es ein wirklich rein seelisches, vom Sinnlichen ungetrübtes Erlebnis ist. Also, &#039;&#039;&#039;Herbstes-Geisterwachen bezieht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich auf unser Erwachen.&#039;&#039;&#039; Es bezieht sich aber auch auf das geistige Erwachen in der Natur, wenn sie gerade äußerlich gesehen schläft. Das steckt ein bisschen dort drinnen. Und daher wird in uns jetzt der Seelensommer erweckt, also das, was im Sommer draußen ist, ist jetzt in uns drinnen. Das hat den Höhepunkt in der Winterzeit, in die wir langsam, langsam hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese es noch einmal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es sprießen mir im Seelensonnenlicht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens reife Früchte,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Selbstbewusstseins Sicherheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verwandelt alles Fühlen sich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfinden kann ich freudevoll&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Herbstes Geisterwachen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Winter wird in mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Seelensommer wecken.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Christus der zukünftige Erdgeist - 00:06:05]===&lt;br /&gt;
Und das passt jetzt wieder sehr gut zu unserem Thema. Also gerade in der Apokalypse geht es ja ganz stark darum, dass wir unser Ich erkennen lernen, unser Ich ergreifen lernen und erkennen lernen, wie darin die Kraft des Christus wirkt. &#039;&#039;&#039;Die Anfangsworte der Apokalypse sind: &amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi, Enthüllung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesu Christi&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; das heißt Enthüllung des geistigen Wesens des Christus, &#039;&#039;&#039;der sich mit der Erde verbunden hat.&#039;&#039;&#039; Daher das Jesus Christus, der sich &#039;&#039;&#039;inkarniert hat,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;in dem Jesus von Nazareth.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Diese Inkarnation vollendet sich&#039;&#039;&#039; im Grunde in gewisser Weise, oder man könnte auch sagen, beginnt erst so richtig &#039;&#039;&#039;mit dem Mysterium von Golgatha,&#039;&#039;&#039; mit dem Kreuzestod. Mit dem Kreuzestod ist die innigste Verbindung mit dieser Leibeshülle des Jesus von Nazareth vorhanden und zugleich &#039;&#039;&#039;beginnt damit sich der Christus mit der ganzen Erde zu verbinden, der zukünftige Erdgeist zu werden.&#039;&#039;&#039; Also die Planeten-Intelligenz unserer Erde zu sein, die zentrale geistige Quelle, die auch wir in unserem Ich zur Verfügung haben. Das ist die Kernbotschaft, die in der Apokalypse drinnen ist. &lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=497s Die Hierarchien kennen den Tod und das Böse nicht 00:08:17] [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=365s Das Rätsel des Guten und des Bösen]===&lt;br /&gt;
Wenn es um unser Ich geht, müssen wir uns die Frage stellen - und dieses Thema möchte ich heute vertiefen im Zusammenhang mit dem großen Thema, in dem wir noch drinnen stehen - nämlich irgendwo das Rätsel des Bösen zu lösen oder &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Guten und des Bösen zu lösen.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherkräften&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;? Aber &#039;&#039;&#039;wie hängt dieses Rätsel&#039;&#039;&#039; eben auch ganz speziell &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich zusammen?&#039;&#039;&#039; Die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, also &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die Erzengelwesenheiten, die Urengel und so weiter bis ganz hinauf zur Spitze, die alle kennen zwei wesentliche Dinge nicht: &#039;&#039;&#039;Sie kennen den Tod nicht und sie kennen das Böse nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben gar nicht die Fähigkeit aus sich heraus zu irren.Die Fähigkeit haben wir als Menschen. Das zeichnet uns aus. Ich wiederhole das und setze ein Rufzeichen dahinter, dass das &#039;&#039;&#039;unsere spezielle Fähigkeit ist&#039;&#039;&#039; und zu unserem Ich dazugehört &#039;&#039;&#039;zu irren, zu scheitern, Fehler zu begehen, auch das Böse zu begehen.&#039;&#039;&#039; Vor allem eben die Fähigkeit zu haben, die Neigung sogar in sich zu haben, zum Bösen. Das zeichnet uns Menschen aus. Wir könnten die Freiheit nicht entwickeln, wenn wir einseitig nur die Neigung zum Guten hätten.    &#039;&#039;&#039;Wir brauchen um die Freiheit entfalten zu können, auch die Neigung zum Bösen.&#039;&#039;&#039; Das haben wir im letzten Vortrag, denke ich, relativ intensiv besprochen. Etwas, was einem zunächst sehr schockierend vorkommen kann, weil wir streben doch nach dem Geistigen, und das heißt, wir streben nach dem Guten in gewisser Weise, bemühen uns zumindest, wohl wissend, dass wir noch sehr viele Fehler machen und dass wir oft den Einflüsterungen der Widersacher unterliegen. Aber eigentlich ist doch unser Ziel Gute zu werden, nur das Gute in die Welt zu tragen. Aber wir müssen verbinden damit eben das Bewusstsein: &#039;&#039;&#039;Wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können unser menschliches Ich&#039;&#039;&#039; - das eben etwas ganz Besonderes ist - &#039;&#039;&#039;nur dann entfalten, wenn wir in unserem Ich auch die Neigung zum Bösen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kennenlernen.&#039;&#039;&#039; Wir müssen beides haben. Und in Wahrheit ist das, was &#039;&#039;&#039;die geistige Welt, die über uns steht hat, jenseits von Gut und Böse.&#039;&#039;&#039; Sie kennt diese Unterscheidung aus sich heraus, aus eigenem Erleben nicht. Die &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; mit denen wir es zu tun haben, über die wir schon öfter gesprochen haben und heute auch noch sprechen werden, &#039;&#039;&#039;sind nicht aus eigenem Entschluss böse geworden,&#039;&#039;&#039; böse geworden im Sinne, dass sie der eigentlichen Entwicklung widerstreben, aber    &#039;&#039;&#039;wohlwissend ?**(Ergänzung hierzu unter diesem Absatz **)&#039;&#039;&#039; dass dieses Widerstreben gerade notwendig ist, damit die Entwicklung so verlaufen kann, dass der Mensch auch hier die Freiheit hat. Dazu müssen also widerstrebende Kräfte da sein. Sie sind eine Schöpfungsnotwendigkeit. Gerade unsere Erdenschöpfung im ganz Speziellen ist vorbereitet worden schon durch die früheren kosmischen Inkarnationen unserer Erde, aber jetzt ganz besonders &#039;&#039;&#039;während der Erdenentwicklung gehört es dazu, dass diese Widersacherwesen ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;energisch Widerstand leisten,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eine gewisse Bremswirkung in die Entwickelung, &#039;&#039;&#039;eine gewisse Hemmung in die Entwicklung hineinzubringen,&#039;&#039;&#039; eine Hemmung, &#039;&#039;&#039;die wir aus unserem Ich, aus eigener Kraft überwinden lernen müssen.&#039;&#039;&#039; Und gerade daran stärken wir uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;** Ergänzung von Wolfgang Peter zu &amp;quot;wohlwissend&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;                                                                                                                                            ich habe mir die Passage gerade angehört. Ich habe dort tatsächlich &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wohlwissend&#039;&#039;&#039;&amp;quot; gesagt - und das kann missverständlich aufgefasst werden, weil ich das in so knappen Worten mit der Freiheit des Menschen zusammengebracht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint war es so: Die Widersacher, insbesondere die ahrimanischen Wesen, &#039;&#039;&#039;wissen, dass sie um jeden Preis dem Menschen Widerstand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;leisten müssen. Sie wissen aber nicht so recht, warum das so ist.&#039;&#039;&#039; In gewissem Sinn ist ihnen der Mensch unheimlich. Und das bereitet ihnen Angst und Schmerz, den sie nur dadurch lindern können, dass sie unermüdlich versuchen, sich dem Menschen entgegenzustellen. Das ist für sie geradezu eine Lebensnotwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dass sie damit die Freiheit des Menschen fördern, wissen sie nicht.&#039;&#039;&#039; Sie haben nicht die geringste Ahnung, was Freiheit sein könnte - wie übrigens die lichtvollen Hierarchien, die über uns stehen, es auch nicht wissen. Nur leiden diese nicht darunter, weil ihnen das Licht aus der göttlichen Quelle als Geisterfüllung ganz selbstverständlich zuströmt. Den ahrimanischen Wesen aber nicht; sie sind in geistige Finsternis gehüllt. Daraus resultiert ihre Angst und ihr Schmerz und sie geben dem Menschen die Schuld dafür - und das zurecht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen stehen wir Menschen mit unserer Sehnsucht nach dem Licht, das uns aber nicht so selbstverständlich gegeben ist wie den Hierarchien über uns. Wir können uns diesem Licht heute nur mehr aus Freiheit zuwenden. Wenn es uns dann und wann einfach nur geschenkt wird, dann nur von den luziferischen Wesen. Das erscheint uns zunächst geradezu lustvoll beglückend, geradezu berauschend. Aber sie geben uns nur eine Art von Geisterfüllung, die nicht zur göttlichen Quelle führt. Und das füttert dann nur unser Ego. Das macht uns zwar eigenständig, aber eben auch nicht wirklich frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Freiheit wirklich ergreifen zu können, brauchen wir den ahrimanischen Widerstand. Der erfüllt uns aber zugleich mit der Angst und dem Schmerz der ahrimanischen Wesen. Es ist ihre Angst und ihr Schmerz, den wir damit verinnerlichen. Das ist die andere Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn es uns gelingt, die luziferischen und ahrimanischen Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen, entsteht jene &amp;quot;Meeresstille&amp;quot; in der Seele, jene absolute innere Ruhe und Leere, in der wir völlig vorurteilslos und bedingungslos aus dem Nichts, d.h. aus der höchsten göttlichen Quelle, selbst aus Freiheit schöpfen können. Auf ganz individuelle Weise - nur dann sind wir ganz auf uns gestellt und zugleich auch ganz eins mit der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so paradox, dass keine der beteiligten Wesen das durchschauen können. Die Widersacher nicht und auch die Engelhierarchien nicht - und wir tun uns damit ziemlich schwer. Ist ja auch kein Wunder, den das stellt ja die ganze Welt auf den Kopf - oder erst wirklich auf die Füße, wie immer man das ausdrücken will. Aber wir sind jedenfalls die einzigen, die eine Chance dazu haben. Und von uns kann dieses Können und Wissen der Freiheit als neuer Impuls auch auf die anderen Wesenheiten überströmen. Auf die Engelwesenheit wie auch auf die Widersacher (die soratischen Wesen ausgenommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=714s Ich und Freies Ich - Das Beispiel des schweren Karrens 00:11:54]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gebraucht manchmal das Bild: Es ist so, wie wenn wir &#039;&#039;&#039;einen schweren Karren schieben&#039;&#039;&#039; müssen, dann ist das natürlich &#039;&#039;&#039;ein großes Hemmnis.&#039;&#039;&#039; Es ist viel schwerer, wenn wir einen schweren Karren schieben müssen, als wenn wir einfach so ohne irgendeine Last spazieren gehen. Wenn wir einen Wagen schieben müssen, dann geht es langsamer, ist mühevoller, wir müssen vielleicht Pausen machen, alles Mögliche: ruhen, rasten, vielleicht, wenn wir Probleme haben, ein kleiner Hügel, wir fangen an es hinaufzuschieben und wir schaffens es nicht und es rollt uns der Wagen wieder zurück. Und wir müssen einen zweiten und dritten Anlauf nehmen, um über diesen Hügel drüber zu kommen. Und genau so spielt sich aber das Menschenschicksal jetzt auf Erden ab, und das wird sich noch länger darüber hinaus so abspielen. Wir haben mit diesem Widerstand zu rechnen. Der ist an sich etwas Gutes, weil durch das Wagenschieben die Muskelkraft wächst, &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wächst in der Auseinandersetzung mit den Widersachern unsere geistige Kraft.&#039;&#039;&#039; Hätten wir diese Auseinandersetzung nicht, könnten wir nicht unsere eigene geistige Kraft in voller Freiheit entwickeln. Wir könnten nur das entwickeln, - ich sage jetzt ganz bewusst - nur das entwickeln, was alle Hierarchien über uns haben. Die haben auch alle ein Ich. Sie haben alle ein Ich, sonst wären sie keine geistige Wesen, aber sie haben kein Freies Ich. &#039;&#039;&#039;Es ist ein großer Unterschied zwischen Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Freiem Ich.&#039;&#039;&#039; Das sind zwei wirklich ganz verschiedene Paar Schuhe.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=818s Der Sinn der Erdenentwicklung ist ein freies geistiges Wesen zu schaffen]===&lt;br /&gt;
Der tiefere Sinn unserer ganzen kosmischen Erdentwicklung im engeren Sinne, aber der ganzen kosmischen Entwicklungsstufen - der sieben, die damit verbunden sind, &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen mit dieser Freiheit zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und daher muss dieses Wesen &#039;&#039;&#039;sich verbinden sogar mit den Neigungen zum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bösen,&#039;&#039;&#039; wie auch mit den Neigungen zum Guten. Und der Mensch muss beides ins Gleichgewicht bringen. Darum jedenfalls müssen wir, können wir ringen. Wir müssen es wirklich! Dadurch, dass wir das freie Ich oder die Möglichkeit zur Freiheit bekommen haben, sind wir in gewisser Weise gezwungen darum zu ringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=869s Die Entwicklung zum Freien Ich verweigern 00:14:29]===&lt;br /&gt;
Es gibt schon einen Weg es zu verweigern. Ein Weg es zu verweigern ist: wir wollen doch ein Ich haben, also &#039;&#039;&#039;ein geistiges Wesen sein, das diese Freiheit und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht hat.&#039;&#039;&#039; Diesen Weg gibt es auch. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg der Widersacher.&#039;&#039;&#039; Es ist insbesondere der Weg, der dann auf vielen verschlungenen Pfaden, aber doch ziemlich direkt hinunter führt zu dem Reich, das gespeist wird durch diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Die machen die große Verheißung, die große Einladung, die nämlich nicht einmal die regulären Widersacher machen können, aber die machen die große Verheißung: Ihr könnt in unser Reich kommen, &#039;&#039;&#039;ihr könnt geistige Wesen bleiben, ihr müsst nur eure Freiheit aufgeben.&#039;&#039;&#039; Und seht doch ein, dass diese Freiheit eine völlige Verirrung ist, die aller Art der Schöpfung, wie sie bisher war, widerspricht. Schaut nur hinauf zu euren geistigen Hierarchien, die über euch stehen. Sie alle haben diese Freiheit nicht. Warum wollt ihr sie haben? Und warum wollt ihr diesen schwierigen Weg gehen, der wirklich die Gefahr des absoluten Scheiterns auch beinhaltet? Das ist nämlich das Neue was hineinkommt, dass ein wirkliches komplettes Scheitern dieser ganzen Entwicklung möglich wäre. Daher haben diese Widersacherwesenheiten gerade dadurch, dass sie Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat im Hintergrund haben, die schon eine große Verlockung bieten könnten, den Menschen zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich will&#039;&#039;&#039; ein geistiges Wesen sein, ich will sogar &#039;&#039;&#039;ein großes, mächtiges geistiges Wesen sein.&#039;&#039;&#039; Aber &#039;&#039;&#039;ich will nicht diese Schwierigkeiten haben, die mit der Freiheit verbunden sind.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und genau &#039;&#039;&#039;das versprechen die Wesenheiten hinter Sorat.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist der&#039;&#039;&#039; Weg, &#039;&#039;&#039;der eigentliche Weg der schwarzen Magie.&#039;&#039;&#039; Der Weg der schwarzen Magie ist der Weg, wie er in früheren Zeiten absolut gang und gäbe war, das einzige, was es gab. Es gab eben keine freien geistigen Wesen. Der Mensch ist das erste Wesen, das diese Möglichkeit bekommt, oder da bin ich ganz vorsichtig, fast das erste Wesen. Denn wie schaut es mit den Widersachern aus?&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1062s Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich 00:17:42]                                                                                                                           [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1283s Die zwei Wurzelfragen in der Philosophie der Freiheit] ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Unterschied zwischen Ich und Freiem Ich. Das ist nicht genau das Gleiche. Wir haben alle ein Ich, wir haben ein Ich, wir haben es als Erdenmenschen bekommen seit wir uns das erste Mal auf Erden inkarniert haben. Wobei diese Erde damals noch in einen viel, viel feineren Zustand war, als wir sie jetzt haben. Aber &#039;&#039;&#039;mit der ersten Inkarnation leuchtet dieser Funke des Ichs auf&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Geschenk der &#039;&#039;&#039;Elohim. Sie haben ihre Ichkraft hingeopfert&#039;&#039;&#039; und dieser Funke ist es, &#039;&#039;&#039;der den Ich-Funken des Urmenschen, des Adam, entzündet hat.&#039;&#039;&#039; Freiheit ist damit überhaupt noch nicht verbunden. Das könnte jetzt in einem Widerspruch dazu stehen, dass man andererseits sagen kann: Ein Ich-Wesen ist ein Wesen, das sich beständig selbst schafft. Oder wie ich es einmal in einem Vortrag etwa mit den Worten ausgedrückt habe: Das Ich will sich, dadurch existiert es. In dem Moment, wo wir diesen Funken bekommen haben, damit er nicht verlöscht, erstirbt, müssen wir den inneren Willensimpuls haben, uns selbst zu wollen. Das ist das erste. &#039;&#039;&#039;Unser Ich ist also andauernd damit beschäftigt,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich selbst zu wollen.&#039;&#039;&#039; Wenn es nur ein Sekundenbruchteil aufhört damit, würde es aufhören zu existieren. Das ist einmal eine Hauptbeschäftigung, die unser Ich hat und von der wir im Alltagsbewusstsein gar nichts mitbekommen. Nur dieses &#039;&#039;&#039;«Ich will mich»&#039;&#039;&#039;, so könnte man es auch ausdrücken, &#039;&#039;&#039;hat mit Freiheit noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil, man könnte fast sagen: Das ist ja fast wie zwanghaft. Ich muss mich ununterbrochen wollen, um überhaupt Ich sein zu können.                                                                                                                                                                                                                                             Wann taucht die Freiheit erst auf? &#039;&#039;&#039;Die Freiheit taucht erst auf, wenn ich mir dieses geistigen Prozesses: «Ich will mich» ins Bewusstsein heben kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg. Das ist ein Weg, auf dem wir jetzt noch eine ziemliche Zeit gehen werden, bis wir begriffen haben, was wir als freies Ich eigentlich sind und die Idee der Freiheit erfassen. Das ist das Große und damit kann man dieses Werk Steiners in gewisser Weise ganz an die Seite der Apokalypse stellen. Und es ist ja vielleicht nicht auf den ersten Blick eine erkenntliche, ich will nicht sagen, Variante davon, aber &#039;&#039;&#039;ein Partner der Apokalypse, nämlich seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit.&#039;&#039;&#039; In der Philosophie der Freiheit geht es darum, im klaren Denken zu erfassen: Wann ist Freiheit möglich? Wie ist Freiheit möglich? Was brauche ich dazu? Und dazu geht Rudolf Steiner von zwei Wurzelfragen, wie er es nennt, aus. In seinem Vorwort, das er zur Neuauflage der Philosophie der Freiheit 1918 geschrieben hat, schildert er kurz, worum es in dem Buch geht. Und er schreibt, es geht um &#039;&#039;&#039;zwei Wurzelfragen&#039;&#039;&#039;. Die eine Wurzelfrage ist: &#039;&#039;&#039;kann der Mensch einen sicheren Punkt finden&#039;&#039;&#039;, auf dem er sein ganzes Erleben der Welt und seiner selbst gründen kann, &#039;&#039;&#039;durch das er sich praktisch selbst und die Welt verstehen kann?&#039;&#039;&#039; Gibt es da einen sicheren Punkt oder bleibt er immer in einer gewissen Unsicherheit? Die Philosophie seiner Zeit scheint nämlich sehr deutlich darauf hinausgelaufen zu sein, dass es gewisse Unsicherheit gibt, dass man eigentlich an Erkenntnisgrenzen stößt und sich nie ganz sicher sein kann, dass wir dort nicht hinlangen. Und wenn wir dort nicht hinlangen können, heißt es, dass wir im Grunde das Wesen unseres Ich&#039;s nicht voll erfassen können, sondern dass gerade das im Dunkeln bleibt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; Wenn wir diese Frage nicht lösen können, ob es diesen sicheren Punkt gibt, können wir die &#039;&#039;&#039;zweite Wurzelfrage&#039;&#039;&#039; auch nicht lösen: ist &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; ein freies Wesen oder besser gesagt, &#039;&#039;&#039;kann er ein freies&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesen sein oder nicht?&#039;&#039;&#039; Diese beiden zentralen Fragen unseres Menschseins können wir nicht lösen, wenn wir nicht die Idee der Freiheit fassen können.  Im ersten Teil der Philosophie der Freiheit zeigt Rudolf Steiner, dass wir, so wie wir die Welt erleben, wie wir über sie nachdenken können usw. &#039;&#039;&#039;zwei Quellen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erkenntnis&#039;&#039;&#039; haben.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1364s Zwei Quellen unserer Erkenntnis 00:22:44]                                                                                                                         [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1515s Wahrnehmung und Denken zusammen führen uns zur Wirklichkeit 00:25:15]===&lt;br /&gt;
Das eine ist &#039;&#039;&#039;die sinnliche Beobachtung oder die Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; also zunächst einmal wirklich die sinnliche Wahrnehmung, gilt aber dann letztlich für die übersinnliche Wahrnehmung auch. Das eine ist also die Wahrnehmung, &#039;&#039;&#039;das andere ist das Denken.&#039;&#039;&#039; Jeder Mensch kann sich dessen sehr leicht bewusst werden, dass wir diese zwei wesentlichen Pole haben, wenn wir die Welt erkennen wollen. Wir stehen ihr einerseits wahrnehmend gegenüber, aber wenn man nur rausschauen oder raushorchen will, versteht man nur sehr wenig davon. Wir haben andererseits in uns das Denken und beides ist zunächst keine volle Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Das Sinnliche ist in gewisser Weise ein Schein&#039;&#039;&#039;, der uns das eigentlich Geistige dieser sinnlichen, materiellen Welt sogar verbirgt. Es ist ein Schein und &#039;&#039;&#039;erst recht ist es zunächst einmal beim Denken auch so&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltag erleben. Da werden es die meisten Menschen zugeben, die meisten sagen: &amp;quot;Gedanken sind zollfrei, wenn ich mir irgendwas denke oder falsch denke, deswegen passiert noch nicht viel.&amp;quot; Für das, was wir in unserem Bewusstsein vom Denken erleben, stimmt es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie tatsächlich &#039;&#039;&#039;das ganze Sinnliche&#039;&#039;&#039; Illusion ist in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;Illusion auf uns zugeschnitten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen gar nicht zu glauben, dass andere Wesen die &#039;&#039;&#039;Welt sinnlich&#039;&#039;&#039; genauso erleben wie wir. &#039;&#039;&#039;Die Tiere erleben sie anders&#039;&#039;&#039;. Jedes Tier nach seiner Art. Der Regenwurm erlebt sicher anders, das können wir leicht einsehen, aber selbst auch die höheren Tiere, Säugetiere, sie erleben die Welt bei Gott nicht so wie wir, sondern anders. Und daher der erste Fehler, den man da schon macht. So wie wir die Welt erleben, wir als Menschen jetzt und zwar ganz konkret als der besondere Mensch, der ich bin, so ist die Welt. Und &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verobjektivieren dann die sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und nehmen sie als eine Wirklichkeit für sich. Das ist sie aber nicht, sondern &#039;&#039;&#039;sie ist nur die eine Hälfte der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit.&#039;&#039;&#039; Die andere Hälfte, die dazu gehört, ist das nämlich, was im Denken aufleuchtet. Das scheint noch blasser und noch unwirklicher zu sein. Aber in Wahrheit erst dort, &#039;&#039;&#039;wo das Denken und die Wahrnehmung zusammenkommen, dort kann ich die Wirklichkeit ergreifen,&#039;&#039;&#039; weil das Denken, auch wenn es jetzt nur eine Abschattung ist, aber &#039;&#039;&#039;da ist genau das Geistige drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das auch in der Natur draußen wirkt, das in der Wahrnehmungswelt wirkt.&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen es eben nicht unmittelbar durch die Wahrnehmung in uns auf, sondern wir müssen es durchs Denken hereinholen. Steiner sagt es ganz deutlich, weil viele Menschen denken, wir spinnen uns da oben irgendwas zusammen. Aber da muss man genauer schauen, diese Tätigkeit des Denkens, von denen viele glauben, das ist was ganz Abstraktes, das Wirkliche seien nur die sinnlichen Wahrnehmungen draußen. Nein, dann stimmt es eben nicht, das, was wir an Begrifflichem, an Ideen hereinnehmen in unser Denken und das sich abschattet in unseren blassen Gedanken, die sind nämlich der eigentliche Schatten. &#039;&#039;&#039;Die Gedanken sind bloß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unwirkliche Schatten&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie hereinnehmen. &#039;&#039;&#039;Aber das Denken als solches bringt die geistige Seite dessen herein, was auch geistig in der Natur wirkt.&#039;&#039;&#039; Wenn wir beides zusammen schauen, dann stehen wir in der Wirklichkeit drinnen. Nur das muss man heute wirklich erleben können, dass dieses zusammenkommt. Und das Spannende ist der Mensch, damit er frei sein kann ist so gebaut, dass er diese eine untrennbare Wirklichkeit - in Wirklichkeit gehört das alles zusammen, in der Wirklichkeit ist das beisammen - aber wir, &#039;&#039;&#039;wie wir organisiert sind, spalten das in zwei Teile. In die sinnliche Wahrnehmung zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;und in die Gedankenschatten,&#039;&#039;&#039; die wir haben. Und jetzt versuchen wir das mühsam zusammen zu bringen. Aber gerade dadurch, weil wir so &#039;&#039;&#039;in dieser Illusionswelt eigentlich drinnen stehen, in diesen beiden unwirklichen Hälften, gerade weil wir dazwischen stehen, können wir frei sein.&#039;&#039;&#039; Und wir können unsere Freiheit in dem Moment tatkräftig verwirklichen, wenn wir selbst diese beiden Seiten zusammenbringen. Aber das müssen wir selber vollziehen, diesen Prozess. Und das erste Wichtige ist, zu erkennen, dass &#039;&#039;&#039;die Freiheit einmal beginnt beim Denken, im Erlebnis des Denkens.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1677s Die Frage nach der Willensfreiheit 00:27:57]===&lt;br /&gt;
Das heißt, die Frage nach der Willensfreiheit ist zunächst einmal ganz falsch gestellt, weil sie besteht zunächst einmal nicht. Sie besteht ganz sicher nicht am Anfang, dort wo wir unser Ich bekommen haben. &#039;&#039;&#039;So besteht die Willensfreiheit in diesem Sinne, dass wir selber wissen, was wir da tun, eigentlich nicht,&#039;&#039;&#039; sondern &#039;&#039;&#039;es ist geradezu wie völlig unbewusst, instinktiv, wie unser Ich arbeitet am Anfang und sich selbst will.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten sind heute wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sie die volle Freiheit entwickelt haben dadurch, dass sie sich im Denken dieses Prozesses bewusst geworden sind. Wenn viele Philosophen oder auch Naturwissenschaftler heute dem Menschen die Freiheit absprechen, muss man sagen, sie haben zu 95% Recht, &#039;&#039;&#039;weil wir noch gar nicht so weit sind wirklich frei zu sein&#039;&#039;&#039;. Wir sind es in ganz seltenen Momenten. Dass ein geistiges Wesen die Willenskraft hat, sich selbst zu schaffen und daher ein Ich-Wesen ist sagt noch lange nicht, dass damit Freiheit verbunden ist.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=1757s Engelwesenheiten erleben die Welt ganz anders 00:29:17]===&lt;br /&gt;
Und damit seht ihr, &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten über uns erleben die Welt ganz, ganz anders.&#039;&#039;&#039; Sie haben erstens sowieso &#039;&#039;&#039;keine sinnliche Wahrnehmung,&#039;&#039;&#039; sie erleben aber auch nicht ein so abstraktes, unwirkliches Denken, wie wir es erleben. Sondern was erleben die Engelwesenheiten, die über uns stehen? &#039;&#039;&#039;Sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erleben sich im Tun.&#039;&#039;&#039; Wenn Sie geistig tätig werden spüren sie sich, sie erfahren sich in ihrem Bewusstsein als Ichwesenheit im Tun, im Offenbaren, im Sichoffenbaren spüren Sie sich. Das ist so, wie wenn wir irgendwas tun, ohne aber eigentlich zu wissen, was wir tun, wo wir etwas aus unseren Fähigkeiten, aus unserem Können heraus geradezu instinktiv tun und uns vielleicht darin aber spüren, dann ist das ein bisschen damit vergleichbar. Keine Engelwesenheit kann sich in sich selbst zurückziehen und sagen: &amp;quot;Aha, ich denke, ich hab das jetzt gut gemacht.&amp;quot; Geht nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie sich nach innen wenden, dann geht das riesige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tor auf und die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die über ihnen ist, strömt in sie hinein.&#039;&#039;&#039; Und das erleben sie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie erleben alles, nur nicht sich selbst&#039;&#039;&#039;. Sie erleben andere geistige Wesenheiten und sie erleben sich selbst nur, wenn sie nach außen in die Tat hineingehen. Also ganz anders als bei uns und dieser Prozess, dass wir überhaupt zum Bewusstsein der Freiheit kommen, zum wirklichen Bewusstsein der Freiheit - wir ahnen es natürlich schon eine Weile - beginnend seit der Zeitenwende ungefähr, ein bisschen vorher schon. In der griechischen Philosophie fängt es an irgendwo, man ahnt was von der Freiheit, man versteht aber Freiheit bei den Griechen trotzdem immer noch vor allem als &amp;quot;ich bewege mich frei in der Welt draußen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im englisch-amerikanischen&#039;&#039;&#039; namentlich ist es immer noch so sehr stark bei vielen drinnen. &#039;&#039;&#039;Freedom heißt: ich bewege mich frei in der Welt.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt hinein, ich erobere die Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist Engelbewusstsein im Grunde.&#039;&#039;&#039; Ich gehe in die Welt, &#039;&#039;&#039;ich setze Taten in der Welt, ich hinterlasse Spuren in der Welt und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daran spüre ich mich&#039;&#039;&#039;. Das ist Freedom, &#039;&#039;&#039;das ist äußere Freiheit, hat aber mit der wirklichen geistigen Freiheit noch nichts zu tun.&#039;&#039;&#039; Ich will jetzt nicht sagen, dass jetzt bei der englisch sprechenden Bevölkerung das nicht vorhanden ist, aber der eigentliche Begriff &amp;quot;freedom&amp;quot; ist diese äußere Freiheit: &amp;quot;go west man&amp;quot; und bewähre dich dort draußen. Das ist die Tat. Das ist das, was alle Wesenheiten über uns machen und dadurch die Schöpfung hervorbringen. Und das ist der große Impuls. Wenn ich sage, ich gehe in die Welt hinaus und verändere sie, dann habe ich eigentlich ganz diesen Impuls, der von oben kommt. Und den trage ich hinaus. Das ist was durchaus Gutes und durchaus etwas Fruchtbares. Nur es muss sich für uns mit dem Erlebnis der Freiheit verbinden, die ich nur dann habe, wenn ich in dieses reine Denken hineinkomme und das in mir erleben kann. Wenn ich in mir das Denken selbst beobachten, wahrnehmen kann. &#039;&#039;&#039;Wenn ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anfange, mein eigenes Denken wahrzunehmen,&#039;&#039;&#039; das heißt meinen geistigen Prozess selbst anzuschauen und in klarem Bewusstsein zu erfassen, dann fange ich an eine wirkliche Idee von der Freiheit zu bekommen. &#039;&#039;&#039;Dann sehe ich meine eigene geistige Tätigkeit.&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien über uns in der Form nicht. Sie können nur am Äußeren erwachen - das ist jetzt nicht das Sinnlich-Äußere - aber an ihren Taten draußen erwachen, nicht in diesem Innenerlebnis. &lt;br /&gt;
===Ewigkeit heißt nicht, dass sich nichts mehr ändert ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;wir können eine ganz intime Beziehung zu dem Geistesquell aufnehmen,&#039;&#039;&#039; wie er in anderer Art nur in der höchsten Gottheit selber an der Spitze vorhanden ist, so dass es durch unser geistiges Tun auch noch eine neue Qualität bekommt. Man könnte sagen, wenn man es jetzt ganz streng nehmen will, &#039;&#039;&#039;ist diese Freiheit an der wir teilhaftig werden, auch ein Entwicklungsprozess, der sich im Göttlichen abspielt.&#039;&#039;&#039; Das Göttliche war nicht immer so wie es jetzt ist und es wird auch in der Zukunft sich verändern. Es ist für unser &#039;&#039;&#039;heutiges Zeitalter ganz wichtig,&#039;&#039;&#039; dass wir einen &#039;&#039;&#039;anderen Begriff von der Ewigkeit bekommen,&#039;&#039;&#039; als wir es in der Vergangenheit hatten. &#039;&#039;&#039;Ewigkeit heißt nicht unbedingt, dass sich da nichts mehr ändert.&#039;&#039;&#039; Im Gegenteil. Ewigkeit schaut nur wie ewige Ruhe aus. Aber es ist so, wie wenn etwas sich sehr, sehr, sehr, sehr schnell bewegt. Man binde irgendein Papier auf ein Schnur und drehe es dann sehr schnell, dann schaut es aus, als würde ein Reif in der Luft stehen, ein Kreis. Oder man nehme eine Fackel und bewege sie, dann schaut es wie ein Feuerring aus. Und es schaut gar nicht nach Bewegung aus, wenn ich nur schnell genug mache, schaut es aus, als würde da ein Ring stehen, aber in Wahrheit ist es schnelle Bewegung und das was wirkliche Ewigkeit bedeutet oder was sogar jenseits, auch da müsste man sagen &#039;&#039;&#039;jenseits von&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitlichkeit und Ewigkeit ist,&#039;&#039;&#039; was darüber hinaus ist, &#039;&#039;&#039;was absolute Ruhe und unendliche Bewegung zugleich ist,&#039;&#039;&#039; in einem ist, &#039;&#039;&#039;das ist in unserem Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen, das entwickelt sich in der Göttlichkeit drinnen, das ist die Quelle.&#039;&#039;&#039; Und das heißt, es ist Veränderung drinnen. &#039;&#039;&#039;Platon noch hat davon gesprochen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von dem ewig Guten und von den ewigen Ideen, als würde sich nie etwas ändern&#039;&#039;&#039;, als wäre es eine große Welt, die unveränderlich ist. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stimmt eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie ist an ihrer eigentlichen Quelle noch vollkommen ungeformt, völlig gestaltlos und aus diesem Gestaltlosen heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesen Nichts&#039;&#039;&#039; heraus, &#039;&#039;&#039;aus diesem Nirwana heraus, entsteht alles erst&#039;&#039;&#039; und da ist potenziell jede Möglichkeit drin alles zur Erscheinung zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2239s Die Gottheit erwacht an Ihrer Schöpfung - Vater-Gottheit stellt sich dem Sohn gegenüber und spiegelt sich in] ihm. Die Beziehung zwischen Ihnen bezeichnen wir als Heiligen Geist===&lt;br /&gt;
Aber es ist ein schrittweiser Prozess und es ist auch &#039;&#039;&#039;ein Prozess, das Erwachen der Gottheit selber,&#039;&#039;&#039; solange die Gottheit nicht schöpferisch tätig wird, kann sie zunächst auch nicht erwachen. Das ist das Interessante, das haben wir schon mal irgendwo vor einigen Vorträgen angesprochen, dass der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprozess auch Teil ist eines Erwachensprozesses der Gottheit selber.&#039;&#039;&#039; Sie erwacht an ihrer Schöpfung, sie stellt sich etwas gegenüber und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spiegelt sich in diesem Gegenüber.&#039;&#039;&#039; Das ist schon bereits in der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; selber drinnen, in dem sich sozusage&#039;&#039;&#039;n die Vater Gottheit dem Sohn gegenüberstellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und sich spiegelt im Sohn&#039;&#039;&#039; und der Sohn eigentlich ganz das gleiche ist wie der Vater, bis auf den einen Unterschied, dass er schöpferisch vom Vater hervorgebracht wurde. Und &#039;&#039;&#039;die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist der Heilige Geist.&#039;&#039;&#039; Es kommt noch etwas Drittes dazu, in dem sich der Vater dem Sohn gegenüberstellt gibt es auch eine Beziehung zwischen den beiden. Das ist das, was wir als den Heiligen Geist bezeichnen. Und diese &#039;&#039;&#039;trinitarische Struktur, die drinnen ist, die zieht sich durch die ganze Schöpfung im übrigen durch. Das finden wir im Denken, Fühlen, Wollen wieder,&#039;&#039;&#039; das finden wir bis in die Struktur der Materie drinnen wieder.&lt;br /&gt;
===Philosophie der Freiheit: wir wissen was Freiheit ist, wenn wir die tiefsten Gründe unseres Handelns durchschauen können ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Die Physik lehrt uns heute, dass die elementarsten Bausteine, die man fassen kann, sind die Protonen und Neutronen. Sie bestehen wiederum aus drei Quarks, die nicht voneinander trennbar sind. Man kann zwar nachweisen, es sind drei drinnen, aber sie sind doch immer beisammen, sie bilden eine untrennbare Einheit und trotzdem sind es drei. Da ist ein Fünkchen Wahrheit drinnen in dem was uns die Physik sagt, was nichts anderes ist als eine Widerspiegelung dieses trinitarischen Prinzips, des höchsten Schöpfungsprinzips. Und das drückt sich aus von oben bis unten, überall durch und dieser Prozess führt aber jetzt so weit, dass diese Gottheit sagt, es muß ein weiterer Schritt auch für meine eigene Entwicklung kommen dadurch, dass in der Schöpfung noch etwas ganz anderes passiert, dass an der Peripherie ein Wesen entsteht, das über diese gleichartige Fähigkeit verfügt. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts heraus, eigenständig aus dem Ich heraus schaffend zu werden.&#039;&#039;&#039; Das ist das, &#039;&#039;&#039;was auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich auszeichnet.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Im Unterschied zu den Engeln, Erzengeln und so weiter.&#039;&#039;&#039; Die können nur den Impuls von der Gottheit entgegen nehmen, Stufe für Stufe, Engelhierarchie über Engelhierarchiestufe wird es hinunter weitergegeben. Damit erfüllen sie sich geistig und aus dem werden sie tätig. Aber keiner dieser Wesenheiten kann unmittelbar aus dem Nichts schöpfen, sondern es fließt hinunter. Wir haben einen langen, langen Weg, den wir gemeinsam mit der Gottheit gehen, wenn man so will, den Weg zur Freiheit hin. Den gehen wir und das zeichnet unser Menschen-Ich aus. Und wir sind  als Menschen noch lange,  lange, lange nicht am Ziel angekommen. Also, &#039;&#039;&#039;dass Rudolf Steiner die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit schreiben konnte&#039;&#039;&#039; und das eben auf den Punkt gebracht hat, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch in seinem Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, in seinem klaren, wachen Bewusstsein &#039;&#039;&#039;seine Geistigkeit selbst beobachten kann,&#039;&#039;&#039; heißt nichts anderes als die Beobachtung des eigenen Denkens in letzter Konsequenz. Ich schaue mein Ich selbst in seiner Tätigkeit an und bin zugleich der Tätige. Ich bin der Tätige, der sich zugleich dabei beobachten kann, was ganz was Schwieriges, eigentlich was Unmögliches ist. Aber der Mensch soll es möglich machen, kann es möglich machen. Und so eine Philosophie der Freiheit zu schreiben, war eben erst jetzt in unserer Zeit, in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter möglich. &#039;&#039;&#039;Das hätten in der Form die Griechen noch nicht schreiben können,&#039;&#039;&#039; auch wenn sie schon beginnen die Freiheit zu ahnen. Aber sie verstehen es in Wahrheit auch noch im Sinne dieser äußeren Freiheit. Das &#039;&#039;&#039;griechische Wort dafür ist Eleuteria&#039;&#039;&#039; (ελευθερηα). Eleuteria heißt so viel wie auf &#039;&#039;&#039;ein Abenteuer ausgehen, in die Welt hinausfahren, die Welt entdecken, die Welt erforschen, die Welt verändern&#039;&#039;&#039;. Es wird gebraucht zum Beispiel für &#039;&#039;&#039;die sogenannten Irrfahrten des Odysseus.&#039;&#039;&#039; Aber das ist noch nicht die letzte Weisheit über das Prinzip der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Erst wenn wir&#039;&#039;&#039; es in uns selber, durch uns selber anschauen können und damit &#039;&#039;&#039;die tiefsten Gründe unseres Handelns selbst durchschauen können und aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heraus tätig werden können, dann wissen wir, was Freiheit ist.&#039;&#039;&#039; Und daher frage ich euch, in wie vielen Momenten unseres Lebens erleben wir das und sind daher wirklich schon frei? Wir sind auf dem Weg erst dorthin. Erst wenn wir dieses Erlebnis wirklich haben, wissen wir, was Freiheit ist. Dann können wir absolut sicher sein, dass wir aus dieser Freiheit heraus handeln und das nicht vielleicht doch irgendwo unter der Oberfläche des Bewusstseins verborgen unterbewusste Triebkräfte uns steuern. Weil wir kennen das: &amp;quot;Natürlich, ich bin frei und das muss so und so und so sein!&amp;quot; Und in Wirklichkeit sind wir geprägt durch irgendwas, was wir lange, lange schon aufgenommen haben in uns, weil wir in eine bestimmte Gesellschaft, in eine bestimmte soziale Gruppe hineingeboren wurden und diese Regeln, die heute dort gang und gäbe sind, als selbstverständlich aufgenommen haben und glauben, wenn wir aus dem heraus reagieren sind wir frei. Sind wir nicht. Ich will nicht sagen, dass das was grundsätzlich Schlechtes ist, aber für Freiheit ist es zu wenig und es wird für die Gestaltung der Zukunft zu wenig sein.Wir müssen einen Impuls, einen absolut ersten Impuls fassen, der nicht so ist, weil die christliche Lehre sagt oder die marxistische Lehre sagt oder sonst irgendwer, oder die Wissenschaft sagt, dass wir deswegen so handeln, sondern es ist ein freier, schöpferischer Impuls aus uns selber ist. Dann sind wir frei.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2658s Das eigene Ich intuitiv erfassen indem wir unser eigenes Denken in seiner Tätigkeit anschauen 00:44:18]===&lt;br /&gt;
Dann frage ich euch: &amp;quot;Wie oft passiert uns das im Leben, dass wir so mit dieser völligen Sicherheit diese Intuition haben, mit der wir eigentlich unser eigenes Ich erfassen?&amp;quot; Was heißt Intuition? &#039;&#039;&#039;Intuition heißt: sich mit einem anderen Geist&#039;&#039;&#039;, ich sage es jetzt bewusst, mit einem anderen geistigen Wesen &#039;&#039;&#039;so verbinden, dass wir eins mit ihm werden.&#039;&#039;&#039; Das eigene Ich erfassen heißt, mit sich selbst voll bewusst so eins zu werden, dass wir zu gleich handeln, aber voll bewusst handeln aus diesem Impuls heraus. Wir erfassen unser Ich intuitiv. Und dadurch sind wir nicht nur Ich, sondern freies Ich. &#039;&#039;&#039;Wenn wir unser eigenes Ich intuitiv erfassen können, dann sind wir frei.&#039;&#039;&#039; Und da sind wir auf den ersten Metern, auf dem Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das können die Hierarchien, die Engelwesenheiten über uns nicht.&#039;&#039;&#039; Das können Sie nicht. Statt dass Sie eine Intuition von sich selbst bekommen, &#039;&#039;&#039;bekommen Sie eine vielleicht viel gewaltigere Intuition, nämlich das Einssein mit den ganzen Hierarchien, die über uns sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir haben die Fähigkeit uns selbst intuieren zu können.&#039;&#039;&#039; Wir haben die Möglichkeit dazu, die Anlage dazu. Uns ist es ermöglicht worden dorthin zu kommen. Und indem wir uns in der Art, wie es anfänglich in der Philosophie der Freiheit von Steiner geschildert ist, wenn wir den Weg weitergehen, dann können wir immer bewusster zu dem gelangen und wirklich &#039;&#039;&#039;unser eigenes Denken, unser eigenes Ich letztlich in seiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tätigkeit anschauen und dann wissen wir, was das Neue ist,&#039;&#039;&#039; was das ganz Neue ist, &#039;&#039;&#039;was mit dem menschlichen Freien Ich hereinkommt in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist aber eben das Prinzip, dass die Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; und namentlich eben diese Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;die hinter Sorat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen, überhaupt nicht kennen und überhaupt auch nicht wollen,&#039;&#039;&#039; und die - wenn ich es jetzt ein bisschen salopp ausdrücke - sagen, die Gottheit muss ja da oben irgendwie jetzt plötzlich geistig weggetreten sein, indem es ihr einfällt, da unten einem kleinen Wesen diese mächtige Fähigkeit potenziell zur Verfügung zu geben. Da bricht ja jede Ordnung zusammen. Ja, selbst ich, als geistige Wesenheit, die hinter Sorat steht, ja ich wüsste nicht, wie ich das tun sollte. Weil ich bin auch gewohnt aus einer höheren Quelle inspiriert, intuiert zu werden, daraus meine Handlungen zu schöpfen. Und mein Platz ist da eine hohe Machtstellung einzunehmen, weil ich ja schon ein weitentwickeltes geistiges Wesen bin. Und dann soll es weitergehen: Unter mir gibt es Wesenheiten, die mir dienen und die wieder Herren sind über die Wesenheiten, die unter ihnen stehen usw., also die ganze Sache, wie die Schöpfung bis jetzt gelaufen ist. &#039;&#039;&#039;Jetzt während der Erdenentwickelung findet der Wendepunkt statt bzw. hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stattgefunden, in dem die Gottheit selber Mensch geworden ist,&#039;&#039;&#039; in dem Jesus Christus mit dem Mysterium von Golgatha übergegangen ist dazu der Geist der Erde zu werden. Das ist ein ganz großer Punkt. Aber damit verbunden ist, dass wir als Menschen eben, damit wir diese Freiheit haben können und das auch erkennen müssen, die Möglichkeit haben, Gutes und Böses zu schaffen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s Der Abstieg ins Untersinnliche in den Bereich der Widersacher]                                                       [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3080s Die Neigung zum Bösen entwickeln, um es ins Nichts aufzulösen zu können][https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=2950s 49:10]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Böse in gewisser Weise ist ja auch notwendig, um das Gute aufzulösen, zu vernichten. Böse ist eigentlich nur&#039;&#039;&#039; dann im wirklichen Sinne böse, und das sollten wir erkennen, &#039;&#039;&#039;wenn es zum unrechten Zeitpunkt passiert.&#039;&#039;&#039; Aber jede Schöpfung beruht darauf, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. &#039;&#039;&#039;So ist auch unsere Erde letztlich entstanden. Sie ist aus dem Nichts heraus, aus dem rein Geistigen, aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höchsten Geistigen,&#039;&#039;&#039; aus diesem Nirwanazustand, wenn man will, &#039;&#039;&#039;heraus entstanden, ist dann abgestiegen,&#039;&#039;&#039; zunächst einmal in ein noch ungeformtes Geistiges, das aber immerhin schon eine ganz konkrete tätige Kraft ist. Es geht dann ins geformte Geistige hinein, steigt ins  Seelische, Astralische ab und dann erst verdichtet es sich langsam zum Physischen, Stufe für Stufe über die ganzen ätherischen Stufen, &#039;&#039;&#039;bis dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich zum festen Mineralischen.&#039;&#039;&#039; Und wenn der Punkt erreicht ist, dass es am meisten verdichtet ist, dann passiert zweierlei. Dann passiert erstens, dass ich  sogar noch weiter hinunter stürze ins &#039;&#039;&#039;Untersinnliche, ins Untermaterielle, in den Bereich der Widersacherkräfte,&#039;&#039;&#039; in den Bereich der Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Das ist das eine. Und wir rumpeln ganz schön hinein in diese Richtung. Aber jetzt heißt es dieses Böse kennen zu lernen, sogar dadurch, dass wir die Neigung dazu, die bewusste Fähigkeit hervorzubringen, das Böse in uns aufzunehmen. Wir müssen diese Fähigkeit haben, um sie auch überwinden zu können. Man kann nur etwas auch wieder auflösen was man überhaupt erst geschaffen hat. Und das ist die ganz interessante Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Es geht um die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen, die Fähigkeit zum Bösen. Es geht nicht darum, es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu tun.&#039;&#039;&#039; Die Fähigkeiten müssen wir entwickeln.  &#039;&#039;&#039;Die Neigung dazu müssen wir entwickeln und möglichst ohne deswegen äußerlich alles zu zerstören&#039;&#039;&#039;. Das wäre das Gute, sondern wir können dann nämlich, das wird die große Aufgabe sein und dazu brauchen wir diese Fähigkeit, wenn der richtige Zeitpunkt da ist, genau diese Auflösungskraft. Also &#039;&#039;&#039;wenn wir zur rechten Zeit dann diese Fähigkeit zum Bösen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sprich zur Auflösung einsetzen, dann passt es ja,&#039;&#039;&#039; dann ist es in dem Sinne nicht mehr böse, &#039;&#039;&#039;dann ist es eben einfach die wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kraft,&#039;&#039;&#039; die zur Schöpfung auch dazu gehört, &#039;&#039;&#039;die Fähigkeit zur Auflösung ins Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Dann können wir das Ganze aktiv heranführen. Und es wird in der Zukunft immer mehr sein, dass wir einerseits immer mehr beteiligt sein werden, die schöpferischen Kräfte aus dem Nichts heraus zu holen und damit die Welt zu gestalten, aber genauso mitarbeiten daran, sie wieder ins Nichts hinein zu führen, wenn die Zeit reif ist. Wir müssen also alles wieder auflösen können. Wir haben sehr viel schon davon gesprochen, dass wir ja namentlich auch das, was &#039;&#039;&#039;unsere karmischen Verfehlungen sind, die Zerstörungen,&#039;&#039;&#039; die namentlich in unserem Seelisch-Astralischen vorhanden sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vollkommen auflösen können, ins Nichts auflösen können.&#039;&#039;&#039; Aber eben auch zur richtigen Zeit sie auflösen können, nämlich auflösen können, wenn wir wirklich reif sind dazu. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der freie Entschluss in das Reich Sorat&#039;s einzugehen, in die achte Sphäre 666 - aus der Freiheit heraus die Freiheit aufzugeben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht irgendwie vielleicht darauf bauen, dass uns &#039;&#039;&#039;Widersacher-Wesenheiten einflüstern: Ja, wir könnten&#039;&#039;&#039; das vielleicht auch irgendwie &#039;&#039;&#039;für euch tun, jedenfalls ihr müsst euch nicht darum kümmern.&#039;&#039;&#039; Daher kommt zu uns, &#039;&#039;&#039;euer ganzes Karma erspart ihr euch.&#039;&#039;&#039; Wäre doch toll. Eine Welt voller Freude, sozusagen ohne Schmerz. Sie haben einiges zu bieten, die Widersacher. Sie haben im Grunde zu bieten eine vollkommene geistige Welt, wenn man so will, wie sie früher einmal war. Die haben sie zu bieten. Durchaus. Es ist nicht nur ein Ort der Verdammnis im Sinne von Hölle und Strafe und Qualen und Leiden usw.. Das wäre eben gerade noch das Formlosere. Das würde uns aufstacheln, wenigstens zu sagen: Da merkt man wenigstens, okay, es ist was schiefgelaufen, aber wenn eh alles okay ist, wenn man eine Belobigung kriegen dafür, was wir getan haben, obwohl es in Wahrheit das Böse war, dann wird wenig Antrieb sein, umzuschwenken von diesem Weg. Das wird eine große Gefahr sein. Trotzdem, wirklich ins Reich der Widersacher, vor allem &#039;&#039;&#039;ins Reich dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinter Sorat, in diese achte Sphäre endgültig einzugehen geht also nur aus einem freien Entschluss des Menschen.&#039;&#039;&#039; Ich bekräftige dies noch einmal. Das heißt, es kann auch nicht passieren, angenommen, es war auch eine Frage, die gestellt wurde: &amp;quot;Ja, wie ist denn das, wenn man heute schaut in die Welt, da bekommt man manchmal ein trauriges Bild davon, &#039;&#039;&#039;wie wenig geistig strebende Menschen es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gibt?&#039;&#039;&#039; Man könnte da ein wenig verzweifeln, denn müssten es nicht mehr sein? &#039;&#039;&#039;Die Welt scheint im Materialismus zu versinken&#039;&#039;&#039;. Wie geht es weiter? &#039;&#039;&#039;Und was passiert mit den Menschen, die sich diesem geistigem Streben verweigern?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann werden sie geistig zurückbleiben in ihrer Entwicklung. Und jetzt kommt was Entscheidendes: endgültige Bewohner der achten Sphäre können sie auf diesem Wege nicht werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das steht jetzt irgendwo bei Steiner nicht wirklich. Wir müssen die Dinge weiterschauen.&#039;&#039;&#039; Und ich glaube, das sollte in unserer Zeit gesagt werden. Nur weil sie jetzt die geistige Entwicklung verweigern, kommen Sie noch nicht deswegen in das Reich Sorats hinein oder der Wesenheiten hinter Sorat, in diese 8. Sphäre. Vielleicht zeitweilig, dass sie dort Wohnsitz nehmen. Auch das nur in eingeschränkter Weise. Was wirklich dazu notwendig ist, ist &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit heraus den Entschluss zu fassen, auf die Freiheit zu verzichten.&#039;&#039;&#039; Es ist ein paradoxer Entschluss. Aber auch das liegt in der &#039;&#039;&#039;Freiheit des Ichs&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie aus Freiheit heraus aufgeben zu können. Das ist die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ultimative schwarze Magie.&#039;&#039;&#039; Und das ist der Entschluss: Ich nehme sozusagen die Belohnung an durch diese Wesenheiten hinter Sorat, dass ich dafür, weil ich diesen Entschluss fasse, eine sehr hohe Stellung in dieser Welt einnehme. Es wird halt abgestuft sein, es wird auch eine unterste geben, die werden sich immer noch sehr mächtig vorkommen und immer noch sehr gut vorkommen. Obwohl sie das unterste Rädchen sind. Aber sie werden es gerne sein. Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die versäumen eine geistige Entwicklung zu machen,&#039;&#039;&#039; die überhaupt nicht bis zum vollen Erlebnis der Freiheit hinkommen, angenommen, haben nicht einmal die Möglichkeit, sich diesem Reich einzugliedern, dauerhaft. &#039;&#039;&#039; Was passiert mit denen?&#039;&#039;&#039; Es passiert mit ihnen genau das, was mit allen geistigen Wesenheiten passiert, die sich zu langsam entwickeln. &#039;&#039;&#039;Sie bleiben zurück in ihrer Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie werden im nächsten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde einfach zurückgebliebene geistige Wesenheiten sein. Ein Ich haben sie ja trotzdem, aber dieses Ich ist noch nicht voll ausgereift und sie werden &#039;&#039;&#039;daher ihre weitere Ich-Entwicklung auf der nächsten kosmischen Entwicklungsstufe,&#039;&#039;&#039; also auf dem neuen Jerusalem &#039;&#039;&#039;nachholen müssen.&#039;&#039;&#039; Ganz einfach. Und so wird es also Stufen von Menschenwesenheiten geben, die halt mehr oder weniger auch in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind, die aber deswegen trotzdem nicht in die achte Sphäre hineinkommen. Sondern dort ist dieses Grosse, Wichtige: ich muss zuerst einmal die Freiheit voll entwickelt haben. &#039;&#039;&#039;Ein wirklicher Schwarzmagier hat diese Freiheit entwickelt und betreibt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das aus dem freien Entschluss&#039;&#039;&#039;. Nur es ist keiner heute noch so weit, dass er aus voller Freiheit heraus diesen Entschluss fassen könnte endgültig in das Reich der achten Sphäre überzutreten. Vielleicht werde ich eines Besseren korrigiert, aber soweit ich das abschätzen kann, ist noch keiner geistig soweit, dass er das schaffen könnte oder schon geschafft hätte. Es sind einige, die auf dem Weg dorthin sind und die dieses Ziel anpeilen, aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Und ihr wisst, es gibt einen &#039;&#039;&#039;letzten Umkehrpunkt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe, die mit unserer Erde verbunden ist, die eben charakterisiert ist durch die Zahl 666 und dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst fällt die endgültige Entscheidung,&#039;&#039;&#039; und sie fällt eben deswegen erst dort, weil auch dort in Wahrheit unser Ich erst so weit ist, dass es diesen Entschluss endgültig treffen kann. Wir haben vorher die Fähigkeit nicht dazu. Es werden die Menschen, die jetzt schon mit einem gewissen Bewusstsein sich mit den Wesenheiten hinter Sorat verbinden, natürlich in die achte Sphäre überwechseln. Das wird die Bevölkerung sein, die dort sehr stark vertreten ist, aber Sie können noch umkehren. Der letzte Punkt ist also dort, wenn die Stunde 666 geschlagen hat. &#039;&#039;&#039;6. kosmischer Entwicklungszustand, 6. Lebenszustand, 6. Formzustand. Dort fällt die Entscheidung.&#039;&#039;&#039;  Dort ist es ein letzter oder erster Entschluss, der getroffen wird: dahin oder dorthin. Bis dahin ist alles in Schwebe. Selbst für den ärgsten Schwarzmagier ist es bis dahin in Schwebe. Er könnte dann immer noch umdrehen. Es wird also schwierig. Die Menschen, die sich ihrer Freiheit bewusst geworden sind und die sagen, das macht unser Menschsein aus, werden natürlich auch die Möglichkeit haben, diesen anderen Menschen Impulse zu geben, Hilfe zu leisten in dem Sinn, die richtige Entscheidung zu finden in voller Freiheit. Weil natürlich die Menschen, die sich jetzt schon sehr weit auf den Weg begeben haben, für die wird es natürlich immer schwieriger umzukehren. Je mehr ich mich verstricke in das Ganze, es ist zwar noch immer nicht vorbei, weil noch Zeit ist bis zu dem Zustand 666, aber es wird immer schwieriger und es wird der Hilfe bedürfen der Menschen, die ganz auf die Freiheit setzen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=3756s Wie ist das Böse in die Welt gekommen? 01:02:36]===&lt;br /&gt;
Ja, das ist einmal die Einleitung zu dem Ganzen. Wie es um unser ich bestellt ist und wie es mit dem Rätsel des Bösen, des Guten und des Bösen, wenn man es so nehmen will, wie es darum bestellt ist. Ich möchte dann noch an etwas anknüpfen. Nämlich um auch die Frage zu klären: &amp;quot;Wie ist denn das  mit unseren &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es dürfte aus dem jetzigen schon klar geworden sein, dass &#039;&#039;&#039;sie eben nicht die Freiheit haben, sich zu entscheiden in die eine oder andere Richtung.&#039;&#039;&#039; Aber es gibt ein kleines &amp;quot;Aber&amp;quot; darinnen und das möchte ich mit euch besprechen.&#039;&#039;&#039;Wie ist&#039;&#039;&#039; sozusagen im Zuge unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, rein kosmisch gesehen &#039;&#039;&#039;jetzt erstmals das Böse so richtig in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Welt gekommen?&#039;&#039;&#039; Wie ist es zustande gekommen? Wie ist es zustande gekommen,  dieses eigentlich Böse, wo auch die Kräfte hinter Sorat andocken können? Man muss nämlich auch unterscheiden dieses eigentlich Böse, das in dieses ganz Schwarzmagische führt, dass letztlich zu dem freien Entschluss wird, einen anderen Weg zu gehen und auf die Freiheit zu verzichten. Das müssen wir unterscheiden von dem Bösen, das dadurch entsteht, dass die üblichen Verdächtigen, die üblichen Widersacher, &#039;&#039;&#039;Luzifer, Ahriman, auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras, die können aus sich heraus alleine nichts bewirken beim Menschen,&#039;&#039;&#039; sie können ihn nicht dorthin bringen. Sie können nur mitwirken und helfen diesen Wesenheiten hinter Sorat. Sie entwickeln, wenn sie uns verführen, zunächst einmal eine andere, mildere Art des Bösen. &#039;&#039;&#039;Sie verleiten uns dazu, Fehler zu machen, eigennützig im Sinne des Egoismus zu arbeiten, zu agieren&#039;&#039;&#039; und so weiter. Aber sie können &#039;&#039;&#039;uns nie&#039;&#039;&#039; dazu wirklich &#039;&#039;&#039;alleine verführen aus Freiheit heraus das Ich aufzugeben.&#039;&#039;&#039; Der Entschluss, wirklich voll schwarzmagisch zu werden oder einfach &amp;quot;bloß&amp;quot; egoistisch zu sein, die eigenen Interessen auf Kosten vielleicht tausender anderer Menschen, die vielleicht sogar sterben dadurch, seinen Egoismus auszuleben in dem Sinne ist schlimm genug, natürlich. Aber es ist eine Kleinigkeit gegenüber dem aus Freiheit in dieses andere Reich überzuwechseln. Ein riesiger Unterschied. Ich kann einen gewaltigen Egoismus haben, der vielleicht ganze Länder mit verheerendem Krieg überzieht und es ist trotzdem noch nicht schwarze Magie. Muss es nicht sein, kann es sein. Die Gefahr besteht, dass in der Zukunft sich so etwas miteinander verbindet, wobei aber Kriege dann in anderer Form geführt werden. &#039;&#039;&#039;Nicht als äußere Kriege, sondern da geht es um den Kampf ums Geistige.&#039;&#039;&#039; Und der wird dann der eigentliche Kampf sein, &#039;&#039;&#039;der wird der Kampf aller gegen alle sein.&#039;&#039;&#039; Wie auch immer, wo das eine Rolle zu spielen beginnt. Aber dieses Böse, durch das vielleicht ganze Völkerschaften zugrunde gehen, das wir in der Vergangenheit vielfach hatten während der Menschheitsentwicklung, wo ganze Stämme ausgerottet wurden. Die Menschheitsgeschichte ist voll davon. Und das, was heute noch an Genoziden oder so stattfindet, ist in Wahrheit nur verstärkt durch unsere modernen technischen Mittel, aber der Nachklang dessen, was in der Vergangenheit war. &#039;&#039;&#039;Genozide waren der Weg der Menschheitsentwicklung.&#039;&#039;&#039; Muss man ganz klar sagen. Es war ein Böses, ein Gutes in einem gewissen Gleichgewicht sogar. Man muss die Menschheitsentwickelung unter den Menschen überhaupt eben nicht nur als irdisches Wesen, sondern als geistiges Wesen sehen. Als geistiges Wesen ist es natürlich trotzdem schrecklich, in so einem kriegerischen Ereignis umgebracht zu werden. Aber aus der geistigen Sicht geht man hinüber in die geistige Welt und kommt in eine neue Inkarnation hinein. Damit will ich es nicht kleinreden.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4056s Selektion und Evolution als altes Prinzip der Entwicklung 01:07:36]===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es war in der Vergangenheit ein Weg,&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;um die Körperlichkeit des Menschen,&#039;&#039;&#039; in einer wirklich fast Wettbewerbssituation &#039;&#039;&#039;auszuwählen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so dass die Stärksten und die Besten überlebt haben.&#039;&#039;&#039; Also der Darwinismus, wie er dann im 19. Jahrhundert herausgekommen ist, ist eine uralte Idee. Das ist eine Idee, wie die Weltentwicklung in der Vergangenheit passiert ist. Auch im Tierreich ist es ja so, dort wird es besonders deutlich, dass einzelne tierisches Exemplar spielt gar keine Rolle. Es ist ein Glied der Gruppenseele und ein Glied der Gruppenseele stirbt und viele, viele sterben, und es bleiben die über, die physisch am stärksten sind. Dadurch wird die Körperlichkeit sozusagen weiterentwickelt. Die Natur arbeitet unter anderem mit diesem Prinzip. Nicht nur. Es gibt das gegenteilige Prinzip der Kooperation, der gegenseitigen Hilfestellung auch. Aber das sind so die zwei extremen Pole, die eine Rolle gespielt haben. Einfach das eine, wirklich &#039;&#039;&#039;die Entwicklung bestimmter Tierarten, bestimmter Tiergattungen auf Kosten anderer, bestimmter Völker, bestimmter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stämme, auf Kosten anderer.&#039;&#039;&#039; Und wo ist das Problem? Der eine Stamm stirbt aus. Das heißt ja nicht, dass deswegen der Mensch vernichtet ist. Er geht in die geistige Welt und inkarniert sich dann beim nächsten Mal, vielleicht gerade in dem Stamm, der ihn umgebracht hat. Und ist glücklich damit. Also bitte versteht das nicht, dass ich damit irgendwas schön rede, vorallem über die &#039;&#039;&#039;Genozide,&#039;&#039;&#039; die in unserer Zeit passiert sind, d. h. also vorallem &#039;&#039;&#039;in der Zeit seit der Zeitenwende, seit dem Mysterium von Golgatha, seit diesem Zeitpunkt ist dieses Prinzip absolut tabu,&#039;&#039;&#039; entspricht nicht mehr der geistigen Höhe. &#039;&#039;&#039;Vorher war es bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt, ja sogar notwendig.&#039;&#039;&#039; Seit dieser Zeit ist es das nicht mehr. Seit dieser Zeit ist es ein Irrweg. Also das heißt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Schilderungen, die im Alten Testament&#039;&#039;&#039; sind, laufen letztlich auch auf diesen Weg hinaus. Es ist &#039;&#039;&#039;der Kampf gegen andere Völker.&#039;&#039;&#039; Man muss sich bewähren dagegen, und das ist vielleicht nicht ein  Ausrottungskampf, aber wenn welche sterben, gehört das dazu. Es geht nur darum, &#039;&#039;&#039;den eigenen Stamm so im Leben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu halten, dass seine Körperkräfte, seine physischen Verkörperungenkräfte einfach die Bestmöglichsten sind.&#039;&#039;&#039; Und alles andere hat keine Berechtigung auf Erden zu leben. Das ist der Gedanke dahinter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Gedanke des auserwählten Volkes.&#039;&#039;&#039; Das hat schon so funktioniert in der Steinzeit, in der atlantischen Zeit. Es ist aus den vielen, vielen Menschenvorfahren, von denen äußerlich die letzten Reste, die halt verhärtet schon ziemlich waren, übrig geblieben sind, d&#039;&#039;&#039;ie Neandertaler und Kromanion-Menschen&#039;&#039;&#039; und weiß Gott was alles. Sie sind &#039;&#039;&#039;alle ausgestorben&#039;&#039;&#039;. Glücklich &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens ist übriggeblieben als einziger.&#039;&#039;&#039; Das geschah durch Kämpfe, es geschah aber auch dadurch, dass einfach die mehr befähigt waren, die Ressourcen, die sie halt gebraucht haben, um zu überleben besser an sich ziehen konnten und die anderen nicht mitkonnten und daher sind sie schlicht und einfach ausgestorben, hatten keine Nachkommen mehr. &#039;&#039;&#039;Dieses Prinzip hat mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha aufgehört irgendeine Berechtigung noch zu haben&#039;&#039;&#039;. Daher ist alles, was nach dem Prinzip nachher passiert ist, und es ist genug passiert, denkt man nur an die Entdeckung und nicht nur Entdeckung, sondern Eroberung Amerikas, zum Beispiel, was da an schrecklichen Dingen passiert ist und was letztlich durch die dann vor allem im 1&#039;&#039;&#039;9. Jahrhundert, dann durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kolonialisierung passiert ist, an allen Ecken der Welt und wo dann professionell andere Völker ausgebeutet, zugrunde gerichtet wurden.&#039;&#039;&#039; Oft nicht durch kriegerische Handlungen, schon nur dadurch, dass man das Land mit den eigenen Leuten überschwemmt hat. Viele sind in Amerika gestorben daran, dass ihr Immunsystem nicht vertraut war mit den Erregern, die diese Leute eingeschleppt haben. Die sind wie Fliegen dahin gestorben. Gerade bei den indianischen Völkern war das bei vielen so. Da ging es nicht darum, dass die mit dem Schwert oder mit irgendwas ermordet wurden, sondern einfach nur dadurch, dass die Eroberer da waren und dass sie plötzlich begonnen haben das Land zu überschwemmen und die dort ansässigen Völker keine Chance hatten, sich mit diesen neuen Erregern, für die sie überhaupt keine Abwehrkräfte hatten, fertig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das sich nicht voll inkarniert, kann nicht zum Bewusstsein seiner Freiheit kommen.                                                                      Die Gottheit selbst ist Fleisch geworden und durch den Tod gegangen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen - betrifft jetzt auch unsere Zeit - diese Krankheitserreger, diese Art von Krankheitserregern gab es nicht immer. Ich würde mich freuen, sagen zu dürfen, sie wird es auch nicht immer geben. Es wird sie sicher nimmer geben, wenn wir nicht verkörpert sind auf Erden, aber jedenfalls geht es uns dann nichts mehr an, aber wir gehen auf eine Zeit zu in den nächsten Jahrhunderten, vorallem auch Jahrtausenden, also bis, auf jeden Fall in die nächste Kulturepoche, wo das Problem immer stärker werden wird. Also ich kann &#039;&#039;&#039;keine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwarnung geben für die Covid-Geschichte.&#039;&#039;&#039; Es wird nicht immer Covid sein, aber &#039;&#039;&#039;es wird immer ärgere Sachen in der Art kommen.&#039;&#039;&#039; Wir werden nur daran lernen immer besser damit umzugehen. Das ist die Aufforderung, aber das sind einige der Nebenerscheinungen, die kommen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich. &#039;&#039;&#039;Die Erreger werden immer gefährlicher werden.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sie werden uns streitig machen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren physischen Leib, und sie werden uns dadurch streitig machen die Entwicklung unseres Ichs. Wir brauchen heute den physischen Leib dazu,&#039;&#039;&#039; um uns an diesem dichten physischen Werkzeug unserer selbst ganz bewusst zu werden, zum Bewusstsein der Freiheit zu kommen. Dazu brauchen wir ihn. &#039;&#039;&#039;Ein Wesen, das nicht voll und ganz physisch inkarniert ist, kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu diesem Bewusstsein nicht kommen.&#039;&#039;&#039; Da seht ihr jetzt, was das für die Entwicklung der Gottheit bedeutet, &#039;&#039;&#039;indem das Göttliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch wird auf Erden. Das heißt, dass sich dort erst das göttliche Selbst seiner Freiheit bewusst wird. Dort erst, vorher nicht.&#039;&#039;&#039; Es folgt zwar die Göttlichkeit immer nur sich selbst, aber es ist immer ganz im Willen drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;um zum vollen Bewusstsein des eigenen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Tuns zu erwachen, dazu muß ich bis ins Tote hineingehen.&#039;&#039;&#039; Und das hat der Christus gemacht. Dadurch ist dieses Erwachen da. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selber beginnt zu diesem Freiheitsbewusstsein zu erwachen mit uns.&#039;&#039;&#039; Das sind große Dinge, und ich weiß nicht, wie oft sie schon gesagt wurden in der Welt, aber ich möchte auf jeden Fall sagen und ich wage es, das jetzt öffentlich zu sagen, weil ich glaube, dass es in unserer Zeit wichtig ist. Auch diese ganz große Dimension einmal denken zu können. Und das verändert die Perspektive, wenn man auf die Welt schaut doch sehr stark.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4604s Die Herausbildung des Bösen -]  [https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4690s Die sieben Lebensgeheimnisse 01:18:10]===&lt;br /&gt;
Noch was Zusätzliches. Aber jetzt möchte ich euch wirklich, wie ich vorhin schon kurz angekündigt habe, sagen: Wie hat sich das Böse jetzt ganz konkret während unserer Entwicklung, während unserer ganzen kosmischen Entwicklungsstufen, wie hat es sich begonnen herauszubilden? Dann auch die Frage zu stellen: Wie ist denn das? &#039;&#039;&#039;Können geistige Wesenheiten, die über uns sind, aus eigener Kraft zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersachern werden?&#039;&#039;&#039; Können sie Widersacher werden wollen, oder nicht? Oder konnten sie das immer schon? Oder wird es kommen? Oder wie? Wie ist denn diese Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu müssen wir die ganze Entwicklung wieder einmal Revue passieren lassen. Es kommt immer wieder irgendwo, die kosmischen Entwicklungsstufen. Ich will sie aber jetzt einmal mit ganz anderen Worten schildern. Ich will sie mit den damit verbundenen Geheimnissen verbinden. Geheimnisse, die aber jetzt offensichtlich nicht geheim bleiben, wenn ich darüber spreche. Aber geheim sind sie, solange man nicht versteht, was damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind sieben Lebensgeheimnisse, nennt sie Rudolf Steiner. Er spricht ganz selten im Zusammenhang über sie. Manchmal nennt er das eine oder das andere. Es sind ganz wenig Stellen, wo er alle sieben im Zusammenhang nennt. Und da sieht man dann sehr deutlich, wie das mit unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind denn diese Geheimnisse? Das erse Geheimnis klingt schon sehr mystisch, sehr unheimlich:&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=4727s Das erste Lebensgeheimnis - Das Geheimnis des Abgrundes 01:18:47]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geheimnis des Abgrunds,&#039;&#039;&#039; das alle Mythologien irgendwo kennen: In der germanischen Mythologie ist es Genungaga, die gähnende Kluft, die in eine endlose Tiefe führt, ins Nichts hineinführt, und aus diesem Nichts heraus entsteht Alles. Ein völliger Abgrund. Das ist das Gefühl, das man eigentlich haben muss, wenn man sein Ich erleben will und damit bring ich jetzt Adam in den Zusammenhang. Ich muss alles wegstreichen, was das Geschaffene ist. Ich muss es wegstecken im sinnlichen Bereich, im seelischen Bereich, im Bereich der geschaffenen Gedanken, sogar im Bereich der Keimpunkte aller Gedanken, der Urbilder aller Gedanken, &#039;&#039;&#039;ich muss bis hinein ins Nirwana&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehen, ins völlige Nichts hinein.&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich muss, &#039;&#039;&#039;wenn ich mein Ich verstehen will&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;den Mut haben, in diesen Abgrund zu springen&#039;&#039;&#039; und zu sagen: &#039;&#039;&#039;Ich bin ein Ich, wenn ich aus diesem Abgrund sozusagen wieder mich selbst schaffen kann.&#039;&#039;&#039; Wir tun es ununterbrochen. Jeden Augenblick unseres Lebens, springen wir in den Abgrund hinein und erstehen neu wieder daraus. Und wir sind immer wieder schon ein anderer, immer wieder und sind doch immer der Selbe. Und das passiert ununterbrochen. Das Bild des Phönix, der aus der Asche entsteht deutet auch dorthin, aber noch nicht so deutlich. Es ist wirklich dieser Sprung ins Nichts. &#039;&#039;&#039;Ich muss alles loslassen können, alles vergessen, alles was ich gelernt habe, die ganze sinnliche Welt vergessen. Aus diesem Abgrund heraus taucht das eigentliche       Ich-Erlebnis auf.&#039;&#039;&#039;  Wenn wir anfangs gesprochen haben über die Philosophie der Freiheit, Beobachtung des eigenen Denkens, Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, dann gehört dazu das Erlebnis mich als Gewordener ins Nichts zu werfen und selbst aus diesem Nichts heraus wieder neu zu entstehen. Das ist das Urerlebnis, das ist ein gewaltiges Erlebnis, weil &#039;&#039;&#039;dieses ins Nichts springen ist noch viel, viel mehr als ein Toteserlebnis.&#039;&#039;&#039; Ein Todeserlebnis ist eine Kleinigkeit dagegen. Das scheint jetzt für den irdisch verkörperten Menschen, überhaupt wenn er vom Geistigen nicht so viel konkrete Ahnung hat, noch ganz schrecklich, weil er glaubt: &amp;quot;Es gibt ja nur das Materielle, also falle ich ins Nichts und löse mich auf.&amp;quot; Nur dann kommt das große Erstaunen, dass ich sehr bald, sehr wohl aufwache und dann mit der Zeit ein sehr kräftiges Bewusstsein entwickele. Es ist nur ganz anders als hier auf Erden, aber da komme ich sehr schnell drüber. Und ich merke es schon dann, wenn ich den Todesmoment selber zumindest im Nacherleben bewusst spüre, dann spüre ich, dass da ein gewaltiges geistiges Licht damit verbunden ist. Ein so starkes Licht, dass es uns einmal bewusstheitsmäßig durch unser ganzes Leben zwischen Tod und neuer Geburt führt. Also diese Vernichtung im Tode, diese scheinbare Vernichtung ist ein Klacks, ist eine Kleinigkeit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich in diesen Abgrund hineinspringe löst sich nicht nur das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sinnlich-Physische auf, es löst sich das Ätherische auf, es löst sich das Astralische, das Seelische auf.&#039;&#039;&#039; Dann lösen sich die ganzen geistigen Stufen, insofern sie noch einen Charakter des Geschaffen, des zwar Schaffenden, aber auch bereits Geschaffenen haben, auch auf, bis ich ganz ins tiefste Nirvana eintauche, ins höchste Nirwana, wenn man so will. Dort, wo wirklich nichts mehr ist. Und im selben Moment springe ich daraus hervor wieder als der, der ich eigentlich bin. Das ist einmal eine Charakterisierung dieses Ich-Erlebnisses. Dieses Sich-Selbst-Schaffen. Es ist in Worte praktisch nicht zu fassen, aber ich wollte einen Hinweis geben. &#039;&#039;&#039;Die Erschütterung in dieses Nichts zu springen ist also wesentlich größer, als jede Todesangst,&#039;&#039;&#039; die man haben kann. Es ist eben &#039;&#039;&#039;dieses Bewusstsein völlig ins Nichts zu gehen&#039;&#039;&#039; und im gleichen Maße, aber wie soll man sagen: &#039;&#039;&#039;begeisternd ist der Moment aus diesem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Nichts heraus wieder zu entstehen.&#039;&#039;&#039; Da ein bisschen sich hintasten, ahnen, dass beide Erlebnisse, sowohl dieses ins völlige Nichts stürzen, als aus diesem Nichts wieder zu entstehen, ist etwas, was wir so, wie wir jetzt sind noch nicht wirklich bewusst erfassen könnnen. Wir können näher herankommen uns unserer Freiheit bewusst zu werden, in letzter Konsequenz zu diesem Erlebnis auch hinzukommen. Ich denke, da können wir alle gemeinsam sagen: &amp;quot;Okay, &#039;&#039;&#039;da sind wir ziemlich weit entfernt davon das so wirklich voll und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz erleben, durchleben zu können. Das ist noch ein weiter Prozess.&#039;&#039;&#039; Macht auch nichts. Wir haben gute Begleitung, weil &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gottheit als solche geht mit uns.&#039;&#039;&#039; Also wir sind sozusagen damit an der vordersten Front der Entwicklung. Dort marschieren wir mit. Und das ist das, was wir aufgeben würden, &#039;&#039;&#039;wenn wir den Weg der Wesenheiten hinter Sorat folgen würden. Das würden wir aufgeben, dieses&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erste Geheimnis, das Geheimnis des Abgrundes&#039;&#039;&#039;. In diesen Abgrund springen und &#039;&#039;&#039;aus dem wieder erstehen.&#039;&#039;&#039; Das ist eine Grundkraft, die vorbereitet ist für uns seit unserem ersten kosmischen Entwicklungszustand, obwohl damals erst von unserem Ich noch nicht die Rede war, sondern nur von unserem physischen Körper. Aber gerade dieser physische Körper hat diese Eigenschaft in sich. Nicht der Stoffliche. Stofflich und physisch sind zwei verschiedene Dinge. Aber &#039;&#039;&#039;dieses Physische, das damals ein reiner Wärmezustand&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war, das lebt heute in unserer Blutwärme drinnen&#039;&#039;&#039;. Und es ist nicht umsonst das eigentlichste, &#039;&#039;&#039;zentralste Ich-Instrument, das wir haben.&#039;&#039;&#039; Da spielt sich das dauernd ab, &#039;&#039;&#039;dauernd spielt sich das in unserem Blut ab, dass wir ins Nichts verschwinden und aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herauskommen. Da passiert es ununterbrochen. Das ist der Phönix aus der Asche.&#039;&#039;&#039; Das ist der Phönix, der verbrennt. In unserem Blut passiert es ununterbrochen. Es flammt auf und wird Asche und als blaues Blut wird die Asche weggespült in Form des Kohlendioxids, das dann drinnen ist. Aber das sind alles die Äußerlichkeiten. Aber im Einatmen erstehen wir wieder neu. Ununterbrochen passiert das. In den Verbrennungsprozessen in uns selber, in den Verbrennungsprozessen, die in der Ernährung stattfinden. Wir haben schon gesprochen von dem Vernichtungsherd geradezu, der in uns ist, ein Zerstörungsherd, wo wir die Stoffe der Erde ins Nichts stürzen und wieder neu hervorbringen, erneuert hervorbringen. Dort ist die aller ursprünglichste Ichtätigkeit drinnen. Heute ist es wirklich unsere Ichtätigkeit. &#039;&#039;&#039;Auf der Wärmewelt des alten Saturn war es erst die Vorbereitung, da war es noch nicht wirklich unser Ich und da war es die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere geistige Schöpferkraft,&#039;&#039;&#039; die in dieser Wärme drinnen wirkt. Es war die Kraft der Throne, die ihre Kraft hinopfern. Aber da wurde schon langsam der Weg bereitet. Natürlich war es anders als es heute möglich ist, aber darin wurde es schon vorbereitet. Denn dort ist es auch. Es entspringt aus dieser Quelle, aus dem Nichts heraus. Nur das volle Bewusstsein mit dem, was dort passiert, gab es damals noch nicht, hatte niemand, bis hinauf niemand. Heute haben wir es bis nach unten gebracht und heute können wir uns dessen bewusst werden. Es beginnt Jetzt. Es ist alles präsent. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Abgrundes ist heute ganz aktuell für uns, verbindet uns mit unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber darum ist auch der physische Körper so wichtig.&#039;&#039;&#039; Er ist heute nicht mehr nur Wärmeleib, sondern er ist auch Luftleib, er ist wässriger Leib zum großen Teil und &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fest auch bis zu einem gewissen Grad, also mineralisch geworden. Und alles das müssten wir im Endeffekt, und zwar nicht das Stoffliche, sondern das eigentlich Physische, also die Formgestalt des physischen Leibes, irgendwann einmal aus dem Nichts heraus wieder erschaffen können. Diese Fähigkeit werden wir haben am Ende unserer kosmischen Entwicklungskette, unserer Entwicklungsreihe. Da haben wir also noch ein bisschen vor uns, &#039;&#039;&#039;wir haben noch vor uns das neue Jerusalem,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann die neue Venus und dann den Vulkanzustand.&#039;&#039;&#039; Dort &#039;&#039;&#039;gegen Ende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu werden wir diese Fähigkeit entwickelt haben,&#039;&#039;&#039; dann können wir &#039;&#039;&#039;uns bis ins Physische hinein selbst schaffen.&#039;&#039;&#039; Jetzt können wir als erstes in unserem Ich uns immer selber schaffen, das ist das Erste, sonst hätten wir kein Ich. Das können alle geistigen Wesenheiten. Bei uns kommt dazu, dass wir auch wissen können und erleben können, wie wir das tun. Das heißt, die Freiheit, die volle Freiheit in dieser Tat bekommen. Da haben wir noch zu arbeiten dran. &#039;&#039;&#039;Aber es beginnt jetzt, hier und heute die Möglichkeit dazu. Aber es wird in der Zukunft immer mehr werden.&#039;&#039;&#039; Das hebt uns bereits in gewisser Weise, obwohl wir die kleinsten geistigen Wesenheiten sind, hinaus über die Hierarchien, die über uns stehen. Also da können wir einiges tun. So das ist jetzt dieses Rätsel des Abgrundes, betrifft uns ununterbrochen, ist also ganz präsent, wird uns nicht verlassen bis zum Ende der Entwicklung. Und das Ende ist dann sowieso ein Neuaufbruch zu etwas anderem.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5489s Das zweite Lebensgeheimnis - Das Geheimnis der Zahl - Polarität von Gut und Böse 01:31:29]===&lt;br /&gt;
Das erste Lebensgeheimnis ist also das Geheimnis des Abgrundes Das zweite Wesentliche - und damit ist ein wesentlicher Schritt zur Bewusstwerdung schon gegeben - ist das Geheimnis der Zahl, wie es Rudolf Steiner nennt, fängt an mit dem &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Entzweiung,&#039;&#039;&#039; der Gegenüberstellung, der Trennung. &#039;&#039;&#039;Es wird etwas abzählbar, was vorher immer Ganzheit ist.&#039;&#039;&#039; Jetzt fängt es an, sich zu trennen, einander gegenüberzustellen. Dieses Ganze bekommt Teile und gliedert sich in Teile, es ist jetzt für uns nicht so, dass wir sehr ausführlich darüber sprechen müssen, aber es hängt mit den Bewusstseins-Phänomen zusammen, mit der Trennung, &#039;&#039;&#039;mit der Polarität Gut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und Böse.&#039;&#039;&#039; Da fängt schon mal ein wichtiger Punkt an, dass da im Grunde schon diese Polarität veranlagt ist, die jetzt im Gegensatz von Gut und Böse herauskommt. Damals konnte man es noch nicht so nennen, aber es ist die Trennung drinnen, die es eigentlich im Geistigen zunächst einmal nicht gibt. Dort fängt es an, es ist ein wesentlicher Schritt. In den Kulturepochen &#039;&#039;&#039;weist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die urpersische Zeit auf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses kosmische Geheimnis zurück: Die Gegenüberstellung von Gut und Böse&#039;&#039;&#039; und dass das wichtig ist. Da fehlt allerdings noch ein bisschen, jetzt diese Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Sie kämpfen miteinander, sie stehen sich gegenüber und sind einander feind.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5594s Das dritte Lebensgeheimnis - Das Geheimnis von Sympathie und Antipathie 01:33:14]===&lt;br /&gt;
Aber sie sind auch zum Beispiel die große Voraussetzung dafür, dass im dritten Zustand, &#039;&#039;&#039;beim dritten Lebensgeheimnis so etwas&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;entstehen kann wie Sympathie und Antipathie,&#039;&#039;&#039; Gegensätze. &#039;&#039;&#039;Sympathie heißt mich verbinden mit der Welt,&#039;&#039;&#039; was heißt.: &#039;&#039;&#039;es gibt eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Welt, der ich mich gegenüber gestellt sehe&#039;&#039;&#039;. Ich brauche die Voraussetzung, &#039;&#039;&#039;die Zweiheit, die Trennung,&#039;&#039;&#039; wenn die nicht da ist, macht das gar keinen Sinn. &#039;&#039;&#039;Dann erst kann sich Sympathie und Antipathie entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es kann ein Drittes geschehen&#039;&#039;&#039;, es kann ins &#039;&#039;&#039;Wechselspiel miteinander&#039;&#039;&#039; kommen, so dass es immer wieder &#039;&#039;&#039;in den Ausgleich kommt, in eine Bewegung.&#039;&#039;&#039; Es ist nimmer nur der schroffe Gegensatz, sondern es kommt in eine Bewegung, Sympathie und Antipathie spielen ineinander. Damit wird das Ganze schon sehr viel bewegter. Zuerst sind es zwei Gegner, die sich starr einander gegenüber stehen. Jetzt ist plötzlich ein Gewoge, eine Bewegung, die in einander kommt. Einmal hat das eine die Überhand, mal das andere. Das ist dann interessanterweise - Rudolf Steiner nennt es das Geheimnis der Chemie oder der Alchemie - &#039;&#039;&#039;es ist das Geheimnis des Seelisch-Astralischen.&#039;&#039;&#039; Dort kommt erst das Seelisch-Astralische zustande. Dort, &#039;&#039;&#039;wo Sympathie und Antipathie ineinander zu weben beginnen&#039;&#039;&#039; und miteinander zu spielen beginnen. Ganz wichtig: Es gehören beide dazu. Nur Sympathie heißt Ausfließen ins Ganze. Da komme ich im Grunde zum Urzustand zurück. Wenn ich mich ganz zurückziehe, dann habe ich das Extrem dieser Trennung. Ich trenne mich von allem und ich trenne mich so stark, dass das andere für mich eigentlich gar nicht mehr da ist. Es ist weg. Ich ziehe mich ganz in mich zurück. Aber &#039;&#039;&#039;das Seelische erfordert diese Bewegung:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Sympathie und Antipathie.&#039;&#039;&#039; Daher ist nicht Antipathie negativ zu bewerten, sondern ganz, ganz wichtig. Es ist wichtig, dass das richtige Gleichgewicht, das wichtige Wechselspiel zwischen Sympathie und Antipathie da ist. Aber &#039;&#039;&#039;es kann natürlich auch ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ungleichgewicht da sein. Und da ist jetzt das Böse,&#039;&#039;&#039; das durch die Trennung von Gut und Böse auf der zweiten Stufe, beim zweiten Geheimnis veranlagt ist. Jetzt fängt es an immer mehr Realität zu werden. Jetzt kann tatsächlich in dem bewegten Spiel etwas anders werden. Und da ist es jetzt ganz interessant. Also das liegt natürlich jetzt auch in unserem Astralleib drinnen. Damals als dieses Geheimnis relevant wird - der dritte kosmische Entwicklungszustand - da hat der Mensch zwar noch nicht sein eigenständiges Ich, aber seinen Astralleib bekommen. Und in dem wogt Sympathie und Antipathie und ist dauernd mit dem Spiel beschäftigt, auch natürlich damit, zwischen Gut und Böse hin und her zu pendeln.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5810s Wechselspiel zwischen Gut und Böse, Tag und Nacht 01:36:50]===&lt;br /&gt;
Und damit das Ganze ordentlich funktioniert, passiert aber jetzt folgendes: Die Hierarchien, die über uns stehen, von denen &#039;&#039;&#039;sind sehr hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hierarchien beteiligt gewesen daran, diesen dritten Zustand, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, zu gestalten.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es waren die Geister der Bewegung aus dieser Bewegung von «Sympathie und Antipathie» alles zu formen.&#039;&#039;&#039; Selbst bei unserer Erdenschöpfung hat sich dieses Spiel wiederholt. Ich habe das schon ein paar Mal erzählt. &#039;&#039;&#039;Das erste Kapitel der Genesis spielt sich rein in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Seelenwelt ab&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht um &#039;&#039;&#039;ein Gewoge&#039;&#039;&#039; von Sympathie- und Antipathiekräften oder sagen wir &#039;&#039;&#039;von den lichten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräften und den dunklen Kräften.&#039;&#039;&#039; Dunkelkräfte sind die, die sich in sich verschließen. Die Lichten sind die, die ausfluten ins Ganze, sich verbinden mit allem, was ist. Daraus kommen &#039;&#039;&#039;die sieben Schöpfungstage, ein Wechselspiel von Tag und Nacht und Licht und  Finsternis.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Am Anfang ist alles finster&#039;&#039;&#039;, es fängt mit der Finsternis an und &#039;&#039;&#039;dann kommt das Licht dazu.&#039;&#039;&#039; Aber es kommt trotzdem immer wieder Finsternis, weil es beginnt: Es war ein Tag und eine Nacht, so heißt es immer in der Bibel. Es war Tag und es war Nacht. Der erste Tag. &#039;&#039;&#039;Und es war Tag und Nacht, der zweite Tag und so weiter. Immer beides drinnen.&#039;&#039;&#039; Im Übrigen spricht sehr, sehr deutlich dafür auch dieses Ineinander-Wogen, was in der Seelenwelt vorhanden ist zwischen diesen beiden Polen, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse, zwischen Sympathie und Antipathie. Also da ist jetzt schon sehr stark der Punkt, wo man eben abschweifen kann, dass das aus dem Gleichgewicht kommt und vielleicht dass das Böse oder die Nacht das Übergewicht gewinnen könnte oder im &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;positiven Sinne das Licht, das Positive das Übergewicht &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gewinnt. &#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Bösen ist immer verbunden mit dem Rätsel des Guten.&#039;&#039;&#039; Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Es ist nur die Frage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stimmt das Gleichgewicht?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber ein nur Gutes wäre eine Katastrophe genauso wie ein nur Böses eine Katastrophe wäre. Es gehört das Wechselspiel dazu.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=5972s Alchemie und innere Chemie 01:39:32] Gleichgewicht zwischen Sympathie- und Antipathiekräften ===&lt;br /&gt;
Und interessanterweise ergriff Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;das Geheimnis der Alchemie.&#039;&#039;&#039; Und da knüpft er an, und das ist ja sehr wichtig, weil die Alchemisten wussten es, auch Goethe wusste es noch, denn er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wenn ich etwas Persönliches ausnahmsweise einflechten darf: Das war eines oder das Buch schlechthin, das mich zum Chemiestudium gebracht hat. Weil, es sind die Wahlverwandtschaften, da geht es im Grunde um zwei Pärchen wo es wechselnde Konstellationen gibt und alle möglichen Verwicklungen drin&#039;&#039;&#039;. Es geht also um die Wahlverwandtschaft zwischen den Menschen da drinnen und der Goethe gebraucht es in dem Buch ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;deutlich als ein Bild eben auch für die chemischen Verbindungen.&#039;&#039;&#039; Weil auch in seiner Zeit hat man damals schon in der Wahlverwandtschaft der Stoffe miteinander gesprochen. Das ist ganz richtig. Also das heißt, dort wo wir &#039;&#039;&#039;sprechen von der Chemie&#039;&#039;&#039; und davon &#039;&#039;&#039;wie sich Stoffe verbinden und lösen voneinander, da wirken genau diese Prinzipien von Sympathie und  Antipathie.&#039;&#039;&#039; Das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles chemische Geschehen hat als Hintergrund dieses Seelisch-Astralische und das geht dann hinunter ins Ätherische.&#039;&#039;&#039; Da ist es der Klangäther, der da mit spielt und dann verdichtet es sich zuerst ins Physische hinein. Und dort sehen wir es dann als die äußeren Stoffe, das ist dann die äußere Chemie. Aber die alten Alchemisten wussten, erkannten noch, das der Ausgangspunkt das seelische Gewoge ist, das seelische Ineinandergewoge dieser Kräfte. Und dass ich das jetzt, wenn ich es zusammen schaue mit dem, was ich äußerlich auch mit stofflichen Verrichtungen tue, dass ich dieses Mittel auch als Meditationsmittel verwenden kann, um mein &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Seelisches im Inneren ins Gleichgewicht zu bringen, so dass es einem Weg entspricht, Gut und Böse richtig austariert Ist. Und wenn ihr euch jetzt vorstellt, ihr wisst ja, &#039;&#039;&#039;Chemie ist ein ziemlich komplexes Gebiet,&#039;&#039;&#039; da gibt es sehr viele Erkenntnisse. &#039;&#039;&#039;Da gibt es etwa 170&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Millionen chemische Stoffe,&#039;&#039;&#039; die man nur beschrieben hat. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit gibt es viel, viel mehr. Es ist eine ganz komplexe Welt und jeder&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Stoff ist Ausdruck eines ganz bestimmten Gleichgewichts zwischen Sympathie- und Antipathiekräften.&#039;&#039;&#039; Aber ganz spezifisch. Und das heißt, es gibt nicht nur ein richtiges Gleichgewicht. Es gibt unzählige richtige Gleichgewichte und unzählige falsche auch. Nämlich dann wird es kein Stoff, dann zerfällt es, dann löst es sich auf. Dann ist es vernichtend eigentlich. Beides ist wichtig in der Entwicklung, aber wichtig vorallem auch diese vielfältigen richtigen Gleichgewichte zu finden. Ja, das müssen wir bei unserer Seelenentwicklung auch machen. Wenn es also darum geht, wir sollen über das Ich hinausschauen und unser Seelisches jetzt umschaffen, ins Nichts schleudern, das Negative und neues Seelisches herausschaffen im richtigen Gleichgewicht der Sympathie- und Antipathiekräfte. Da gibt es unzählige, unerschöpflich viele verschiedene Gleichgewichte, die möglich sind. Ganz individuell.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6212s Erschaffung der Widersachermächte 01:43:32]Der Kampf im Himmel - die Entstehung der Widersachermächte - die Freiheit als Grundvoraussetzung für das Böse===&lt;br /&gt;
Also da können wir sehr viel vom dritten Lebensgeheimnis lernen. Aber dieses Lebensgeheimnis hat noch was ganz Spezielles gehabt. Die Schöpfergötter dieser &#039;&#039;&#039;dritten kosmischen Entwicklungswelt, die Geister der Bewegung, die diese Dynamik lenken,&#039;&#039;&#039; von denen wurden - wie jetzt Rudolf Steiner wieder gesagt - &#039;&#039;&#039;ein Teil abkommandiert, um als Widersacher zu wirken.&#039;&#039;&#039; Da ist es jetzt so, das richtige Abkommandieren fängt da an. Wenn man zurück geht zur ersten Stufe ist es so: Es gibt Wesenheiten, die sich schneller entwickeln, Wesenheiten, die sich langsamer entwickeln. Dadurch, dass sie sich langsamer entwickeln, haben sie einen gewissen zurückhaltenden Einfluss auf die Entwicklung. Sie sind deswegen aber noch nicht Widersacher im eigentlichen Sinne. Also um zurückzubleiben müssen sie noch nicht abkommandiert werden. Während der alten Sonne, der nächsten Stufe mit dem Geheimnis der Entzweiung ist es auch noch nicht soweit, dass die Wesenheiten, die dann zurückblieben echte Widersacher sind zur damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Es sind die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute Erzengel sind und die heute, wenn sie zurückgeblieben sind,&#039;&#039;&#039; genau die sind, &#039;&#039;&#039;die als Widersacher der ahrimanischen Art&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandiert wurden&#039;&#039;&#039;. Aber die wurden erst später abkommandiert, also &#039;&#039;&#039;noch nicht auf der alten Sonne&#039;&#039;&#039; sind sie noch nicht diese Widersacher, da macht das noch gar keinen Sinn. So &#039;&#039;&#039;richtig abkommandiert werden sie erst ab der dritten Stufe,&#039;&#039;&#039; jetzt Geister der Bewegung, die abkommandiert werden als Widersacher zu wirken und zwar so zu wirken, dass die Wesenheiten, die während dieser dritten Stufe als geistige Wesen geschaffen werden, die ihr Ich bekommen - das waren noch nicht wir damals, sondern &#039;&#039;&#039;es waren die, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute die Engelwesenheiten sind.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Und diese Engelwesen wurden jetzt in Versuchung geführt durch die Zurückgebliebenen, durch die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;abkommandierten Geister der Bewegung.&#039;&#039;&#039; Damit verbunden war eine gewaltige geistige Auseinandersetzung in der geistigen Welt, &#039;&#039;&#039;es ist geradezu ein großer Krieg in der geistigen Welt entstanden&#039;&#039;&#039; und zwar begonnen hatte es im Übergang von der zweiten kosmischen Entwicklungsstufe in die dritte. Also bevor das noch ganz heraußen war, dieses dritte kosmische Gebilde. Erst wenn es langsam heraussteigt, da beginnt ein &#039;&#039;&#039;großer geistiger Kampf zwischen diesen fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Geistern der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewegung, die abkommandiert wurden als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht ein gewaltiger geistiger Kampf drunten um die Engelwesenheiten, die heutigen Engelwesen. Damals waren sie auf Menschenstufe. Sie haben ihr Ich bekommen und es gelingt ihnen heute zu Verführern dieser Wesenheiten zu werden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheiten erstmals stehen unter dem Einfluss wirklicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten,&#039;&#039;&#039; die extra abkommandiert sind, denen entzogen wurde der Zugriff zur geistigen Quelle oben, sondern deren ganze Aufgabe darin besteht, die unten zu verführen, die jetzt Ich-Wesenheiten werden und die damit diesen Engelwesenheiten eine gewisse Möglichkeit geben abzuschweifen vom rechten Weg der ihnen vorgesehen ist. Und das ist mehr als einfach nur zurück zu bleiben, sondern &#039;&#039;&#039;wo auch ein gewisser Ansatz zur Freiheit bereits drinnen ist.&#039;&#039;&#039; Also wenn wir gesagt haben: eigentlich fängt die Freiheit erst mit dem Menschen an, aber da wird sie vorbereitet. Das heißt &#039;&#039;&#039;die Engelwesenheiten, die uns vorangehen&#039;&#039;&#039; und die sich verführen haben lassen - und das sind die, &#039;&#039;&#039;die heute die luziferischen Wesenheiten sind,&#039;&#039;&#039; aus denen sind die luziferischen Wesenheiten heraus gekommen   - setzt sich dann auch in höhere Hierarchien hinauf fort, aber das lassen wir jetzt lieber beiseite. Also diese luziferischen Wesenheiten, die gefallenen Engel, wenn man so will, dies sind bereits &#039;&#039;&#039;mit einem gewissen Eigenwillen, mit einem bewußten Eigenwillen gefallen&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich &#039;&#039;&#039;verführen lassen durch die Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und haben gesagt: &amp;quot;den Weg gehe ich mit diesen zurückgebliebenen Geistern der Bewegung.&amp;quot; Das ist ein einmaliger Entschluss, aber es ist ein Entschluss. Wenn man so will, &#039;&#039;&#039;ein erster freier Entschluss,&#039;&#039;&#039; dann haben sie keine Freiheit mehr nachher. &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dann ist es aus. Dann werden sie gespeist von diesen Abkommandierten. Aber &#039;&#039;&#039;sie treffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einen gewissen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmaligen freien Entschluss,&#039;&#039;&#039; um in diese Richtung hineinzugehen. Und damit sind sie die geeigneten Widersacher, die jetzt den Menschen noch viel mehr verführen könnten, denn sie haben schon eine Idee von der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Sie haben eine Ahnung davon,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;was das ist zwischen dem Guten und dem Bösen nicht nur unterscheiden zu können, sondern auch es schaffen zu können in der Polarität.&#039;&#039;&#039; Und davon haben Sie eine Ahnung.  &#039;&#039;&#039;Dieses Geheimnis verraten Sie den Menschen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Sündenfall.&#039;&#039;&#039; Das ist das &#039;&#039;&#039;Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&#039;&#039;&#039;. Im übrigen, dieser Streit am Himmel, der das vorbereitet hat, wodurch diese Spaltung entstand, dieser Kampf stattfand um die heutigen Engelwesenheiten, &#039;&#039;&#039;das war dieser große Krieg, der Kampf um diese Engelwesenheiten -&#039;&#039;&#039; gehen sie auf die richtige Seite, gehen sie auf die falsche Seite. &#039;&#039;&#039;Das hat den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039; in Wahrheit so &#039;&#039;&#039;erschüttert, dass wir heute noch die Nachwirkungen am Himmel sehen&#039;&#039;&#039;, so sagt es Rudolf Steiner. Ja mit freiem Auge nicht. Aber es gibt, wenn man mit dem Fernrohr bisschen rausschaut und so die Welt anschaut zwischen Mars und Jupiter, gibt es &#039;&#039;&#039;im Kosmos ein riesiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trümmerfeld.&#039;&#039;&#039; Man nennt es den &#039;&#039;&#039;Asteroidengürtel.&#039;&#039;&#039; Das sind Bruchstücke, unförmige Bruchstücke von faustgroß über ein paar Kilometer groß, über viele Kilometer groß. Hunderttausende, &#039;&#039;&#039;die auf der Bahn zwischen  Mars und Jupiter sich bewegen&#039;&#039;&#039;. Und die sind sozusagen das &#039;&#039;&#039;äußere Merkmal dieses großen Streites am Himmel,&#039;&#039;&#039;  der eigentlich schon geistig stattgefunden hat auf der kosmischen Entwicklungsstufe, die unserer Erde vorangegangen ist, die aber jetzt in der Wiederholung während der Erdentwicklung sich manifestiert in Form dieses völlig zerstörten Bereiches, der da ist in diesem  Asteroidengürtel, von dem auch eine ganze Menge Kometen auf die Erde kommen, nicht alle, viele kommen von viel weiter. Aber von dorther kommen auch wieder viele Trümmerstücke, die auf die Erde herabkommen. Dieser Gürtelbereich ist &#039;&#039;&#039;sichtbares Zeichen der Entstehung des Bösen&#039;&#039;&#039;. Nämlich dieses Bösen, dieses &#039;&#039;&#039;wirklich Bösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das letztlich entstehen&#039;&#039;&#039; kann, &#039;&#039;&#039;wenn die Freiheit damit verbunden ist&#039;&#039;&#039;, was eben mehr ist als diese bloße Entzweiung, die wir auf der zweiten Stufe haben. &#039;&#039;&#039;Auf der dritten entsteht dann die Anlage dazu, dass da eine Freiheit entstehen kann.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, &#039;&#039;&#039;auf der vierten, auf unserer Erdenstufe&#039;&#039;&#039; verwirklicht sich das und &#039;&#039;&#039;bringt gleich als Wirkung dieses Bösen hinein&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, aus unserer Perspektive gesehen, &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes&#039;&#039;&#039;. Das ist das Rätsel, das unsere Welt jetzt betrifft, &#039;&#039;&#039;das eigentliche große Geheimnis unserer Erdenwelt ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Rätsel des Todes zu lösen.&#039;&#039;&#039; Und zwar zu lösen, dass wir einsehen die Notwendigkeit des Todes, dass das für unsere Entwicklung notwendig Ist und dass diese Entwicklung eben so verläuft, dass sie durch viele aufeinanderfolgende Erden-Inkarnationen erfolgt, wo wir immer wieder mit dem Tod konfrontiert werden, immer wieder durch den Tod gehen können, gerade dadurch,  &#039;&#039;&#039;durch den Tod gehen, das ist das größte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufleuchten unseres Bewusstseins und zwar dieses Freiheitsbewusstseins.&#039;&#039;&#039;  In dem Moment leuchtet es am stärksten auf. D&#039;&#039;&#039;a erleben wir im Tod eigentlich genau dieses Bild, dass jetzt unsere ganzen Leibeshüllen vernichtet werden und dass das als geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht aufleuchtet&#039;&#039;&#039; und dass wir einmal so weit sein werden alle diese Hüllen aus der eigenen schöpferischen Kraft, in ganz anderer Form natürlich als heute, aber schaffen zu können. Das heißt wo die volle Auferstehung damit möglich ist. Und mit jeder Inkarnation auf Erden und mit jedem Tod, durch den wir durchgehen, wird dieses Licht stärker. Wir müssen uns wünschen, durch viele, viele Tode durchgegangen zu sein und dieses Licht ganz stark aufzufassen. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche Lebensgeheimnis der Erde.&#039;&#039;&#039; Aber es &#039;&#039;&#039;spielt hinein schon ganz stark das Rätsel des Bösen auch, dass das Hauptthema sein wird auf der nächsten kosmischen Verkörperung,&#039;&#039;&#039; gerade nämlich &#039;&#039;&#039;auf dem neuen Jerusalem.&#039;&#039;&#039; Also das heißt, ich muss euch jetzt noch schonend darauf vorbereiten, dort werden wir erst recht mit diesem Rätsel zu tun haben, aber wir werden die Kraft haben, dieses Rätsel dort in guter Weise zu lösen. Und das wird hineingehen bis in die sechste Stufe wird es nachwirken, sechste kosmische Entwicklungsstufe und bis zum Zeitpunkt 666 werden wir das lösen können und hoffentlich viele, viele Menschen lösen können. Und dann ist dieses Rätsel erledigt. &#039;&#039;&#039;Dann haben wir das als eine ganz besondere Fähigkeit in uns drinnen, eben immer das Gute und das Böse ins richtige Gleichgewicht zu bringen,&#039;&#039;&#039; völlig ins richtige Gleichgewicht zu bringen und das nicht nur im Seelischen, sondern bereits auch im Ätherischen, ja bis ins Physische hinein ins richtige Gleichgewicht zu bringen.&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=jokV7G4yZXg&amp;amp;t=6966s Graf von St. Germain kannte das bestgehütete Geheimnis des Vatikans 01:56:06]===&lt;br /&gt;
Ich werde das nächste Mal auch noch weiter darüber sprechen. Es ist einiges noch offen dazu, aber es sind vielleicht ein paar neue Perspektiven dazugekommen, die so vielleicht noch gar nicht bekannt sind, aber das deutlich unterstreichen: &#039;&#039;&#039;Wir müssen, wenn wir die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;richtige Entwicklung gehen wollen das Böse und die Neigung zum Bösen und zum Guten in uns aufnehmen.&#039;&#039;&#039; Aber wir haben die Aufgabe, wenn es gut laufen soll, das aus eigener Kraft ins richtige Gleichgewicht zu bringen. Und dazu brauchen wir beides. &#039;&#039;&#039;Und wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;müssen dann, wenn es gut laufen soll, etwas Höheres schaffen, etwas, was jenseits von Gut und Böse liegt,&#039;&#039;&#039; was darüber hinausgeht und damit im Sinne des Schöpfungsplan arbeiten. &#039;&#039;&#039;Das ist im Übrigen eines der ganz großen Geheimnisse,&#039;&#039;&#039; von denen Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Es gibt sogar im Vatikan, &#039;&#039;&#039;in den Archiven des Vatikan ein Dokument&#039;&#039;&#039; darüber, dass das im Wesentlichen das eigentliche &#039;&#039;&#039;Geheimnis des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; ist. Und das soll ja nicht bekannt werden. &#039;&#039;&#039;Der Graf von St. Germain sei der einzige gewesen, der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses Dokument, ich glaube nicht nur zu Gesicht bekommen hat,&#039;&#039;&#039; sondern sogar eine Kopie davon hatte. Aber es hängt  ganz zusammen mit dem zentralen Rätsel des Menschseins, des menschlichen Ichs und der menschlichen Freiheit. Ja, es ist wieder ein kleines Bausteinchen. Aber jetzt sind wir erst flotte 80 geworden mit unseren Vorträgen und es gibt noch vieles zu sagen. Wir sind immer noch am Ende des 16. Kapitels der Apokalypse und keinen Millimeter äußerlich in der Schilderung weitergekommen, aber ich hoffe, dass wir es ein bisschen vertiefen konnten.&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UrsulaK</name></author>
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